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COPA NEWS

Wurst oder nicht Wurst…
Ist hier doch gar nicht die Frage, denn Grabowski ist zweifelsohne eine Wurst! Die Frage ist was für eine Art Wurst ist er? Wir grenzen ein: er selbst spricht von Durchschnitt und erbärmlichem dahinsiechen seinerseits – eine Edelsalami ist er also schonmal nicht.
Auch die besonders bei älteren Semestern beliebte Teewurst kann man ausschließen, ein Kalle Grabowski lässt sich nicht beim Kaffe-/Teekränzchen von dahergelaufenen Rentnern ein Ohr abkauen – noch nicht. Leberkäse ist zwar

einerseits schon die richtige Richtung, andererseits besteht Kalle dann doch noch aus ein bisschen mehr. Desweiteren ist er inzwischen zwar etwas weicher in der Birne, aber zur Grützwurst (übrigens die Nationalwurst des Senegals) ist es noch ein weiter Weg. Auch gewisse ökologische Tendenzen konnten zuletzt beim ollen Kalle beobachtet werden (macht wieder in die Toilette), dennoch trifft es auch die Tofu-Wurst nicht ganz.
Bleibt also übrig, die Durchschnittswurst schlechthin. Na klar, Kalle ist ein Bierschinken!
28.10.2010 19:42 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Naschen von und mit Lutscher
Wie einfach doch die Welt in Serbien ist. Kaum prostituiert man sich ein wenig, ist man plötzlich interessant. Jeder will einen haben, mit einem „spielen“, es herrscht quasi Futterneid. Ganz in diesem Sinne ist auch die neueste Attraktion, der letzte Schrei, das so genannte „must have (done)“ in der ehrenwerten serbischen Gesellschaft konzipiert.

Unter der Rubrik „Spezielles“ wird auf dem Äquivalent der Speiskarte in den Belgrader Bordellen seit kurzem der Kurs „Naschen von und mit Lutschovic“ angeboten. Zweifelsohne eine Reaktion auf

den kometenhaft gestiegenen Bekanntheitsgrad des Afrika-Imports. In mehreren Themenabenden stellt Lutschovic dabei sich und seine Kochkünste zur Schau. Teil 1: das Schenkelfrühstück läuft übrigens nur noch bis Freitag. Der Mâitre zwängt sich dazu in einen fleischfarbenen, hautengen Latexanzug (gefühlsecht) und garniert sich mit verschiedensten Leckereien, welche das Publikum dann von seinen Schenkeln schlecken darf.

Verbesserungsvorschläge, Lob, oder gar Kritik gehen wie auch die Kohle für die Auftritte wie immer an Lutschovic-Pate Fenris.
28.10.2010 11:19 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Dummheit siegt!
Aus aktuellem Anlass ein Artikel der Reihe „Dumm aber glücklich.“

Rückblende…Lusaka 1987: Ein knallbunt eingerichtetes Kinderzimmer, drei kleine Rotzlöffel sitzen zusammen am Puppentisch. Das blondeste der drei Kinder, nennen wir es Little Lutscher, serviert den anderen beiden Fantasie-Tee im rosé farbenen Miniaturservice. Die anderen beiden – ein kleiner Junge, der einmal der dümmste Senegalese der Welt sein will und wird und ein haariges Bündel mit langen Affenarmen - nörgeln, der Tee ist kalt. Man wechselt über zum Kartenspiel. Das Blatt: zusammengestellt aus 4 Skatblättern. Jeder bekommt alle Herzkarten eines Blattes, der Rest wird weggeworfen. Gleiche Chancen für alle. Die Geburtsstunde des Idioten-Mau-Mau.
Kurz darauf verboten Lutschers Erziehungsberechtigte ihrem Zögling diesen Umgang. Es war bereits zu spät.

Jetztblende…Lusaka 15.10.2010: ein knallbunt eingerichtetes Oberstübchen fantasiert sich einen eigenen Spielplan zusammen und kreiert mit wenig Aufwand einen ereignisreichen ZAT. Per Telefonkonferenz ließ Lutscher sich eigens aus dem fernen Serbien zuschalten, um zwei Partien des ZAT höchst selbst zu coachen. Er ist nicht der einzige, der an diesem Tag fragwürdige Taktiken zu verantworten hat.

Lusaka und Chambishi trennen sich 4:4 und auch die 2 Tore unserer kindlichen Kaiserin werden vom Fußballfachmann schnell als Dummheit entlarvt. Doch Lutscher hat eine passende Gegendummheit parat und lässt alle anderen alt aussehen.
Mit Tränen in den Augen schickt Assistent Dachshund die fassungslosen Spieler zur Umsetzung des Lutscherischen Taktik-Verdikts. Nach dem Abpfiff ist das ganze Stadion ein einziger offener Mund. Doch das beste kommt zum Schluss! Frei nach dem Motto „Ich kann noch dümmer“ lässt Lutscher Abenteuers Eagle Stars und das eigene Tk in kleine mundgerechte Häppchen zerschießen. Zutiefst befriedigt hängt er auf.

Vorblende…Lusaka 2012: ein sichtlich gealterter, aber immernoch knallbunter Lutscher drischt mit sich selbst Skat in seiner Lounge. Er reizt sich in ungeahnte Höhen, bock´t, reh´t und contra´t was das Zeug hält. Es nützt nichts, er verliert schließlich durch technischen K.O., wird die Entscheidung aber am grünen Tisch anfechten.

Verblendet…Lusaka 16.10.2010: Sicherheitshinweis – die gezeigten Dummheiten wurden von dafür hart trainierenden Vollprofies ausgeführt, eine Nachahmung ist gefährlich und kann bleibende psychische Schäden nach sich ziehen.
16.10.2010 12:44 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Lärmen auf der Latrine
Es ist amtlich, bald sollen die neuen Tarife für die Nutzung des Sanitärbereichs von Lutschers Lounge kommen. Noch wird allerdings nach Nasenfaktor abgerechnet, da man derzeit an den Details feilt – der Lokusbesuch soll schließlich in Zukunft ein soziales Ereignis sein, ein Treffpunkt für jung und alt, eine Stätte des Austausches und des Frohsinns. Soll heißen: momentan steht für Grabowski lediglich ein Katzenklo als Provisorium zur Verfügung, da auch im Fall WC-Verbot das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Weitaus beunruhigender sind allerdings die Zustände im WC selbst. Alle wollen sich noch nach den alten Tarifen erleichtern und so ist die Riesenschlange der Wartenden nur das geringste Problem. Neben der üblichen Unruhe am Urinal gab es schon diverse Pöbeleien am

Porzellan und auch Kämpfe um die Keramik wurden schon kolportiert. Es gilt das Recht des Stärkeren, wer alt oder schwach ist, braucht es erst gar nicht versuchen. Um die Lage bis zur Umstellung etwas zu entspannen wurden nun vor der Lounge vorübergehende Wegwerf-WC´s aufgestellt und auch die ausgeteilten Katheter nebst dazugehörigen Beutelchen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch Zustände sind das keine. Die Gewerkschaften Pionierblase und Beckenbodenasthmatiker kündigten für die nächste Woche sogar Warnstreiks an, sollte seitens der WC-Führung nichts passieren.

Kurzer Nachtrag: nach eingehendem Aktenstudium ist noch immer nicht klar, wie die VIP Lounge ihre Geschäfte abrechnet, so das nun vermutet wird… Reacher sch…t schwarz! Auch hier wird weiter ermittelt.
14.10.2010 19:28 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Wucher im WC
Wie ein Kind dem man den Lutscher weggenommen hat plärrt es dieser Tage fortwährend aus dem Lager der Kafue Celtics. Der Hauptverantwortliche Grabowski ist nach einem kurzen Versuch in Luskas Schicki-Micki-Szene Fuß zu fassen (u.a. mithilfe einer eigens designten Nobel Unterwäsche Kollektion mit dem Topseller „Kashmere Feinripphemd mit Einstecktuch“), körperlich wie sprachlich wieder in der Gosse angekommen. Wüst wetterte er gegen dreiste Bierdiebe und boykottierte Mandelators WC-Monopol in Lutschers Lounge auf unappetitlichste Weise. Die Folge: Hausverbot.

Der ins Ferne Serbien verschacherte Barbesitzer Lutscher erfuhr nun kürzlich über den zwar gerechtfertigten, angesichts der Verdienste des Delinquenten aber doch überzogenen Verweis und bemüht sich trotz seiner Verpflichtung in Europa um Lösung des Konfliktes. Ziel ist es zwischen Stammkunden und WC-Man zu vermitteln und so eine Amnestie zu erwirken.
Dazu versuchte Lutscher mit dem WC- Man in

Verhandlung zu treten und sprach ein paar Vorschläge auf den AB. Kern des Problems ist seiner Ansicht nach die fehlende Transparenz im Preissegment seines ansonsten vorbildlich geführten Unternehmens. Gefühlt wird hier oft nach Nasenfaktor abgerechnet und wer eben nicht die Gunst des Halbgottes in weiß genießt, bezahlt schonmal einen ziemlichen Haufen. Sinnvoll wäre z.B. eine Abrechnung nach Litern und Kilo, je nach Geschäft, oder bei Stammkunden eine Pipiflatrate (ein so genanntes Urinabo). Natürlich müsste man die Tarife bei Bedarf auch wechseln können und Sonderangebote wie „Bonusmeilen“ oder Themenwochen könnten die Kundenbindung zusätzlich stärken und würden durchaus für Erleichterung sorgen. Um Kalles Verhalten nach einer möglichen Aufhebung des Hausverbotes nicht ungesühnt zu lassen plädierte Lutscher dafür Kalle als Werbeträger für die hoffentlich folgenden neuen Angebote wirken zu lassen.
07.10.2010 13:22 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Die Wanderhure
Da stand er wie ein an der Autobahnraststätte ausgesetzter Hund, niemand wollte ihn haben, alle starrten angestrengt in eine andere Richtung, manche pfiffen sogar. Auktionator Hadschi usw. versuchte verzweifelt den blonden Afrikaner mit den schmalen Schultern unter die Leute zu bringen…so trug es sich zu, dass Drama um die Lutscher-Versteigerung auf dem Bauernmarkt…als Hadschi die Hoffnung Lutscher loszuwerden schon fast aufgeben hatte, kratze sich im Publikum ein unvorsichtiger Besucher am Kopf. Zeichen genug als Mindestgebot zu gelten. Schnell sauste der Hammer 3x nieder und es war besiegelt. Schlammloch-Pate Fenris war stolzer Besitzer eines gebrauchten Lutschers.

Um für die Zeit seiner unfreiwilligen Patenschaft nicht selbst für eventuelle Vergehen oder Verfehlungen seines Schützlings haften zu müssen, tat er das einzig richtige und führte ihn kurzerhand in die ehrenwerte

Gesellschaft ein.
Als neues Mitglied warten nun natürlich unzählige Mutproben, niedere Botendienste und Loyalitätsbekundungen auf Lutschovic. Seine erste Mission führte ihn gleich auf eine Tour durch die zahlreichen „Frauenhäuser“ der Gesellschaft und zu einigen Missverständnissen. Gedacht war das ganze nämlich eigentlich als Botengang. Lutschovic, der nur mit halbem Ohr zuhörte, verstand die Sache leider falsch und fantasierte sich aus den Satzfragmenten „voller Körpereinsatz“ und „loyal“ einen Auftrag als Callboy zusammen. Der war zwar ein voller Erfolg, die unbefriedigte serbische Durchschnittsfrau steht einfach auf exotisches Frischfleisch, dennoch eben einfach nicht so gewollt. Letztendlich darf Lutschovic aber weiterhin Aufträge annehmen, um seinen guten Ruf nicht zu gefährden allerdings nur noch unter einem Decknamen. Die Wanderhure!
06.10.2010 11:37 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Dachshund…ein Schwein tanzt den Hühnertanz!


Da Lutscher zum Leidwesen aller Sambier* als Faustpfand für die Eröffnung des Unterhauses nach Osteuropa verschachert wurde, hält wieder mal sein Protegée Dachshund dessen Zügel in der Hand. Das ist auf gastronomische Sicht erfreulich für den Durchschnittszambezikonsumenten, in sportlicher Hinsicht, für den Durchschnittsfeinrippträger, weniger.

Denn steht hinter dem Tresen ein kuschendes Bündel Angst, mutiert gleiches an der Seitenlinie zum hinterhältigen Schwein, was arglosen Gegnern gerne mal ins heimische Gemächt beißt. Sowas gab es bei Lutscher natürlich nicht. Da hieß es vom Thresen „Kohle gegen Ketränk“ und an der Seitenlinie agierten seine Rüffelmänner nach dem Motto „dabei sein ist alles“. Sagt oder schreit man hingegen bei Aushilfskellner Dachshund die Zauberworte (Bier her!) gibt´s ein Zambezi auf Kosten des Hauses. Das drückt zwar die Einnahmen aus der Lounge

ein wenig, immerhin bezieht man vom WC-Man(delator) noch den Toilettenzehnt, aber hebt die Stimmung in der Bar erheblich. Lange Rede kurzer Sinn: erstes sportliches Opfer von Dachshunds Hinterhältigkeit wurde Kalle Grabowski. Der wähnte sich nach der Weigerung des Bodenhundes ihm den Fehdehandschuh ins Gesicht zu schmettern in Sicherheit. Dafür wurde er mit einem 1:4 im heimischen Rund mal wieder ins Nirgendwo der Tabelle befördert und musste auch noch einen hühnertanzenden Dachshund erdulden. Kurz nach dem Spiel soll Grabowski übrigens in strömendem (Niesel)Regen von Lusaka am Flughafen gesichtet worden sein, wo er den Wimpel des letztjährigen Heimspiels gegen die Rüffelmen an der Stelle niederlegte, an der Lutschers Fuß zuletzt den Boden berührte. Er soll sogar geweint haben (vielleicht war es aber auch nur der Regen).

*bis auf Rick, Popi, Reacher, Markert, Fascetti, Nilpferd, Wendy, Müller, Marccol, Mandelator, Meier, Dixie, Abenteuer und Zissou
28.09.2010 13:46 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Schwarzer Peter oder Hauptgewinn…
Was wäre es wohl gewesen, hätten die Serben neben ihren düsteren Machenschaften Zeit gefunden ein Tombola-Los zu erwerben? Dem Desinteresse der Trainer nach zu urteilen nicht grade ein Hauptgewinn. Schon bei der Planung der Verlosung lief es nicht optimal. Welchen Modus wählt man? Das althergebrachte Los, oder zieht man Strohalme, und wie kurz muss überhaupt ein Halm sein, um Lutscher adäquat darzustellen? Dabei wäre alles so einfach gewesen: einfach ein paar heiße Schlitten (Autos und Weiber) mit unter die Lose gemischt, oder dies zumindest behauptet und die Sache wäre prima über die Bühne gegangen. Sicher, dass hätte den „Gewinn“ Lutscher etwas abgewertet, aber das Lutscher nun in der nächsten Woche auf dem Belgrader Bauernmarkt verhökert werden soll, ist auch nicht grade förderlich für das

fragile Selbstbewusstsein des Sambiers.

Außerdem kommen noch ein paar ziemliche Unannehmlichkeiten im Vorfeld auf Auktionsstück Lutscher zu. Es stehen an: Friseurtermin, Maniküre, Pediküre, Physiotherapie, Psychotherapie, Termin beim serbischen Frühstücksfernsehen und Vorstellung beim Bauernmarkt Obermotz. Da Lutscher neu in der Stadt ist, weiß er natürlich nicht wo was ist, so dass für jeden Termin ein begleitender Trainer abgestellt werden muss. Ja, eine Tombola wäre da einfacher gewesen meine Herren, aber man war ja nicht interessiert. Lediglich für die Trainingsstunden zum berühmten Belgrader Slavenmarkt Bauernmarkt Walk through, dem wichtigsten Ereignis der ganzen Auktion, konnte Lutscher den Choreografen und Mobiltelefon-Vertreter Bruce Darnell gewinnen. Man will sich ja schließlich nicht blamieren.
24.09.2010 15:29 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Bierdiebstahl: Lutscher lässt dementieren


Getroffene Hunde bellen, ein getroffener Lutscher lässt bellen. Das ist zwar ein wenig Etepetete, aber Lutscher hat den „Serbian Way of Life“ schon nach nur einer Woche so verinnerlicht, dass er denen, die in der Nahrungskette unter ihm stehen, von oben herab Kommandos gibt. Momentan ist das zwar nur Stephen Hawking´s Superrollstuhl und Kriechtier El Dachshund, aber immerhin. Zurück zum Thema: Lutscher instruierte also seinen sambischen Verbindungshund die Vorwürfe des Bierklaus umgehend zu dementieren und Kalle den Fedehandschuh ins Gesicht zu pfeffern.

Die Situation im Einzelnen: Kalle hängt wie immer in Lutschers Lounge auf einen Absacker* am Tresen rum, Dachshund vertritt Lutscher und schenkt aus. Das

Telefon klingelt, Lutschers Rollstuhl ist dran und überträgt das Dementi. Eine Entschuldigung wird verlangt. Kalle macht eine Obszöne Geste, verlangt sein Bier zurück und stürzt eine Palette Zambezi hinunter. Das Telefon scheitert an der Übertragung von Lutschers Retourkutsche, Lutscher stürzt ebenfalls eine Palette Zambezi hinunter und lallt Dachshund an den Fedehandschuh zu zücken…kurz darauf poltert es und die Verbindung bricht ab. Dachshund traut sich nicht und gibt Kalle stattdessen noch ein Bier. Sollte Lutscher bis zum ZAT am Freitag wieder auf dem Damm (Rollstuhl) sein, könnte ein interessantes Duell bevorstehen.

*Die Rechte am * kann man übrigens nicht klauen, das darf jeder verwenden…der es kann
20.09.2010 22:46 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Ärger rollt heran


Wie steuert man sein Team, wenn man ca. 42.000km Luftlinie entfernt von den Spielern in der Pampa weilt und zur Abgeltung einer Schuld die dortige Mafia umsorgt?
Das serbische Internet ist nicht kompatibel zur sambischen Version, Ferngespräche sind viel zu teuer und zum Briefe schreiben ist man natürlich viel zu faul. Also: NMR? Glücklicherweise nicht! Denn durch einen Wink des Schicksals kann Lutscher doch mit seinem Team in Kontakt treten.


Beim Sightseeing auf dem Belgrader Bauernmarkt traf er nämlich sein großes Vorbild, den berühmten Physiker Stephen Hawking. Der hielt vor einer Auswahl Agrarwissenschaftler (Bauern) einen Vortrag zum Thema „Wenn die Kartoffel mit der Nussschale – pragmatische Romantik, oder botanischer Blödsinn? “ Leider hatte auch der angeblich keine Lösung für Lutschers Problem parat und wollte noch nicht mal ein Autogramm schreiben. Das brachte den blonden Engel derart auf die Palme, dass er Hawking Dresche androhte, sollte er ihn nicht

unterstützen. Auch Hawking ließ sich nicht lumpen und zuckte herausfordernd mit seinem Augenlid.
Es kam wie es kommen musste: unter dem Gejohle der Menge entbrannte eine wilde Prügelei. Sieger durch technischen K.O. wurde Hawking, der Lutscher mehrfach mit seinem Rollstuhl überfuhr, als der ein paar sehr gelungene Schubser seinerseits zu euphorisch feierte.

Der aufgeputschte Mob trug den prügelnden Physiker anschließend auf Händen vom Markt…und Lutscher bot sich die Gelegenheit seines Lebens. Vorbild hin oder her, er wollte schon immer so einen coolen fahrbaren Untersatz und düste kurzerhand mit Hawkings Rollstuhl von dannen. Eine der zahlreichen Spezialfunktionen des Vehikels ist übrigens eine Übersetzungssoftware, die die europäischen Megabyte in afrikanische Negerbytes transkripiert. So schafft es Lutscher doch seine Tipps in die Heimat zu übermitteln und wenn man die Reifenabdrücke auf seinem Rücken als Unterschrift wertet, hat er sogar sein Autogramm bekommen.
13.09.2010 22:49 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Perpetuum Mobilé
Sie waren alle gekommen, die Abenteuers und Kalles, die Fascettis und Marcools, um sich im schönsten Moment ihres Lebens miteinander zu freuen…Lutschers Verabschiedung nach Europa. Welch ein Wahnsinns-Geschäft hatte man den Serben da aufschwatzen können – zweite Liga (Stimmen) gegen einen Lutscher. Es werden Hände geschüttelt, man nickt sich gegenseitig zu, die Freude ist allgegenwärtig. Die Menge tobt als Abenteuer Lutscher ins Flugzeug komplimentiert.

Lutscher wirft einen letzten Blick auf seine Freunde und steigt schließlich in die Maschine. Holzklasse, war ja klar. Immerhin konnte er ein paar Zambezi rein schmuggeln, man weiß ja schließlich nicht wann es das nächste Mal was gibt. Nachdenklich leert er seinen Proviant und beginnt sich umzuziehen.
Kurz vor der Landung vollendet Lutscher, Frau Mann von Welt,

sambischer Botschafter in Sachen Liebe und Frieden sein Kostüm, setzt sich den Federschmuck auf den Kopf und begibt sich zur Tür und wirft einen ersten Blick auf seine neue Familie.

Sie waren alle gekommen, die Brote und Fenris(se), die TC´s und … um sich im schlimmsten Moment ihrer Karriere gegenseitig Trost zu spenden…Lutschers Ankunft in Belgrad. Wie hatte das nur passieren können? Die SM-Mafia geneppt von ein paar dahergelaufenen Bananenpflückern. Wahrlich ein mieses Geschäft. Und da steht er schwankend in einer eigenen „Interpretation“ eines Indianerkostüms, der Mensch gewordene rosa-Spaßeintopf.
Es werden Köpfe geschüttelt und Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, zurückschicken schreit einer verzweifelt aus der Menge, doch dazu ist es zu spät. Das Abenteuer Lutscher hat begonnen!
09.09.2010 20:07 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Durchschnittsgröße der Sambier dramatisch gesunken
Seit nunmehr drei Spielzeiten blicken die Sambier auf ganz Afrika herab. Nicht nur sportlich und literarisch ist man den Hintlerwäldlern seitdem (und eigentlich schon seit Saison 19) überlegen, auch in Punkto Körpergröße konnte man dem ganzen Kontinent auf den Kopf spucken. Seit gestern ist das wieder Vergangenheit…Joe Dalton, der laufende Meter, der Peter Maffay Sambias, der einzige Mensch dessen Mundwerk größer ist als sein restlicher Körper, ist zurück.
Gut oder schlecht, Fakt ist, bald hat Lutschers Existenz auch sportlich wieder einen Sinn. Denn ZAT für ZAT versank Lutscher in den Dalton-losen Jahren tiefer in einem Sumpf aus Lethargie und testosterotischen Fantasien. Dies ging soweit, dass er die abgeschlossene Saison auf einem Abstiegsplatz beendete und versuchte ein richtiger Mann zu werden. Lediglich im Confed Cup ließ er sich als williger

Erfüllungsgehilfe von Marionettenspieler Abenteuer zum Titel manipulieren. Nun wo Dalton zurück ist, ist Lutscher zuversichtlich auf die Erfolgsspur zurückzukehren…einzubiegen…wie auch immer.

Neben dem neugewonnen sportlichen Anreiz schwebt aber auch ein regelrechtes Damoklessschwert über Lutschers Blondschopf. Freute er sich anfangs noch halbwegs über die neu eröffnete Division One, musste er bald mit Schrecken feststellen, dass die Abstimmung nur gewonnen wurde, weil Abenteuer den Mafioso der SM einen Kuhhandel angeboten hatte. Mit Lutscher als Kuh… für Lutscher eine loose-loose Situation, für alle anderen sicherlich ein Gewinn. Bis er in der SM billiges Flittchen für alles spielen muss, instruiert er seinen Kompagnon Dachshund für die Weiterführung von Verein und Lounge, denn in den serbischen Schlammlöchern sind schon ganz andere Sachen verschwunden.
22.08.2010 22:54 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
„Vote for Sambia“…Stellenangebot
Jung, teilweise männlich, mit Hang zur geistigen Prostitution sucht willige Gehilfen für den Ausbau eines entstehenden Bar-Imperiums. Bist du resistent gegen jegliche Form aufdringlicher Annäherungsversuche und nicht homophob, dann ist Sambias zweite Liga für dich der perfekte Start in eine erfolgreiche Copa-Karierre.

Denn die alten Kempen kommen langsam in die Jahre und brechen aus ihren gewohnten Rollen aus. Ein Abenteuer der den alten Titelhunger verloren hat und seit Jahren auf dem zweiten

Rang verweilt – ein Kalle Grabowski, der des Pöbelns müde scheint – und ein Lutscher…naja ein Lutscher wie immer. Dennoch Sambia braucht eine Blutauffrischung. Eine neue goldene Generation. Leute mit denen zu messen es sich lohnt, Leute die nach Pöbeleien schreien und Leute, die wie Lutscher gerne Schwimmen, Lesen, Fahrrad fahren und im Sommer auch mal nackig im Mondlicht baden gehen.

Also stimmt bis zum 19. August für Sambias zweite Liga und bevölkert die neue Division One!
17.08.2010 01:38 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Der Mond ist aufgegangen
Das Gesamtkunstwerk Lutscher ist wieder um einen Zierrat reicher. Wir erinnern uns: beim letzten Mal wollte unserer Held ein bisschen Testosteron tanken und zwar in Form eines Praktikums in Lusakas Tätowierkaschemme. Ohne Referenzen kommt eine Wurst wie Lutscher in der harten Welt der Körperbemalungen aber nicht weit und wurde zeitnah aus dem Laden entfernt. Im Beauty-Salon holte er sich ein paar Geschichten über Sambias Trainer-Prominenz ein und den nötigen Feinschliff.

Leider genügte auch das den Leuten dort noch nicht. Denn Lutschers Körper, so unberührt und unbefleckt wie frisch gefallener Schnee entspricht so gar nicht dem „Dress-Code“ der Branche. Der besagt je mehr Tinte unter der Haut, desto besser. So ergibt sich übrigens auch die Hierarchie und mit seiner Schneewittchenhaut hätte Lutscher eben ganz schlecht Karten. Bedingung für ein Praktikum war also, dass sich Lutscher ein Bildchen unter die Haut stechen lässt. Doch was nimmt man da als gänzlich Unbeleckter? Immerhin geht das Teil ja nicht wieder ab. Ein Landschaftsbild? Zu langweilig. Ein Stillleben? Nicht

fetzig genug. Ein schweinischer Spruch? Nicht Lutschers Stil. Nach langem Überlegen viel die Wahl schlussendlich auf das gute alte Arschgeweih. Da ist man flexibel, kann unter Umständen noch „anbauen“ (vielleicht kann man ja irgendwann noch ein paar Sternchen hinzu ritzen) und man wird nicht gleich in irgendeine Schublade gesteckt. Nach dem Gezeter beim Aussuchen wurde es bei der Prozedur an sich übrigens noch schlimmer. Schon als die Desinfektionslösung Lutschers Haut benetzte entfleuchte seinen Lippen ein scharfes Zischen. Als dann die Nadel das erste Mal im Leerlauf surrte war es ganz vorbei. Lutscher konnte nur mit viel gutem Zureden dazu bewegt werden sich wieder auf die Liege zu begeben. Allerdings störte das Schluchzen und Wimmern den Meister dann doch so sehr bei der Arbeit, dass eine Vollnarkose eingeleitet wurde. 48 Stunden nach seinem Eingriff ist aber alles wieder gut. Der Praktikumsvertrag ist unterschrieben, es geht zu Beginn der neuen Saison los, und aller Schmerz ist vergessen. Mit Stolz geschwelltem Po stolziert Lutscher nun durch seine Lounge, die Hose immer ein gutes Stück unter dem Äquator.
11.08.2010 21:18 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Lutscher wird Tätowierer


Lang ist´s her, dass Lutscher Zeit fand für sein Projekt „Wie werde ich ein echter Kerl“. Da aber die Saison schon längst gelaufen ist, alle klugen Ratschläge erteilt sind und es auch nicht lohnt bis zum Saisonende noch einen Streit vom Zaun zu brechen, geht es wieder los. Die Lösung für das Problem war seinerzeit das Durchlaufen von echten Männerberufen. Nach seinen Erlebnissen im Vakuum und als Coiffeur schnuppert Lutscher jetzt in die eisenharte Welt der Tätowierer hinein. Das sind samt und sonders harte Kerle, oder Mannsweiber (doch das wär ja auch ein Fortschritt).

Das einer wie er allerdings nicht so ohne Weiteres an einen solchen vor Testosteron strotzenden Ort wie ein Tattoo-Studio kommt, hätte sich Lutscher eigentlich auch vorher denken können – hat er aber nicht und flog prompt wieder raus. Trotz gewisser geistiger Unschärfen, entmutigen lässt sich ein Lutscher schon gar nicht. Um sich seinen Traum doch noch zu erfüllen fragte er beim Arbeitsamt nach und bekam einige Qualifizierungsmaßnahmen nahe gelegt. Kümmern müsse er sich aber selbst hieß es. Hier eröffneten sich nun mehrere Möglichkeiten: Knast – für angehende Tätowierer keine schlechte Referenz, kommt aber für Lutscher nicht infrage, die

Lounge führt sich schließlich nicht allein. Eigenständiges kreatives Arbeiten bzw. „learning by doing“ – bewaffnet mit Tuschkasten und Omas Stricknadeln werden die gängigsten Motive ausprobiert...der niedrige Dalmatiner ist übrigens Lutschers Testobjekt El Dachshund. Doch auch hier fehlt die fachkundige Anleitung. Deshalb führte den blonden Engel sein Anliegen letztendlich in den Beauty-Salon. Beim gepflegten Tratsch mit Uschi und Tscheienne wurde Lutscher in die Kunst des Permanent Make-Up eingeweiht und erfuhr so manches Geheimnis über die Schönen und Reichen. So erscheint Proleten-Ikone Grabowski wöchentlich für neue Brusthaar-Extensions bei den Damen, vor der Unterhosenmodel-WM soll Kalle den Salon sogar eine komplette Woche blockiert haben. Auch der abgehalfterte Startrainer Markert ist Stammkunde und in Beauty Kreisen weithin als Botox-Markert bekannt*. Zum Abschied tauschte man noch Telefonnummern aus und Lutscher lud die Mädels zum Kaffeeklatsch in seine Bar ein. So gerüstet dürfte einem weiteren Besuch bei den Tätowierern ja wohl nichts im Wege stehen.

*anders ist dessen regungsloses Gesicht auch nicht zu erklären und jedem normalen Trainer wären bei einem solchen Saisonverlauf die Gesichtszüge wohl schon mehrfach entgleist
06.08.2010 10:35 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Der Exorzist
Wer hätte das gedacht? Lutscher im Finale des Confed-Cups...Lutscher und Finale, dafür ist doch das Wort Oxymoron erfunden worden, werden jetzt die notorischen Querulanten (auch Realisten genannt) sagen. Und doch hat er es geschafft, aber wie? Was macht ein armer Schlucker, wenn er sich mal etwas besonderes leisten will? Er geht zum Geldinstitut seines Vertrauens und leiht sich die Knete.

Was macht ein chronisch erfolgloser Fußballlehrer, wenn er in einer ihm unbekannten Situation steckt? Er geht zum Meister des K.O., zu dem, der durch die K.O.-Phasen tanzt, zum Superhirn des sambischen Fußballs und versucht etwas vom taktischen Genie zu assimilieren. Das der nicht umsonst mit einem Lutscher redet ist klar. Die Bezahlung für die Mission Impossible*: Lutschers Seele und die Siegerschlüpfer von der Unterhosen-WM. Schweren Herzens trennte sich Lutscher also von seiner geliebten Schlüpfer und machte sich bereit

für ein Martyrium sondergleichen. Viele Sitzungen und Unterredungen waren nötig, um Lutscher das Siegergen einzuverleiben und ihm seine eigenen kruden Taktik-Vorstellungen auszutreiben. Es wurde beträufelt (Zambezi-Homöopathie), gerechnet, Kausalitätsketten aufgebaut und diskutiert...bis spät in die Nacht lag Lutscher auf der Couch, wurde selbst zur Couch. Doch es wollte einfach nichts helfen. Die letzte Sitzung brachte dann den nicht mehr erwarteten Durchbruch. Nach einer weiteren, der unzähligen dummen Antworten platze Abenteuer der Kragen, doch die paar kräftigen Schlägen auf den Hinterkopf schienen die Blockade in Lutschers Birne gelöst zu haben...befreit von all dem seelischen Ballast schwebte das sambische Aschenputtel ins Finale.

*im Kleingedruckten stand noch irgendwas von freiwilliger Abstieg in die zweite Liga zum nächst möglichen Zeitpunkt, aber das hat Lutscher eh nur überflogen
30.07.2010 10:27 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 


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