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COPA NEWS

Assyriska Föreningen verpflichtet Silvan Leibnits!
Ja es stimmt, seit Montag ist er da, der neue Trainingspraktikant, Silvan Leibnits. Der schwedische Meisterverein hatte diese Stelle zu Beginn des neuen Jahres eigentlich extra für Java Jim geschaffen, um ihm den Ein- bzw. Aufstieg in Schwedens erste Liga zu erleichtern. Doch nun ereilte uns der Hilferuf aus Ägypten, die dortige Meistermannschaft der letzten zwei Jahre, El Gouna FC steckt in argen Abstiegs- und Finanzsorgen. Den Trainer entlassen wollten sie nicht, da er ihnen so ans Herz gewachsen ist. Mit 0 Punkten und schon 7 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz geht in El Gouna unter der Leitung von Silvan Leibnits aber zurzeit gar nichts mehr.
Wie sieht so ein Praktikumsalltag aus?
Am Montag war erst mal Kaffee kochen und Telefondienst angesagt. Auch beim Beantworten der Autogrammpost konnte er gleich tatkräftig mit anpacken. Schon lange suchten wir eine feuchte Zunge, die uns beim Anlecken der Rückumschläge behilflich sein könnte. Am Dienstagmorgen war Waldlauf angesagt, nicht nur die Trainingsform an sich war Neuland für Sportkamerad Leibnits, sondern die Bäume, also der Wald überhaupt. Sowas haben die

ja in Ägypten nicht. Am Nachmittag war er beim Aufstellen der Kegel behilflich, und konnte sich so ein erstes Bild vom Stadion in Södertälje machen. Sowas großes und schönes gab es ja in Ägypten auch nicht. Am Mittwoch waren Spielformen aller Art angesagt und Sportkamerad war mittendrin, zumindest beim Spiel 5 gegen 2. Beim Fußballtennis stellte er sich gar nicht so dumm an, und bei der anschließenden Pokerrunde durfte er sogar das ein oder andere Spielchen gewinnen, damit bei ihm kein Lagerkoller auftritt. Am Donnerstag standen Sprints und Medizinballweitwurf auf dem Programm. Da wollte er sich zwar erst verdrücken, aber der Torwart hat ihn doch ziemlich schnell auf dem Klo gefunden, bzw. mit dem Medizinball getroffen. Es tut schon nicht mehr weh sagte Sportkamerad Leibnits am Abend den warteten Journalisten. Am Freitag war Abfahrt nach Jonköping, Sportkamerad Leibnits war schon eine Stunde eher da, denn es mussten nicht weniger als 87 Sporttaschen und Kisten in den Bus verfrachtet werden. Nun hat er erst mal 1 ½ Tage frei und kann sich ein wenig erholen, ehe es am Sonntag mit der Spieltagesauswertung weiter geht.
20.01.2012 15:53 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
À la bonne heure Mister Fubini!
Selten habe ich mich beim wöchentlichen Zeitungsstudium so köstlich amüsiert. Angefangen von dieser lustigen Schnitzeljagd über mehrere Kontinente, bzw. Landesverbände, weiter natürlich über den Inhalt und am meisten über diese Idee. Es sieht zwar ein bissel aus, als hätte mein Bauern-Regel-Kalender dafür die Inspiration gegeben, aber mir soll`s recht sein. Am Ende ist wohl dann ein bissel die Luft, bzw. der Einfallsreichtum ausgegangen, aber das ist anderen großen Künstlern auch schon passiert. Keiner wird doch im Ernst daran glauben, dass Jonköping im Dezember 2012 schwedischer Meister sein wird, aber warten wir`s einfach ab.


Ansonsten habe ich mich in meiner Firma, die ja bekannter Weiße Getriebe für Windkraftanlagen herstellt sofort darum gekümmert, das die Rotorblätter nicht mehr so scharfkantig und klobig konstruiert werden, damit sie im Notfall nicht die Menschen und die Landschaft bedrohen. Ab dem nächsten Jahr sind sie vorne rund und aus Gummi, sollte es zu einer Havarie mit Absturz kommen, so streicheln sie mit ihren Blattenden etwaige, sich in der Nähe befindliche, Spaziergänger und Spaziergängerinnen. Und der Boden wird nicht mehr umgepflügt sonder leicht angeklopft.
Also nochmals, großes Lob an meinen Lieblingskontrahenten vom Vätternsee.
12.01.2012 12:34 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
St. Knut in Södertälje
Pünktlich zum Ende der Weihnachtszeit bereitet man sich in Södertälje auf Knut vor. An diesem Tag werden traditionell die Kerzen und der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt. (Nur die Spitze des Weihnachtsbaums, die dieses Jahr von einer riesigen goldenen Meisterschale geziert wurde, wird mit Samthandschuhen angefasst und in eine eigens dafür angefertigte Glasvitrine eingeschlossen.) Dieser Tag findet in einem feierlichen Rahmen statt, der in der Plünderung der übrig gebliebenen Süßigkeiten, mit denen die Bäume verziert waren, endet. Insbesondere für die Kinder ist das noch einmal ein festlicher Höhepunkt. Anschließend werden die Bäume aus dem Fenster geworfen. Dann liegen sie noch paar Tage auf den Straßen, so dass mancher Köter daran pinkeln kann und dann werden sie vom

Bauhof eingesammelt. Peter Pacult muss bis spät in die Nacht immer und immer wieder die Geschichte erzählen, wie er es denn geschafft hat Meister aller Schweden zu werden. An dieser Stelle sei dem mutigen Oddset Tipper gratuliert, der als einzigster aller Copamundialtrainer auf Södertälje getippt und damit Fußballsachverstand bewiesen hat.

Ich freue mich, dass Euch meine Weihnachtsgeschichte wieder soooo gut gefallen hat. Wenn Ihr wollt denke ich mal über eine entsprechende Ostergeschichte nach. Auch Pfingsten und der 1.Mai böten sich ja an. Die Bauernregelnreihe werde ich nicht fort setzen. Bei der Lektüre, der letzten 51 Zeitungsartikel musste ich feststellen, dass überhaupt nichts von dem eingetreten ist, was die alten Bauernregeln in Punkto Winter vorausgesagt haben. Die spinnen doch diese Bauern.
04.01.2012 20:04 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
IM HEILIGEN LAND
Wendy: Josef schau, wir sind wieder in unser Land und in unsere Zeit zurückgekehrt. Auch Fubini unser Esel ist wieder da.
Maulwurf: Ja. Schau, dort ist ein Stall mit einer Krippe. Die Tiere rücken schon zur Seite. Es sieht so aus, als ob das unser Platz wäre.
Wendy: Sicher ist er das.
Maulwurf: So werden die Schweden also unser Kind nie kennen lernen, Maria. Schade. Ich bin sicher, dass es dort sehr viele nette Leute gibt, die sich gefreut hätten.
Wendy: Sie werden unser Kind kennen lernen, Josef. Und nicht nur in Schweden, sondern die ganze Welt wird sich dieses Kindes erinnern.

Vielleicht werden sie sogar jedes Jahr seinen Geburtstag feiern. Jedes Jahr am 24.12.
Nachwort:
"Weil in der Herberge kein Platz für sie war" (Lukas 2,7).
Dies ist der biblische Hintergrund für den Brauch der Herbergsuche oder des Frauentragens und auch unseres diesjährigen Krippenspieles. Dabei drücken die Menschen ihre Sehnsucht aus, dem Herrn in ihrem Herzen mehr Raum zu geben. So findet der Mensch im Herbergsuchen tiefer zu sich selbst und zu Gott.
Ich danke allen freiwilligen und unfreiwilligen Darstellern für ihre Mitwirkung und wünsche Euch allen ein frohes Fest.
24.12.2011 15:17 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Krippenspiel, die 6.!
Am Spielplatz:

Claudino: Jetzt hör einmal auf, immer mit der Pistole herumzuspielen!
Superm@n: Peng! Peng!
Maulwurf: Sag einmal, junger Mann, hat dir die Sonne zu lange auf den Kopf geschienen?
Superm@n: Peng! Peng! Peng!
Wendy: Jetzt hast du mich aber ganz schön erschreckt.
Superm@n: Ich wollte Sie nicht erschrecken.
Wendy: Das beruhigt mich.
Superm@n (zu Maulwurf): Ich wollte Sie erschießen.
Maulwurf: Und warum?
Superm@n: Nur so zum Spaß!
Maulwurf: Warum schaut ihr uns denn so an?
Claudino: Sie reden mit uns. Die Erwachsenen hier schauen Kinder nur selten an, und die Alten schimpfen mit uns.
Wendy: Wirklich?
Superm@n: Mein Vater sagt, die modernen Leute in einer Stadt haben keine Kinder mehr.
Claudino: Ich möchte schon einmal Kinder haben.
Maulwurf: Ach so!
Claudino: Haben Sie denn Kinder?
Maulwurf: Nein. Aber wir erwarten sehr bald ein Baby.
Claudino: Schön.
Superm@n: Oh je!
Maulwurf: Warum oh je?
Superm@n: Weil Sie da Schwierigkeiten mit den Nachbarn bekommen werden. Weil die Wände so dünn sind. Mein Vater hat sich das Rauchen abgewöhnt, damit er weniger hustet. Denn immer, wenn er gehustet hat, hat sich der Nachbar aufgeregt.
Wendy: Was ist denn das für

ein Mensch?
Superm@n: Ich weiß nicht, wir haben ihn noch nie gesehen, er beschwert sich beim Hausmeister, und der schimpft dann mit uns.
Maulwurf: Aber es gibt bestimmt auch andere Leute in diesem Hochhaus?
Claudino: Ich weiß nicht, wir kennen niemanden hier. Ich kenne nur ihn, wir spielen oft zusammen. Ich wohne auf Stiege 233, und Sie?
Maulwurf: Wir wohnen nicht hier.
Superm@n: Schade, ihr seid nett.
Maulwurf: Sag einmal, junger Mann, wir suchen die Straße, die aus Göteborg hinausführt. Kennst du sie?
Superm@n: Ja, sicher.
Maulwurf: Das ist schön, bist du so nett und zeigst sie uns?
Superm@n: Hmm. Nein, ich kann nicht.
Maulwurf: Nun, wenn du nicht kannst.
Superm@n: Ich muss nach Hause, das Fernsehen fängt gleich an. Sie übertragen heut die Meisterfeier von Assyriska Föreningen live. Also dann, peng, peng, peng!
Claudino: Er meint es nicht so, kommen Sie, ich führe Sie hin.
Wendy: Danke, das ist sehr lieb von dir.

Langsam und müde wandern Maria und Josef aus Göteborg hinaus, einem hellen Stern entgegen. Auch in 2000 Jahren ist die Herbergssuche nicht leichter und die Nächstenliebe nicht größer geworden. Am Ende der Woche werden wir wissen wie die Geschichte ausgeht.
17.12.2011 13:30 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Krippenspiel, die 5.!
Der Zimmervermieter

Zwei Nachbarn tratschen im Korridor einer Wohnung eines Göteborger Altstadthauses: (er, Java Jim, im Bademantel der 20-er jahre, sie, Roquinho, mit Dederonschürtze und Lockenwicklern)

Java Jim: Seit meine Frau, Gott hab sie selig, vor 16 Jahren gestorben ist, habe ich das Zimmer nicht mehr angerührt.
Roquinho: Da muss es ja schön ausschauen.
Java Jim: Aber das Leben geht schließlich weiter, und wenn man modern und aufgeschlossen ist.
Roquinho: Von wem sprechen Sie da? (Schaut ihn erstaunt an)
Java Jim: Und wenn man die Not in der Welt sieht und das Herz am rechten Fleck hat.
Roquinho: Das goldene Herz!
Java Jim: So habe ich mich entschlossen, das Zimmer wieder zu vermieten.
Roquinho: Ganz selbstlos natürlich.
Java Jim: Um einen angemessenen Preis natürlich. Umsonst ist der Tod.
(Es läutet)
Java Jim: Ah, da läutet es schon! (Er geht zur Tür.) Ja, bitte?
Maulwurf: Guten Tag, wir kommen wegen des Zimmers.
Java Jim: Wenn Sie bitte Ihre Schuhe abputzen wollen! Ah Sie haben ja gar keine!
Maulwurf: Komm, Maria!
Java Jim: Ist das Ihre Frau?
Maulwurf: Ja.
Java Jim: Sind Sie verheiratet?
Wendy: Er sagte doch, ich sei seine Frau.
Java Jim: Und was hat sie da?
Maulwurf: Was meinen Sie?
Java Jim: Naja, ist sie ...(etwas dick)
Wendy: Ja, wir erwarten in Kürze ein Kind.
Java Jim: Von Kindern

war aber nicht die Rede. Ich bin nicht mehr der Jüngste und meine Nerven sind nicht mehr die stärksten. Kinder machen viel Lärm und machen alles kaputt. Ich hänge sehr an der teuren Einrichtung. (wie z.Bsp. an dieser Flasche da, auf dem Regal)
Maulwurf: Aber das Baby kommt ja erst am 24., und wenn es etwas ruiniert, ich kann es reparieren.
Java Jim: Was sind Sie denn von Beruf?
Maulwurf: Tischler.
Java Jim: Ach, Arbeiter. Da werden Sie am Abend sicher mit Ihren schweren Schuhen auf meinem schönen Teppich herumsteigen, ach nein sie haben ja gar keine. Also wirklich, es tut mir leid.
Maulwurf: Aber bitte, es ist wegen meiner Frau. Wir haben keine Unterkunft.
Java Jim: Aus welchem Bezirk kommen Sie denn?
Maulwurf: Wir sind nicht aus Göteborg.
Java Jim: Dann kann ich Ihnen wirklich nicht helfen. Ich nehme keine Fremden in die Wohnung. Ich bin ein alleinstehender Witwer. Wissen Sie, was man da so alles hört. (von Vergewaltigungen und so) Nein, nein, Sie mögen ja anständig sein, aber Sie müssen meinen Standpunkt auch verstehen. Tut mir leid, guten Tag.

Nachdem Wendy und Maulwurf es im Rathaus und bei der Bahnhofsmission noch erfolglos probiert hatten, spazierten sie traurig durch einen Park, da kamen sie zu einem Kinderspielplatz. Ich glaube zwar nicht, dass gerade kleine Kinder den beiden helfen können, aber wir werden sehen, was mit Maria und Josef weiter passiert.
06.12.2011 11:38 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Krippenspiel, die 4.!
Im Hotel:

Markert: (telefoniert) Hallo, Hotel zum Goldenen Schloss, Markert hier. Küss die Hand Frau Gräfin. Nein, ich habe den Herrn Baron nicht gesehen, nur den Herrn Minister. (Zur Thierry) Thierry, warum kommen Sie denn nicht? Zweimal habe ich nach Ihnen schon gerufen!
Thierry: (starrt gerade aus, zu Maria und Joseff) Was ist Herr Markert?
Markert: Herkommen sollns!
Thierry: Aber, da schauns doch endlich! (zeigt auf Wendy und Maulwurf)
Markert: (sieht sie von oben nach unten an) Die Herrschaften wünschen?
Maulwurf: Wir hätten gern ein Zimmer.
Markert: Ein Zimmer und die Frau Gemahlin?
Wendy: Ja, ich mit.
Markert: Wir sind völlig ausgebucht, aber wir werden gleich sehen ... (blättert im Gästebuch). Hm, nein, da kommt morgen die Frau Kammersängerin. Und diese drei Zimmer hat ein Eminem, ein amerikanischer Popstar bestellt.
Maulwurf: Drei Zimmer für einen Menschen?
Markert: Natürlich, damit er seine Trommeln unterbringt. Wartens, ich werde mich erkundigen, ob der Herr Minister schon abgereist ist. (Zu Thierry) Komische Leut. Schäbig angezogen und so, na ja Künstler wahrscheinlich, die ihren Reichtum verbergen wollen.
(zu Maulwurf) Nein, er bleibt leider noch.
Maulwurf: Nun, dann werden wir gehen.
Markert: Warten Sie, aber das kann ich Ihnen eigentlich nicht zumuten. Ein

kleines Zimmer im Dachgehschoß.
Wendy: Wir stellen keine Ansprüche. Was kostet denn das Zimmer?
Markert: 990 Kronen, ohne Musikzulage.
Maulwurf: Für welche Musik?
Markert: Nun, vom Fenster des Zimmers können Sie das Dach der Staatsoper sehen.
Maulwurf: Und der Preis erstreckt sich über welchen Zeitraum?
Markert: Pro Tag natürlich, aber nur, bis ein anderes Zimmer frei wird.
Maulwurf: Und das kostet dann?
Markert: 1.450 Kronen. Wünschen die Herrschaften, dass ich das Gepäck vom Wagen hereinbringen lassen soll?
Maulwurf: Nein, danke. Wir sind nicht mit dem Wagen da.
Markert: Ach Sie kommen vom Flughafen?
Wendy: Nein, wir haben unser Fubinirad vor der Türe stehen.
Markert: Ihr was?
Maulwurf: Also dann, auf Wiedersehen und besten Dank.
Markert (telefoniert weiter)
Thierry: So etwas hab ich noch nicht erlebt! Eine Frechheit!

Wie ihr bemerkt haben solltet, hatte ich die Sekretärin des Hotelbesitzers vergessen und habe kurzerhand Thierry R. nachnominiert. Hilft aber alles nix, auch hier im schönen Göteborger Hotel "Zum Goldenen Schloss" war kein Platz für Maria und Josef. Alles eingebildete Leute da. Warten wir ab, ob sie nächste Woche bei der Herbergssuche etwas mehr Glück haben. Zeit wird es ja langsam, der heilige Abend rückt näher.
02.12.2011 16:03 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Krippenspiel, die 3.!
Im Heiligen Land:

Alle da? Alle Texte gelernt? Da kann die Probe ja beginnen, übrigens, wir zeichnen alles auf Band auf, da kann man es gleich verwenden, sollte es Euch wieder erwarten beim ersten Mal gleich gelingen. Also Maria und Josef streichen durch die Lande gespielt von Wendy und Maulwurf, und suchen eine Herberge, weil sie zu Hause rausgeflogen sind.
Wendy: Nur nicht den Mut verlieren, Josef!
Maulwurf: Ich ruhe mich nur ein wenig aus, Maria. (Maulwurf legt sich auf den Boden und hat eine fabelhafte Idee) Jetzt wäre doch Zeit am Christkind zu basteln, soll es bis heilig Abend fertig sein.
Wendy: Ach Josef, du Dummerle, der Braten ist doch schon längst in der Röhre, das weist du doch. Maulwurf: (traurig) Ja, aber ich war doch nicht dabei, das ist unfair. Wendy: Außerdem sind wir nicht zu unserem Vergnügen unterwegs, sondern um eine Herberge für uns zu finden. Maulwurf: Wie viele Herbergen haben wir schon aufgesucht? An wie vielen Türen haben wir vergeblich geklopft?
Wendy: Es ist eben kein Platz für uns, weil so viele andere Leute hier sind. Aber wir werden die Stelle finden, an der unser Kind zur Welt kommen soll, Josef.
Maulwurf: Ja, Maria. Trotzdem! Das ist ein unfreundliches Land!
Fubini (spielt in dieser Szene den Esel): Ia, Ia, Josef geh doch mal da hinten hin und schau ob du frisches Grün für mich findest, Ia. Josef geht ca. 20 m weg um

grünes zu suchen. Der Esel wendet sich Maria zu, er ist in Wirklichkeit der Erzengel Gabriel, der die ganze Sache hier erst verbockt bzw. vereselt hat: Weiß er immer noch nicht, wer der richtige Vater ist? Dieser Depp. Wendy: Das darfst du nicht sagen, Esel, er liebt mich eben, und nur das zählt.
Maulwurf: (kehrt zurück) Ich glaube der Herr hat nicht die richtige Zeit ausgesucht, um dieses Kind zur Welt kommen zu lassen. Hier wächst ja nicht mal etwas Essbares für das Vieh.
Wendy: Er weiß, was er tut.
Maulwurf: Sicher, sicher Maria. Dennoch würde ich gerne einen Vergleich machen. Wenn wir 100, 1000 oder gar 30000 Kilometer weit weggehen könnten. Und wenn es 20, 200 oder 2000 Jahre später wären.
Sprecher (also ich): Maria und Josef werden nun in das Jahr 2011 versetzt. Da kommen sie schon!
Maulwurf: Was ist passiert, Maria?
Wendy: Ich glaube, der Herr lässt es auf einen Vergleich ankommen.
Maulwurf: Ja wirklich, damit wir endlich eine Unterkunft finden. Komm, wir gehen.
Wendy: Und unser Esel?
Maulwurf: Schau, was aus ihm geworden ist! (aus dem alten grauen Esel ist ein schickes Fahrrad geworden) Und schau, hier ist eine Tafel. Wir sind in, Göteborg. Welch eine schöne Stadt!

Das hat ja schon ganz gut geklappt. Ich denke das können wir gleich so nehmen, nächste Woche dann wieder Probe, am besten gleich in Göteborg, 15:00 am Dom. Tschaui
24.11.2011 11:46 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Krippenspiel, die 2.!
Nein ins Kino gehen wir heute wirklich nicht, das passt zeitlich nicht. Nein ich habe auch nicht Esel zu dir gesagt. Eis essen gehen wir jetzt auch nicht, nun wein doch nicht gleich wieder Kleiner. Der Onkel Peter holt das alles nach, wenn Weihnachten vorbei ist. Jetzt müssen wir uns aber sputen, bis Heilig Abend sind nur noch 5 Wochen Zeit. Der letzte Zat ist aber schon 2 Wochen eher, das bringt meine ganze Planung durcheinander.
So, mal schnell durchzählen ob alle da sind. 1, 2, 3, …. 10. Da fehlt doch einer, ach so, mit mir sind’s 11. Okay, Roquinho ist nicht rasiert, das muss besser werden, na gut, zur 1. Probe noch nicht so wichtig. Wendy hat schönes Haar, Markert schläft schon wieder, Java Jim komm doch endlich aus der Flasche raus, wir wollen anfangen.


Also, es geht wie immer um ein junges Paar, dass durch die Lande zieht und eine Herberge sucht, da sie ja schwanger ist und das Baby ja nicht in einer Buswartehalle auf die Welt kommen kann. Hier hat jeder seinen Text, dazu die Stichworte des Vorredners, damit Ihr wisst wann Euer Einsatz ist. Ihr könnt natürlich zwischendurch auch ein bissel improvisieren, aber nicht zu viel, sonst kommt am Ende noch was anderes raus.
Einige Requisiten brauchen wir noch, die Kann Fubini besorgen, er hat eh am wenigsten Text. Also wir brauchen noch ein altes Fahrrad, eine Wasserspritzpistole, eine Holztür, ein Telefon, ein Notizbuch Din A 4, eine Klingel, eine Bibel und ein paar alte Sachen. So das sollte alles gewesen sein. Dann bis nächste Woche zur 2. Probe pünktlich wieder hier.
17.11.2011 21:48 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Krippenspiel, die 1.!
Bauernregeln Teil 36 (entfällt)

Neulich in Södertälje, Pacults Sprechzimmer. Kein Patient mehr draußen. Peter Pacult kaut an einem alten abgewetzten Bleistift und überlegt gedankenversunken, welches Rezept er sich wiedermal selber ausstellen könnte, da klingelt das knallrote Telefon.

Pacult hier, ja hallo hier ist Sylvia. Welche Sylvia, kenne keine Sylvia. Na ich, die Königin von Schweden. Peter Pacult nimmt sofort Haltung an, ach die Sylvia, die kenne ich natürlich. Was ist denn los Schätzelein? Sie haben doch letztes Jahr zu Weihnachten so eine lustige Geschichte geschrieben in der schwedischen Zeitung. Da wollte ich mal fragen obs denn möglich wäre in diesem Jahr ein lustiges Krippenspiel aufzuführen. Sagen wir im Dom zu Göteborg? Na ja weißt du, ein Krippenspiel fängt Pacult an zu maulen. Das war

eigentlich keine Bitte fügt Königin Sylvia hinzu. Ach so, na dann. Tut tut tut, aufgelegt. Jetzt haben wir den Salat, da hab ich mich letztes Jahr so weit aus dem Fenster gelehnt und nun kann ich wieder alles alleine machen. Aber wieso denn alleine? Es sind doch in Schweden genug Laiendarsteller vorhanden. Was brauchen wir denn?
Sprecher (Regisseur, lieber Gott) mach ich selbst, Maria kann Wendy spielen (da ham war auch gleich ein Christkind), Josef – der liebe Maulwurf. Portier (Domwächter von Göteborg) der Markert, Esel – Hund –Fubini, Vermieter (als Gastlaie) der Java Jim, Nachbarin – Roquinho, Mädchen – Claudino,
Knabe - Superm@n. Na da muss ich noch einiges fein justieren, aber ansonsten scheint es ja zu klappen. Nächste Woche erste Probe, Claudino und Roquinho bitte Mädchensachen mitbringen. Und rasieren nicht vergessen.
11.11.2011 16:37 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Ode an den Hund!
Bauernregeln Teil 35

Ist der Pacult net gesund, schreibt er ne „Ode an den Hund“.

O du fröhlicher, o du seliger, gnadenbringender Fußballhund! Kommt auch noch so ein Mist aus Deinem Mund, tu ich hiermit meine Freude kund.
Jedes Wort dass du sagtest, jedes Wort dass du schriebst, über unsere Wendy, die du so sehr liebst, ist war, na klar, aber nun halte ein, denn sie will nicht länger deine Herzdame sein.

Sie hält ein Baby jetzt in ihrem Arm, sie hält es sicher, sie hält es warm, aber nicht du hast dieses Wunder vollbracht, nicht ein Hund sondern ein Maulwurf

hats gemacht.

O du fröhlicher, o du seliger, gnadenbringender Fußballhund! Sei nicht traurig, ist auch deine Seele wund, sei nicht traurig, beruhig dich wieder, auch andere Mädchen singen schöne Lieder.
Auch du wirst eines Tages deine große Liebe finden, denk daran sie schnell fest zu binden, an dich, mit einem goldenen Band, durch reichlich Geschenke, Schmuck und teures Gewand.

Dann kannst du kleine Hunde machen so viele du willst und dich im Spiegel betrachten, wenn du sie stillst.
In unserer Liga gibt’s solche Schweinereien nicht, wenn du das nicht beachtest wars mein letztes Gedicht.
04.11.2011 15:45 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Herbstzeit!
Bauernregeln Teil 34

Tragen die Hasen noch ihr Sommerkleid, so ist´s zum Winter auch noch weit.

Das wird bei Hunden auch nicht viel anders sein. Bleibt die Frage, Fubinini, welches Kleid trägst du denn heute?
Es ist Herbst geworden in Schweden, es wird zeitiger dunkel und morgens später hell. Die Nasen fangen wieder an zu krippeln und zu krappeln. Und auch sonst ist nicht mehr viel los,

weder mit dem Wetter, noch mit der schwedischen Zeitung. Der Maulwurf, der Markert, die Wendy alle schreiben sie nichts mehr hier hinein, so als würde es sie gar nicht mehr interessieren. Das ist traurig, kein Wunder, wenn die meisten Menschen im Herbst aus dem Fenster springen. So weit muss es doch aber nicht kommen. Los, rafft Euch auf, setzt Euch ans Pult und greift zur spitzen Feder. Schlafen könnt ihr wenn ihr alt seid.
28.10.2011 17:16 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Jetzt iss es raus!
Bauernregeln Teil 33

Ist das Körbchen früh durchnässt, muss der Hund zum Psychotest

Ja der Dr. Peter Pacult hat lange und tief recherchiert. Der werte Trainerkollege Fubinini, alias Fubini, alias der Hund muss zur MPU. Man konnte es eigentlich erahnen. Wochenlang lispelte er etwas von gespaltener Persönlichkeit und dem anderen Ich in der schwedischen Gazette. Da hat er wieder irgendwelches Zeug genommen und ist dann mit dem Auto quer durch Europa gefahren. Hier in Schweden hat man ihn dann endlich aufgegriffen und nun muss er im Krankenhaus von Jonköping seine Zurechnungsfähigkeit beweisen. Dafür hat er sich über Google schon die

richtigen Antworten „besorgt“. Ob das der richtige Weg ist seine Probleme zu lösen darf hier, an dieser Stelle, bezweifelt werden. Mensch Fubini, alter Junge, stell Dich doch Deinem Fehlverhalten und mach nicht wieder alles noch schlimmer. Jetzt antwortest Du beim Arzt mit den Antworten, die Dir irgendein Fremder im Internet für 50 Kröten als richtig verkauft hat. Das merkt doch der Psycho sofort. Dann kommen wieder die Jungs mit der weißen Jacke mit den langen Ärmeln und alles geht wieder von vorn los. Sag einfach, der Markert hat Dich angestiftet, das glaubt jeder und Du bist alle Scherereien los.
Aber trotzdem schön, dass Du drüber sprechen willst.
21.10.2011 17:14 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Keine Zeit für Geplänkel!
Bauernregeln Teil 32

Wenn der Hund bellt auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.

Ja der Dr. Peter Pacult hat heute leider wieder mal keine Zeit einen ordentlichen Artikel für die schwedische Zeitung zu verfassen. Das lag sicher auch an den zu bespielenden Gegnern mit denen ich mich am nächsten Zat herumschlagen muss. Die Analyse der beiden gegnerischen Trainer, und deren Spielergebnisse seit 1848, dauerte diesmal

einfach zu lange. Sie war auch so wenig aussagekräftig, dass es wohl an diesem WE die ersten 6:6-Spiele in der Allsvenskan geben wird. Als ich dann auch noch dieses schnell nachgeschobene Liebesgedicht des Herrn Fubinini entdeckte war ich ja hin- und weggerissen. Aber sowas scheenes. Sowas habe ich ja lange nicht in einer Zeitung gelesen. Und dann alles auch noch selbst gedichtet. Es machen sich Schmetterlingsgefühle breit in meinem Bauch. ich glaub ich muss aufs Klo.
14.10.2011 17:34 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Total verblödeter Hund feiert Geburtstag in Psychiatrie!
Bauernregeln Teil 31

Ist der Hund erst eingefangen, zieht man ihn am Schwanz, dem langen.

Ja der Dr. Peter Pacult kriegt sie alle. Da hatte es sich doch ein gewisser Fubinini in der letzten Zeitungsausgabe erlaubt, sich über meine, dem Volksmund abgeschauten Bauernregeln lustig zu machen. Und schon bekam er eine Woche später Besuch von den Männern in weiß, die immer die Jacke mit den langen Ärmeln bei sich tragen. Nun steckt er in selbiger. Wer Dr. Peter Pacult nachmacht oder

veräppelt, oder nachgemachte oder veräppelte Dr. in Umlauf bringt, wird mit einem Monat „Urlaub“ in der Psychiatrie belohnt. Und denke dran, Du Rotzhund. Sollte sich nach 4 Wochen keine Besserung einstellen, so bin ich jederzeit befugt den „Urlaub“ zu verlängern. Ein Zeichen der Besserung wäre zum Bsp. ein kleiner Lobes-4-Zeiler über den amtierenden Psychologen der Allsvenskan.
Zwing mich nicht zu drastischeren Mitteln zu greifen wie Elektroschocks oder das verkehrt herum Aufhängen am Schwanz.
07.10.2011 15:43 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 
Geburtstag in Schweden, Bauernregel erscheint zum 30. Mal, Festlichkeiten auf dem Redaktionsgelände!
Bauernregeln Teil 30

War der September lind, wird der Winter ein Kind

Marcel Reich-Ranicki würde fragen: „Was will uns der Volksmund damit sagen?“. Und ich muss euch leider gestehen, ich weiß es auch nicht. Der September war lind, sehr lind sogar. Zu Beginn weilte ich noch in Griechenland um beim dortigen Wiederaufbau nach der schweren Eurokrise mitzuhelfen. Bei 35° im Schatten quirlte ich das Wasser des Mittelmeeres ordentlich durch, hetzte die Bediensteten im Hotel hin und her und kaufte allerlei Schnickschnack in den Supermärkten um die örtliche Wirtschaft wieder anzukurbeln. Zurück

in der Heimat packte ich den, in meinem Koffer heimlich eingeschleusten, Sommer auch im Norden Europas aus. So konnten sich mit mir alle Trainer Skandinaviens noch über ein paar schöne Altweibersommertage freuen. Und jetzt sitze ich hier im Garten, mit einer Maß Bier und veranstalte mein ganz privates Oktoberfest. Nur das Riesenrad passte dem Gartenvorstand anfangs nicht. Nachdem ich es aber als Bohnen-rank-Gitter fürs nächste Jahr angepriesen habe, durfte ich es aufstellen. Was aber nun der kommende Winter mit einem Kind zu tun haben soll, kann ich leider nicht erklären, da müsst ihr schon selber mal ins WWW gucken.
30.09.2011 13:20 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
 


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