Nach mehreren einsamen Wochen auf der Insel Öland und endlosen 394 km auf der Landstraße ist Peter Pacult endlich wieder zu Hause. Zu Hause in Södertälje. Doch was mußte er zu Hause zu seiner Überraschung feststellen? Die 27. Saison in der Allsvenskan ist Geschichte. Der Meister wurde ohne ihn gekürt. In Abwesenheit und wahrscheinlich weil er sich nicht wehren konnte, wurde er zu Platz 10 verurteilt. Hans Maulwurf ist der erste schwedische Meister der neuen Zeitrechnung. Wer ist das eigentlich? Hat der schon mal früher in der Zeitung gestanden? Florian Eberle und Java Jim sind immer noch Mitglieder der ersten Liga, obwohl sie da sicher nicht hin gehören. Als er von der Brücke fiel, waren beide noch
auf dem Weg in die Superettan. Da wird wohl ein Batzen Geld die Söder runter geflossen sein. Lord von Kidderminster vertritt Schweden im internationalen Geschäft, obwohl er sich gar nicht dafür qualifiziert hat. Miku und Dan Solo haben fluchtartig das Land verlassen. Sodom und Gomorra sind ausgebrochen in Schweden. Der Briefkasten auf Pacults Landsitz quillt über. Drei Mahnbescheide sind auch dabei, da Pacult in seiner Abwesenheit ja seiner Räum- und Streupflicht nicht nachgekommen war. Was sollte bloß werden? Pacult erinnerte sich eines alten sächsischen Spruches aus Kindertagen. „Es werd schun wärn mit der Mutter Baern, mit der Mutter Horden iss`es och geworden“. Hauptsache endlich wieder zu Hause.
3 Wochen hängt Peter Pacult jetzt schon auf dieser einsamen Insel Namens Öland fest. Letzte Nacht fegte die Daisy über die Insel hinweg, Peter konnte deswegen kaum schlafen. Zum einen weil der Sturm so laut war, zum anderen aus Angst er könnte im Schlaf erfrieren. Jetzt ist es 12:00 Uhr Mittags, die lauwarme Mittagssonne steht im Zenit, es mögen so -5° C sein und der Sturm hat sich gelegt. 35 cm Schnee ziert die umliegenden Felder, selbst hier am Strand sind es immer noch ca. 15 cm. Peter Pacult fasst einen Entschluß, er will durch die Ostsee schwimmen um endlich das Festland zu erreichen und nach Hause zu kommen.
Das Eis am Ufer ist nicht dick, es ist mit einem Ast schnell zerschlagen. Er zieht sich nackig aus und stopft seine Sachen in eine vom Sturm der letzten Nacht angewehte Alditüte. Die Tüte zwischen die Zähne geklemmt und die Angst vor dem Herzkasper verdrängt, taucht er seinen rechten Fuß ins Wasser. Es fühlt sich seltsam geschmeidig an, aber nicht unangenehm. Tapfer steigt er in die Ostsee hinein. Das Wasser ist knapp einen Meter tief, als er in die Hocke geht und bis zu den Schultern eintaucht. Das Gefühl ist vollkommen irreal. Kein Zittern, kein Schmerz, wirklich frieren würde er wohl erst wenn’s etwas wärmer wäre. So jedoch betäubt ihn das Adrenalin. Er stakst umher
und kichert wie ein Kleinkind vorm Affengehege. Den Kopf sollte er nicht untertauchen, sonst liefe er Gefahr sein Nervensystem durch Gehirnfrost zu überfordern. Er hält es ca. 2 min aus, dann beschließt er diesen Zustand bedenklich zu finden und steigt wieder aus der Ostsee ans Ufer. Am Strand stehen Eingeborene mit Norwegermützen und nicken ihm anerkennend zu. Dann kommt das schlimmste, der Gefrierbrand. Ein Gefühl als piksten ca. 1 Million glühende Nadeln in seine Haut. Als er sich abtrocknet fühlt sich sein Körper an wie ein knorriger, alter Holzscheit. Nach weiteren zwei Minuten weiten sich seine Gefäße und ihm wird angenehm warm. Seine Zehen melden sich erst nach 30 Minuten wieder. Die Eingeborenen mit den Norwegermützen klopfen ihm anerkennend auf die Schulter und sagen, daß würden sie auch fast jeden Tag im Winter machen.
Als Peter Pacult ihnen zu erklären versucht, daß er schon 3 Wochen auf dieser Insel festsitzt und er eigentlich durch die Ostsee ans andere Ufer schwimmen wollte, wundern sich die Eingeborenen sehr über ihn und fragten: „ Aber warum nehmen sie nicht die Fernstraße? Wir sind doch über die S137 mit dem Festland verbunden.“ Das hält er nicht aus. Peter Pacult bricht zusammen und weint jämmerlich. Ach wäre er nur letzte Nacht erfroren.
Es ist arschkalt geworden in Schweden. Gut daß Peter Pacult kein Thermometer mit hatte auf dieser freudlosen Insel. Sonst hätte er ablesen können, warum ihm letzte Nacht so der Arsch gefroren hat. Auch die restlichen Körperteile waren recht steif, als er heute früh erwachte. -11°Celsius sollen es gewesen sein. Davon wußte er aber nichts. Der Markert befreit, der Unterclown abgestiegen, auch davon wußte er noch nichts. Würde er es je erfahren? Der Jahreswechsel war auch ohne ihn von statten gegangen, das konnte er anhand der in der Ferne aufsteigenden Raketen erahnen. Würde er
jemals diese Insel verlassen können. Um hinüber ans Festland zu schwimmen, müßte er wohl noch bin Ende April warten, wenn er bis dahin nicht verhungert war. Was blieb ihm weiter übrig als zu hoffen und ein wenig zu reimen. Irgendwie mußte man ja die Zeit tot schlagen. Hier ein Jahresabschlußreim für Euch:
Ein neues Jahr tritt froh herein,
mit aller Welt in Frieden;
vergiss wie viel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden!
Du lebst: sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug,
sie alle vier zu tragen.
Es ist noch kälter geworden in Schweden. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend um 17:00 Uhr sitzen alle schwedischen Trainerinnen und Trainer in Markert Manor unterm Weihnachtsbaum und warten auf den roten Gesellen mit den Geschenken. Wendolene hat zur Feier des Tages Zimtsterne und Marzipanplätzchen gebacken und reicht diese herum. Als sie dabei wie zufällig den Arm des Trainerkollegen Hans Maulwurf streift, funkeln seine Augen in Wendys Richtung. Eine alte Liebe scheint neu aufzuflackern, oder war es nur das Flackern der Kerzen, die sich in seinen Augen spiegelten? Der alte Peter Pacult sitzt im Lehnstuhl am Kamin, auf dem Schoß den kleinen Flo Eberle und liest ihm eine Weihnachtsgeschichte vor. In der Ecke sitzen Java Jim, Fubini, der Markert Flo und Einar G. und kloppen eine Runde Skat. Fast könnte man denken das Kartenspiel heißt nicht Skat sondern „Hättste“, denn nach jeder ausgespielten Runde wird ausgewertet. Hättste die Karte gespielt, dann hätten wir den Stich bekommen, dann hätten wir das Spiel gewonnen, usw. Überm Kamin hängt ein Kupferkessel mit dampfendem weißem Glöck, aus dem Padding Lutscher nun schon die vierte Runde herum reichte. Für die kleinen Pippo und Miku hat Wendolene Kakao gekocht. Dan Solo, Roquinho und Nili spielen Verstecken und stellen auch sonst die ganze Zeit nur Blödsinn an. Gegen 17:30 Uhr kommt Nili ganz aufgeregt angerannt und berichtet Dan Solo hätte sich in der Küche im Backofen versteckt, und man bekäme die Tür nicht mehr auf. Beim Versuch das Licht im Ofen anzuschalten hätten sie versehentlich auf 220° geschalten, und nun weinte der Solo jämmerlich. Hans Maulwurf befreite ihm aus seiner
mißlichen Lage, und Wendy drückt den kleinen Frosch ca. 5 min an ihr Herz, bzw. an ihren Busen. Als der kleine Frosch dann auch noch geküßt werden wollte, wußten alle, daß es ihm wieder gut ging. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Der rote Geselle scheint sich heute ein wenig zu verspäten, oder hat ihn die Jugoslawen-Mafia wiedermal aufgehalten, um den Sack mit Geschenken zu durchwühlen? Einmal, es muß mittlerweile 19:00 Uhr gewesen sein, schallten laute Klopfgeräusche durchs Schloß. Alle hielten leicht erschrocken inne, Flo Markert sah kurz aus dem Fenster und winkte ab. Eine weihnachtlich geschmückte Kokosnus hämmerte unten gegen das Tor und wollte auch mitfeiern, da man ihn nirgends wo anderes haben wolle. Bei uns war alles voll, versuchs in Norwegen, oder Österreich, da gibt’s bestimmt noch ein paar Plätze. Es war spät geworden, der Alte kam wohl nicht mehr. Der Pacult war im Lehnstuhl eingeschlafen. Die anderen Männer hatten sich mit einem Whiskey in die Bibliothek zurückgezogen, Wendy räumte noch etwas auf und die Kinder spielten nun im ganzen Schloß Räuber und Gendarm. Bis auf einen, der kleine Flo Eberle sollte im Kaminzimmer noch etwas Rechtschreibung und Grammatik üben. Doch der Schlingel saß mit einem Feuerzeug in der Hand immer noch auf Pacults Schoß und versuchte dessen Nasenspitze anzukokeln.
Peter Pacult wacht auf und blickt in einen klaren kalten schwedischen Morgenhimmel. Es war der 25.12. und er liegt immer noch am Strand der kleinen Insel Öland und hat sich durch die ersten starken Sonnenstrahlen wahrscheinlich die Nase verbrannt. Er hatte also wieder mal nur geträumt, der Heilige Abend war vorbei und es hatte wieder mal niemand an ihn gedacht.
Es ist immer noch kalt in Schweden. Peter Pacult wacht auf und blickt in einen klaren kalten schwedischen Morgenhimmel. Er liegt am Strand der kleinen Insel Öland und ist pitschnass. Was war nur passiert? Woher kamen diese Kopfschmerzen? Wilde Gedanken kreisten in seinem Kopf. Ja, er wollte Schluß machen, alles hinter sich lassen. Dann kam dieser Anruf von Andre Eliot, es wäre doch bald Weihnachten, er sollte es sich doch nochmals überlegen, er bekäme auch 2 Heimspiele hintereinander. 2 Heimspiele hintereinander? Das bedeutete ja mindestens 6 Punkte, weg vom Tabellenende, am nächsten Spieltag nochmals sechs und man war vorn wieder mit dabei ja sogar mittendrin. Das Leben und seine Trainertätigkeit hatten wieder einen Sinn. Nicht weit von ihm sah er ein Auto vorbei fahren, vielleicht konnte der Fahrer ihn mit nach Södertälje nehmen. Als er sich umdrehte, um nach Hause zu gehen, da brauste dieser Zug heran. Zu Tode erschrocken, vergaß Pacult, daß er auf einer Brücke stand und sprang gekonnt ein zwei Meter zurück, leider ins Bodenlose. Als er sich gedanklich schon auf das Eintauchen in eisiges Ostseewasser einrichtete, da schlug er mit dem Kopf auf irgend so ein Plasteboot, das irgendwelche Rotzer am Ufer losgebunden hatten, und das durch den rauen Wind bis unter diese Brücke getrieben war. Dann wurde es Nacht. Im Traum spielte Peter Pacult
Karten mit Florian Markert und Patrick Staudt. Und der Verlierer mußte immer eine Runde ums Boot schwimmen. Als Florian nach der 10. Runde wieder zurück ins Boot wollte, da stieß ihn Patrick mit aller Kraft die er besaß wieder ins eisige Wasser zurück, und wieder und wieder tauchte er ihn unter. Und wie er dabei lachte, das konnte nicht sein ehemaliger bester schwedischer Kumpel sein. Nach 5 Minuten sah Pacult, wie Florian regungslos abtrieb. Auf seine steil nach oben stehende Nase hatte sich bereits eine Möwe gesetzt und putzte ihr Gefieder. Als sich Patrick nun Pacult zuwandte, zögerte der keine Sekunde, er sprang in die kalten Fluten und schwamm und schwamm, was die Arme hergaben.
Nun liegt er mit Kopfschmerzen hier am Strand und überlegt, ob er das alles nur geträumt hat, oder ob er wirklich Patrick Staudt gesehen hat. Oder es war ein Zeichen, daß er ihn endlich vergessen sollte. War er doch nicht der gute Freund gewesen, für den er ihn immer gehalten hatte. Und was war mit Florian Markert? Lag er auch hier auf dieser Insel? Oder war der in die andere Richtung getrieben worden? Lebte er überhaupt noch oder hatte ihm die Möwe ein Leid angetan? Man stelle sich nur vor, sie hätte alles an gepiekt, daß aus dem Wasser heraus ragte. Und wie sollte er vor allem von dieser Insel runterkommen? Jetzt, da er wieder Meister werden konnte.
Es ist kalt geworden in Schweden. Peter Pacult fröstelt etwas als er da ganz allein auf der Eisenbahnbrücke steht, die über die Ostsee von Kalmar nach Öland führt. Hierher hatte er sich zurück gezogen, um allein zu sein, um über alles Zurückliegende nach zu denken. Was hatte man alles erreichen wollen in Schweden, und was hatte man erreicht? Nichts. Es war alles so sinnlos. Ja am Anfang, da herrschte noch eitel Sonnenschein in Södertälje, als mit Hilfe der markertschen Taktik der Aufstieg in die Allsvenskan schon im 2.Jahr geschafft wurde. Ja nun konnte man ja offen drüber sprechen, der Aufstieg wurde nur geschafft, weil man dieselbe Setztaktik wie Florian Markert ein Jahr vorher verwendet hatte. Die Göteborger AIS sind sozusagen zweimal aufgestiegen, nur mit anderem Namen. Alleine hätte man das nie hin bekommen, und keiner hat´s gemerkt. Dann hatte man schnell in Patrick Staudt einen Freund gefunden, mit dem man durch dick und dünn gegangen ist, in guten wie in schlechten Zeiten. Schon damals, als Patrick in den unendlichen Weiten des WWW verschwand,
spielte Peter Pacult mit dem Gedanken Schluß zu machen. Es hatte doch alles keinen Sinn mehr. Nichts machte mehr Spaß. Der Beste wollte man einst werden, was war geblieben? Eine evtl. Champions League Teilnahme, dann kackte das Spiel, bzw. der Spielleiter ab. Wenn würde es scheren wenn man nun einfach im weiten WWW verschwinden würde, niemanden. Keiner würde weinen, keiner würde rufen, bleib doch, man war doch nur wie ein Kerzenlicht im Wind, wenn aus dann aus. Die vielen Briefe meiner Patienten und Fans gaben mir noch mal ein bisschen Auftrieb. Doch auch diese Energie war nun verbraucht. Ausgelacht von serbischen Trainerkollegen, fertig gemacht von anonymen trainerlosen Vereinen, im Fußball und beim Pokern alles verloren was man besaß, was sollte man noch hier? Hier in Schweden, hier auf dieser Eisenbahnbrücke, hier auf dieser Welt? Jetzt stand man am Ende der Tabelle, am Ende des Jahres, am Ende seiner Kariere. Am Ende des Lebens? Ein Güterzug näherte sich laut ratternd dem fröstelnden Peter Pacult. Was sollte er tun? Einen Schritt nach vorn oder zwei zurück?
Seit Wochen wird in Schweden über Unter- und Oberclöwne diskutiert, es wird über Wendys Ober- und Unterweite gefachsimpelt und sogar Florian Markert wird aus seinem angestammten Wohnsitz vertrieben. Seit Wochen steht ein trainerloses Team an der Tabellenspitze der Allsvenskan aber keinen scheint es zu stören, so nach dem Motto: „denen wird schon die Luft ausgehen“. Zu guter Letzt soll die Allsvenskan unterwandert und womöglich in Privathand verkauft werden, meldete sich doch unlängst der serbische Staatschef Fenris Broz Tito und wedelte mit längst verschollen geklaubten Parteifinanzen. Im Besitz dieser schwarzen Konten meinte er dem allmächtigen FIFA-Präsidenten Andre Elliot die Allsvenskan
abkaufen zu können. Und die schwedischen Trainer und -innen lächeln weiter vor sich hin, als hätte man ihnen was in den Pausentee getan. Sowas hätte es zu Zeiten des Patrick Staudt nicht gegeben. Auch ein starker Java Jim hatte die Zügel einst fest in der Hand, jetzt ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Frosch hupft aller Forze lang in den Backofen, und jedesmal findet sich ein Dämlack, der ihn wieder rausholt. Was ist los Leute, wehrt Euch endlich. Zieht das Trainingspensum an, stürzt den Tabellenführer, sagt der SM Eure Meinung.
An Fenris Broz Tito gewandt möchte ich abschließend sagen: „Ich vergesse nie ein Gesicht, aber in Deinem Fall will ich mal eine Ausnahme machen“
Det faktum att många människor är hungriga efter de stora pengarna är känd. Nu vet vi äntligen varför.
Om söndags eftermiddag i Sverige gjordes åter kaffe och dubbar på bordet när brännas i första Adventskraenzen ljuset, och spelade från CD-spelare hemtrevliga svenska folkmusiken, sedan började den stora väntan på måndag och på vecka Quiz Show på RTL. Men det som gör att friska människor öppet sinne och om igen höjas med Guenther Jauch Pruefungsfragen pinsamt att gå emot den svenska gymnasiestudent lycka till med sina advokater vid domstolen skulle. Det är en önskan att bli miljonär. Som vi vet tack vare några nya rön av den federala
domstolen, miljonärer har mycket pengar, men kan smuggla en hel del av dem på skattekontoret att passera. Vi undrar alltså inte om det, att detta yrke högt på önskelistan för ungdomar. Men egentligen alla har vad som krävs för att bli miljonär? Länge sedan det inte räcker kan inte sjunga från enkla och fortfarande vara superstar. Eller har ingen aning om fotboll och fortfarande härma den framgångsrika tränare. De som vill ta med något, som måste ha hållits hus ner en bank, eller åtminstone ett bilföretag drivs i väggen.
Varför jag skrev den här artikeln på svenska? Det bör återigen talas i ett svenskt League och svenska inte Jugoslavien, Morenia eller något.
Neulich lud Florian Markert seine Göteborger Trainerfreunde zur alljährlichen Entenjagd ein, um wie immer den besten unter ihnen zu finden. Bekannteste Teilnehmer, außer dem Gastgeber, waren Java Jim und Herr Pippo. Die anderen waren hier nicht erwähnenswert. Die Jagd sollte irgendwo auf dem Land in der Nähe des Dörfchens Södertälje stattfinden. Als die drei die erste Ente sahen, legten sie an, zielten und patsch, Java Jim hat seine erste Ente abgeschossen. Die anderen zwei grinsten verschmitzt, hatten sie doch bemerkt, daß die erlegte Ente mitten in einem Gehöft „abgegangen“ war. Besitzer dieses Gehöftes war ein gewisser Dr. P. Pacult, seines Zeichens bekanntester Diplom-Agrar-Ökonom von Södertälje. Er wollte die Ente natürlich nicht herausgeben, sie lag ja auf seinem Grund und Boden. „Das ist
mein Vogel“ bestand der Java Jim auf seinem Recht, und stampfte mit den Füßen. Dr. P. Pacult schlug vor, den Streit, wie auf dem Lande üblich, mit einem Tritt in den Unterleib beizulegen. „wer weniger schreit, bekommt den Vogel“. Java Jim ist natürlich sofort einverstanden, im Schmerzen ertragen war er ja geübt.
Dr. P. Pacult holt aus und landete einen gewaltigen Tritt in den Weichteilen des Java Jim. Der brach zusammen und blieb ca. 20 Minuten am Boden liegen. Die anderen zwei herbeigeeilten Trainer hielten schleunigst die Hände vor ihre Gesichter, damit Jim nicht sehen konnte, wie lustig sie die ganze Sache fanden. Als Jim endlich wieder Luft bekam und aufstehen konnte, keuchte er „Okay, jetzt bin ich aber dran“. „Nee“ sagte Pacult da, „ich hab mirs anders überlegt, Hier nehmen sie die Ente“
Der Fußballweltverband FIFA kann nicht verhindern, daß auch andere Unternehmen von der Vermarktung der Fußball WM 2010 in Südafrika profitieren. Das folgt aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes vom letzten Freitag. Die Richter wiesen eine Klage der FIFA gegen den Süßwarenhersteller Ferrero ab. Welche Auswirkungen hat das für die Allsvenskan? Der allseits bekannte und umtriebige Dr. P. Pacult verkaufte umgehend die Rechte an den schwedischen Spieler- und Trainerköpfen, die er eigentlich gar nicht besaß, an die Firma Ferrero. Esst Hanuta und Duplo kann ich Euch nur sagen, und Ihr werdet demnächst hübsche Bildchen mit hübschen Gesichtern drauf, Euer eigen nennen dürfen. In Gedenken an die dumme (Kokos)Nuß, die eigentlich die wenigsten Gegentore aufweisen kann, aber leider nicht mehr unter uns weilt, wird die 1 nicht vergeben, stattdessen wird ein
leeres Tor abgebildet. Weiterhin wenig Gegentore und damit Abwehrspieler sind Nr.2 der Hans und Nr.3 die Wendy, Nr. 4 Roquinho und Nr. 5 der Frosch. Als Ersatz fürs Tor und für die Abwehr (nach vorn geht bei ihm eh nix) der Florian Eberle mit der Nr. 12. Der goldene Florian und der Lutscher gehen mit der 10 und der 11 in den Sturm. Der Rest geht ins Mittelfeld, als da wären: Fubini die 6, Pippo die 7, Miku die 8 und meine Wenigkeit die 9. Ach ja, da hab`n wir ja noch zwei. Die 13 und die 14 sind ja noch offen, die bekommen die zwei, mit denen eh keiner spielen will. Die wurden früher im Sportunterricht immer als letztes gewählt. Also gut offizielle Reservespieler Nr. 13 der Java Jim und Nr. 14 der Einar Gehtnochrein. Ob sich die Kinder da freuen werden, wenn sie einen Java Jim im Duplo finden werden sei dahin gestellt, aber trotzdem lustiges Knappern wünscht Euch Euer neureicher Dr. Peter Pacult.
Göteborg News Extraausgabe zum 20. Jahrestag des Mauerfalls
Der 9. November 1989 begann als ein trüber Herbsttag. Es war kein normaler Morgen, die Stadt spürte, dass etwas geschehen wird. Doch niemand konnte ahnen, dass die kommenden Tage die verrücktesten und glücklichsten in der Geschichte Göteborgs werden sollten. Es liegt eine Spannung über der ganzen Stadt, dem eingemauerten Westen mit Markert Manor in der Mitte ebenso wie dem Ostteil, der heimlichen Hauptstadt Schwedens.
Erst am Abend zuvor haben sich einige enge Vertraute des Regierenden Bürgermeisters in dessen Büro getroffen, außer Java Jim noch Wendolene, Hans Maulwurf, Fubini und Peter Pacult sowie einige weitere. Sie diskutieren, wie sich der Senat verhalten soll, falls Bürger des Markert´chen Anwesens anfingen, auf eigene Initiative über die Mauer zu klettern. Dass Markerts Florian nicht mehr die Kraft haben wird, gewaltsam dagegen vorzugehen, ist den Ost-Göteborger Regierungsmitgliedern klar: Wer die Proteste im Oktober in Falkenberg, Jönköping, Hammarby und andernorts in Schweden nicht unterdrückt, wer auch die Großdemonstration am 4. November am Vätternsee einfach hinnimmt, der kann wohl kaum die innerstädtische Grenze in Göteborg mit tödlicher Gewalt verteidigen.
16:00 Uhr, vier junge Stasi-Offiziere Dan Solo, Roquinho, Claudinho und IM Kokosnuss ringen sich durch, dem Politbürovorsitzenden Florian Markert und dem Ministerrat eine sehr allgemein formulierte, aber zugleich in Juristenschwedisch abgefasste Regelung vorzuschlagen: „Privatreisen nach dem restlichen Schweden können ohne Vorliegen von fam. Voraussetzungen beantragt werden. Die
Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Versagungsgründe werden nur in besonderen Ausnahmefällen angewandt.“ Florian Markert stimmt diesem neuen Reisegesetz für Bürger und Bedienstete von West-Göteborg zu. Es soll in den nächsten Tagen in Kraft treten. Dann aber überschlagen sich die Ereignisse, eine Pressekonferenz, zu der auch Vertreter aus Ost-Göteborg und der internationalen Presse eingeladen wurden, wird einberufen. Florian Markert zieht sein Taschentuch aus der Hose, um sich die feuchten Augen ab zu tupfen. Dabei zieht er unabsichtlich einen kleinen Zettel mit heraus, der auf den Boden fällt. Java Jim, der gerade damit beschäftigt war, das Mikrofon für seine Rede zu testen, (1, 1, test, test, test) findet den Zettel und liest mehr aus Verwunderung denn aus Interesse laut vor: „Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger und Bediensteten von Markert Manor möglich macht, über Grenzübergangspunkte Göteborgs ins restliche, freie Schweden auszureisen.“ Auf die Frage, ab wann denn diese Regelung zählen sollte, antwortet Java Jim, ohne lange nachzudenken:“ Ab sofort“. Florian Markert kann nur noch ein letztes Mal jämmerlich in sein Taschentuch schnäuzen. Es war der 09. November 1989 um 18:57 Uhr. Seit diesem Tag mit dieser denkwürdigen Pressekonferenz ist Göteborg und ganz Schweden wieder eins. Und heute 20 Jahre später können wir alle zusammen, in Frieden und Freiheit, Copa Mundial spielen und brauchen keine Angst vor Bespitzelung, Vertreibung und anderen Repressalien zu haben.
Copa Mundial`s Name in Gefahr? Browsergame vor dem Ende?
Browswergame in Gefahr? Das wäre der dritte Fall für Schwedens neuen selbsternannten Kriminalkommissar Peter Pacult. Und dieser Fall ist nicht an einem Tag zu lösen, geschweige denn in 15 Minuten (oder 500 Zeichen). Er hat es geschafft. Die gesamte schwedische Staatsliga wird von der dummen Nuß unterwandert und weiterhin bedroht. Der arme kleine Frosch, wurde von ihr im Elektroherd eingesperrt und konnte in letzter Sekunde von mir gerettet werden. Mobbing gegenüber anderen schwedischen Trainer- und Reporterkollegen. Bedrohung des letzten, in Schwedens Wälder lebenden, Fabelwesens Stein vom Löwenbock. Entwendung des Hammerby´chen Pokales für den misslungensten Zeitungsartikel der Woche. (Okay, den kann sich der Floberle
Da wäre schon der zweite Fall für Schwedens neuen Kriminalkommissar Peter Pacult zu lösen. An kriminellem Verhalten mangelt es ja nun wirklich nicht in der Gilde der Allsvenskan-Trainer.
Was macht Frau Wendolene mit dem Stiel des kleinen Florian E.? Welcher Trainer hat Probleme unter Frau W. zu liegen? Wieso darf Hammerby pro Woche zwei Zeitungsartikel veröffentlichen? Welcher schwedische Trainer verteilt heimlich dumme Nüsse und versucht die ganze Liga zu kontaminieren? (auch ich wurde am letzten ZAT Opfer der dummen Nuß) usw. usw.
Nein das Szenario des zweiten Falls unseres Dienstagabendkrimis beginnt wirklich schrecklich. „ich springe“, „ich springe wirklich“, „jetzt springe ich aber wirklich hier von dem großen Haus herunter“ ruft der kleine Florian E., als Kommissar Pacult zufällig mit seinem Wagen durch die Reihenhaussiedlung mit den heruntergekommenen Villen und Datschen fuhr. Kein Haus war höher als 6,65 m und keins sah schöner aus als das andere. Eigentlich wollte Kommissar Pacult die Gartenlaube finden, in der sich Wendolene und Fubini immer heimlich trafen, um über Trainerkollegen her zuziehen und Zat-ergebnisse abzusprechen. Na gut ein paar
kompromittierende Fotos wollte er auch machen. Da kam dieser alles entscheidende und alles ändernde Anruf….
…. Ein Frosch wurde in Stockholm von der Dummen Nuß bedroht und hatte sich in letzter Not im Gasherd versteckt. Würde die dumme Nuß den armen Frosch finden? Würde irgendeiner, sei es mit Absicht oder aus Unachtsamkeit einen Funken entzünden, damit es ein für alle mal vorbei wäre mit dem armen Frosch? Wie lange konnte der arme Frosch in diesem, an Sauerstoff armen, antiken Küchengerät ausharren und auf Hilfe warten? Kommissar Pacult konnte unter Zuhilfenahme seines Blaulichts und seines Einfallsreichtums den Fall sofort klären und den kleinen armen Frosch befreien. Es war nur ein Elektroherd, und deren Auswirkungen auf die kindliche Psyche sind ja bekanntlich nicht so schlimm. Die Dumme Nuß war leider verschwunden, aber die wird an den nächsten Spieltagen schon wieder auftauchen, man brauchte ja nur ab zu warten. Vorsichthalber wurden Dumme-Nuß-Warnungen an Åtvidaberg und Gefle heraus gegeben. Ach war das wieder ein leichter Fall heute, und die Fotos konnte man auch nächste Woche noch schießen.
Und der Junge, werden sich jetzt einige Leser fragen? Welcher Junge?
Da wäre schon der erste Fall für Schwedens neuen Kriminalkommissar Pacult zu lösen. Ein ehemaliger schwedischer Trainer, den keiner kennt und keiner lieb haben will, wandert aus, verliert das Erinnerungsvermögen und lebt fortan in nebulösen Wahnvorstellungen. Das ganze liest sich in der spanischen Zeitung so: „ … hat nach der langen Zwangspause vom hohen Norden genug und zieht vom schwedischen Gävle ins warme Valladolid. Die Schweden gaben eine Riesen-Abschiedsparty für ihren Erfolgstrainer der letzten Jahre. Mein Nachfolger MiKu hat eine gute Mannschaft übernommen. Vielleich treffen wir uns mal auf europäischen Parkett.“
Wer oder was ist Gävle? Wo liegt das, wer hat da gefeiert? Welcher Erfolg soll da befeiert worden sein? Was hat Miku übernommen? Seit wann dürfen
in Spanien Zweitligamannschafften am UEFA-Cup teilnehmen?
Das war eine leichte Nuss für Kommissar Pacult. Bei der irregeführten Person handelt es sich um Claudino, der nie sehr beliebt in Schweden, vor allem nicht in Södertälje war. Beim „erfolgreichen“ Gävle handelt es sich um Gefle, daß Claudino erfolgreich in die 2. Liga geführt hat, und das durch den gewitzten Miku wieder aus den Tiefen derselben zurück geholt wurde. Dieser Fall war schnell aufgeklärt, bleibt bloß noch im Dunkeln welcher schwedische Trainer sich an dieser nicht genehmigten Feierorgie beteiligt hat. Aber das kriegen wir auch noch raus.
Eigentlich sollte an dieser Stelle über Florian E. berichtet werden. Aber diese Akte ist auf wundersame Weiße aus dem Stahlschrank des schwedischen Fernsehens verschwunden.
Eine Stimmung wie geschaffen für einen Krimi: Tief hängen die Wolken über dem herbstlichen Vätternsee. Düster scheinen sich die Berge um Schwedens größtes Naherholungsgebiet zusammen zu drängen. Nur ein ferner Lichtschein im Nebel lässt erahnen, wo Schloß Fubinistein hoch über dem Tal thront. In dieser fast gespenstigen Atmosphäre dreht Schwedens Staatsfernsehen derzeit eine mehrteilige Krimireihe mit seinem neuen Kriminalkommissar Peter Pacult. Wenn es nach dem Willen des Senders geht, soll Pacult künftig einmal in der Woche auf Verbrecherjagd gehen. Zusätzlich zu den renommierten Kollegen Wallander, Beck und Huss sollte endlich wieder mal ein neues, junges, unverbrauchtes Gesicht im schwedischen Fernsehen auftauchen.
Und Kriminalität gibt es bei uns wohl ausreichend aufzuklären. Sei es das unsittliche Berühren von
Trainer-Kollegen-Frauen. Sei es das Auftauchen von außerirdischen Geheimlaboren mit Käferaugen am Vätternsee. Sei es die Herkunft des unerschöpflichen Goldvorrates vom alten Markert. Sei es das pädophile Ansinnen Eberles sich in die schwedische Kolumne hinein zu schlafen. Und nicht zuletzt die mittelalterlichen Erziehungsmethoden, der Eltern (oder Gespielin?) des kleinen Hans. Aus all diesen Gründen müssen auch die Beratungsstunden in der Praxis des Dr. P. Pacult ausfallen, obwohl das Wartezimmer gerammelte voll ist.
Peter Pacult hat sich zunächst lediglich für eine Episode verpflichtet. Ich muß schauen ob es eine lebendige Figur wird, letztendlich entscheidet ja sowieso der Zuschauer, ob es weiter geht oder nicht. Und wenn das Projekt vorzeitig scheitern sollte, kann ich immer noch meine Praxis wieder aufschließen und viele gute Ratschläge für wenig Geld ans Volk verteilen.
Dan Solo abgefröschelt, der Ligahund abgewatscht, das pummelige Löwenknäuel vom eigenen Vati erlegt, man könnte denken es ist alles bestens in der ersten schwedischen Liga. Mitnichten, ein altes neues Problem ist wieder aufgetaucht.
Am 16.1. wurde in der schwedischen Presse von einer gestohlenen Glücksunterhose berichtet. Diese gehöhrte einst Fubinini (der könnte sie jetzt gut gebrauchen) wurde aber von P.Pacult beim allj. Trainerweihnachtsbasar für nicht wenige Oere ersteigert. Nach wenigen Tage verschwand sie auf nimmerwiedersehen aus dem vereinseigenen Wäschekorb von Assyriska Föreningen. Vom Täter wurde damals eine falsche Spur Richtung Mexiko gelegt.
Jetzt, nach zwei Monaten, legten die zu Hilfe gerufenen Kommisare Beck und Wallander erste Fotos und Berichte ihrer Ermittlungen vor. Die heiße nämlich die richtige Spur führt nach Sambia. Sambia? Da kenne ich doch jemanden. Mein Verdacht fiel natürlich sofort auf J.J. (Name der Red. bekannt) Aber weit gefehlt. Die Spur führt in
die 2. sambische Liga. Ein gewisser Silvester Stallone läuft dort, nur mit eben dieser Hose bekleidet auf dem Trainingsgelände der Young Arrows herum. Eine kurze Nachfrage beim Noch FIFA-Präsidenten El Grande bestädigte es, S.. S.. ist der Zweitaccount von
Patrick Staudt.
Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Dieser Herr Staudt trainiert zufällig einen erfolglosen schwedischen Zweitligisten. Dieser Herr Staudt war es auch, der damals auf der Weihnachtsfeier der unterlegene Bieter war. Dieser Herr Staudt wurde im Januar auch mehrmals in der Nähe unseres Traingsgeländes gesichtet, und wir dachten, er will nur die modernen Trainingsmethoden, die wir hier praktizieren, ausspionieren. Nein, er ist ein Hosendieb.