Einer davon bin ich. Aber was ich eigentlich schreiben wollte, einer der berühmtesten Söhne der Stadt im Süden Stockholms ist Erik Adolf Efraim Abrahamsson, Weitspringer und Eishockeyspieler. Wie wird man denn Weitspringer und gleichzeitig Eishockeyspieler? Ganz einfach. Durch Södertälje führt ein Kanal, der den Mälarsee mit der Ostsee verbindet. Im Winter, wenn alles gefroren war, spielten alle Kinder auf dem Kanal Eishockey, worin Erik Adolf Efraim
Abrahamsson einer der Besten war. Im Mai wenn das Eis getaut war, versuchten alle über den Kanal zu springen. Manche mit und manche ohne Anlauf, aber nur Erik Adolf Efraim Abrahamsson schaffte es ohne nass zu werden auf die andere Seite. Deshalb wurde aus ihm auch noch ein brauchbarer Weitspringer. Wenn er jetzt noch ein wenig Ahnung vom Fußball haben würde, so könnte aus ihm noch ein brauchbarer Trainer werden. Dann kann ich vielleicht endlich wieder nach Hause.
… 1.) Ist Drebo, der Trainername von Hammarby der Zweitaccount von Java Jim? 2.) wenn ja, warum ist das in all den Jahren noch niemandem aufgefallen? 3.) wenn nein, warum nicht? Sitzt da einer heimlich still und leise in seinem Kellerlein, ständig am Rande eines Trainerrauswurfes. Ein NMR hier, ein NMR da, und zwischendurch knallen wir mal das TK so richtig raus. Man könnte denken es ist nur eine
Marionette und Java Jim hält die Fäden in der Hand. Früher bekam wenigstens der Markert immer die TK-Klötzer vor die Füße gehauen, aber heutzutage ist das eben nicht mehr so. Auf nichts ist mehr Verlass. Nun können Roquinho und ich jedenfalls nicht mehr Meister werden, denn es fehlen wichtige, schon fest eingeplante Punkte. Drebo hin oder her, darauf kann ich gern verzichten.
… ja das wissen wir noch nicht so genau. Das wäre doch ein Superding, wenn außer dem schwedischen Meister (mit der Meisterschale) auch der knapp geschlagene Zweite, am Ende der Saison mit einem Preis, dem kleinen trojanischen Elch, ausgezeichnet würde. Dann brauchte sich keiner mehr zu grämen wenn’s doch nicht reicht. Wir hier in Södertälje sind ganz zufrieden mit der Saison, da wir vergessen haben, ein Saisonziel anzugeben. So kann man nun bei jeder Platzierung die man am Ende erreicht sagen, es ist genau das, was man wollte. Obwohl man eigentlich nur nicht in den Abstiegsstrudel geraten wollte, und das
haben wir ja auch geschafft.
500 Zeichen sind erreicht und ich könnte nun aufhören irgendwelchen Mist in die Tastatur zu tippen, aber ich befinde mich in einer menschlichen Zwickmühle. Frau Pacult möchte unbedingt bei glasklaren 5° Celsius und schönem Sonnenschein spazieren gehen. Ich hab gesagt ich muss nur noch schnell was schreiben. Solange ich schreibe denkt sie, es ist wichtig und lässt mich in Ruhe. Und bald wird’s dunkel draußen, da brauchen wir dann auch nicht mehr los. Mist, die Sonne scheint ja immer noch, scheint so, als ob ich doch noch an die frische Luft müsste. Naja, was soll`s?
… ein Mammut, ein Maulwurf und ein Hundini sorgen für Verwirrung in Schweden. Doch wer wird das Rennen machen? Wer erklimmt als Erster den Advitaberg? Wer kommt ohne Viagra über die Runden? Oder haben wir am Ende der Saison wieder mal eine Meisterin? Die Gleichstellungsbeauftragte des Schwedischen Fußballs wäre auch mal wieder dran. Heimlich still und Leise hat sie sich nach oben geschwiegen. Laut war dagegen ein
ehemaliger Erstligatrainer namens Java Jim. Der Stachel sitzt wahrscheinlich immer noch tief. Und da es mit dem sofortigen Wiederaufstieg nicht klappt, werden erst mal die ehemaligen Weggefährten ab gewatscht. Hat er doch tatsächlich behauptet, Thierry Reinert wäre der Sohn einer Hupe. Das ist erstens sehr beleidigend für Frau Reinert und zweitens kann das gar nicht sein, sonst hätte Thierry ja den letzten Zat nicht verschlafen.
… sorgt für Verwirrung in Schweden. Florian Merkert möchte mit seinem kleinen trojanischen Elch die Verteidigungsanlage von Åtvidaberg knacken. Mit dem kleinen Ding? Mit dem kann er ja nicht mal Erdnüsse knacken. Selbst die, für viel Geld, aufs Markertsche Schloss gekarrten Weiblichkeiten mussten beim Anblick seines kleinen Elches kichern und wollten ihre Tagesgage zurückzahlen, nur dass sie
da wieder rauskommen. Unter der Hand flüsterten sie, da wird ja nicht mal eine schwedische Amsel von satt. Aber gut, lassen wir ihm seinen Spaß. Vielleicht lacht sich der Roquinho tot und so wird doch noch der Weg für Manni frei, um erstmals Meister aller Schweden zu werden. In Södertälje ist man schon froh wenn man nicht in die Superettan absteigt und nächstes Jahr gegen Java Jim spielen muss.
Die Fußball WM 2014 wirft ihre Schatten voraus. Am nächsten Mittwoch stehen sich in Berlin die Nationalmannschaften aus Deutschland und Schweden gegenüber. Das wird wohl mit einem Sieg für das schwedische Team nix werden. Ist doch nicht mal ein einziger Spieler von Assyriska Föreningen nominiert. Dafür je einer von IFK Göteborg, Elfsborg Boras und Kasimpasa SK. Was soll denn da
rauskommen?
Olympiasieger ist die Mannschaft Schwedens dennoch geworden, vor drei Tagen, bei der 23. Olympiade der Köche in Erfurt. Vor Norwegen und Deutschland sicherten sich die schwedischen Köche Platz 1. Wir haben also die besten Köche der Welt und das beste Essen auch. Bei uns braucht keiner Angst zu haben, dass er sich mit dem Noro-Virus ansteckt. Höchstens mit dem Fubini-Virus.
Egal wie die ganze Sache hier am Saisonende ausgeht, lächeln ist angesagt. Lächeln ist gesund. Optimisten leben länger und erleiden seltener einen Herzinfarkt, auch wenn Markert`s Flo am Ende doch noch Meister werden sollte. Dann lächeln wir einfach. Und wers nicht glaubt oder nicht bringt, lächeln kann geübt werden. Lächeln sie täglich einmal in den Spiegel. Essen sie Bananen. Das regt die Produktion von Glückshormonen an. Trinken sie etwas Heißes. Streichen sie ihre
Wände gelb. Das wirkt belebend. Sprechen sie ins rechte Ohr, natürlich nicht in ihr eigenes. Gehen sie in die Natur. Wer relaxt ist lächelt häufiger. Bewegen sie sich, beim Sport werden Glückshormone freigesetzt, natürlich nur, wenn man gewinnt und sich nicht verletzt. Lachen sie laut und herzlich. Lachen stärkt das Immunsystem. Und wer weniger krank ist hat gut lachen. Lachen soll auch das Schmerzempfinden mindern. Dann ist es auch nicht so schlimm, sollte Markert wirklich Meister werden.
Kaum zurück aus Kreta, das nur knapp mit 13 Stunden Verspätung verlassen werden konnte, da Herr Pacult so lange auf dem Meer trieb, lag schon wieder Reisepost im Briefkasten im heimatlichen Södertälje. Post aus Österreich, von hinter den Alpen. Aus der Zeiten Liga, die eigentlich Erste Liga heißt, oder andersrum. So genau habe ich das nun nicht verstanden. Man will mich abwerben, in eine Geisterliga, die gar nicht existiert und trotzdem jede Woche spielt. Wie ist das möglich?
Hat da der Copa-Andre nicht richtig aufgepasst? Oder hat der Sir_Markus wieder seine Hände im Spiel. Wenn ich schon nach Österreich wechseln würde, ich betone wenn, dann nur zu RB Salzburg, das ist doch klar. Name verpflichtet.
Zurück in Schweden muss ich mich nun wieder konzentrieren, denn es geht am Wochenense gegen den Falkenfelser FF und die Göteborger Gays, beides keine leichten Aufgaben. Ich glaub, ich wird mir erst mal einen Teller Buchstabensuppe kochen und auslöffeln.
Alarm Alarm, SOS, Mama mia, P.Pacult treibt im Merr. Fett schwimmt immer oben schrieb ich letzte Woche noch, nun lag ich so schoen auf dem Ruecken im kretischen Meer und lies mich do schoen treiben, dabei bemerkte ich gar nicht, das ablandige Windverhaeltnisse vorherrschten, so treibe ich nun ganz langsam Richtung Rhodos, umgeben von stinkenden Muelltueten, slipenlagen, essensresten und altoelfaessern, die die Luxusliner so auf hoher See "verklappen". Eigentlich auch ne Sauereri, dagegen muesste man auch mal was tun. Aber zur Zeit hab ich mit mir genug Zu tun. Wie sol ich nun bis 19:00 zum Abendessen zurueck sein?
Der Herr Pacult weilt zwar am Mittel-, genauer gesagt zwischen kretischem und Lybischem Meer im Urlaub um endlich mal auszuspannen. Aber er ist keineswegs abgetaucht, wie einige zu hoffen wagten. Er ist nicht der Schlankste und wie jeder weiss Fett schwimmt nun msal oben. Jeetzt muss ich ein bissel schneller schreiben, denn ich habe nur noch 45 sec auf der Internetuhr stehen. Ansonsten ist alles geschriebene hier wieder weg, also by by bis naeste woche.
Dafür geb ich kein Geld aus, sagte Peter Pacult auf die Frage eines Journalisten, was er denn von den Tipps und Tricks seines Trainerkollegen aus Jonsköpping halte. Wie er mit einem Ei eine Wohnungstür öffnet, oder sei es auch eine Haustür, das will ich gar nicht wissen. Interessieren würde mich wann er endlich mit einem Vogelbauer Milch holen geht. Dann könnte ich ihn endlich
melden bei der Copa-Polizei. Weggefangen war er ja schon ein paar mal, aber seit dem letzten Mal ist er ja nur auf Bewährung draußen, und bewährt hat er sich nun wahrlich nicht. Bewährt hat es sich dagegen, dass Frau Pacult in der Küche die ganze Arbeit erledigen muss, während dessen ich hier sitze und mir journalistische Spitzfindigkeiten einfallen lasse. Das klappt immer wieder.
Was ist denn da los?
Ich bin ganz schön verwirrt. Und jetzt geht’s ausgerechnet gegen Tim und Struppi, äh wollte sagen Manni. War das nicht der kleine hübsche Junge mit dem kleinen Hund? Ach ne, das war ja Fubini. Ist denn der noch da, wollte der nicht nach Frankreich? Und was ist mit Mauli Maulwurf und Wendy Wendolene los? Die melden sich ja gar nicht mehr. Auch
Goldköpfchen Markert und Roquinho sind von ihren einst so großen Zeitungsankündigungen weit entfernt. Nicht mal ein Tintenkleks ist zu sehen. Was ist denn los mit Euch? Muss denn erst das Floberle zurück kommen, damit hier wieder mal die skandinavische Post abgeht? Soll ich denn hier alles alleine machen? Eckehardt, geh doch mal in den Keller und schau nach, ob die Russen schon da sind.
Kurz vor Saisonbeginn rollten die Bagger und Planierraupen in Södertälje an, um Platz für einen neues Multifunktionsgebäude zu schaffen. Umkleidekabinen, Sanitärgebäude, Reporterplätze und eine sogenannte Mixedzone sollten eigentlich in ein paar Wochen fertig sein. Die Hälfte des alten Gemäuers ist weggerissen, da machte sich Aufruhr in Södertälje breit. Kritische Stimmen wurden laut und eine Bügerbewegung gegen den Neubau gründete sich über Nacht. Angeblich ist auf dem Baugelände eine seltene, vom Aussterben bedrohte, Stechmückenart, die Elfsborgus Borasius, gesichtet worden. Von so einem
Tier hatte ich bis dato noch nie etwas gehört. Anführer der Bürgerbewegung ist ein sogenannter Superm@n. Er stolziert hier seit Tagen mit Megaphon und Transparent bewaffnet vor meinem Stadion hin und her und wiegelt die Massen auf. Eine einstweilige Verfügung jagt die andere, man könnte denken halb Schweden ist auf den Beinen. Wenn das so weitergeht, können meine Spieler und die des Gegners nach dem Spiel nicht duschen, die Reporter nicht ordentlich arbeiten, ja nicht mal ne Rentierbockwurst kann verkauft werden. Da versucht doch jemand unseren unaufhaltsamen Durchmarsch an die Tabellenspitze zu bremsen. Soooo nicht, meine Damen und Herren.
Der "ich-steig-ja-sowieso-ab" -Artikel zum Saisonbeginn.
Am Ende der letzten Saison, als Assyriska in einer ganz kniffligen Situation steckte, hatte ich zwei Möglichkeiten. Heimlich still und leise in die Superettan abzusteigen und mir den Hohn und Spott der Trainerkollegen anzuhören. Oder mich mit einem riesigen Tamtam zu verabschieden und mir den Trost der Trainerkollegen anzuhören. Nach Durchrechnen und Durchspielen aller theoretischen Möglichkeiten entschied ich mich für das große Tamtam. Da war doch ein kleiner Zipfel Hoffnung doch noch in der Allsvenskan zu bleiben, dabei mussten aber alle übrigen Trainer mitspielen. Gut ich gebe zu, ich habe Thierry Reinert vielleicht etwas unterschätzt und war der Meinung, wenn ich ihn nicht wach rüttle, verpasst er die Gelegenheit am letzten ZAT einen leichten Auswärtssieg einzufahren.
Er hätte es sicher auch so getan und dafür danke ich ihm. Es gibt genügend Trainer in diesem Spiel, die dann aus falsch verstandener Loyalität oder was auch immer „nicht in den Abstieg eingreifen“ wollen. Wenn man kurz vor der Meisterschaft steht und es gibt noch einen kleinen Haken, dann hängt man das nicht an die große Glocke, damit ja nichts mehr schief geht. Wenn man aber ganz unten steht, und es gibt noch einen kleinen Zipfel, dann macht man es genau andersrum, man schlägt auf die Pauke (manche sagen auch rumheulen dazu) um auch den letzten wach zu rütteln, damit genau das was nicht eintreten soll auch nicht eintritt. Ich bereue nichts und stehe zu meinem Rumgeheule, auch wenn jetzt ein anderer sauer ist. Dieses Mal fange ich damit schon ein bissel eher an, nämlich jetzt. Ihr könnt setzen was Ihr wollt, ich steige ja sowieso ab.
Nach dem unrühmlichen Abgang aus Schweden, mit dem Abstieg des Meisterteams der letzten zwei Jahre, heuert Peter Pacult in seiner alten Heimat an. Für viel Geld hat er sich von Red Bull Salzburg kaufen lassen, die, nach der blamablen Niederlage gegen F91 Düdelingen aus Luxemburg (nicht zu verwechseln mit Blaubach – Diedelkopf), den gerade erst verpflichteten Roger Schmidt wieder in die Wüste schickten. Herr Pacult war beileibe nicht 1. Wahl, im Gespräch waren neben ihm noch Peter Fox, Peter Maffay, Peter
Heppner und Peter Pan. Da Pacult von allen Kandidaten die meiste Ahnung vom Fußball zu haben schien, entschied sich das Präsidium für ihn. Auf deutsch gesagt, er war der billigste. Große Anforderungen werden an Pacult nicht gestellt. Das Erreichen des EC ist Pflicht, dazu kommt noch das Feilen an seinem persönlichen Auftreten (nein ich habe nicht schwule Sau gesagt) und das Verhindern einer 2. Österreichischen Liga.
PS Einen herzlichen Glückwunsch der neuen schwedischen Meisterin Wendolene.
Das Unheil ist nicht mehr abzuwenden, trotz einiger Mitleidsbekundungen befreundeter Trainer. Doch was soll ich tun? Normalerweise plant man zu dieser Zeit schon für die neue Saison. Doch wo und für welche Liga soll ich planen? Trotz mehrfach durchgeführter Umfragen in der Copa-Welt, nach einer Schließung der Superettan, die immer wieder mehrheitlich das Ergebnis brachten, dass diese nicht geschlossen wird, weil sie gebraucht wird, weil sie anerkannt wird, weil sie Kult ist, wird nun zum x. Male eine Umfrage verlangt (Lösung zur Minimierung freier Vereine finden (diverse 2. Ligen verkleinern?))
um die Superettan und die Druga und ähnliche Ligen endlich auf „legalem“ Wege abzuschaffen. Meine Geburtsliga soll abgeschafft ja ausradiert werden. Wohin steige ich dann ab? nach Kasachstan? Ins Bodenlose, ins Nirwana? Ich kann ja ins Archiv verschoben werden und da warten, bis ich wieder mal gebraucht werde. Als Lückenfüller in Griechenland vielleicht, oder Finnland. Nein ich hab´s, ich steige ab und wechsle mit Assyriska in die 2. Liga Österreichs, die es natürlich dann geben wird, denn die wird ja gebraucht. Zweite Liga, Pacult ist dabei. He. Zweite Liga, Pacult ist dabei. He.