Um nach vorne zu kommen und dort zu bleiben, kommt es nicht darauf an, wie gut du bist, wenn du gut bist, sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.
Diese richtungsweisenden Worte sind nicht von mir, sondern von Martina Navratilova, die ich am Wochenende auf einem Wohltätigkeitsball getroffen habe. Und sie muß es ja wissen, sie war lange genug vorn.
Noch 9 Mannschaften können sich in Schweden Hoffnung auf den Meistertitel machen, doch nur einer kann und wird es schaffen. Jetzt kommt es darauf an, wie gut man ist, auch wenn man zur Zeit schlecht ist.
Die Mannschaft von Assyriska Föreningen schlägt in einem waren Fußball-krimminalspiel die Truppe von Fubinini. Mit Jonköpings Södra stellte sich der kommende UEFA-Cupsieger in Södertälje vor. Beide Mannschaften waren heiß, beide wollten unbedingt gewinnen. Offensivfußball vom Feinsten. Doch nur für eine Mannschaft konnte es am Ende 3 Punkte geben. Diese blieben durch ein grandioses 5:4 in Södertälje. Heimlich, still und leise hat sich die Mannschaft von Halmstads BK, auch dank der ausspionierten und daher geklauten Trainingspläne, an die Tabellenspitze durchgewurschtelt. Respekt. Aber wie lange können sie sich dort oben halten?
Assyriska Föreningen entzieht Reporter die Akkreditierung
Am Montag wurde einem Reporter (Name der Redaktion bekannt) des Halmstad Aftonblad die Akkreditierung in Södertälje entzogen. Außerdem wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes abgemahnt und ein Nachtwächter eingestellt. (Noch einer?) Grund für diese Maßnahmen ist das belauschen der Trainingseinheiten von Assyriska Föreningen durch eben diesen Reporter aus Halmstad. Nicht nur daß er sich unbemerkt und unerlaubt auf unser
Trainingsgelände geschlichen hat, nein er machte auch noch unsere etwas ungewöhnlichen Trainingsmethoden in seiner Zeitung öffentlich. Durch gut Glück, und weil in Landskrona keine Zeitung gelesen wird konnten wir am Wochenende gerade noch mal so gewinnen. Aber welchen Schaden dieser Artikel im Halmstad Aftonblad wirklich angerichtet hat wird man erst in einigen Wochen sehen, wenn sich alle anderen Gegner auf diese Trainingsmethodik eingestellt haben werden.
Aha, meinte P. Pacult nur gelangweilt, da sucht dieser gänsefroschbock aus Frölunda also ein neues Streitsubjekt. Einen neuen Gegner also, den er niedermachen kann im Frölundaner Billigblatt. Dann muß ich ihn leider belehren, wie mich einst vor vielen Jahren ein wirklich Großer der Trainergilde, Florian M. aus G., belehrt hat. Föreningen ist keine Stadt und auch kein Dorf, ja nicht einmal ein Ort. Föreningen ist schwedisch und heißt auf deutsch
"Verein". Wie kann dann die Krankenversicherung in Frölunda besser sein als in Verein? Und um noch mal auf das Thema Duden zurückzukommen, den ein ebenfalls anerkannter Trainer spenden wollte, wir hoffen er tut es noch, er wird in Frölunda dringend gebraucht. Wenn man einen Satz mit "Es konnten" beginnt, so müßte er in diesem frölundaner Fall mit "gefunden werden" enden. Und nicht mit "Ghettokinder e.V.", oder was auch immer.
Prost Mahlzeit
Ja, zur Halbzeit in der Allsvenskan liegt Assyriska Föreningen aus Södertälje mit Rang 10 voll im Soll. Das ist gar nicht so einfach in dieser starken Liga. Als Aufsteiger hat man es doppelt schwer mit seinem mikrigen TK. Wie man lesen kann freuen sich schon alle auf den 8. Dezember. Ich auch, liegen wir doch an diesem Tag hoffentlich genauso gut in der Tabelle. Oder vielleicht auf Rang 6?
Nachdem sich einige Trainer in der letzten Woche doch noch in der Zeitung zu
Wort meldeten scheint jetzt eins klar zu sein. Im Flugzeug saß warscheinlich Kph. Und seine Mannschaft wurde vom Co-Trainer zum grandiosen Sieg über Gefle geführt. Was solls?
Auf jeden Fall an dieser Stelle herzliche Glückwünsche an alle Trainer, die es geschafft haben die nächste Runde im UEFA-Cup zu erreichen. Zeigt Europa, daß Schweden und vor allen die Allsvenskan stark ist. Litauen werden wir bald von der Spitze verdrängen.
Laut dpa ist eine Passagiermaschaschine am Montagabend auf dem Weg von Berlin nach Göteborg in die Ostsee gestürtzt. Wie die Seenotrettungszentrale in Göteborg mitteilte, verschwand die Maschine vom Typ DA 40 zwischen der Insel Rügen und der südschwedischen Küstenstadt Trelleborg von den Radarschirmen. An der sofort eingeleiteten Suchaktion beteiligten sich Hubschrauber, Schiffe und ein Flugzeug aus Deutschland, Dänemark und Schweden. Bis jetzt vergeblich. Auch sind die Nationalität der Insassen, das Ziel und vor allem der Zweck der Reise bisher unbekannt.
Nun darf gemutmaßt werden, wer saß im Flugzeug und warum. War Herr Markert wieder auf Mädchenfang und mußte
sein "Hobby" mit dem Leben bezahlen? War es Herr Mc Phillster, der sich in Deutschland einen Rat holen wollte zum bevorstehenden Auswärtsspiel in Södertälje? Warum stürtzte die Maschine ausgerechnet kurz vor Trelleborg ins Meer? Saß in ihr etwa der neue Trainer von Trelleborg, der alte Kph macht es wohl nicht mehr lange. Oder gar Herr Quälixon, bei dem es in Meisterschaft und europaweit zur Zeit nicht richtig läuft? Selbstmord? Oder am Ende gar Java Jim , der im Dellirium seine Geisterflasche mit einem Flugzeug verwechselt hat. Frage über Fragen. Aber alle erwähnten Personen haben sich dieser Woche noch nicht in den schwedischen Gazetten gemeldet. Da wird doch nachfragen erlaubt sein.
Plünderungen nach Stromausfall in Göteborg, Sabotage in Malmö!
Ein Stromausfall in Schwedens zweitgrößter Stadt Göteborg hat in der Nacht von Sonntag zu Montag zu Plünderungen und zu schweren Sachbeschädigungen in Schulen geführt. Wie ein Polizeisprecher im Rundfunk angab, zogen mehrere hundert Jugendliche durch verschiedene Göteborger Stadtteile, warfen Schaufensterscheiben ein und griffen auch herbeieilende Polizisten mit Steinen an. Vom Stromausfall als Folge eines Leitungsdefektes waren 50000 Haushalte betroffen. In der Nacht zuvor war in der drittgrößten
schwedischen Stadt Malmö, durch einen Sabotageakt Unbekannter, die Stromversorgung für 25000 Einwohner eine Stunde lang ausgefallen.
(Artikel aus SZ vom 10.10.2006)
Was sind das für "Unbekannte"?
Was ist los in Göteborg und Malmö?
Sind etwa Anhänger vom IFK und Malmö FF unter den Vandalen?
Werden sich die Trainer der betroffenen Mannschaften von solchen "Fans" distanzieren?
Hoffentlich kommen diese Huligahns nicht nach Södertälje und knipsen uns das Licht aus.
Sido läßt grüßen. Aber wie entstand sein Name doch gleich? Laut Wikipedia: "Scheiße in dein Ohr". Genau so habe ich es empfunden. Mein lieber Löwensteinfrölunda, ich bin eben zu alt für sowas.
Zu jung war ich warscheinlich für Java Jim´s Lockvogelangebot. Eigentlich wollte ich auswärts 5 setzen, weil ich ihm die 1 natürlich nicht geglaubt habe. Da er mir aber mit
seinem Artikel: " großartiger Zweitligameister der letzten Saison" gehörig Honig ums Maul geschmiert hatte, dachte ich mir, setz doch was du willst, ich laß Dich eh gewinnen. Und hättest Du 0 gesetzt, so hätte ich ein Eigentor geschossen. Ich möchte keine geschenkten Siege. So bis nächste Woche. Ich denke mir bis dahin vielleicht auch ein Gedicht aus. Muß eh eins lernen, ist ja bald Weihnachten.
Ja ich gebe es zu, der folgende Bericht wird wieder nicht den Preis für besondere Kreativität erhalten. Aber ich kann halt nicht anders. Ich kann nur über Fußball schreiben. Das Dichten und Philosophieren liegt mir nicht so. Obwohl ich mich ganz gern am Abschlachten des Löwensteinbockes beteiligt hätte. Startschuß dazu sollte mein erster Auswärtssieg in Frölunda sein. Aber da ich nun dort, unerwartet, verloren habe, heißt es gleich wieder: schlechter Verlierer. Obwohl sich wieder mal die Frage aufdrängt, wie
will Herr Löwensteinfrölunda die zweite Halbserie bestreiten, wenn er sein TK jetzt schon so schröpft? Vielleicht ist er dann verschwunden, wie ein gewisser Java Jim im Vorjahr bei Malmö FF? Erst das TK ruinieren und dann still und heimlich die schwedische Weite suchen. Na gut, dann müssen wir eben im nächsten Auswärtsspiel noch mehr Tore schiesen um mal zu gewinnen. Die Fahrt geht zum IFK aus Göteborg. Wie heißt denn der Trainer dort eigentlich? Ups, Java Jim. ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch. Na so ein Zufall.
Endlich endlich werden die Mädchen in den schwedischen Sportzeitungen dünner und vor allem hübscher. Nur eins machte den Trainer aus Södertälje in der letzten Zeit etwas stutzig. Immer wenn er die Artikel der Trainerkollegen in der schwedischen Presse durchblätterte, stand Frau Pacult mit dem Nudelholz hinter ihm. Nach der dritten Woche dachte er so bei sich,
"Was macht die alte eigentlich den ganzen Tag? So viel Kuchen kann doch gar keiner essen. Aber naja, sie wird schon ihre Gründe haben, warum sie immer gerade dann das
Nudelholz rausholt, wenn ich die Zeitung lese". Gefragt hat er sie nicht, zum Glück.
Zum Glück hat Assyriska Föreningen wenigstens sein Heimspiel gewonnen, so steht man immer noch gut da in der Tabelle. Am kommenden ZAT gehts zu den GAIS. Nachdem unsere beiden Jugendabteilungen seit 1 1/2 Jahren kooperieren kann das Spiel ja nur unentschieden ausgehen. Nachdem aber nun alles weiß ist in Göteborg, werden wir in weißen Hemden und weißen Hosen auflaufen, so sieht uns der Tormann nicht und vielleicht ist damit sogar ein Sieg drin.
Nachdem in manchen Landesteilen Schwedens schon wegen zweier Siege eine Riesenpaty gemacht wird, gibt es in Södertälje derzeit keinen Grund zum Jubeln. Daß es als Aufsteiger in fremden Stadien schwer wird überhaupt einen Punkt zu holen wußte man bei Assyriska Föreningen schon vor dem ersten Spieltag. Aber daß jetzt auch noch die Heimpunkte, trotz guter Leistung, flöten gehen, damit konnte keiner rechnen. Als Dank an die Mannschaft setzte Trainer P.Pacult gleich mal ein lockeres Mitternachtslauftraining an. Anschliesend wurden unter jedem cm² des heimischen stadions Glückspfennige vergraben. Jetzt rollt der Ball zwar etwas hoppelig, aber so hofft man wenigstens die Heimspiele wieder zu gewinnen. Es zählen nur noch Tore, Tore, Tore.
Abpfeifen, abpfeifen, sofort abpfeifen. Wenn jetzt Schluß wäre, dann wär Assyriska Föreningen im UEFA-Cup. Und das, wo wir doch nur nicht absteigen wollten. Nun mal schön langsam, bis Saisonende fließt noch viel Wasser durch Ullevistadion. Ja, wir haben durch viel Glück vier Tore auf einmal geschossen, ja wir haben durch Zufall kein Gegentor bekommen. Aber ob man da gleich vom UEFA-Cup träumen sollte ist sehr fraglich. Jetz müssen wir uns am nächsten Zat erst mal gegen die Mannen von Hudini beweisen. Das wird schon schwer genug, auch wenn er keine Zauberkräfte einsetzt. Man wird sehen.
Ja, die Erben des Zweistromlandes sind in Liga 1 dabei, und wenn ich mir die TK`s der einzelnen Mannschaften so ansehe, wird es wohl nicht für lange sein. Da geht es vom ersten Spieltag an nur gegen den Abstieg. Obwohl, die Trainer Markert und Fubini haben es ja vorgemacht, wie man als Aufsteiger in der ersten Liga mithalten kann. Aber im Gegensatz zu den beiden Trainerfüchsen ist Herr Pacult ja
noch ein heuriger Hase. Verstärkungen wurden nicht geholt, das mit dem eigenen Nachwuchs hat ja in der letzten Saison hervorragend geklappt. Ignaz Kresic im Tor ist zwar schon 39, aber sein Vertrag hat sich automatisch um ein Jahr verlängert, genau wie der von Herrn Pacult. Und bei platz 10 am Saisonende wird er wieder automatisch verlängert. Wir aus Södertälje werden unser Bestes geben.
Herzschlag hin Herzschlag her, ja man hätte fast einen Herzschlag kriegen können, wenn man die Tabelle nach Beendigung der Saison sieht. Gefle in der ersten Liga, weil einige schlafmützige Trainerkollegen die Liga nicht ernst nehmen . Und ernsthaft bis zum Schluß durchspielen. Aber auch ich muß mich bei einem Schlafmützigem bedanken. Nightwalker ich liebe Dich. Durch Dein Nichterscheinen am vorletzten Spieltag bekomme ich einen Stern in
meiner Kartei. Meister der zweiten Liga. Danke, danke, danke. Schade für Ljungskile und Kalmar, auch Ihr hättet es verdient gehabt. Ich weiß, der trost nützt Euch auch nicht viel, aber wir sehen uns ja bald wieder. Jetzt bin ich in der ersten Liga, was soll ich eigentlich dort. Kenn doch gar keinen. Tschüß Superettan, es war so schön, vielleicht steig ich ja wieder ab. Tschüß Chris und Hans Maulwurf und Nightwalker und alle anderen.
"Wir wollen mal die Kirche schön im Dorf lassen", bemerkte Herr Pacult , als er von einigen Reportern die Bouleverd-Blätter aus anderen Landesteilen unter die Nase gehalten bekam. Ja teoretisch könnte man noch von Gefle und Kalmar abgefangen werden, dachte er so bei sich. Aber Gefle wird wohl auf der Zielgeraden zusammenbrechen. Und Kalmar ist eigentlich noch nicht so weit um wieder in der ersten Liga
zu bestehen. Da wäre mir Herr Chris mit Ljungskile schon lieber. Um alle Eventualitäten auszuschließen, flog man kurzerhand mit der Mannschaft nach Deutschland ins Trainingslager und kommt erst am Freitag früh zurück. So sind die Spieler vor Reportern, Spielerberatern und anderen Terroristen geschützt. Kochen tut übrigens Frau Pacult, damit nicht zufällig noch ein Spieler Durchfall bekommt.
Hallo und viele liebe Grüße aus der ersten Liga. Der erste ZAT steht kurz bevor und ich kann Euch sagen, steigt bloß nicht auf. Ich habe ein TK von 41,5 bekommen. Also sehen wir uns ja bald wieder in der Superettan. und denkt immer dran, nur nicht das Tippen vergessen. Jeder Punkt kann wichtig sein. Euer P.P.