Der alten Bauernregel zufolge ist der erste Monat im Herbst vergleichbar mit dem letzten Frühlingsmonat. Die Witterungsverhältnisse und die Temperaturen sind in beiden Monaten ähnlich. Daher wird der September im Volksmund auch der „Mai des Herbstes“ genannt.
Und im Mai fängt ja bekanntlich alles an zu blühen und zu erstrahlen. Das Leben beginnt neu. Genau wie jetzt im September, der Fubini beginnt wieder zu schreiben, der Markert beginnt wieder zu schweigen. Die naseweisen Neutrainer beginnen wieder ihre Angriffe auf die alten Hasen. Und bei manchen Trainern hat wieder die Hoffnung auf einen schwedischen Meistertitel begonnen, bei einem Teil davon, wie bei mir, ist die
Hoffnung schon wieder gestorben. Und in München hat das Oktoberfest begonnen.
Apropos Oktoberfest in München. Wie jetzt nach jahrelangen Untersuchungen einer renommierten Universität heraus gekommen ist, ist das Oktoberfest in München gar keine bayrische Erfindung sondern hat sächsische Wurzeln. Früher war es ein Pferderennen, das anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet wurde. Sie waren sehr verliebt. Und als er dann König Ludwig der I. wurde sagte sie: „Komm lass uns doch da, wo wir geheiratet haben jedes Jahr ein Fest veranstalten“. Seit der Zeit, und nur deswegen, wird jedes Jahr um diese Zeit in München auf der Theresienwiese das Oktoberfest gefeiert.
Donnert`s im September noch, wird der Schnee um Weihnacht hoch
Na das kann ja ein wunderschöner Winter werden, nach dem Donner am vergangenen Wochenende. Da werden sich wieder einige Schweden und Schwedinnen in ihren Betten verkriechen. Apropos Betten verkriechen, beim Blick auf die Tabelle fällt mir auf, bzw. ein, dass der Maulwurf mit der Wendolene …
…
also ich wollte nur mal kurz erwähnen, dass auch der letzte Winter sehr kalt gewesen sein muss, denn bei den beiden Turteltäubchen hat sich Nachwuchs eingestellt und ich wollte als Ehrenältester der schwedischen Liga nur mal herzlichst meine Glückwünsche übermitteln.
So, das war`s auch schon mit den Nettigkeiten, ab jetzt wird wieder mit harten Bandagen um die schwedische Krone gekämpft.
In der schwedischen Stadt Visby in Gotland wird zurzeit ein historisches Haus verkauft. Das Anwesen in der Weltkulturerbestadt stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Es wurde aus den Überresten einer russischen Kirche erbaut und das direkt auf einem Friedhof aus der Steinzeit.
Das Ungewöhnliche ist, dass das Haus nur mit dem im Keller befindlichen Skelett verkauft wird. Dies wurde 2010 bei Renovierungsarbeiten gefunden, in der Hand hielt es einen vergammelten Schwedeneisbecher. Dieser Schwedeneisbecher war bis zu seinem Verschwinden allen Schweden und
Restskandinaviern als Pokal der Allsvenskan- und Superettanmannschaften bekannt. Laut gerichtsmedizinischem Institut von Stockholm handelt es sich bei dem gefundenen Knochenmann wahrscheinlich um die Überreste, des seit 2009 vermissten Patrick Staudt. Da die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, müssen die Überreste des Gerippes im Keller unter einer Glasplatte aufbewahrt bleiben. Nebenan wird ein weiterer Schädel hinter Glas aufbewahrt. Für die Herkunft des weiteren Schädels gibt es noch keine Anhaltspunkte.
Trotzdem kann Haus und Knochenmann für 453.750 Euro erworben werden.
Aus dem Hinterhalt hat sich Gefle IF an die Spitze vorgearbeitet und harrt nun hier der Dinge.
Eigentlich müßte ja Rahn aus dem Hinterhalt schiessen. Aber Schweden ist anders. Vorgearbeitet? Ja geradezu geschlichen kann man sagen. Dabei letzte Woche noch einen auf Mitleidstour gemacht. Das sind mir die richtigen kann ich Euch sagen.
Ansonsten halte ich es wie der
Markert, kurz raus, Statement, wieder weg, basta. Also hier Statement: "Ich werde wieder nicht Meister, zumindest nicht ich Schweden" Und weg. Basta
Daumen drücken noch für Atvidabergs FF, maximale Kampferfolge und so, Titel holen und ab dafür, wir sind doch alle ein bissel Atvidaberg.
Wer wird Meister? Der Maulwurf vielleicht? Oder das Lama? Oder aber das Wiesel.
Wenn im Juli die Ameisen viel tragen, wollen sie einen frühen und harten Winter ansagen.
? 5-mal musste ich Roquinhos Artikel lesen, bis es endlich klick gemacht hat. So hatte ich doch letzte Saison in der Zeitung geschrieben, Atvidaberg kann ich eh nicht leiden, oder so ähnlich. Ja das hatte damals auch seinen Sinn, es bestand eine sagen wir mal, gewisse berechtigte Abneigung gegen
den Trainer. Die ist natürlich verflogen, Zeit heilt alle Wunden, Gras ist darüber gewachsen. Jetzt haben sich doch alle wieder lieb in Schwedens Alsvenskan.
Mein heutiger Artikel muss leider etwas kürzer ausfallen, da ich in den Garten muss. Die Ameisen müssen beobachtet werden, um zu sehen wie der Winter wird. Wenn schon der Sommer nicht zu sehen ist, so muss wenigstens nach dem Winter Ausschau gehalten werden.
Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet´s an ihrem Tage gern
Nein, natürlich ist hier nicht die Magdalena Neuner gemeint. Aber auch sie wird wohl bei diesem Wetter nur weinen können. Wie soll man bei diesem Wetter auch Ski fahren. Wie soll man erst bei diesem Wetter Fußball spielen? In der Halle vielleicht, da tät`s klappen, aber draußen? Mit Gummistiefeln?
Mit Gummistiefeln scheinen auch Markerts Mannen diese Saison zu spielen. Noch doppelt so viel TK wie ich, aber dafür nur halb so viele Punkte. Da wird’s wohl Sechsen hageln in den nächsten Spielen, obs dann zeitmäßig noch reicht etwas zu
reißen? Nach dem Motto, das Tk–Konto ist noch schön voll, aber die ZAT’s gehen mir leider aus. Aber das soll nicht meine Sorge sein. Java Jim wünscht ihn sowieso in die Superettan. Gegen Fubini geht’s ja auch noch, naja, der ist eh noch nicht in seiner Heimatstadt angekommen. Lungert auf so`ner dämlichen Insel herum und verpasst das schöne Auswärtsspiel in Södertälje.
Heutiger Tipp: Es nützt nichts, sich über das Wetter aufzuregen, davon wird’s auch nicht anders. Ihr müsst Euch das Wetter schön reden. Stellt Euch vor es wäre Schnee, das wäre erst zum Kotzen, da sind wir mit dem Regen noch sehr gut dran.
Ja wo isse denn die Juliglut, der Treibhauseffekt, ja die ganze Klimakatastrophe? Bis jetzt ist der heise Sommer noch nicht erschienen, und das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende entgegen.
Erschienen ist mir letzte Nacht dennoch etwas. Ich hatte einen leichten Sommerrotwein mit Frau Pacult geschlürft, als ich kurz nach 8 im Fernsehsessel einschlummerte. Weiß nicht genau, obs Teil des neuesten Wallanderfims war oder doch ein kurzer Tagtraum. Ich war mit meine Frau auf Markert-Manor eingeladen, dort angekommen waren außer uns niemand da. Gut sagte ich, gehe eben so lange in den Weinkeller und werde mal einen guten markertschen Tropfen hochholen. Im Weinkeller angekommen ging das elektrische Licht nicht und ich sah im Halbdunkel eine verschwommene
Gestalt herumgeistern. „Halt wer da?“ rief ich. „Java Jim“ ertönte es heiser aus dem Kellergewölbe. „Was suchst du hier?“ fragte ich den ehemaligen Flaschengeist der Allsvenskan. Mit röchelnder Stimme und erhobenem Zeigefinger kam er auf mich zu. „Merkert muss absteigen, Markert muss absteigen, weg mit Markert, dann bin ich erlöst“ hörte ich ihn brabbeln, dann war er verschwunden. Ich füllte meine mitgebrachte Vase und stieg wieder zu meiner Frau nach oben. „Peter wach auf“ hörte ich die gute rufen. Ich muss wohl kurz eingenickt sein, hatte ich geträumt? War Java Jim wirklich hier, oder im Weinkeller in Göteborg? Naja gut, der Markert is eh schon Vorletzter, aber dass das dem Java Jim keine Ruhe lässt, hätte ich nun nicht gedacht.
Wenn Donner kommt im Julius, viel Regen man erwarten muß.
Oh oh, da hat doch der böse Pacult dem lieben Claudino in den letzten drei Saisons zu Hause ganze 17 Tore eingefädelt. So genau hatte ich das noch gar nicht unter die Lupe genommen. Da ich aber insgesamt, in den letzten drei Jahren 195 Tore geschossen habe, sind’s ja nur 8,72% für den lieben Claudino. Ach nein, stimmt nicht, ein paar davon habe ich ja
auch auswärts geschossen, also sind es rund 10% aller meiner Tore, die Gefle hinnehmen musste. Das ist natürlich dann doch ein bissel arg viel. Ich verspreche hiermit hoch und heilig, die Quote auf unter 10% zu drücken. Dafür bekommt der Markert ein paar mehr, der kann’s gebrauchen. Ist ihm doch mit Java Jim vor einiger Zeit ein Torgarant und –lieferant in Richtung Portugal weggebrochen.
Heutiger Tipp: Entfällt, ich hätte selbst gern einen.
Regnet es an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul.
Peter trifft Paul und fragt ihn: „Wusstest du schon, wenn du 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien würdest, dann hättest Du genau die Energie produziert, die nötig wäre um eine Tasse Kaffee zu erwärmen?“ Darauf Paul zu Peter: “ Ob sich das lohnt?“
Schreien könnte man auch, wenn man die schwedische Zeitungslandschaft betrachtet. Es wird ja immer schlimmer hier.
Über die Hälfte aller Trainer schreibt gar nix mehr und der Rest quält sich irgendetwas aus der Feder, dass dann keiner lesen kann oder mag. (Herr Reinert, bitte die Rechtschreibkontroll-funktion benutzen.) Dabei ist es noch gar nicht so lange her (genau 5 Saisons), dass Schwedens Zeitung für ihre Qualität und Vielfalt eine silberne Balla Rina erhalten hat.
Heutiger Tipp: Damit Lacklederschuhe lange ihren Glanz behalten (Im Gegensatz zur schwed. Zeitung) reibt man sie am besten mit Milch ein.
Gibt es im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter
Na wenigstens für etwas ist so ein Donnerwetter gut. Ansonsten richtet es ja ganz schöne Schäden an in den dicht besiedelten Gegenden Nord- und Mitteleuropas. Dächer werden abgedeckt, Kühe fliegen durch die Luft und Bäume, ja sogar Autos kippen um. Apropos Auto kippt um, seit dem Fubinini mit seinem alten Renault 4 GLS umgekippt ist faselt der so ein wirres Zeug, ich glaub der liegt im Wachkoma. Wach auf,
alter Stratege, bist doch schon längst in Jonköping. Oder wollen wir`s mal richtig donnern lassen?
Heutiger Tipp: Insektenkönnen Sie sich mit ätherischen Ölen vom Leib halten. Ein paar Tropfen auf Kleidung und Haut genügen. Dazu brauchen Sie aber einen zweiten Mann, der das Insekt solange festhält, bis sie die Kleidung der selbigen beträufelt haben. Danach kann die Mücke nicht mehr richtig fliegen, weil ihre Jacke zu schwer geworden ist. Wenn sie runter gefallen ist, einfach drauftreten.
Die Rübe will gerüttelt sein, wenn sie wirklich soll gedeihn.
Das ist ja eine lustige Bauernregel. Habe noch keinen Bauern gesehen, der aufs Feld geht und seine Rüben rüttelt. Es ist eigentlich aber genau wie bei den Fußballtrainern, auch da gedeihn die Erfolge nur, wenn man vorher ordentlich seine Rübe rüttelt. Manche rütteln den ganzen Tag, manche bewegen sich überhaupt nicht. Um noch mal auf den EHEC-Erreger zurück zu kommen. Nachdem man in Södertälje Salate aller Art, wie Kartoffelsalat oder Eiersalat zum Beispiel, verboten hatte sollte die Gurke schuld sein. Alle Gurken waren schnell vernichtet, sogar die Gurkenflanken von Rechts- oder Linksaußen. Dann
sollten die Biogasanlagen Schuld sein, also alle wieder abgerissen und sämtlichen Rindviehchern das A…loch zugeklebt, da waren´s plötzlich die Sprossen. Also alle Leitern eingesammelt und die Sprossen raus gesägt und siehe da, es war plötzlich Besserung in Sicht. Zwar können wir jetzt im Stadion unsere Glühlampen nicht mehr auswechseln, aber es kommt auch sonst kein neuer Krankheitsfall dazu. Gut das wir uns hier oben in Schweden mal eine Rübe gemacht bzw. gerüttelt haben.
Heutiger Tipp: Frischer Rettich (ist ja in gewissem Sinne eine kleine Rübe) hält viel länger, wenn man sofort nach der Ernte oder dem Kauf, die Blätter entfernt. So hat man auch im Winter noch was zum Rütteln.
Weben die Spinnen tüchtig im Freien, lässt sich gutes Wetter prophezeien.
Und wenn schönes Wetter ist und dazu noch Himmelfahrt dann fahrn wir aufn Darß, mit Vinnie Jones und Lars. Ne das war Spaß, der Vinnie bleibt schön zu Hause, er weiß ja nicht mal wo der Darß ist. Am Ende verläuft er sich da oben noch. Und den Lars den kenn ich gar nicht, reimt sich nur so gut. Also fahr ich nur mit El Plinso und der Frau Pacult,
einer muss ja grillen am Vatertag. Und nachdem ich mich vor Jahren bald vergiftet hätte, muss sie nun Vatertag immer mit. Aber danach ja, das versprech ich hoch und heilig, da kümmer ich mich wieder um meine Mannschaft. Ach ne, da ist ja schon wieder Pfingsten, da fahr ich ja schon wieder weg. Man man man, so ein Jahr ist aber verdammt kurz.
Heutiger Tipp: Verbeulte Tischtennisbälle werden wieder kugelrund, wenn man sie kurz in kochendes Wasser taucht. Bei Medizinbällen klappt das nicht.
Himmelfahrt im Sonnenschein, dann wird der Herbst gesegnet sein
Peter Pacult kann diese Woche schon wieder nicht am Training seiner Mannschaft aus Södertälje teilnehmen, denn Dynamo Dresden ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Was hat nun das eine mit dem anderen zu tun? Der ehemalige Dynamotrainer Pacult wurde gebeten als Mediator tätig zu werden, da es einige Bundesligisten wahrscheinlich auf Dynamos Spieler abgesehen haben. Nach dem Aufstieg läuft Dresden nun Gefahr zu Beginn der neuen Saison ohne Spieler da zu stehen. Röttger ist bei Erfurt im Gespräch, Striffler geht nach Aachen. Esswein nach
Nürnberg, Hübener wird von Fortuna Düsseldorf gelockt. Schahin muss zurück nach Führt und Bührer will nach Aalen. Pfeffer nach Chemnitz. Die beiden Torhüter haben keinen neuen Vertrag bekommen. Warum ist man da überhaupt erst aufgestiegen? Peter Pacult soll nun versuchen, die Wogen zu glätten, die Spieler zu besänftigen und die Spielervermittler zu vertreiben.
Västra Frölunda könnte ja diese Woche sein Training in Södertälje durchführen, so wäre beiden geholfen, am nächsten Freitag bin ich dann wieder da. Ach nee, da ist ja Himmelfahrt, da bin ich ja ….
Es sei kein Maiensonntag so keck, dass er die Sonn` den ganzen Tag versteckt
Da wollte ich mir nun mal meine alte Lieblingsmannschaft live ansehen und sie beim Kampf um den Aufstieg in die 2. deutsche Bundesliga unterstützen und dann das. Das Relegationsheimspiel ist restlos ausverkauft!
Das „Glücksgas Stadion“ wird am Freitag, dem 20.5.2011, um 20:30 Uhr, zum Relegationshinspiel gegen den VfL Osnabrück bis unters Dach gefüllt sein. Nach einem wahren Ticketansturm am Mittwochvormittag auf alle Vorverkaufsstellen, den Online-Ticket-Shop und den Kassenbereich am Stadion gingen die 30 000 Tickets ab 10 Uhr innerhalb weniger Minuten über die Ladentische.
Wie soll denn das gehen bzw. gegangen sein? Ich kaufe mir extra ein Flugticket von Stockholm nach Dresden für 429.- €, lasse das Training in Södertälje sausen. Setze mich 3:45 Uhr mit einem Campingstuhl vor das Kassenhäuschen, das um 10:00 öffnen soll. Ungekämmt, unrasiert, un
gezähneputzt und total hungrig komme ich 10:15 endlich an die Reihe und als ich meine 2 Karten verlangen will, schüttelt der Verkäufer nur den Kopf. Ätsch ausverkauft. Das kann doch nicht die Possebillitie sein. Dann macht doch euren Scheiß allein, dann steigt ihr eben nicht auf. Etwas rumgeschrien und beim Umdrehen noch ein paar Dynamogläser und andere Fanutensilien aus den Regalen geworfen bin ich dann endlich um 16:30 von der Polizeiwache Dresden entlassen worden. Schnell eine Überlebensbratwurst eingeworfen und wieder zum Flughafen. Flieger nach Stockholm weg, ging schon 12:00 Uhr. Ich könnte heulen, ich will nach Haus. Sixt hilft, für weiter 169.- € bekomme ich einen 13 Jahre alten VW Polo, mit dem ich nun schon seit 18 Stunden unterwegs bin, um mein geliebtes Södertälje zu erreichen. Der Rücken tut weh, der Magen tut weh, die Haare tun weh und der Kreislauf macht auch nicht mehr lange mit. Ach wär ich nur zu Hause geblieben, im Bett.
Tipp: entfällt heute, habe Schnauze voll. Habe fertig.
Trockener Mai – Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei
Ja ja, feucht iss es zurzeit ganz schön. Feucht ist es auch damals zugegangen, bei der Weinkost beim Pfarrwirt Hans Schmid. Das Ehepaar Vranitzky, Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz und Assyriska-Trainer Peter Pacult waren auch zugegen. Denn der Wirbel um seine Weinkost mit dem Salzburger Dosenkönig hat vieles bewirkt. Vor allem die Gerüchte und angeblich wahre Geschichten sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Was ist denn schon dabei, wenn mer mal a Glaserl Wein mit ein paar Freunden verkostet? Es war Wein und keine Gummibärenbrause. Und nein es stimmt nicht, ich werde nie nie
nie zu den Rassenkaspern nach Leipzig wechseln, auch wenn es die schwedischen Bildzeitungsspatzen von Stockholm Dächern pfeifen sollten. Ich habe hier in Södertälje einen Vertrag auf Lebenszeit, und außerdem noch viel vor. Warum sollte ich da wechseln? Man braucht mich hier.
Tipp: Bei Schlafstörungen sollten sie die beruhigende Wirkung von Baldrian nutzen. Lassen sie die Badewanne halb voll laufen, dann zwei Esslöffel der Baldrianwurzel mit einem Liter siedend heißem Wasser übergiesen. Lassen sie die Mischung rund 10 Minuten kochen, seihen sie alles durch ein Sieb und geben es in die Wanne. Jetzt nur noch die Wanne austrinken, Bäuerchen machen und ab ins Bett.
Zieht sich die Saison wie zäher Kleister, wirste sicherlich nicht Meister
Malermeister vielleicht, oder Jägermeister, mit ein bissel Glück Bademeister am FKK-Strand. Aber nicht Fußball-Meister in Schweden. Hab ich doch am ersten Spieltag schon gewusst. Jetzt sitz ich hier auf gepackten Koffern, nein nein, ich werde nicht entlassen, aber Frau Pacult möchte in den Süden. Weils in Europa so kalt ist. Malta wäre nicht schlecht, oder Ibiza. Für die Malediven reicht das Taschengeld nicht. Mal sehen wo uns der Last-Minute-Flieger hinträgt. Leider bin ich dann zu Beginn der neuen Saison nicht da und werde demzufolge nächste Saison wieder nicht Meister.