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Artikel von Speedy Gonzales
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COPA NEWS |
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Andrea Doria mit dem Rücken zur Wand
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Der nächste ZAT rollt an. Der SCB mit dem Rücken zur Wand, den Abstiegsplätzen nah, und schon wieder ein Auswärtsspiel - gegen Frankfurt. Mit Macht wird sich der SCB gegen die zweite Auswärtsniederlage stemmen, bevor es dann zum Heimspiel geht - gegen Aue. Aue steht noch näher an der Wand, sie haben etwas gutzumachen. Ob ihnen der SCB gerade recht kommt?
A propos, mit dem Rücken zur Wand: Dort steht schon der Tradition wegen der |
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Titelverteidiger, Werder. Entrenador Perdito, sollte er sich aus der Umklammerung des Abstiegsgespenstes nicht befreien können, wird sich, so die neuesten Pressemeldungen einstimmig, in Andrea Doria umbenennen. Sollte es ihm gelingen, was wahrscheinlicher ist, wird er sich ebenfalls umbenennen: Zuerst in Per 'Rekordtitelträger' Dito, was höchst wahrscheinlich ist, und dann in "Andrea Doria", denn die nächste Saison steht schon wieder vor der Tür. |
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08.01.2007 09:21 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Aufwartung des Präsidenten bei Defensor
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<b>Colonia/Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 6. Januar:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales, heute in der Eigenschaft als Präsident von Defensor Sporting, zur Sonder-Pressekonferenz. Senor Gonzales, Defensor hat die erste Saison unter Ihnen als Presidente und unter emaec als Jungentrenador abgeschlossen, und zwar mit Platz 5. Sind Sie zufrieden?“
<i>Gonzales:</i> „Bueno, zufrieden bin ich mit dem Engagement der Liga Uruguay, sich auch unter meiner Abwesenheit für die 12er auszusprechen und der endgültigen, jede weitere Kritik im Keim erstickenden Entscheidung des Spielleiters El Grande, zu belassen was schon seit Gründung gefunzt hat.“
<i>Periodista:</i> „Fein, fein. Nun aber zu Ihrer Brandrede, auf die die gesamt Zuhörerschaft seit geraumer Zeit wartet. Wenn Sie nicht zufrieden mit der Leistung Defensors in der letzten Saison gewesen sind, dann ist hier und heute die Gelegenheit, dieses kund zu tun….“
<i>Gonzales:</i> „Zufrieden kann ich nur sein, wenn Titel eingefahren werden. Aber ein Präsident zeichnet sich durch Weitsicht aus. Nicht der Blick auf die vergangene Tabelle, oder gar die heutige macht mich zuversichtlich, nein, sondern der Blick in die Zukunft. Mit emaec hat Defensor einen würdigen Nachfolger gefunden, um an die vergangenen rosigen Zeiten anzuknüpfen. Emaec hat in der letzten Saison bereits Großartiges geleistet: Mit Rang 5 ist Defensor zu 50% dem Titel näher gerückt, die Quali zur Copa Americana konnte erstmals wieder nach 2 Leerläufen direkt gesichert, und gleich seine 1. Runde international siegreich gestaltet werden. Was will ein Presidente mehr?“
<i>Periodista:</i> „Was will er mehr? Sicherlich nicht Tabellenplatz 12 nach dem ersten Spieltag ….“
<i>Gonzales:</i> „Da ist was Wahres dran. Der Trainer hat allerdings mein vollstes Vertrauen; schon in der nächsten Tabelle wird Defensor das Feld von hinten aufgerollt haben – mit 3 Punkten und 6:4 Toren sollten die ersten 4 |
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Plätze erklommen werden können.“
<i>Periodista:</i> „Welche Marschroute bzw. welches Saisonziel geben Sie für Defensor aus?“
<i>Gonzales:</i> „Senor Emaec genießt fortweg mein Vertrauen, wie er nach dem 22. Spieltag mit Defensor mindestens einen Platz besser steht als Meinewenigkeit selbst mit dem SCB in der Bundesliga – ein früheres Pokalaus sei ihm dann verziehen.“
<i>Periodista:</i> „Und wenn nicht? Welche Konsequenzen drohen Senor emaec?“
<i>Gonzales:</i> „Fürchterliche, aber sie werden nicht eintreten, so wie übrigens seit einigen Saisons in Peru bei Sporting Cristal, der andere Club, dem ich vorstehe.“
<i>Periodista:</i> „Noch ein Wort zu der derzeitigen Ligabesetzung?“
<i>Gonzales:</i> „Congratulaciones an Senor Fenris zum Titel, gleiches auch für Senor Taylor zum Vizetitel. Letzteres völlig ernst gemeint, denn auch Vize ist eine respektable Leistung, zwar irgendwie ärgerlich, aber dennoch achtbar, insbesondere in der konstanten Weise über diesen langen Zeitraum. Penarol ist unter Taylor mit Abstand die beste Mannschaft Uruguays seit Jahren! Nuja, und Kev hat wieder einen auf den Sack bekommen – ist doch prächtig gelaufen, die letzte Saison.“
<i>Periodista:</i> „Und was sagen Sie zum Matratzenhorcher?“
<i>Gonzales:</i> „Welcher Matratzenhorcher? …. Ach, Sie reden vom alten Amigo, der sich nach vergeblichen Strampelversuchen in der Segunda nun in die Primera hochgeschlafen hat? Es sei ihm vergönnt – aber eisig wird der Wind sein, der ihm entgegenwehen wird. Eine solche Konkurrenz ist er nicht mehr gewohnt, ist doch schon in die Jahre gekommen, der Gute. Kann kaum noch den Griffel halten, geschweige denn diesen zu schwingen. Copy-Paste ist sein neues Markenzeichen. Jedenfalls freut es mich, dass er wieder im Vordergrund steht – mit beiden Beinen fest auf dem Schatten Freemans. Und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
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07.01.2007 10:49 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Saisonauftakt
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<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 30. Dezember:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Mit den Errungenschaften des 6. Tabellenplatzes ziehen Sie nun in die neue Saison ein, Senor Gonzales. Wo im Feld der 17 Meisterschaftskandidaten sehen Sie Ihre Mannschaft?“
<i>Gonzales:</i> „Bueno, der Meisterschaftskandidaten gibt es in der neuen Saison 17, der SCB allerdings befindet sich unter den Außenseitern. Die Rechnung ist einfach: mit der 7.-schlechtesten Abwehr erzielten wir letzte Saison Platz 6, ein großer Erfolg, wobei wir vor dem letzten ZAT noch die 2.-schlechteste Abwehr unser Eigen nennen durften. Die Abwehrleistung wird sich in dieser Saison sicher nicht verbessern lassen, im Gegenteil, gar noch zuspitzen, betrachten wir die Entwicklung seit Wiederaufstieg in Saison 21.“
<i>Periodista:</i> „Wer gehört Ihrer Meinung nach zu den Favoriten unter den 17 Kandidaten?“
<i>Gonzales:</i> „Darüber lässt sich nur schwerlich eine Prognose wagen. Kaiserslautern hat in den letzten beiden Saisons ein gewisses Potenzial erkennen lassen. Die aus zahlreichen Lehren insbesondere im Saisonfinale gewonnene Erfahrung könnte Entrenador FCKler dieses Mal zum großen Wurf ausholen lassen – zumal Edel-Konkurrent Miller von der Alm nicht mehr zugegen ist. Und im Gegensatz zu den Erfahrungen der letzten Saisons rechne ich auch mit dem Titelverteidiger Perdito von Werder. Seine TK-sparende Taktik in der Hinserie eignet sich hervorragend dazu, erste wütende Angriffe auf den Titelverteidiger auszubremsen. Hinzu gesellen sich die Abonnement-Verfolger und stets nur knapp geschlagenen Weinhold (1860) und Icke (Cottbus) sowie der Überraschunsvierte Simon |
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(Frankfurt).“
<i>Periodista:</i> „Wen sehen Sie im Abstiegsstrudel?“
<i>Gonzales:</i> „Bis auf eine Ausnahme, niemanden deutlich. Alle 17 bringen die Voraussetzungen mit, die ein Titelaspirant nötig hat.“
<i>Periodista:</i> „Die Entwicklung der letzten beiden Saisons deutet darauf hin, dass es abermals recht eng an der Tabellenspitze zugehen könnte – vom Saisonauftakt bis zum Saisonfinale. Können Sie das unterstreichen?“
<i>Gonzales:</i> „Es gibt in dieser Saison einige Faktoren, die gegen eine solche wiederholte Enge sprechen. Der Frustfaktor auswärts hoch eingeschänkt zu bekommen und heimwärts TK zu verballern, dürfte bei zunehmend mehr Kollegen auf Widerstand stoßen und zu völlig neuen Taktiken führen. Hinzu kommen zwei Aufsteiger, Mikelz (Haching) und Otto (H96), die in der vergangenen Saison in der 2. Liga zusammen 11 (!) Auswärtssiege einfahren konnten. Beide sollten wohl die taktische Müdigkeit der bequemen Erstligisten ausnutzen und die Konkurrenz nachhaltig in Schrecken versetzen können.“
<i>Periodista:</i> „Abschließend noch eine Frage zum Urgestein dieser Liga, Bundesliga-HoF-Führender Duke (2. FC Köln): Hält er die Klasse oder wird er dieses Mal in die 2. Liga geschossen?“
<i>Gonzales:</i> „Auch seine Erfahrung sollte ausreichen, diesem Trend, den Dinos Saures zu geben, die Stirn zu bieten. Perdito hat es vorgemacht – heimlich konsolidieren und dann aus dem Hintergrund zuschlagen. Duke hält die Klasse, keine Frage. Und mit den besten Wünschen für das neue Jahr an die CopaMatadores dieser Liga und der anderen beschließe ich die heutige Saisoneröffnungskonferenz.“
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30.12.2006 12:39 -
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FC Viktoria Köln
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Den Meister nicht gefunden
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<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 13. Januar:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Haben Sie heute etwas zu sagen?“
<i>Gonzales:</i> „Claro, que sì, Senor.
<b>Meister Gon gesucht und nicht gefunden</b>
Als bei den Eichen man im Clubhaus fragte,
sagt man, der Meister sei zum Meditieren
früh‘s in jene Berge dort gegangen,
wo tief die Wolken, streng geheim die Stelle.
<i>Periodista:</i> „Sehr aufschlussreich, aber gegen Haching sowas nötig? Und damit beschließen wir die heutige die Versekonferenz.“
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13.01.2007 22:08 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
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Der Gonzales kriegt das nicht mit, was? Falsch gedacht.
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Hola Senores, alte Weggefährten, Verfechter der 12er Liga, Genossen der Blau-Weißen Partei!
Da gibt es wieder ein schwarzes Schaf unter euch, das einen neuen Versuch startet die Liga aufstocken zu lassen. Gar eine Umfrage, die 4. oder 8. schon seit Ligagründung Uruguays, ist bereits eröffnet.
Wehrt euch, steter Tropfen darf den Stein nicht höhlen!
Auch dieser Angriff wird abgeschmettert, so wie jeder andere zuvor. Aber nur, wenn ihr euch zu Wort meldet - JEDER EINZELNE! |
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02.12.2006 21:18 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Noch 3 bis 4 Punkte bis zum Klassenerhalt!
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<b>Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 2. Dezember:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. High Noon – Saisonfinale. Es gibt immer Aufregendes davon zu berichten, vorher wie nachher. Vorrangig ist erstmal der Klassenerhalt der Kölner Viktoria. Senor Gonzales, die letzte Woche angekündigten 6 Punkte bis zum Klassenerhalt haben bislang noch nicht ausgereicht. Es müssen weitere 3 bis 4 Punkte her. Wie werden Sie das angehen?“
<i>Gonzales:</i> „Die Chancen stehen gut, es verbleiben noch zwei Heimspiele, das Rest-TK ist groß genug diese zu bewältigen. Zwar wären mir 8,0 genehmer als die lumpigen 7,2, aber damit lässt sich schon etwas anfangen, zumal die beiden Münchener Herausforderer je nur 4 Tore auf die Reihe bekommen können.“
<i>Periodista:</i> „Bueno, wie sieht es denn sonst so im Abstiegskampf aus? Mal abgesehen davon, dass er Sie nicht interessiert, sofern Sie nicht beteiligt sind, doch angesichts der Spannung und der unwägbaren Variablen maikmen/KSC bzw. mit größter Wahrscheinlichkeit Bauerbecken/Gaziantepspor – wer sich in der Systematik des Patenzugs auskennt, ist hier im Vorteil –, welche Prognose stellen Sie für das diesjährige Finale?“
<i>Gonzales:</i> „Da muss ich etwas weiter ausholen, und alle Faktoren berücksichtigen, um eine fundierte Prognose für den Saisonausgang stellen zu können.
<b>MSV Duisburg (Maaran)</b>
Er kämpft vorbildlich weiter, hangelt sich am letzten Strohhalm auf das rettende Ufer zu, ist zwar nicht rechnerisch abgestiegen, wohl aber praktisch. Das Schaulaufen beginnt ….
<b>Hansa Rostock (Dirk Schur)</b>
Faktisch, praktisch und rechnerisch abgestiegen. Ein Blick auf das Rest-TK der Gegner im Saisonfinale offenbart: Rostock bleibt ohne jeden Punktgewinn und steigt womöglich noch als 18. ab.
<b>Arminia Bielefeld (Don Miller)</b>
Der Titelverteidiger ist so gut wie weg. Diese Erkenntnis ist reif für die Meilensteine Copas. Ist jemals ein Titelverteidiger auf direktem Wege bis zur Zweiten Liga durchgereicht worden? Ohne über Los zu gehen, ohne 4.000 Mark einziehen zu dürfen? Ich weiß es nicht. Ist mir auch egal. Die Duelle waren ein Highlight in dieser |
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Liga, insbesondere das Hinspiel. Bei allen Rivalitäten und Animositäten zwischen Meinerwenigkeit und Miller: Ich gönne ihm den Klassenerhalt, doch die Realität wird ihn und Meinerwenigkeit anderes lehren…. Es sei denn …. Und hier kommt die unbekannte Variable hinzu: Der Karlsruher SC (maikmen)…. An diesem ZAT ein NMR, folgt am nächsten ZAT ein weiterer? Wer die Systematik des Patenzuges kennt, der kann sich an zwei Fingern abzählen, dass Gaziantepspor aus der türkischen Liga der Pate sein wird. Nicht nur (als einzige Mannschaft!) ähnliches Rest-TK, sondern auch mit Platz 17 ernster Abstiegskandidat. Eine lustige Liga, diese türkische, haben doch nur noch drei Mannschaften mehr als 10 Rest-TK in der Wagschale, die meisten tummeln sich um 6 TK herum. Ein leichtes Spiel für Gaziantepspor, heimwärts mit wenig Toren zu siegen (Abschreckungsfaktor!) und im einzigen, und in dieser Saison zugleich wichtigsten Auswärtsspiel zu bomben. Ist an diesem ZAT Gaziantepspor tatsächlich Pate, dann kann die Arminia beim KSC noch gewinnen, 6 Punkte holen und Bayer 04 wird am vorletzten Spieltag die Segel streichen müssen, da sie wohl kaum das Heimspiel gewinnen können…. Oder schon am drittletzten Spieltag gegen die Arminia im direkten Vergleich? Fazit: die Arminia ist Arm dran, aber noch nicht verloren….
<b>Bacer 04 Leverkusen (Maren)</b>
Das einzige Mädel hier, wäre doch extrem schade, wenn sie Wasser schlucken und abtauchen müsste. Allerdings wird sie höllisch acht geben, wenn sie nach dem letzten Strohhalm greift: Der KSC gastiert als Wolf im Schafspelz. Und die Arminia lauert im Hintergrund. Zu verlockend ist ein direkter Auswärtserfolg beim 2. FC Köln, welcher selbst gegen TK-Hochkaräter alle Hände voll zu tun haben wird. Das optimale Maß ist in Leverkusen gefragt….“
<b>Karlsruher SC (maikmen)</b>
Tut er es oder tut er es nicht? Kommt der Pate oder kommt er nicht? Ein Geheimnis, das wohl erst am Freitag um 16 Uhr gelüftet werden wird.“
<i>Periodista:</i> „Und wie sieht es im Titelkampf aus?“
<i>Gonzales:</i> „Der ist mir schnurz, da zu weit weg, aber leider nicht weit genug weg ausgefochten wird, nämlich auf dem Mond, auf der der Erde abgewandten Seite, und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“ |
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02.12.2006 09:38 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
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Noch 6 Punkte bis zum Klassenerhalt!
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<b>Montevideo, Pressekonferenz von Samstag, 25. November:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Die Liga rückt einander dichter auf den Pelz, die Saison nähert sich dem Finale. Die Rest-TKs bröckeln dahin, beim einen mehr, beim anderen weniger. Unmut macht sich breit, niemand möchte so recht in der ersten Reihe der Mondrakete Platz nehmen. Also wird der Titel kaum an die Kölner Viktoria gehen, wohl aber der Klassenerhalt. Senor Gonzales, Ihrer neuesten Analyse nach reichen 6 weitere Punkte aus noch 4 verbleibenden Heimspielen zum Klassenerhalt. 9 weitere Punkte bis zu einem einstelligen Tabellenplatz und akzeptablem Start-TK für die nächste Saison. Wie werden Sie das anstellen?“
<i>Gonzales:</i> „Schauen wir uns doch die nächsten beiden Heimgegner genauer an, und den Auswärtsgegner beiläufig.
<b>Eintracht Frankfurt, Tabellenführer:</b>
Es stehen zwei Auswärtsspiele bei TK-schwachen und ein Heimspiel gegen einen angeschlagenen Abstiegskandidaten bevor, letzterer mit dem Rücken zur Wand stehend und auswärts verdammt zu punkten. Die Eintracht wird, um die Tabellenführung mit in das Saisonfinale retten zu können, zwei Siege einfahren müssen – einen hohen sicheren gegen Bielefeld und einen Auswärtssieg. Ob nun in Köln oder Leverkusen, oder bei (bei)den nächsten direkten und noch TK-schwächeren Abstiegskandidaten am letzten ZAT, das steht in den Sternen. Jedenfalls wird die Viktoria auf |
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eine potenzielle Attacke vorbereitet sein, ein konzentriertes Spiel zeigen (müssen) und anders als im Vorjahr mit einem fuxigen Ergebnis von 6:x die ersten drei von 6 benötigten Punkten einfahren. Damit würden sich die Titelchancen des noch amtierenden Tabellenführers bereits am nächsten Spieltag zerschlagen.
<b>Bayer Leverkusen, Platz am rettenden Ufer:</b>
Dieser Platz muss aus Sicht der rheinländischen Konkurrenz gehalten werden, es versteht sich eine siegreiche Heimserie gegen Karlsruhe und Bielefeld; optional gegen Frankfurt. TK-Nachbarn wie Viktoria und der Tabellennächste, Duke‘s FC, werden wohl in ihrer Verzweiflung von Maren attackiert werden müssen. Die Viktoria ist auch darauf vorbereitet und wird den Klassenerhalt in dieser Begegnung perfekt machen und die letzten benötigten Punkte einfahren.
<b>MSV Duisburg, auf Abschiedstournee:</b>
10 Punkte in 6 Spielen aufzuholen ist ein Unding. Die Viktoria wird sich bei dem imposanten Rest-TK des MSV nicht weiter einmischen und das Spiel abschenken. Es bliebe allenfalls zu überlegen, ob nach Maaran‘s nüchterner Erkenntnis des utopischen Klassenerhaltes ein NMR folgen könnte – in seiner 14. Saison, darunter bereits zwei Ehrenrunden in der 2. Liga, wohl kaum zu erwarten. Hier heißt es TK sparen für die drei letzten Aufgaben in dieser Saison, die da lauten: München, Alm und München.“
<i>Periodista:</i> „Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“ |
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25.11.2006 18:25 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
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Darf Gonzales eine Rakete auf den Mond schießen?
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<b>Colonia, Die Erkenntnis zum Sonntag, Samstag, 18. November:</b>
Er drängt sich tatsächlich auf – der Gedanke, eine Rakete auf den Mond zu schießen. Die erste wichtige Frage, die sich auf den ersten Blick stellt, ist folgende: Warum? Und die zweite wichtige Frage: Wer soll in dieser Rakete privilegiert in der ersten Reihe Platz nehmen? Die Antwort auf die beiden brennenden Fragen liegt nahe, aber doch so fern:
Schauen wir uns die Tabelle der 1. Bundesliga von oben nach unten an, so besitzt das gemeine Volk wie Gilbert, Icke, der Teufel, VIK, Sven, elBallack, der Sachse sowie Perdito und mikrobi die Anwartschaft auf ein 1.-Klasse-Ticket auf den Mond – ohne Rückfahrschein, naturalmente.
Sie liegt nahe, die Antwort, weil doch die Kölner Viktoria nach erfolgreicher Verleihung der Gratis-Tickets für die Rakete auf den Mond zum Saisonfinale die Meisterschaft unangefochten erringen würde. Aber sie liegt doch so fern, die Antwort: Es mangelt nicht etwa an Motivation oder Geschick des verantwortlichen Entrenadors des SCB diese Notmaßnahme durchzuführen, nein, es ist schlicht und einfach VERBOTEN!
Dies wirft nun die ultimative Frage auf: Wen muss ich denn fragen, um eine Rakete von Kölschem Territorium auf den Mond schießen zu dürfen?
Da flattert ein Artikel vom 18. Oktober des Spiegel-Online vor die Nase des Bittstellers, nicht verlegen um die erschreckende, bislang offensichtlich von kaum jemandem zur Kenntnis genommene Antwort:
>>Ein weltweit bekannter und gefürchteter Präsident habe sich per Space-Doktrin zum Herrscher des Weltalls erklärt <i>(kein Scheiss, in Echt!, Anm. d. Red.)</i>, und seine Regierung damit die Dominanz im Weltall zur offiziellen Politik erhoben, wonach sich der Staat, oder sagen |
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wir mal ohne Namen nennen zu müssen, etwas genauer die „Staatenvereinigung“ keinem internationalen Regime beugen und Nationen, die das staatliche Interesse gefährden, der Zugang zum All versperrt werde. Klartext: Dem unterzeichneten Dokument zufolge werde diese Regierung alle künftigen Rüstungskontrollabkommen ablehnen, die die Bewegungsfreiheit der Staatenvereinigung im All beeinträchtigen könnten <i>(Eigentlich nicht anders zu erwarten, wo doch schon das Klimaschutzabkommen seit geraumer Zeit resistent mit Füßen getreten wird, Anm. d. Red.)</i>
Mit zahlreichen Militärprojekten habe diese Regierung schon in den vergangenen Jahren durchblicken lassen, dass sie nicht nur auf Erden, sondern auch im All eine Vormachtstellung anstrebe. Daher laute es in diesem Papier, das dem öffentlichen Interesse offensichtlich entgehen sollte, und bewusst am Tage vor einem Feiertag (fast) unbemerkt im Internet veröffentlicht wurde, folgend weiter, dass für diese Staatenvereinigung Handlungsfreiheit im Weltraum ebenso wichtig sei wie Fähigkeiten in der Luft oder zur See.
Unabhängige Rüstungsexperten sehen in dieser Doktrin einen weiteren Schritt zur Entwicklung von Weltraumwaffen; die Tür zu einer Weltraum-Kriegsstrategie werde ein Stückchen weiter aufgestoßen.<<
Bueno, wen muss ich also fragen, um eine Rakete auf den Mond schießen zu dürfen? Ganz einfach, den, dem seit dieser heimlich unterzeichneten Doktrin das All gehört …. Ein Fall von Größenwahn. Ein Skandal!
Ejal, ich maach et trotzdem …. <i>(und zündet)</i>
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<b>Latest News:</b>
SCB Viktoria Köln - Aue 6:5
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19.11.2006 08:43 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
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Oh Schreck, mein TK ist weck
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<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 11. November:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. ‚Oh Schreck, mein TK ist weck‘ – mit diesem Ausspruch haben sich wohl einige Entrenadores der Bundesliga der neuesten Tabelle dieses ZATs angenähert:
Icke, Energie Cottbus, mit einem Paukenschlag mitten ins Herz der Kölner,
FCKler, der Teufel, mit enormem Sebstbewusstsein, leichtem Hang zum Masochismus, einer Portion Dreistheit und geschlossenen Augen zu Gast bei den Kleeblättern sowie
Der Sachse, RW Oberhausen, mit verzweifelter Gegenwehr gegen jenen teuflischen Herausforderer.
Senor Gonzales, auch Sie haben zumindest im Heimspiel tief in die Torkiste gegriffen, haben dabei in der Fuxxrangliste wieder an Boden verloren, werden derartige Ergebnisse bis zum Saisonende an der Tagesordnung |
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stehen?“
<i>Gonzales:</i> „Bueno, Kantersiege und Torefestivals hat es schon immer gegeben. Der Zeitpunkt ist eher zweitrangig, zumeist auch der Tabellenrang; vielmehr verschaffen sich in der History begründete Animositäten zwischen den Spielern durch derartige Feldzüge auf des Gegners Platz etwas Luft. Der von Ihnen angesprochene Sechserpack-Endspurt um die Krone der Bundesliga wird wie üblich erst am letzten ZAT, frühestens am vorletzten eingeläutet – so wie jede Saison.“
<i>Periodista:</i> „Was würden Sie den Kollegen, die schon jetzt dazu neigen ihr TK vor dem Endspurt auszugeben, mit auf den Weg geben?“
<i>Gonzales:</i> „Nicht nachlassen, Kollegen, der Titel wird euer sein, und zwischendurch mal einen Blick in den Duden werfen …. Und damit beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
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12.11.2006 08:11 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
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Von Talwanderern und Gipfelstürmern
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<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 4. November:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Spannung bis zum letzten Spieltag, die Bundesliga rückt näher zusammen und lässt Täler der Tränen und Gipfel der Glückseeligkeit an einem einzigen ZAT durchlaufen und besteigen. Senor Gonzales, was ist Ihnen in den letzten Wochen, in den letzten Tagen aufgefallen, was erwarten Sie vom nächsten Spieltag, vom weiteren Saisonverlauf?“
<i>Gonzales:</i> „So einiges. <b>Viktoria Köln:</b> Der 6. Sieg mit fuxiger Taktik in Folge. Nach 1:0 gegen den MSV, 6:5 gegen die Arminia, 5:4 beim KSC, 1:0 gegen RWO, 4:3 beim FC und 3:2 gegen den VFB nun auf Platz 2 in der Fuxrangliste vorgerückt. Auch am nächsten ZAT soll diese Serie ausgebaut werden, der Spielplan scheint dieses Vorhaben zu unterstützen.
<b>Rostock:</b> Mit 10 Gegentoren aus den letzten beiden Spieltagen der löchrigste Käse der Liga – und Gonzales MAG Käse.
<b>Dortmund:</b> Trotzt dem aufstrebenden RWO einen Punkt auswärts ab, die ersten Tore mit Dortmunder Beteiligung, die in dieser Saison |
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an einem Spieltag auswärts gefallen sind.
<b>2. FC Köln:</b> Verspekuliert im Derby, mit Frust oder Keule in Rostock zurückgeschlagen.
<b>Bielefeld:</b> Zweite taktische Fehlleistung in dieser Saison. Einzige Mannschaft an diesem Spieltag, die mit 1 Heimtor noch geglaubt hat in der heißen Phase ein Spiel gewinnen zu können. Mit einer Rekordzahl von 51 und 47 Toren an diesem ZAT insgesamt hier wohl das prominenteste Opfer mit dem teuersten Lehrgeld.
<b>Lautern – Bayern, RWO - Lautern:</b> Wer hätte das gedacht, existenzieller Kampf um die Tabellenführung zwischen diesen Kontrahenten am nächsten ZAT. Bemerkenswert, dass Lautern gleich doppelt darin verwickelt ist….
<b>Hansa – Viktoria, Bayer – MSV, Arminia – Club, Club – KSC, MSV – Arminia:</b> Gnadenloser Existenzkampf um den Klassenerhalt zwischen diesen Kontrahenten, bemerkenswert auch hier, dass es gleich drei Mannschaften trifft, die doppelt in den Ring steigen müssen: Arminia, der Club und der MSV.
Riecht es nach erneutem Torrekord in dieser Saison? Und mit diesen hochspannenden Aussichten beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
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07.11.2006 07:20 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Drei Stück Kaugummi für Miller
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<b>Colonia, Samstag, 28. Oktober:</b>
Zwei taktisch herausragende Leistungen kennzeichneten dieses Wochenende: Abstiegskandidat Duke, 1. FC Köln, wartet mit einem glänzenden 2:1 Auswärtserfolg beim Titelverteidiger Miller, Arminia Bielefeld, auf, stürzt diesen endgültig aus den heimlichen Titelträumen tief zurück in den Abstiegssumpf, und Speedy Gonzales, Viktoria Köln, schockt mit einem 5:4 Auswärtssieg den Aufsteiger und eigentlich schon weit enteilten maikmen, Karlsruher SC, und zieht ihn ebenfalls in den unerbittlichen Abstiegskampf. Schlappe 3 Punkte trennen nun den Tabellenachten KSC vom Tabellensechzehnten Perdito, Werder Bremen. Schlappe 6 Punkte für nahezu die halbe Liga bis zum Supergau. Selbst die schon mit Pokalplänen in den Schubladen aufstrebenden Aufsteiger aus Nürnberg und Dortmund sind in Reichweite gekommen, ersterer mit einer unangenehmen Heimpleite gegen Kaiserslautern, 3:5.
Erste Reaktionen:
<i>Poch, poch. Wer klopfet an der Türe?</i>
<i>Miller:</i> „Hier, das bin ich, Herr Doktor.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Kommen Sie rein, Senor Miller. Sie sind spät heute!“
<i>Miller:</i> „Gonzales hat den Schiri mit einer Handmenge voll Geld und einem netten Köfferchen vorm Spiel bestochen!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Ist das der Grund für Ihre Verspätung? Haben Sie denn in den letzten 8 Wochen nichts dazugelernt? Nun gut, dann legen Sie sich mal nieder, sie wissen ja wo, kennen sich hier aus ….“
<i>Miller (legt sich darnieder auf die von Wandteppich umfasste und mit Wandteppich bedeckte Couch, darnieder auf DIE Couch):</i> „Mit einer 6 - 5 Niederlage musste sich die Arminia bei Viktoria Köln geschlagen geben. Ausschlaggebend war mal wieder der Schiedsrichter gewesen.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Wieder dieser Gonzales, ich höre immer wieder Gonzales. Die von Ihnen ständig ins Gespräch gebrachte Folge von Erlebnissen mit Gonzales erklärt, worunter Sie leiden: aufgrund ihrer überwältigenden Intensität, lassen Ihre Erlebnisse die normalen Schutzmechanismen Ihrer Persönlichkeit zusammenbrechen. Sie leiden unter einem Trauma! Unter einem Gonzales-Trauma.“
<i>Miller:</i> „Was heißt hier Trauma, ICH trau mich doch! Habe ihm schließlich 5 Dinger eingeschenkt …. ES ist zum Verrücktwerden, ES hat nicht gereicht, dabei soll ES doch zum Titel reichen. Aber Gonzales hat den Schiri bestochen, das ist doch unmoralisch! Das will ich auch!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Das liegt doch schon 2 Wochen zurück, müssen Sie denn wieder damit anfangen? Sie verstricken sich in innere Widersprüche bzw. Konflikte zwischen Ihren unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen oder besser zwischen Ihrer Person und Ihrer Umwelt. Diese Ihre Umwelt ist Gonzales, und Ihre Persönlichkeitsanteile stellen sich ihm gespalten gegenüber – darum ziehen Sie ständig den Kürzeren!“
<i>Miller:</i> „Meine Persönlichkeitsanteile sind gespalten?“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Si, Senor. Ihr ICH steht als Vertreter Ihres Realitätsprinzips zwischen den Trieb-Ansprüchen Ihres ES und den moralischen Ansprüchen |
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Ihres ÜBER-ICHs. Ihr ICH sagt Ihnen, Sie können nix, Ihr ES quält Sie ständig auf‘s Neue mit haltlosen Forderungen nach Titelverteidigung und Ihr ÜBER-ICH nimmt Anstoß an kleine illegale Schweinereien, mit denen Sie den Trieb Ihres ES problemlos selbst befriedigen könnten. Aber statt es zu tun verstricken Sie sich in Projektionen Ihres geheimen Triebes auf Ihre Umwelt.“
<i>Miller:</i>: „Und meine Umwelt ist Gonzales, das habe ich verstanden. Jetzt wird gegen Gonzales ermittelt wegen Betruges! Hehe.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Me duele tanto ….“ Sie haben immer noch nicht verstanden. Beherrschen Sie Ihre Triebe, Senor! Die wesentlichen Bestimmungsstücke eines Triebs sind Quelle, Drang, Ziel und Objekt. Unter der <i>Quelle</i> versteht man jene physiologischen Regionen, in denen ein psychisch erlebter Reiz entsteht. Die Quelle Ihres Triebes ist offensichtlich ein besserer Tabellenstand der Kölner Viktoria.
Der <i>Drang</i> wiederum beschreibt die imperative Qualität des sich als Affekt und Vorstellung äußernden Triebs (z.B. Hunger). Der Drang Ihres Triebes ist der unstillbare Hunger VOR Gonzales zu stehen. Das <i>Ziel</i> des Triebes ist definiert als ein Verhaltenskomplex, welcher den offensichtlichsten Bestandteil des Triebs darstellt. Im Falle des Selbsterhaltungstriebs wären mögliche Ziele Essen oder Trinken. IHR Trieb zur Selbsterhaltung und Ziel ist eindeutig: 5er zu verteilen, Unwahrheiten in die Welt zu setzen und Gonzales zu diffamieren und klein zu machen, auf dass Sie größer erscheinen. Ich betone: erSCHEINEN.“
<i>Miller:</i>: „Diffamieren? Das liegt mir fern, ist mir ein Fremdwort. Sollte sich bewahrheiten das Gonzales den Schiri jede Mennge voller Geld geboten hat, dann hat er eine fristlose Kündigung vor sich. Aber jeder weiss er als Trainer ist eh ne Niete und kann froh sein wenn er gekündigt wird.“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Schweigen Sie, ich bin noch nicht fertig! Das <i>Objekt</i> schlussendlich ist der variabelste Teil am Trieb des Individuums und mit diesem lediglich aufgrund seiner Eigenschaft verknüpft, die erwünschte Befriedigung zu verschaffen.“
<i>Miller:</i>: „Bin über das Skandalspiel weiter entsetzt und gönne meinem Kollegen den bitteren Abstieg, aber diese Niete wird es eh nicht weit bringen, denn er ist und bleibt nur ein Amateur und kein Profi!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales:</i> „Ich weiß Rat aus Ihrem Dilemma, Senor Miller. Ihnen fehlt das Objekt in der Kette der wesentlichen Merkmale des menschlichen Triebs!“
<i>Miller:</i>: „Mir fehlt was? Geben Sie es her, Sie Dieb!“
<i>Prof. Dr. Freud-Gonzales (reicht ihm drei Stück Kaugummi):</i> „Nehmen Sie, mein Freund, nehmen Sie: Eins für Ihr EGO, eins für Ihr ES und eins für Ihr ÜBER-EGO! <i>(und zieht sich nach getaner Arbeit zufrieden zurück in seine Denkstube)</i>
<i>Moral dieser Geschichte</i>
Begegnet euch, verehrte Leser, ein Mitmensch auf der Straße, der genüsslich oder nervös auf seinem Kaugummi kaut, dann wisst ihr EINES über ihn: Seine Persönlichkeitsanteile sind gespalten und er kommt geradewegs aus der Sprechstunde von Prof. Dr. Freud-Gonzales |
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28.10.2006 07:45 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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6:5 – die Viktoria im Pfirsichblüten-Tal
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<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 21. Oktober:</b>
<i>Periodista:</i> „Wir begrüßen Senor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. <b>6:5</b> – DAS magische Ergebnis des Wochenendes. Senor Gonzales, die Viktoria steht wieder einmal auf einem Abstiegsplatz. Das Potenzial, das Ihrer Mannschaft zugesprochen wird, bzw. das der Tabelle abzulesen ist, lässt Ungemach vermuten. In dieser Situation, wie bewerten Sie den außergewöhnlichen, taktisch hervorragend antizipierten <b>6:5</b> Erfolg gegen den amtierenden Titelträger aus Bielefeld?“
<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, supakuul, was?“
<i>Periodista:</i> „Si, Senor, muy bien. Es ist sicher ein Spiel wie jedes andere gewesen, zumindest vor dem Spiel. Laufen Ihnen nach dem Spiel jetzt nicht zahlreich die Liga-Kollegen hinterher und wollen erfahren, wie Sie das gemacht haben?“
<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, voll krass, eh!“
<i>Periodista:</i> „No hay poner reparos, Senor! Kommen wir |
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zurück zum Spiel. Ist Ihnen die schroffe Gangart Ihres Gegners nicht irgendwann auf den Senkel gegangen?“
<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, gigageil, ne?“
<i>Periodista:</i> „Asi es la vida. Hätte jedem anderen auch an diesem Tage in der Arena der Kölner Viktoria widerfahren können. Ist zudem für die Zukunft nicht weniger ausgeschlossen. Denken Sie schon an das Rückspiel am letzten Spieltag dieser Saison? Sie werden zu Gast bei der Arminia sein. Sinnen Sie auf Revanche für die 5 Heimgegentore? Ist zwar nichts Neues gewesen, aber: sinnen Sie? Bueno, zuvor stehen Ihnen noch Lautern und der 2. FC Kölle im Wege, aber bei der Arminia, auf der Alm, da gibt‘s doch die größte Sünd…. Oder wie heißt das da jetzt? – Baustoffhandel-Arena, oder so ähnlich….“
<i>Gonzales:</i> „ <b>6:5</b>, das geht runter wie Milch und Honig den Quellbach im Pfirsichblüten-Tal, gelle? Und mit diesen zuckersüßen Aussichten beschließe ich die heutige Pressekonferenz.“
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21.10.2006 09:00 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Wieder viel geschrieben und nichts gesagt
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<b>Colonia, Sonntag, 15. Oktober:</b>
Es gibt keine guten oder schlechten Artikel. Wohl aber solche, die Mühe machen, und solche, die nach keiner zweiten Durchsicht schreien. Es gibt keine schlechten Redakteure <i>doch, es gibt Schmierfinken bei BILD und EXPRESS, Anm. d. Red.)</i>, aber keine bei Copa, nur lustlose, und schlechtes Zeitmanagement. Auch verärgerte ….
<b><i>Majestix schreibt</i></b>
„Es gibt schlechte Verlierer.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„. und gute Verlierer. Der Ball ist rund und das Tor eckig. Es gibt schlechte CopaMatadores und gute. Schlechte Zeiten für Lübeck, wenn gute CopaMatadores ein weiteres Mal in Lübeck gewinnen und der Entrenador wieder zeigen muss, welch guter Verlierer er ist. VERDAMMTE HACKE, wenn das einer wagt und mir den vierten Runden heimwärts ins Eckige zwirbelt. Dabei gibt es doch mit BVB, Lautern und Werder solche, die noch KEINEN kassieren mussten…. Das ist so unfair!“
<b><i>Majestix schreibt</i></b>
„(.) und der Schlechteste von allen ist der Bielefelder Trainer Chriss Miller.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Naja, nicht wirklich. Er ist eigentlich ein guter Verlierer. Wenn ich unter 18 Verlierern dieser Bundesliga EINEN auswählen müsste, dann wäre es in den nächsten 10 Saisons zweifellos Entrenador Miller von der Arminia. Ich sehe ihn gerne verlieren. Keinem steht das Verlieren so gut wie ihm – er ist ein ausgesprochen GUTER VERLIERER.“
<b><i>Majestix schreibt</i></b>
„(.) allerdings bin ich nicht nachtragend.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Hier glauben bestimmt noch welche an den Osterhasen. Und daran, dass Lübeck nicht im mindesten Titelfavorit ist, hehe.“
<b><i>Perdito schreibt</i></b>
„Offensichtlich ist es die Angst vor einem Artikel.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen |
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wollte</b>
„Die Zeiten ändern sich, gestern noch hatte ich die Hosen vor der Viktoria voll, heute schon vor einem Artikel, der beißen kann. Bin doch eigentlich ein cleveres Kerlchen, weiß, dass Artikel nicht beißen können. Aber dieser EINE Artikel <i>zitter-bibber</i>. Hunde, die bellen, beißen auch. Ob jemand einen ARTIKEL je hat beißen hören? Gonzales bellt, und beißt wo er geht und steht. Aber dieser EINE Artikel aus SEINER Feder? Können Federn eigentlich beißen? Ob jemand eine …. <i>(Männer in kleidsamen weißen Kitteln fahren vor und bellen an Perditos Türe, Anm. d. Red.)</i>“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) Gonzales (.) scheinbar (.) scheinbar (.)“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja, ja, dieser Gonzales. So klein sein Schein, so groß sein Sombrero. So klein sein Respekt, so groß seine Klappe. So lang sein Artikel, so kurz weilig der Inhalt. So kurz in dieser Liga, so tief seine Einsicht. Würde AUCH gerne zwischen den Zeilen lesen können, aber es gelingt mir einfach nicht, lese nur weißen Scheiss auf weißer Hose.“
Eine Fortsetzung dieser analytischen Reihe wird es vorerst nicht geben, es sei denn, dass <i>(Adjektiv zensiert, d. Red.)</i> Artikel wie beispielsweise der des Recycling-Clubs von Fusión Tibás oder ausschließlich TK-Bonus-orientierte UNKOMMENTIERT die Zeitungslandschaft bevölkern. Denn eines haben sie alle gemein, sie sind einfach <i>(Adjektiv zensiert, d. Red.)</i>, vor allem einfach.
<b><i>Gonzales schreibt</i></b>
„Es sei denn, dass <i>(Adjektiv zensiert, d. Red.)</i> Artikel wie beispielsweise der des Recycling-Clubs von Fusión Tibás oder ausschließlich TK-Bonus-orientierte UNKOMMENTIERT die Zeitungslandschaft bevölkern.“
<b>Wenigstens einer, der auch sagt und schreibt was er denkt.</b>
Und jener Einer denkschreibt noch etwas:
Schafft endlich diesen ZEITUNGSBONUS ab!
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14.10.2006 10:18 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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UNABSTEIGBAR – oder was Duke uns eigentlich sagen wollte
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<b>Colonia, Sonntag, 08. Oktober:</b>
Senor Duke, seineszeichens Entrenador beim 2. FC Köln und unabsteigbar, hat am 27. September einen seiner 2-Minuten-Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift „Langes Wochenende voraus“ beschreibt er in seinem kurzen Artikel einen Schwank aus seinem Alltag. Erst bei der zweiten Durchsicht wird klar, was er dem geneigten und stets interessierten Leser eigentlich mitteilen wollte, betrachtet man etwas genauer, was er zwischen den Zeilen formuliert hat:
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Langes Wochenende voraus“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Frauen! Kaum bahnt sich ein Wochenende an, und der Kumpel, mit dem ich eigentlich die Zeit auf diversen Fußballplätzen verbringen und durch sämtliche Clubhäuser dieses Landes ziehen wollte, sich verschnupft zeigt und krank meldet, glaubt doch meine Frau, dass MEIN Wochenende nun voll und ganz zu IHRER freien Verfügung steht….“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Nach den Anstrengungen der letzten Wochen freut sich Trainer Duke auf das lange Wochenende.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja, ja. Ein solches Wochenende kann wirklich lang werden, sehr lang. Da gebe ich Alles in den letzten Wochen, tue meine Pflicht des Morgens, des Mittags, des Abends und in der Nacht, bringe ihr das Frühstück ans Bett, trage ihr die Pantoffeln hinterher, apportiere die Zeitung, pinkle im Sitzen, trage den Müll raus, massiere ihre Füße, blase die Zahnpastatube wieder auf, lasse mich auf Diskussionen ein, die ich schon im Ansatz verloren habe, putze mich für ihren Freundes- und Bekanntenkreis (und der ist unüberschaubar groß) aufs Feinste heraus, falle des Abends hundemüde ins Bett, tue dann die letzte Pflicht des Tages …. und markiere Migräne …. und was kommt zur Belohnung in gebündelter Form am Ende einer anstrengenden arbeitsreichen Woche? Ein langes Wochenende. Die wahre Freude!“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Die Alternativen erstrecken sich von zuhause rumgammeln (.)“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ein Mann darf doch mal träumen ….“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) über Besuch im Ruhrpott zum Ehemaligenfussek (.)“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte |
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„…. oder in irrealen Welten bummeln gehen ….“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) bis zum Kurztripp nach Prag.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„…. eigentlich reichte aber auch schon ein Tripp kurz hinter die tschechische Grenze, hehe.“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Die Entscheidung wird natürlich wieder in letzter Sekunde fallen, so wie man es auch auf der Arbeit kennt.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Aber jedes Mal holt mich des Freitags die Realität wieder ein: Was gestern noch Prag war ist heute schon Köln, morgen aber mit Sicherheit Paris. Hauptsache es gibt dort Schuhe, und ihre Freundinnen haben schon mal davon gehört, sind aber noch nie dort gewesen.“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Schließlich würfelt Trainer Duke auch die Aufstellung immer kurz vor dem Spiel aus.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Man(n) soll nicht meinen, Frau sei nicht lernfähig. Frau sucht solange nach analogen Verhaltensweisen bei Mann, bis ihr ein neuer Beleg für ihre These in die Hände fällt: Männer sind wie Frauen, und Frauen sind die besseren Männer. Was Mann kann, das hat Frau schon im Paradies erfunden.“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„Eine Kommentierung der Lage seines Teams gibt Duke natürlich wieder nicht ab (.)“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Mein Team, MEIN TEAM? Habe ich lange nicht mehr gesehen. Gehört das wirklich noch MIR? Was die wohl so machen? Würde ja nur zu gerne mal einen winzigen Blick auf die Tabelle werfen …., apropos werfen, es ist wieder Zeit, der Müll muss raus….“
<b><i>Duke schreibt</i></b>
„(.) da man die unteren Tabellenregionen nun schon gut kennt.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Nun, über die Hackordnung in Zweisamkeit zwischen Mann und Frau braucht hier nicht weiter eingegangen zu werden, oder? Frau ist klarer Tabellenführer, und Mann? UNABSTEIGBAR!“
In der Fortsetzung dieser analytischen Reihe werden wir näher beleuchten, was ein vorerst letzter Kollege dieser Liga in seinen Artikeln zwischen den Zeilen gelesen zu sagen hat. Wer das sein soll, das wird noch nicht verraten…. |
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07.10.2006 10:49 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Das Spiel dauert 180 Minuten
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<b>Colonia, Pressekonferenz von Samstag, 30. September:</b>
Senor FCKler, seineszeichens Entrenador beim 1. FC Kaiserslautern und UEFA-Cup-Teilnehmer, hat am 28. September einen neuen Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift „Ein Sieg und ein Unentschieden!“ schreibt er in seinem Artikel nicht mehr als sonst, und vor allen Dingen nicht mehr als er benötigt …. und in Rätseln. Erst bei der zweiten Durchsicht wird klar, was er dem geneigten und stets interessierten Leser eigentlich mitteilen wollte, betrachtet man etwas genauer, was er zwischen den Zeilen formuliert hat:
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Ein Sieg und ein Unentschieden“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„VERDAMMTE HACKE, wieder abgeloost. Erst ein magerer 3:0 Heimsieg gegen den BVB, dann nur ein 0:2 Unentschieden beim VFB Lübeck.“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Mit einem Sieg und einem Unentschieden is der FCK weiterhin gut im rennen.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„VERDAMMTE HACKE. Das 0:2 Unentschieden beim VFB Lübeck, das hätte wirklich nicht sein müssen. Nur EIN verflixtes Tor MEHR in Lübeck hätte gereicht, um das Spiel noch mit 1:2 gewinnen zu können. Ich könnte mich in den Arxxx <i>(Zensur, Anm. d. Red.)</i> beißen, dass ich nicht noch dieses EINE TOR gesetzt habe. Ich könnte mich wirklich in den Arxxx <i>(Zensur, Anm. d. Red.)</i> …. ach, wieso nur davon reden, …. Aaaaaaaaah, tut das gut….“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Dadurch das man international dabei is merkt man das teilweise die Mannschaft kraftlos im Training wirkt.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Bin völlig überfordert, Pokal hier, Liga da, dann Zeitung lesen hier, Artikel schreiben dort. Dann wieder Liga hier, Pokal da, …. Oder war‘s Liga da und Zeitung hier? Oder etwa …., ach, ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht!“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Das bekommen wir noch in den Griff is FCKLER überzeugt.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„VERDAMMTE HACKE, wie komme ich denn da bloß wieder raus? Raus aus den UEFA-Cup-Rängen, rein in die abstiegsbedrohte Zone. Noch zwei Punkte verlieren und ich bin weg vom Fenster. Und ausgerechnet jetzt kommt noch dieser Gonzales vorbei, gastiert mit Freuden, weil er mit einem runden Gastgeschenk aufwarten will, so rund wie eine 6. VERDAMMTE HACKE, wie komme ich denn da bloß wieder raus? Weiß schon gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht!“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Bei uns sind momentan halt alle zufrieden.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Meine Frau ist momentan zufrieden, da ich bald häufiger das Kochen und den Abwasch übernehmen kann, mein Hund ist zufrieden, weil ich mit ihm |
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demnächst häufiger Gassi gehen kann, mein Kind ist zufrieden, weil ich bald häufiger den Müll raustragen kann und mein Stromversorger reibt sich schon die Hände, weil ich aus Langeweile in Zukunft häufiger vor der Glotze sitzen werde – alles nur, weil mich der Vereinsvorstand nach dem verlorenen Heimspiel gegen Gonzales‘ Viktoria und dem darauf folgenden Rutsch auf einen Abstiegsplatz vor die Tür gesetzt haben wird. Danke, Gonzales, danke. Sind Frau, Hund und Kind zufrieden, dann bin auch ich zufrieden.“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Da kann auch jeder im Training mal Maulen und rumschreien, danach is das wieder vergessen.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Wenn mir im Training noch einer blöd kommt, dem drücke ich seine Klingel ein.“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Was nur stört sind Leute die meinen Trainerkollegen anzugreifen….“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Was nur stört, sind Leute, die eine Meinung haben und diese in ihren Artikeln kundtun. Und was stört, sind Leute, die eine Meinung haben, und die nicht mit meiner übereinstimmt. Und nochwas stört: Wenn Leute eine Meinung haben, die nicht mit meiner Meinung übereinstimmt und auch nicht mit der Meinung meines Trainerkollegen übereinstimmt. Ich fühle mich angegriffen. Und ich fühle, mein Trainerkollege fühlt sich angegriffen. Herrje, ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht.“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„….wie Kindergarten für Große was manche anscheinend Brauchen.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja, ja, das waren noch Zeiten, als ich im Kindergarten für Große war und im Anschein meiner Unschuld auf‘m Klo eine Rauchen ging.“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Sagt FCKLER.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Wenn FCKler sagt, dann hat er was zu sagen. Und wenn er was zu sagen hat, dann spricht er. Oder schreibt, ganz wie es ihm beliebt. Aber wenn er was zu schreiben hat, dann hat er nichts zu sagen, sonst hätte er ja nicht geschrieben, sondern gesprochen.“
<b><i>FCKler schreibt</i></b>
„Aber was solls diese Leute gibt es immer.“
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Genau, solche Leute wie diese gibt es immer, und überall. Denn die Welt ist groß, auch manchmal nur ein Dorf, der Artikel hat 500 Zeichen, der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten.“
Und gegen die Kölner Viktoria wird es dem FCKler vorkommen wie 180 Minuten. Ja, der FCKler, der muss schon eine Menge einstecken!
In der Fortsetzung dieser analytischen Reihe werden wir näher beleuchten, was ein anderer Kollege dieser Liga in seinen Artikeln zwischen den Zeilen gelesen zu sagen hat. Wer das sein soll, das wird noch nicht verraten…. |
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01.10.2006 23:52 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
(Archiv)
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Millers geheimnisvoller neuer Artikel – was er uns eigentlich sagen wollte
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<b>Colonia, Samstag, 23. September:</b>
Senor Chriss Miller, seineszeichens Entrenador von Arminia Bielefeld und Titelverteidiger, hat am 22. September einen neuen Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift „Bielefeld in der Realität zurück!“ schreibt er für seine Verhältnisse recht viel, aber …. in Rätseln. Erst bei der zweiten Durchsicht wird klar, was er dem geneigten und stets interessierten Leser eigentlich mitteilen wollte, betrachtet man etwas genauer, was er zwischen den Zeilen formuliert hat:
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Bielefeld in der Realität zurück!“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, ihr geschlagenen Hasenfüße, habt mich ja sauber unterschätzt in der letzten Saison, wäre doch gelacht, wenn ich euch nicht noch ein weiteres Mal durch die Finger gleiten kann.“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Nachdem Arminia Bielefeld ausgelassen die Meisterschaft feiern konnte ist man in der wahren Realität zurück gekommen, ….“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, ihr geschlagenen Hasenfüße, war ‘ne geile Meisterschaftsfeier, hicks, habt mich ja sauber unterschätzt in der letzten Saison, rülps, wäre doch gelacht, wenn ich euch nicht noch ein weiteres Mal durch die Finger gleiten kann.“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„.denn als kleiner Verein hat man wieder den Kampf um den Klassenerhalt annehmen müssen….“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Das nehmen die mir bestimmt noch einmal ab, dass ich nicht den Titel gar nicht holen will. Werde das noch zu genügend in dieser Saison wiederholen, bis mir das auch der Letzte glaubt. So, jetzt noch ein bisschen auf Mitleid …. Ja, mein Verein ist ja soooooooo klein, habe hier überhaupt keinen Platz so viele Gegentore unterzubringen. Mein Verein ist soooooooooo klein, bringt mir der Gast ein Geschenk von 2 Toren mit, dann muss ich die Anzeigetafel nach unten erweitern.“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„….und hofft trotzdem auf eine erfolgreiche Saison, da es auswärts noch bei der Arminia am Hapern ist.“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ja ja, damit wird auch der Letzte begriffen haben, dass ich auswärts keine Tore schießen will. Nach den zwei Nullnummern in Nürnberg und beim FC setze ich erstmal noch gegen die 60er eine 0 am nächsten ZAT als Finte und zwieble dann den Oberhausenern und Dortmundern je einen Vierer rein. Hehe. Damit wären dann die Weichen für die Titelverteidigung schon gestellt.“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Denn alle wollen nach dem Gewinn der Meisterschaft versuchen zumindest oben sich festzusetzen, aber das wird sehr schwer werden auch wenn das Team eingespielt ist.“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Denn GERADE ICH will nach dem Gewinn der Meisterschaft versuchen mich ERNEUT GANZ VORNE festzubeißen, am besten erst wieder am letzten Spieltag. Aber das wird sehr sehr sehr sehr schwer werden, wenn ich hier nicht einen auf Mitleid bei den Kollegen mache. Verdammt, schon 9 Tore kassiert, zum |
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gleichen Zeitpunkt waren es letzte Saison erst 11. Habe jetzt die 14. schlechteste Abwehr, wo soll das noch hinführen? Auch wenn das Team eingespielt …. Ach, was für einen Blödsinn ich wieder verzapfe, um von meinem Ziel „Titelverteidigung“ abzulenken, hehe. Auf-die-Schulter-klopf.“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„Nun muss man die Rolle des Gejagten hinnehmen ….“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, werte Mitspieler, ich bin der Gejagte, also stellt mich bloß nicht auf die Liste der Titelanwärter, ich habe sowieso keine Chance, hehe. Eine Runde Mitleid bitte! Und schön die Tore wieder einpacken.“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„….obwohl man nur ein kleiner Verein ist, ….“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Habt ihr das jetzt geschnallt? Ich bin sooooooo ein kleiner Verein! Wenn einer von euch 6 Heimtore bei mir abliefert, weiß ich nicht wohin ich die stecken soll, so klein ist mein Verein. Ihr müsst sie eh wegen Überfüllung der Anzeigetafel wieder mitnehmen! Also lasst mich in Ruhe!“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„….aber Bielefeld nimmt die Rolle für eine Saison gerne an….“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„GERNE? Naja, nicht wirklich, hehe. Aber das muss ich jetzt wohl schreiben, um ein Mal den Dicken rauszukehren. Sonst hat je keiner Respekt vor mir. Und Respekt muss ich mir verschaffen, sonst merkt ja jeder, dass ich eigentlich wieder die Hose voll habe. Apropos Hose voll, irgendwie muss ich noch den Gonzales überzeugen, dass ich meine Hose nicht voll habe, sonst knallt er mir die Bude zu. Er durchschaut mich immer so leicht. Was mach ich nur, was mach ich nur? Ah, ja ….“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„…. und (man) versucht das Beste draus zu machen.“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„So, Gonzales, schreib dir das hinter deine Ohren. Ich habe nicht wirklich eine Chance gegen dich, du bist halt der Größte. Glaub du nur, dass ich jetzt versuche das Beste daraus zu machen. Und wenn der 17. und 34. Spieltag naht, dann kübel ich dir 12 Tore rein, auf die ich bis dahin gespart haben werde. Du wirst deine Klappe nicht wieder so weit aufreißen, wart‘s ab, 12 Tore wirst‘e kriegen!“
<b><i>Miller schreibt</i></b>
<i>„22.09.2006 14:08 - Chriss Miller II - DSC Arminia Bielefeld“</i>
<b>Was er uns eigentlich damit sagen wollte</b>
„Ich bin der Chriss Miller, der Chriss mit Doppel-S und der römischen Zwei dahinter. Ich bin der, auf den ihr nicht achten müsst, weil doch DSC Arminia Bielefeld der Verein ist, der soooooooo klein ist, hehe!“
Ja, der alte Miller. Zu gönnen wäre es ihm ja, erneut den Titel zu holen. Doch mindestens ein Kontrahent hat etwas dagegen, der rote Teufel vom Betzenberg. Auch er rechnet scharf, auch er legt Finten in seine Artikel. In der Fortsetzung dieser analytischen Reihe werden wir näher beleuchten, wie er so tickt in seinen Artikeln, der FCKler. Schreibt er wirklich was er denkt? Oder bedient er sich der Mitteilungen zwischen den Zeilen, so wie es Miller zu tun pflegt?
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23.09.2006 14:11 -
Speedy Gonzales -
FC Viktoria Köln
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