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COPA NEWS

Von Talwanderern und Gipfelstürmern
<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 4. November:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Spannung bis zum letzten Spieltag, die Bundesliga rückt näher zusammen und lässt Täler der Tränen und Gipfel der Glückseeligkeit an einem einzigen ZAT durchlaufen und besteigen. Senor Gonzales, was ist Ihnen in den letzten Wochen, in den letzten Tagen aufgefallen, was erwarten Sie vom nächsten Spieltag, vom weiteren Saisonverlauf?“

<i>Gonzales:</i> „So einiges. <b>Viktoria Köln:</b> Der 6. Sieg mit fuxiger Taktik in Folge. Nach 1:0 gegen den MSV, 6:5 gegen die Arminia, 5:4 beim KSC, 1:0 gegen RWO, 4:3 beim FC und 3:2 gegen den VFB nun auf Platz 2 in der Fuxrangliste vorgerückt. Auch am nächsten ZAT soll diese Serie ausgebaut werden, der Spielplan scheint dieses Vorhaben zu unterstützen.

<b>Rostock:</b> Mit 10 Gegentoren aus den letzten beiden Spieltagen der löchrigste Käse der Liga – und Gonzales MAG Käse.

<b>Dortmund:</b> Trotzt dem aufstrebenden RWO einen Punkt auswärts ab, die ersten Tore mit Dortmunder Beteiligung, die in dieser Saison

an einem Spieltag auswärts gefallen sind.

<b>2. FC Köln:</b> Verspekuliert im Derby, mit Frust oder Keule in Rostock zurückgeschlagen.

<b>Bielefeld:</b> Zweite taktische Fehlleistung in dieser Saison. Einzige Mannschaft an diesem Spieltag, die mit 1 Heimtor noch geglaubt hat in der heißen Phase ein Spiel gewinnen zu können. Mit einer Rekordzahl von 51 und 47 Toren an diesem ZAT insgesamt hier wohl das prominenteste Opfer mit dem teuersten Lehrgeld.

<b>Lautern – Bayern, RWO - Lautern:</b> Wer hätte das gedacht, existenzieller Kampf um die Tabellenführung zwischen diesen Kontrahenten am nächsten ZAT. Bemerkenswert, dass Lautern gleich doppelt darin verwickelt ist….

<b>Hansa – Viktoria, Bayer – MSV, Arminia – Club, Club – KSC, MSV – Arminia:</b> Gnadenloser Existenzkampf um den Klassenerhalt zwischen diesen Kontrahenten, bemerkenswert auch hier, dass es gleich drei Mannschaften trifft, die doppelt in den Ring steigen müssen: Arminia, der Club und der MSV.

Riecht es nach erneutem Torrekord in dieser Saison? Und mit diesen hochspannenden Aussichten beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
07.11.2006 07:20 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Drei Stück Kaugummi für Miller
<b>Colonia, Samstag, 28. Oktober:</b>
Zwei taktisch herausragende Leistungen kennzeichneten dieses Wochenende: Abstiegskandidat Duke, 1. FC Köln, wartet mit einem glänzenden 2:1 Auswärtserfolg beim Titelverteidiger Miller, Arminia Bielefeld, auf, stürzt diesen endgültig aus den heimlichen Titelträumen tief zurück in den Abstiegssumpf, und Speedy Gonzales, Viktoria Köln, schockt mit einem 5:4 Auswärtssieg den Aufsteiger und eigentlich schon weit enteilten maikmen, Karlsruher SC, und zieht ihn ebenfalls in den unerbittlichen Abstiegskampf. Schlappe 3 Punkte trennen nun den Tabellenachten KSC vom Tabellensechzehnten Perdito, Werder Bremen. Schlappe 6 Punkte für nahezu die halbe Liga bis zum Supergau. Selbst die schon mit Pokalplänen in den Schubladen aufstrebenden Aufsteiger aus Nürnberg und Dortmund sind in Reichweite gekommen, ersterer mit einer unangenehmen Heimpleite gegen Kaiserslautern, 3:5.

Erste Reaktionen:
<i>Poch, poch. Wer klopfet an der Türe?</i>

<i>Miller:</i> „Hier, das bin ich, Herr Doktor.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Kommen Sie rein, Senor Miller. Sie sind spät heute!“

<i>Miller:</i> „Gonzales hat den Schiri mit einer Handmenge voll Geld und einem netten Köfferchen vorm Spiel bestochen!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Ist das der Grund für Ihre Verspätung? Haben Sie denn in den letzten 8 Wochen nichts dazugelernt? Nun gut, dann legen Sie sich mal nieder, sie wissen ja wo, kennen sich hier aus ….“

<i>Miller (legt sich darnieder auf die von Wandteppich umfasste und mit Wandteppich bedeckte Couch, darnieder auf DIE Couch):</i> „Mit einer 6 - 5 Niederlage musste sich die Arminia bei Viktoria Köln geschlagen geben. Ausschlaggebend war mal wieder der Schiedsrichter gewesen.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Wieder dieser Gonzales, ich höre immer wieder Gonzales. Die von Ihnen ständig ins Gespräch gebrachte Folge von Erlebnissen mit Gonzales erklärt, worunter Sie leiden: aufgrund ihrer überwältigenden Intensität, lassen Ihre Erlebnisse die normalen Schutzmechanismen Ihrer Persönlichkeit zusammenbrechen. Sie leiden unter einem Trauma! Unter einem Gonzales-Trauma.“

<i>Miller:</i> „Was heißt hier Trauma, ICH trau mich doch! Habe ihm schließlich 5 Dinger eingeschenkt …. ES ist zum Verrücktwerden, ES hat nicht gereicht, dabei soll ES doch zum Titel reichen. Aber Gonzales hat den Schiri bestochen, das ist doch unmoralisch! Das will ich auch!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Das liegt doch schon 2 Wochen zurück, müssen Sie denn wieder damit anfangen? Sie verstricken sich in innere Widersprüche bzw. Konflikte zwischen Ihren unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen oder besser zwischen Ihrer Person und Ihrer Umwelt. Diese Ihre Umwelt ist Gonzales, und Ihre Persönlichkeitsanteile stellen sich ihm gespalten gegenüber – darum ziehen Sie ständig den Kürzeren!“

<i>Miller:</i> „Meine Persönlichkeitsanteile sind gespalten?“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Si, Senor. Ihr ICH steht als Vertreter Ihres Realitätsprinzips zwischen den Trieb-Ansprüchen Ihres ES und den moralischen Ansprüchen

Ihres ÜBER-ICHs. Ihr ICH sagt Ihnen, Sie können nix, Ihr ES quält Sie ständig auf‘s Neue mit haltlosen Forderungen nach Titelverteidigung und Ihr ÜBER-ICH nimmt Anstoß an kleine illegale Schweinereien, mit denen Sie den Trieb Ihres ES problemlos selbst befriedigen könnten. Aber statt es zu tun verstricken Sie sich in Projektionen Ihres geheimen Triebes auf Ihre Umwelt.“

<i>Miller:</i>: „Und meine Umwelt ist Gonzales, das habe ich verstanden. Jetzt wird gegen Gonzales ermittelt wegen Betruges! Hehe.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Me duele tanto ….“ Sie haben immer noch nicht verstanden. Beherrschen Sie Ihre Triebe, Senor! Die wesentlichen Bestimmungsstücke eines Triebs sind Quelle, Drang, Ziel und Objekt. Unter der <i>Quelle</i> versteht man jene physiologischen Regionen, in denen ein psychisch erlebter Reiz entsteht. Die Quelle Ihres Triebes ist offensichtlich ein besserer Tabellenstand der Kölner Viktoria.
Der <i>Drang</i> wiederum beschreibt die imperative Qualität des sich als Affekt und Vorstellung äußernden Triebs (z.B. Hunger). Der Drang Ihres Triebes ist der unstillbare Hunger VOR Gonzales zu stehen. Das <i>Ziel</i> des Triebes ist definiert als ein Verhaltenskomplex, welcher den offensichtlichsten Bestandteil des Triebs darstellt. Im Falle des Selbsterhaltungstriebs wären mögliche Ziele Essen oder Trinken. IHR Trieb zur Selbsterhaltung und Ziel ist eindeutig: 5er zu verteilen, Unwahrheiten in die Welt zu setzen und Gonzales zu diffamieren und klein zu machen, auf dass Sie größer erscheinen. Ich betone: erSCHEINEN.“

<i>Miller:</i>: „Diffamieren? Das liegt mir fern, ist mir ein Fremdwort. Sollte sich bewahrheiten das Gonzales den Schiri jede Mennge voller Geld geboten hat, dann hat er eine fristlose Kündigung vor sich. Aber jeder weiss er als Trainer ist eh ne Niete und kann froh sein wenn er gekündigt wird.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Schweigen Sie, ich bin noch nicht fertig! Das <i>Objekt</i> schlussendlich ist der variabelste Teil am Trieb des Individuums und mit diesem lediglich aufgrund seiner Eigenschaft verknüpft, die erwünschte Befriedigung zu verschaffen.“

<i>Miller:</i>: „Bin über das Skandalspiel weiter entsetzt und gönne meinem Kollegen den bitteren Abstieg, aber diese Niete wird es eh nicht weit bringen, denn er ist und bleibt nur ein Amateur und kein Profi!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Ich weiß Rat aus Ihrem Dilemma, Senor Miller. Ihnen fehlt das Objekt in der Kette der wesentlichen Merkmale des menschlichen Triebs!“

<i>Miller:</i>: „Mir fehlt was? Geben Sie es her, Sie Dieb!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales (reicht ihm drei Stück Kaugummi):</i> „Nehmen Sie, mein Freund, nehmen Sie: Eins für Ihr EGO, eins für Ihr ES und eins für Ihr ÜBER-EGO! <i>(und zieht sich nach getaner Arbeit zufrieden zurück in seine Denkstube)</i>

<i>Moral dieser Geschichte</i>
Begegnet euch, verehrte Leser, ein Mitmensch auf der Straße, der genüsslich oder nervös auf seinem Kaugummi kaut, dann wisst ihr EINES über ihn: Seine Persönlichkeitsanteile sind gespalten und er kommt geradewegs aus der Sprechstunde von Prof. Dr. Freud-Gonzales
28.10.2006 07:45 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
6:5 – die Viktoria im Pfirsichblüten-Tal
<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 21. Oktober:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. <b>6:5</b> – DAS magische Ergebnis des Wochenendes. Senor Gonzales, die Viktoria steht wieder einmal auf einem Abstiegsplatz. Das Potenzial, das Ihrer Mannschaft zugesprochen wird, bzw. das der Tabelle abzulesen ist, lässt Ungemach vermuten. In dieser Situation, wie bewerten Sie den außergewöhnlichen, taktisch hervorragend antizipierten <b>6:5</b> Erfolg gegen den amtierenden Titelträger aus Bielefeld?“

<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, supakuul, was?“

<i>Periodista:</i> „Si, Senor, muy bien. Es ist sicher ein Spiel wie jedes andere gewesen, zumindest vor dem Spiel. Laufen Ihnen nach dem Spiel jetzt nicht zahlreich die Liga-Kollegen hinterher und wollen erfahren, wie Sie das gemacht haben?“

<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, voll krass, eh!“

<i>Periodista:</i> „No hay poner reparos, Senor! Kommen wir

zurück zum Spiel. Ist Ihnen die schroffe Gangart Ihres Gegners nicht irgendwann auf den Senkel gegangen?“

<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, gigageil, ne?“

<i>Periodista:</i> „Asi es la vida. Hätte jedem anderen auch an diesem Tage in der Arena der Kölner Viktoria widerfahren können. Ist zudem für die Zukunft nicht weniger ausgeschlossen. Denken Sie schon an das Rückspiel am letzten Spieltag dieser Saison? Sie werden zu Gast bei der Arminia sein. Sinnen Sie auf Revanche für die 5 Heimgegentore? Ist zwar nichts Neues gewesen, aber: sinnen Sie? Bueno, zuvor stehen Ihnen noch Lautern und der 2. FC Kölle im Wege, aber bei der Arminia, auf der Alm, da gibt‘s doch die größte Sünd…. Oder wie heißt das da jetzt? – Baustoffhandel-Arena, oder so ähnlich….“

<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, das geht runter wie Milch und Honig den Quellbach im Pfirsichblüten-Tal, gelle? Und mit diesen zuckersüßen Aussichten beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
21.10.2006 09:00 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Wieder viel geschrieben und nichts gesagt
<b>Colonia, Sonntag, 15. Oktober:</b>
Es gibt keine guten oder schlechten Artikel. Wohl aber solche, die Mühe machen, und solche, die nach keiner zweiten Durchsicht schreien. Es gibt keine schlechten Redakteure <i>doch, es gibt Schmierfinken bei BILD und EXPRESS, Anm. d. Red.)</i>, aber keine bei Copa, nur lustlose, und schlechtes Zeitmanagement. Auch verärgerte ….

<b><i>Majestix schreibt</i></b>
„Es gibt schlechte Verlierer.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„. und gute Verlierer. Der Ball ist rund und das Tor eckig. Es gibt schlechte CopaMatadores und gute. Schlechte Zeiten für Lübeck, wenn gute CopaMatadores ein weiteres Mal in Lübeck gewinnen und der Entrenador wieder zeigen muss, welch guter Verlierer er ist. VERDAMMTE HACKE, wenn das einer wagt und mir den vierten Runden heimwärts ins Eckige zwirbelt. Dabei gibt es doch mit BVB, Lautern und Werder solche, die noch KEINEN kassieren mussten…. Das ist so unfair!“

<b><i>Majestix schreibt</i></b>
„(.) und der Schlechteste von allen ist der Bielefelder Trainer Chriss Miller.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Naja, nicht wirklich. Er ist eigentlich ein guter Verlierer. Wenn ich unter 18 Verlierern dieser Bundesliga EINEN auswählen müsste, dann wäre es in den nächsten 10 Saisons zweifellos Entrenador Miller von der Arminia. Ich sehe ihn gerne verlieren. Keinem steht das Verlieren so gut wie ihm – er ist ein ausgesprochen GUTER VERLIERER.“

<b><i>Majestix schreibt</i></b>
„(.) allerdings bin ich nicht nachtragend.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Hier glauben bestimmt noch welche an den Osterhasen. Und daran, dass Lübeck nicht im mindesten Titelfavorit ist, hehe.“

<b><i>Perdito schreibt</i></b>
„Offensichtlich ist es die Angst vor einem Artikel.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen

wollte</b>
„Die Zeiten ändern sich, gestern noch hatte ich die Hosen vor der Viktoria voll, heute schon vor einem Artikel, der beißen kann. Bin doch eigentlich ein cleveres Kerlchen, weiß, dass Artikel nicht beißen können. Aber dieser EINE Artikel <i>zitter-bibber</i>. Hunde, die bellen, beißen auch. Ob jemand einen ARTIKEL je hat beißen hören? Gonzales bellt, und beißt wo er geht und steht. Aber dieser EINE Artikel aus SEINER Feder? Können Federn eigentlich beißen? Ob jemand eine …. <i>(Männer in kleidsamen weißen Kitteln fahren vor und bellen an Perditos Türe, Anm. d. Red.)</i>“

<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) Gonzales (.) scheinbar (.) scheinbar (.)“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja, ja, dieser Gonzales. So klein sein Schein, so groß sein Sombrero. So klein sein Respekt, so groß seine Klappe. So lang sein Artikel, so kurz weilig der Inhalt. So kurz in dieser Liga, so tief seine Einsicht. Würde AUCH gerne zwischen den Zeilen lesen können, aber es gelingt mir einfach nicht, lese nur weißen Scheiss auf weißer Hose.“


Eine Fortsetzung dieser analytischen Reihe wird es vorerst nicht geben, es sei denn, dass <i>(Adjektiv zensiert, d. Red.)</i> Artikel wie beispielsweise der des Recycling-Clubs von Fusión Tibás oder ausschließlich TK-Bonus-orientierte UNKOMMENTIERT die Zeitungslandschaft bevölkern. Denn eines haben sie alle gemein, sie sind einfach <i>(Adjektiv zensiert, d. Red.)</i>, vor allem einfach.


<b><i>Gonzales schreibt</i></b>
„Es sei denn, dass <i>(Adjektiv zensiert, d. Red.)</i> Artikel wie beispielsweise der des Recycling-Clubs von Fusión Tibás oder ausschließlich TK-Bonus-orientierte UNKOMMENTIERT die Zeitungslandschaft bevölkern.“

<b>Wenigstens einer, der auch sagt und schreibt was er denkt.</b>

Und jener Einer denkschreibt noch etwas:
Schafft endlich diesen ZEITUNGSBONUS ab!
14.10.2006 10:18 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
UNABSTEIGBAR – oder was Duke uns eigentlich sagen wollte
<b>Colonia, Sonntag, 08. Oktober:</b>
Senor Duke, seineszeichens Entrenador beim 2. FC Köln und unabsteigbar, hat am 27. September einen seiner 2-Minuten-Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift „Langes Wochenende voraus“ beschreibt er in seinem kurzen Artikel einen Schwank aus seinem Alltag. Erst bei der zweiten Durchsicht wird klar, was er dem geneigten und stets interessierten Leser eigentlich mitteilen wollte, betrachtet man etwas genauer, was er zwischen den Zeilen formuliert hat:

<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Langes Wochenende voraus“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Frauen! Kaum bahnt sich ein Wochenende an, und der Kumpel, mit dem ich eigentlich die Zeit auf diversen Fußballplätzen verbringen und durch sämtliche Clubhäuser dieses Landes ziehen wollte, sich verschnupft zeigt und krank meldet, glaubt doch meine Frau, dass MEIN Wochenende nun voll und ganz zu IHRER freien Verfügung steht….“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Nach den Anstrengungen der letzten Wochen freut sich Trainer Duke auf das lange Wochenende.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja, ja. Ein solches Wochenende kann wirklich lang werden, sehr lang. Da gebe ich Alles in den letzten Wochen, tue meine Pflicht des Morgens, des Mittags, des Abends und in der Nacht, bringe ihr das Frühstück ans Bett, trage ihr die Pantoffeln hinterher, apportiere die Zeitung, pinkle im Sitzen, trage den Müll raus, massiere ihre Füße, blase die Zahnpastatube wieder auf, lasse mich auf Diskussionen ein, die ich schon im Ansatz verloren habe, putze mich für ihren Freundes- und Bekanntenkreis (und der ist unüberschaubar groß) aufs Feinste heraus, falle des Abends hundemüde ins Bett, tue dann die letzte Pflicht des Tages …. und markiere Migräne …. und was kommt zur Belohnung in gebündelter Form am Ende einer anstrengenden arbeitsreichen Woche? Ein langes Wochenende. Die wahre Freude!“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Die Alternativen erstrecken sich von zuhause rumgammeln (.)“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ein Mann darf doch mal träumen ….“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) über Besuch im Ruhrpott zum Ehemaligenfussek (.)“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte

</b>
„…. oder in irrealen Welten bummeln gehen ….“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) bis zum Kurztripp nach Prag.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„…. eigentlich reichte aber auch schon ein Tripp kurz hinter die tschechische Grenze, hehe.“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Die Entscheidung wird natürlich wieder in letzter Sekunde fallen, so wie man es auch auf der Arbeit kennt.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Aber jedes Mal holt mich des Freitags die Realität wieder ein: Was gestern noch Prag war ist heute schon Köln, morgen aber mit Sicherheit Paris. Hauptsache es gibt dort Schuhe, und ihre Freundinnen haben schon mal davon gehört, sind aber noch nie dort gewesen.“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Schließlich würfelt Trainer Duke auch die Aufstellung immer kurz vor dem Spiel aus.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Man(n) soll nicht meinen, Frau sei nicht lernfähig. Frau sucht solange nach analogen Verhaltensweisen bei Mann, bis ihr ein neuer Beleg für ihre These in die Hände fällt: Männer sind wie Frauen, und Frauen sind die besseren Männer. Was Mann kann, das hat Frau schon im Paradies erfunden.“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Eine Kommentierung der Lage seines Teams gibt Duke natürlich wieder nicht ab (.)“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Mein Team, MEIN TEAM? Habe ich lange nicht mehr gesehen. Gehört das wirklich noch MIR? Was die wohl so machen? Würde ja nur zu gerne mal einen winzigen Blick auf die Tabelle werfen …., apropos werfen, es ist wieder Zeit, der Müll muss raus….“


<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) da man die unteren Tabellenregionen nun schon gut kennt.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Nun, über die Hackordnung in Zweisamkeit zwischen Mann und Frau braucht hier nicht weiter eingegangen zu werden, oder? Frau ist klarer Tabellenführer, und Mann? UNABSTEIGBAR!“

In der Fortsetzung dieser analytischen Reihe werden wir näher beleuchten, was ein vorerst letzter Kollege dieser Liga in seinen Artikeln zwischen den Zeilen gelesen zu sagen hat. Wer das sein soll, das wird noch nicht verraten….
07.10.2006 10:49 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Das Spiel dauert 180 Minuten
<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 30. September:</b>
Senor FCKler, seineszeichens Entrenador beim 1. FC Kaiserslautern und UEFA-Cup-Teilnehmer, hat am 28. September einen neuen Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift „Ein Sieg und ein Unentschieden!“ schreibt er in seinem Artikel nicht mehr als sonst, und vor allen Dingen nicht mehr als er benötigt …. und in Rätseln. Erst bei der zweiten Durchsicht wird klar, was er dem geneigten und stets interessierten Leser eigentlich mitteilen wollte, betrachtet man etwas genauer, was er zwischen den Zeilen formuliert hat:

<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Ein Sieg und ein Unentschieden“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„VERDAMMTE HACKE, wieder abgeloost. Erst ein magerer 3:0 Heimsieg gegen den BVB, dann nur ein 0:2 Unentschieden beim VFB Lübeck.“

<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Mit einem Sieg und einem Unentschieden is der FCK weiterhin gut im rennen.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„VERDAMMTE HACKE. Das 0:2 Unentschieden beim VFB Lübeck, das hätte wirklich nicht sein müssen. Nur EIN verflixtes Tor MEHR in Lübeck hätte gereicht, um das Spiel noch mit 1:2 gewinnen zu können. Ich könnte mich in den Arxxx <i>(Zensur, Anm. d. Red.)</i> beißen, dass ich nicht noch dieses EINE TOR gesetzt habe. Ich könnte mich wirklich in den Arxxx <i>(Zensur, Anm. d. Red.)</i> …. ach, wieso nur davon reden, …. Aaaaaaaaah, tut das gut….“

<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Dadurch das man international dabei is merkt man das teilweise die Mannschaft kraftlos im Training wirkt.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Bin völlig überfordert, Pokal hier, Liga da, dann Zeitung lesen hier, Artikel schreiben dort. Dann wieder Liga hier, Pokal da, …. Oder war‘s Liga da und Zeitung hier? Oder etwa …., ach, ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht!“


<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Das bekommen wir noch in den Griff is FCKLER überzeugt.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„VERDAMMTE HACKE, wie komme ich denn da bloß wieder raus? Raus aus den UEFA-Cup-Rängen, rein in die abstiegsbedrohte Zone. Noch zwei Punkte verlieren und ich bin weg vom Fenster. Und ausgerechnet jetzt kommt noch dieser Gonzales vorbei, gastiert mit Freuden, weil er mit einem runden Gastgeschenk aufwarten will, so rund wie eine 6. VERDAMMTE HACKE, wie komme ich denn da bloß wieder raus? Weiß schon gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht!“


<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Bei uns sind momentan halt alle zufrieden.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Meine Frau ist momentan zufrieden, da ich bald häufiger das Kochen und den Abwasch übernehmen kann, mein Hund ist zufrieden, weil ich mit ihm

demnächst häufiger Gassi gehen kann, mein Kind ist zufrieden, weil ich bald häufiger den Müll raustragen kann und mein Stromversorger reibt sich schon die Hände, weil ich aus Langeweile in Zukunft häufiger vor der Glotze sitzen werde – alles nur, weil mich der Vereinsvorstand nach dem verlorenen Heimspiel gegen Gonzales‘ Viktoria und dem darauf folgenden Rutsch auf einen Abstiegsplatz vor die Tür gesetzt haben wird. Danke, Gonzales, danke. Sind Frau, Hund und Kind zufrieden, dann bin auch ich zufrieden.“


<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Da kann auch jeder im Training mal Maulen und rumschreien, danach is das wieder vergessen.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Wenn mir im Training noch einer blöd kommt, dem drücke ich seine Klingel ein.“


<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Was nur stört sind Leute die meinen Trainerkollegen anzugreifen….“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Was nur stört, sind Leute, die eine Meinung haben und diese in ihren Artikeln kundtun. Und was stört, sind Leute, die eine Meinung haben, und die nicht mit meiner übereinstimmt. Und nochwas stört: Wenn Leute eine Meinung haben, die nicht mit meiner Meinung übereinstimmt und auch nicht mit der Meinung meines Trainerkollegen übereinstimmt. Ich fühle mich angegriffen. Und ich fühle, mein Trainerkollege fühlt sich angegriffen. Herrje, ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht.“


<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„….wie Kindergarten für Große was manche anscheinend Brauchen.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja, ja, das waren noch Zeiten, als ich im Kindergarten für Große war und im Anschein meiner Unschuld auf‘m Klo eine Rauchen ging.“


<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Sagt FCKLER.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Wenn FCKler sagt, dann hat er was zu sagen. Und wenn er was zu sagen hat, dann spricht er. Oder schreibt, ganz wie es ihm beliebt. Aber wenn er was zu schreiben hat, dann hat er nichts zu sagen, sonst hätte er ja nicht geschrieben, sondern gesprochen.“

<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Aber was solls diese Leute gibt es immer.“

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Genau, solche Leute wie diese gibt es immer, und überall. Denn die Welt ist groß, auch manchmal nur ein Dorf, der Artikel hat 500 Zeichen, der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten.“


Und gegen die Kölner Viktoria wird es dem FCKler vorkommen wie 180 Minuten. Ja, der FCKler, der muss schon eine Menge einstecken!

In der Fortsetzung dieser analytischen Reihe werden wir näher beleuchten, was ein anderer Kollege dieser Liga in seinen Artikeln zwischen den Zeilen gelesen zu sagen hat. Wer das sein soll, das wird noch nicht verraten….
01.10.2006 23:52 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Millers geheimnisvoller neuer Artikel – was er uns eigentlich sagen wollte
<b>Colonia, Samstag, 23. September:</b>
Senor Chriss Miller, seineszeichens Entrenador von Arminia Bielefeld und Titelverteidiger, hat am 22. September einen neuen Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift „Bielefeld in der Realität zurück!“ schreibt er für seine Verhältnisse recht viel, aber …. in Rätseln. Erst bei der zweiten Durchsicht wird klar, was er dem geneigten und stets interessierten Leser eigentlich mitteilen wollte, betrachtet man etwas genauer, was er zwischen den Zeilen formuliert hat:

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Bielefeld in der Realität zurück!“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, ihr geschlagenen Hasenfüße, habt mich ja sauber unterschätzt in der letzten Saison, wäre doch gelacht, wenn ich euch nicht noch ein weiteres Mal durch die Finger gleiten kann.“


<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Nachdem Arminia Bielefeld ausgelassen die Meisterschaft feiern konnte ist man in der wahren Realität zurück gekommen, ….“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, ihr geschlagenen Hasenfüße, war ‘ne geile Meisterschaftsfeier, hicks, habt mich ja sauber unterschätzt in der letzten Saison, rülps, wäre doch gelacht, wenn ich euch nicht noch ein weiteres Mal durch die Finger gleiten kann.“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„.denn als kleiner Verein hat man wieder den Kampf um den Klassenerhalt annehmen müssen….“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Das nehmen die mir bestimmt noch einmal ab, dass ich nicht den Titel gar nicht holen will. Werde das noch zu genügend in dieser Saison wiederholen, bis mir das auch der Letzte glaubt. So, jetzt noch ein bisschen auf Mitleid …. Ja, mein Verein ist ja soooooooo klein, habe hier überhaupt keinen Platz so viele Gegentore unterzubringen. Mein Verein ist soooooooooo klein, bringt mir der Gast ein Geschenk von 2 Toren mit, dann muss ich die Anzeigetafel nach unten erweitern.“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„….und hofft trotzdem auf eine erfolgreiche Saison, da es auswärts noch bei der Arminia am Hapern ist.“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja ja, damit wird auch der Letzte begriffen haben, dass ich auswärts keine Tore schießen will. Nach den zwei Nullnummern in Nürnberg und beim FC setze ich erstmal noch gegen die 60er eine 0 am nächsten ZAT als Finte und zwieble dann den Oberhausenern und Dortmundern je einen Vierer rein. Hehe. Damit wären dann die Weichen für die Titelverteidigung schon gestellt.“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Denn alle wollen nach dem Gewinn der Meisterschaft versuchen zumindest oben sich festzusetzen, aber das wird sehr schwer werden auch wenn das Team eingespielt ist.“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Denn GERADE ICH will nach dem Gewinn der Meisterschaft versuchen mich ERNEUT GANZ VORNE festzubeißen, am besten erst wieder am letzten Spieltag. Aber das wird sehr sehr sehr sehr schwer werden, wenn ich hier nicht einen auf Mitleid bei den Kollegen mache. Verdammt, schon 9 Tore kassiert, zum

gleichen Zeitpunkt waren es letzte Saison erst 11. Habe jetzt die 14. schlechteste Abwehr, wo soll das noch hinführen? Auch wenn das Team eingespielt …. Ach, was für einen Blödsinn ich wieder verzapfe, um von meinem Ziel „Titelverteidigung“ abzulenken, hehe. Auf-die-Schulter-klopf.“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Nun muss man die Rolle des Gejagten hinnehmen ….“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, werte Mitspieler, ich bin der Gejagte, also stellt mich bloß nicht auf die Liste der Titelanwärter, ich habe sowieso keine Chance, hehe. Eine Runde Mitleid bitte! Und schön die Tore wieder einpacken.“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„….obwohl man nur ein kleiner Verein ist, ….“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Habt ihr das jetzt geschnallt? Ich bin sooooooo ein kleiner Verein! Wenn einer von euch 6 Heimtore bei mir abliefert, weiß ich nicht wohin ich die stecken soll, so klein ist mein Verein. Ihr müsst sie eh wegen Überfüllung der Anzeigetafel wieder mitnehmen! Also lasst mich in Ruhe!“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„….aber Bielefeld nimmt die Rolle für eine Saison gerne an….“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„GERNE? Naja, nicht wirklich, hehe. Aber das muss ich jetzt wohl schreiben, um ein Mal den Dicken rauszukehren. Sonst hat je keiner Respekt vor mir. Und Respekt muss ich mir verschaffen, sonst merkt ja jeder, dass ich eigentlich wieder die Hose voll habe. Apropos Hose voll, irgendwie muss ich noch den Gonzales überzeugen, dass ich meine Hose nicht voll habe, sonst knallt er mir die Bude zu. Er durchschaut mich immer so leicht. Was mach ich nur, was mach ich nur? Ah, ja ….“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„…. und (man) versucht das Beste draus zu machen.“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, Gonzales, schreib dir das hinter deine Ohren. Ich habe nicht wirklich eine Chance gegen dich, du bist halt der Größte. Glaub du nur, dass ich jetzt versuche das Beste daraus zu machen. Und wenn der 17. und 34. Spieltag naht, dann kübel ich dir 12 Tore rein, auf die ich bis dahin gespart haben werde. Du wirst deine Klappe nicht wieder so weit aufreißen, wart‘s ab, 12 Tore wirst‘e kriegen!“

<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„22.09.2006 14:08 - Chriss Miller II - DSC Arminia Bielefeld“</i>

<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ich bin der Chriss Miller, der Chriss mit Doppel-S und der römischen Zwei dahinter. Ich bin der, auf den ihr nicht achten müsst, weil doch DSC Arminia Bielefeld der Verein ist, der soooooooo klein ist, hehe!“


Ja, der alte Miller. Zu gönnen wäre es ihm ja, erneut den Titel zu holen. Doch mindestens ein Kontrahent hat etwas dagegen, der rote Teufel vom Betzenberg. Auch er rechnet scharf, auch er legt Finten in seine Artikel. In der Fortsetzung dieser analytischen Reihe werden wir näher beleuchten, wie er so tickt in seinen Artikeln, der FCKler. Schreibt er wirklich was er denkt? Oder bedient er sich der Mitteilungen zwischen den Zeilen, so wie es Miller zu tun pflegt?
23.09.2006 14:11 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Zeitalter des Kantersieges bei der Viktoria endgültig angebrochen
<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 16. September:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. 6:0 gegen den kölschen Rivalen. Wieder einmal ein grandioser Heimsieg, die Tormaschine rollt, insbesondere gegen die Spezies aus längerer Copa-Historie, von denen es einige in dieser Liga gibt. Der FC stand nur am Anfang eines neuen Zeitalters für die Kölner Viktoria – das Zeitalter des Kantersieges. Während der 2. FC der Ideologie des ‚Immer-selbst-gewinnen-Wollens‘ abschwören konnte um sich rundummodernisiert zu zeigen und dem Konzept ‚Mit wenig Aufwand Tore produ- und provozieren‘ nachzueifern und dies als weltneuheitliches Paradigma heraufzubeschwören, geht die Kölner Viktoria einen noch viel geistreicheren Weg: Kantersiege gegen Groß und Klein.“

<i>Gonzales:</i> „Eso es, meine neue Philosophie ist hier in dieser mir noch neuen Stadt begierig aufgenommen und vorzüglich umgesetzt worden. Da soll nur einer

kommen und sagen, dass Konzepte nicht ligaübergreifend funktionieren bzw. kopiert werden können.“

<i>Periodista:</i> „In der Tat, dies hat sich schon in Uruguay bewährt. Kommen wir nun zu den nächsten beiden Gegnern, Rostock und Dortmund.“

<i>Gonzales:</i> „Bueno, ersterer ist ein alter Bekannter aus Liga 1 und 2, letzterer ein Aufsteiger im wahrsten Sinne des Wortes. Auswärts rechnen wir in Dortmund klar mit einem 6er-Pack, so dass jede Gegenwehr sich als sinnlos und verschwenderisch erweisen würde, so die Empfehlung unserer Statistikabteilung nach Sichtung der letzten Ergebnisse des BVB in der Bundesliga. Nur eine Frage der Zeit also, wann Entrenador ‚Keule‘ VIK, ein Dino aus der Copa-Kreidezeit, ebenso lang dabei wie Duke, wieder zur solchen namensgebenden greifen wird; übrigens einer der spirituellen Vordenker des Kantersieg-Zeitalters….“

<i>Periodista:</i> „So soll es sein, und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
17.09.2006 18:59 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Derbyzeit
<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 9. September:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Nochmals, willkommen in der Bundesliga, Senor Gonzales. Ein Trainerwechsel, der hierzulande nicht bemerkt wurde, sorgte für eine Überraschung im Verein, zumal doch der Vorgänger Erfolge von historischer Bedeutung während seiner Amtszeit erringen konnte. Wie kam es dazu?“

<i>Gonzales:</i> „Bueno, ich denke, das ist hier nur von peripherer Bedeutung.“

<i>Periodista:</i> „Comprende, Senor. Also kommen wir zum Mittelpunkt des Interesses der heutigen Pressekonferenz: Dem bevorstehenden Derby mit dem 2. FC Köln und der erneuten Auseinandersetzung mit Majestix. Aus Erfahrung heraus können wir davon ausgehen, dass sowohl die Viktoria wie auch die beiden Kontrahenten mit einem (Heim-) Sieg und einer (Auswärts-) Niederlage gestartet sein werden, nicht zuletzt aus der letzten Saison, in der die Setztaktik dieser Liga erstmals so richtig deutlich wurde. Somit hat sie schlussendlich die des englischen Kontinentes völlig adaptieren können – welch Schande – sicher aber nicht wollen. Und so kam es, wie es kommen musste, zu einem äußerst spannenden Titelrennen, das am Ende

nicht zugunsten des besten Mitspielers ausging, sondern des fettigsten, bzw. sahnehaltigsten, man kann auch sagen: zugunsten dessen, der am meisten Schwein gehabt hat, bzw. den seine Gegner am häufigsten haben glimpflich davon kommen lassen. An dieser Stelle beiläufig Congratulaciones für den Titel por Casualidad an den Träger. Senor Gonzales, welche Erkenntnis ziehen Sie aus diesem Erfahrungsschatz Ihres Vorgängers und heutigen ständigen Beraters für die beiden bevorstehenden Duelle gegen den 2. FC Köln und auswärts beim Mitaufsteiger der letzten Saison aus Lübeck?“

<i>Gonzales:</i> „Vorangestellt sei, das Derby muss gewonnen, und nicht wie letzte Saison billig abgeschenkt werden! Die 6 muss stehen, nur so können wir unseren Fans einen Sieg garantieren. Und der Auswärtsauftritt wird nicht mehr derart viel Risiko beinhalten, wie der in Unterhausen. Und mit diesen kurzen Aussichten beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
11.09.2006 09:22 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Saisoneröffnung und -ausblick
<b>Colonia/Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 2. September:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Willkommen in der Bundesliga, Senor Gonzales.“

<i>Gonzales:</i> „Es freut mich außerordentlich aus dem Blickwinkel der wohl besten europäischen Liga die wohl ehemals berüchtigste Copas zu betrachten.“

<i>Periodista:</i> „Womit wir beim Thema wären. Sie haben als designierter Vereinspräsident und Großfunktionär bei Copa <i>(Senor Gonzales steht neben Sporting Cristal und dem SCB nun auch offiziell Defensor Sporting vor, Anm. d. Red.)</i> senor emaec als neuen entrenador für defenors stunde eins-nach gewinnen können. Wie ist es dazu gekommen?“

<i>Gonzales:</i> „Sie Dosenpfand, das können Sie alles dem vorausgegangenen Interview in der lokalen Weltpresse entnehmen. Kommen wir besser gleich zum eigentlichen Zweck dieser Veranstaltung: dem Saisonausblick!“

<i>Periodista:</i> „Wie Sie meinen. Wer holt den ersten Titel in dieser URU-Saison ohne Ihrewenigkeit?“

<i>Gonzales:</i> „Eins nach dem anderen, gehen wir die Anwärter nach der Reihe meines Interesses und meiner Wertschätzung nach durch:

<b>Defensor</b>
Bueno. Ein schwieriges Unterfangen für einen Liganeuling, trotz seiner zweifellos hervorragenden Qualitäten, gleich in der ersten Saison ein Ausrufezeichen zu setzen. Als dritten Aufsteiger, so möchte ich Senor emaec hinsichtlich seines Start-TKs bezeichnen, wird er wohl als primäres Ziel den Klassenerhalt verfolgen. In einer Konsolidierungsphase, in der sich Defensor derzeit befindet, kann mehr nicht drin sein, allenfalls so gerade noch die Quali für die Copa Americana – bei heftigem Rückenwind.“

<b>Penarol</b>
Freie Bahn für den nun dienstältesten Uru. Wenn es Senor Taylor versteht, diese Bürde abzuschütteln und nicht Gegenstand jeder Begegnung mit den jungen Wilden werden lässt, dann ist von ihm und seinen Mannen und Männchen einiges zu erwarten. Wenn nicht Vize, dann der Titel, den er schon in der vergangenen Saison verdient gehabt hätte. Habe vollstes Mitgefühl für diesen Saisonausgang, denn auch Defensor sind in der Vergangenheit zwei rechtmäßige Titel nicht zugeschrieben worden, seinerzeit allerdings durch kleine nicht zu beweisende aber offensichtliche Unregelmäßigkeiten bei einer gewissen ‚Konkurrenz‘ am jeweils letzten ZAT. Doppelt bitter nun für Senor Taylor – bei einem rechtmäßigen NMR eines Flitterwöchlers (Glückwunsch, Zinedine, für das wichtigere Ereignis:-).

<b>Bella Vista</b>
Senor Einstein hat als der Copaälteste dieser Liga das große Los gezogen. In dieser Saison knapp dran, so knapp wie noch nie zuvor, sollte ihm mit dieser gewonnenen Erfahrung in der neuen Saison der Titelgewinn erstmals zuteil werden, wenn nicht Penarol….

<b>IASA</b>
Zu gönnen wäre der Titel auch ex-kollege und

saalwettkönig fenris. Ein rasanter Aufstieg aus der Segunda bis ganz nach oben? Nein. So leicht macht es ihm diese ehemals härteste Liga Copas nun auch wieder nicht. Bekanntlich ist die zweite Saison immer die schwerste, er wird sich nach unten orientieren müssen …. bis auf Platz 10. <i>(was aber jetzt nicht wieder Gegenstand einer neuen Wette werden soll, Anm. d. Red.)</i>

<b>Danubio</b>
Der entthronte Titelträger der vorletzten Saison. Bekanntlich ist die Saison nach dem Titelgewinn so schwer wie die erste und zweite eines Aufsteigers zusammen. Doch die Ligakonkurrenz kennt die List und Tücke eines PJR alias Yamamoto und wird ihn auch diese Saison frühzeitig aus dem Spiel nehmen und ihn nicht über Platz 8 hinauskommen lassen.

<b>Liverpool</b>
Platz 9 für den Titelverteidiger (Congratulaciones an dieser Stelle) aus eben genannten gründen. Denn: zwei Titel hintereinander in Uru, das geht nicht. Er wird sich einigen 6ern heimwärts entgegensehen müssen, nicht zuletzt aus Solidarität der Gäste mit Defensor :-)

<b>Miramar Misiones</b>
Petersen, der Weltmeister, Congratulaciones, Senor – hat Uru nun doch noch einen abbekommen. Leider hat er den Pokal vergessen mitzubringen und neben die Liga zu stellen. Punktabzug, dennoch wird es für ihn wieder für einen internationalen Platz reichen, vielleicht überrascht er alle und holt sogar die Copa Americana ins Land.

<b>Rampla</b>
Vertraut man auf das Gesetz der Serie, dann würde nach Platz 3 in seiner ersten und Platz 7 in der vorigen Saison nun Platz 11 für Prenzlauerbergo folgen. Auch seine Serien in anderen Ligen könnten dies unterstreichen. Doch da Meinewenigkeit andere für den diesjährigen Abstieg vorgesehen hat, unterstelle ich ihm mal Lernfähigkeit und damit erneut den dritten Platz!

<b>Huracan und Rocha</b>
Die beiden Aufsteiger. Ein Semi-Erfahrener mit Traditionsclub und ein absoluter Neuling mit No-Name-Club, beide mit weiteren Accounts auf allen Kontinenten vertreten. In der nun ehemals härtesten Liga Copas sollten sie wohl in ihrer ersten Saison entgegen des bisherigen gültigen Gesetzes ‘Segundanten werden gleich wieder dorthin geschickt, wo sie wohnen, und wenn nicht gleich, dann morgen‘ die übrigen internationalen Plätze in der genannten Reihenfolge ergattern, eben weil alle hinter ihnen liegenden dazu nicht in der Lage sein werden.

<i>Periodista (zögert noch ein wenig, vorsichtig):</i> „Äh, haben Sie fertig?“

<i>Gonzales:</i> „Si, oder fehlt noch einer im Club meines Interesses?“

<i>Periodista (rechnet nach):</i> „Nö, SO GESEHEN fehlt niemand mehr. Und falls sich jemand in dieser Liste vermisst, es sind ja noch zwei Plätze frei….“

<i>Gonzales:</i> „So ist es, und mit dieser prognostizierten Abschlusstabelle und dem bewusst provokanten Aufruf ‘Lasst den Fips Gras fressen‘ beschließe ich die heutige Pressekonferenz (aus der Ferne, aus der es sich noch viel leichter provozieren und lästern lässt).“
01.09.2006 17:08 - Speedy Gonzales - FC Viktoria Köln (Archiv)
Hasta la Vista
<b>Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 19. August:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Resumé zum letzten ZAT?“

<i>Gonzales:</i> „Bueno, da geht noch was. Wäre eine schöne Sache für Defensor. Allerdings tangiert mich das nur noch peripher, primer eher, warum dieser Koffer nicht zugeht…. (grummel)“

<i>Periodista:</i> „Senor Gonzales, wie sehr ist Ihnen Defensor in Sachen Vertragsverlängerung entgegengekommen? Denken Sie, dass eine Einigung noch …., äh, Senor Gonzales?“

<i>Gonzales:</i> „Muss los, mein Taxi wartet; es fliegt sonst der Flieger noch ohne mich ab….“

<i>Periodista:</i>

„Bueno, damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“

Periodista verlässt als letzter den geschichtsträchtigen Pressesaal, macht das Licht aus, schließt die Türe – sein Flieger geht etwas später. Es soll schließlich nicht so aussehen, als würde er seinem Brötchengeber nach Europa hinterherfliegen wollen.

Und Gonzales? Er wird seine Zelte in der Bundesliga aufschlagen. Dort heißt man ihn herzlich willkommen, was im Clubhaus Defensor‘s nach den verkorksten letzten Spielrunden und dem WM-Aus nicht mehr der Fall gewesen ist (siehe Foto) ….
19.08.2006 04:30 - Speedy Gonzales - Defensor Sporting (Archiv)
Tage und Tore sind gezählt, eine lange Karriere neigt sich
<b>Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 12. August:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Senor Gonzales, auch der heutige Spieltag hat gezeigt, dass Sie der Mannschaft im Krampf um den Klassenerhalt keine neuen Impulse geben können. Der Abstieg ist nahezu besiegelt. Nach 18 Copa-Jahren wird eine Traditionsmannschaft den Weg in die Zweitklassigkeit finden, wohin wird IHR Weg gehen? Nach dem Aus bei der WM, Ihrer fünften, haben Sie begonnen über die Copa-Zukunft nachzudenken, zahlreiche Modelle kursierten in der Presselandschaft zwischen den Zeilen. Das Saisonende naht, ist Ihre Entscheidung gereift?“

<i>Gonzales:</i> „Bueno, für einen Neuanfang in der Segunda kann ich mich nicht erwärmen, das sollte schon ein

anderer tun. Damit können sich ab heute die einen oder anderen Entrenadores mit gutem Leumund vor der Vereinspforte anstellen und Bewerbungen abgeben, wenn‘s denn tatsächlich für Defensor in die Segunda gehen sollte. Die Variante Totalausstieg ist vom Tisch, dazu bin ich bei Copa zu lange dabei, soweit ist die Entscheidung jedenfalls schon gereift. Und einen einzigen Verein im Hintergrund zu betreuen, dafür wird auch die zukünftige, äußerst knapp zu bemessende Zeit allemal reichen – die Frage ist nun zu klären, welcher Kontinent der verlockendere ist. Zurzeit sieht es nach einem Wechsel nach Europa aus. Doch abgerechnet wird am letzten Spieltag. Das 1.000ste Tor für Defensor und Nichtabstieg – so lautet erstmal das Ziel bis dahin. Und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
11.08.2006 23:34 - Speedy Gonzales - Defensor Sporting (Archiv)
Ein Abstiegsgespenst ist geboren – wie soll es heißen?
<b>Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 5. August:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Wie niedlich, ein Abstiegsgespenst hat das Licht in Uruguay erblickt, wie soll denn der Kleine heißen?“

<i>Die unbändige, erregte Masse vor den Toren:</i> „Fenris, Fenris, wir wollen….“

<i>Gonzales:</i> „Kann die mal einer ruhigstellen? Bueno, wie soll er heißen. Hmmmmmmmm, Weedy wäre doch ein niedlicher Name, würde sich zur großen Nase recht gut machen.“

<i>Periodista:</i> „Na, ich weiß nicht, Weedy klingt so erfahren, so listig, so weit weg….“

<i>Gonzales:</i> „Dann nennen wir ihn Kev….“

<i>Die unbändige, erregte Masse vor den Toren:</i> „Fenris, Fenris, wir wollen….“

<i>Periodista:</i> „Na, ich weiß nicht. Wollen

wir dem Kleinen nach jemandem benennen, der ständig auf der Zielgeraden den Titel verspielt?“

<i>Die unbändige, geile Masse vor den Toren:</i> „Fenris, Fenris, wir wollen….“

<i>Gonzales:</i> „Nein, das wollen wir ihm nicht antun. Also nennen wir ihn….“

<i>Die unbändige, geile Masse vor den Toren:</i> „Fenris, Fenris, wir wollen….“

<i>Gonzales:</i> „Also gut, fügen wir uns der Meinung des Pöbels außerhalb und nennen wir den Kleinen Fenris.“

<i>Periodista:</i> „Eine gute Wahl, passt zu seinem Nachnamen – Lödl. Und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
05.08.2006 08:01 - Speedy Gonzales - Defensor Sporting (Archiv)
Schweres Heimprogramm
<b>Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 29. Juli:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Mit einem teuer erkauften Auswärtssieg lässt Defensor die Abstiegsränge weit hinter sich. Die nächsten beiden ZATs sind von entscheidender Natur, werden Defensor‘s Zukunft den Weg weisen. Senor Gonzales, eine schwierige Angelegenheit, wie werden Sie Ihre Mannschaft auf das Finale vor dem Saisonfinale vorbereiten?“

<i>Gonzales:</i> „Wenn wir uns den Spielplan genauer anschauen, dann erfahren wir, dass mit Club Nacional und Liverpool demnächst zwei Mannschaften bei Defensor zu Gast sein werden, die es häufiger vorziehen, dort mit enormem Toraufwand zu punkten. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Des Weiteren lauten mit Rentistas und den Orangehemden <b>(beiden

sei gestattet sich nach DEM letzten Spieltag in den Allerwertesten zu beißen, Anm. d. Red.)</i> zwei Auswärtsgegner, die es im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt hinter sich zu lassen gilt; insbesondere Erstere, deren 3 Punkte Vorsprung bei mitleidigem Rest-TK und TK-zährendem Restprogramm auf einen Schlag eingeholt werden könnten. Genau diese Begegnung ist um so interessanter, da Senor Weedy durch seinen bestraften NMR auf einen billigen Sieg gegen Defensor hofft, indem er einen potenziellen Patenzug in das Zugabgabeformular hat eintragen lassen. Defensor fällt nicht darauf rein. Die Heimspiele müssen gewonnen werden, wie so oft in dieser Saison, und die Auswärtsspiele müssen einmal mehr mit 0 abgeschenkt werden.“

<i>Periodista:</i> „Eindeutiger geht‘s nicht. Und damit beshcließen wir die heutige Pressekonferenz.“
29.07.2006 18:10 - Speedy Gonzales - Defensor Sporting (Archiv)
Wetteinsatz eingelöst
Hola Fenris,

wie du siehst, trägt der gute Speedy dein IASA-Trikot offen zur Schau - einen Tag lang.

Und weil dieses Trikot so kratzig, ungemütlich, wohl absichtlich mit Perdrahtwoll gewaschen ist, muss sich die kleine Naschmaus diesen langen Tag mit einem lecker Eis versüßen.
25.08.2006 01:02 - Speedy Gonzales - Defensor Sporting (Archiv)
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Hola Senores,

bis zum Finale noch ein weiter Weg, unterstützt Urugay mit dem maximal Möglichen an TK-Bonus, den es je ZAT gibt. 16,60 muss erreicht werden, legt euch ins Zeug, Kollegen! Auch neben eurer (2.-Liga-Fahne) Uruguays wir der WM-Pokal 4 Saisons lang stehen, wenn der Titel eingefahren wird!
24.07.2006 10:20 - Speedy Gonzales - Defensor Sporting (Archiv)


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