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COPA NEWS

Dickes im Dünndarm
Klöße – nach der ersten Veröffentlichung, einer schlecht abgekupferten Fassung aus der Jean Pütz Reihe „Darm und Po – gesunde Pflege von innen und außen“ ist es nun endlich soweit, die Fortsetztung ist da! In den Hauptrollen erneut Lutschermobil-Verschmutzer und Doltombwe-Vertrauter Galatasaray und Pausenclown, Tausendsassa, Kellerassel und Pussymagnet Lutscher. Es geht um das neueste Kunststück, welches der Affenjunge, seines Zeichens Pressebeauftragter und damit, neben Lutscher, für´s Entertainment

verantwortlich, den Wählern darbietet. Nämlich mit dem Hintern Kaugummi zu kauen und Blasen machen. Erbärmlich findet Lutscher, das Wahlvolk fand es bislang gar nicht schlecht. Im Gerangel um die Gunst des einzig wahren Präsidentschaftskandidaten ein empfindlicher Rückschlag für Lutscher, der sich selbst bislang als wichtigsten Mann in Doltombwes Team sah. Um wieder zu alter Stärke zurückzufinden, untersagte er Galatasaray die Benutzung der Bläh-Station und hofft in Kürze selbst wieder von den Ideen des Gedankenveredlers profitieren zu können.
19.01.2011 10:50 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Dünnes im Dickdarm
Soße? Motoröl? Balsamicoessig? Auf jeden Fall ein hässlicher Fleck auf dem Boden des Lutschermobils. Und wo auch immer die dünne braune Suppe im Periodensystem der Elemente anzusiedeln ist, sie macht auf jeden Fall eine eingehende Fahndung nach dem Übeltäter notwendig! Zu psychedelischer Musik (Enigma – Return to Innocence, Enya – Only Time, Tom Jones – Help yourself), Prosecco und esoterischen Räucherstäbchen wurde also die wöchentliche Rektaluntersuchung des Wahlkampfteams vorgezogen. Die Probe einmal

mittels Trichter in die multi-funktionale Bläh-Station einfüllen und mit den Abstrichen des Wahlkampfteams vergleichen, und siehe da ein erster Verdächtiger war schnell gefunden. Eine Person, die so gar nicht nach Lutschers Geschmack ist. GALATASARAY! Eine der Bedingungen, die Präsidentschaftskandidat Doltombwe stellte, der Affenjunge muss dabei sein. Erste Wolken im Paradies scheinen also aufzuziehen! Was nun? Wird es zum Krach kommen zwischen den einstigen Intimfeinden? Offene Konfrontation? Oder doch eine intime „Aussprache“ bei Kerzenschein?
18.01.2011 23:07 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Lutscher visioniert
Nachdem sich nun nahezu jeder für die Präsidentschaft infrage kommende Trainer zu Wort gemeldet hat (und auch einer der nicht infrage kommt), ist es, nach einer kurzen Schaffenspause, auch für Lutscher wieder an der Zeit dem Wahlvieh eine Wasserstandsmeldung in den literarischen Futtertrog zu werfen. Zunächst eine erfreuliche Meldung: Doltombwe ist endlich mit an Bord des Lutschermobils! Zwar steht der Spitzenkandidat seinem Wahlkampfleiter noch skeptisch gegenüber und es wurde durch dessen zaudern bereits wertvolle Zeit verloren, doch sowohl Dissonanzen, als auch der Verzug im Zeitplan sind angesichts der „Konkurrenz“ zu verkraften.

Denn Lutscher war in dieser Zeit nicht müßig, sondern machte sich daran ein Problem, das allen Wahlkämpfern gemein ist, zu lösen. Wer kennt es nicht, da ist man mitten in der heißesten Phase einer Auseinandersetzung* und möchte den Gegner verbal so richtig vom Platz fegen und es kommt nichts als heiße Luft. Man braucht also Ideen, Geistesblitze, Visionen! Zu diesem

Zwecke hat Hobbytüftler Lutscher (von Freunden auch als Daniela Düsentrieb bezeichnet) sein Lutschermobil ordentlich aufgemotzt. Wo wir wieder bei heißer Luft wären. Die ist nämlich der Grundbaustein seiner Konstruktion. Da aber selbst dem dümmsten Tunesier das Ursprungsprodukt verdächtig vorkommt, kommt es Lutschers Maschine zu, den Gehirnfürzen gesellschaftstaugliche Gestalt zu verleihen. Eine Maschine, die die Welt noch nicht gesehen hat. Die Bläh-Station! Keinesfalls gleichzusetzen mit der scherzhaft verwandten Bezeichnung für Mandelators WC-Bereich, veredelt sie selbst die simpelsten und absurdesten Einfälle des Benutzers zu ausgewachsenen politischen Theorien – sie bläht sie gewissermaßen auf. Lediglich die anfallenden Abfallprodukte machen Lutscher noch zu schaffen, denn aus heißer Luft wird heiße übel riechende Luft, so dass der Geschichte ein kleines Geschmäckle anhaftet.

*oder man schweigt sich als Co-Kommentator und Glücksfee durch die Auslosung des Ligapokals
17.01.2011 10:31 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Der weiße Massai
Ja so kann es gehen, eben noch von ganz oben getönt und die Präsidentschaft quasi schon in der eigenen Tasche gesehen, wurde Südafrika-Import Uno von unserer Rechtsabteilung* auf Normalmaß zurückgestutzt. Weiß wie die sprichwörtliche Wand wurde Uno als ihm die Scherben seiner noch jungen Karriere im Mutterland des Zambezi präsentiert und er über seinen Irrtum aufgeklärt wurde. Nun sucht er verzweifelt nach Möglichkeiten doch noch kandidieren zu dürfen. Die von ihm angestrebte Adoption durch die kindliche Kaiserin dürfte allerdings nichts werden. Auch hier stehen rechtliche Barrieren im Weg. Enigma war, was viele nicht mehr wissen, oder als Eingewanderte nicht wissen können, zu Zeiten seines

ersten Engagements in Sambia Insasse des berühmten Glaskastens und gilt damit als vorbestraft. Somit ist es ihm untersagt zu adoptieren. Selbst kandidieren kann Enigma natürlich, auch wenn die Kandidatur aufgrund des Neidfaktors durch die Titelverteidigung nebst Pokalsieges von vorne herein zum Scheitern verurteilt wäre.

Eine Anmerkung in eigener Sache: die Bezeichnung als „Liga-Faktotum“ möchte sich Lutscher in Zukunft verbitten. Er sieht sich, wenn überhaupt, nicht als Mädchen für alles, sondern eher als sambische Mary Poppins, die versucht die Rabauken zu bändigen.

* jeder Sambier der pöbeln kann hat das Recht gegen etwaige Verstöße gegen geltendes Recht aufzubegehren
10.01.2011 10:46 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Wo ist Kalle?
Und vor allem für wen ist Kalle? Nachdem Feinripp-Fetischist Grabowski die Presse in der letzten Woche mit seinen Ergüssen geradezu überschwemmt hat, ist nichtmal eine Woche später schon wieder tote Hose. In Zeiten des tobenden Vorwahlkampf zu den Präsidentschaftswahlen ein fast nicht wiedergut zu machender Fauxpas. Denn schon längst sind die ersten Allianzen geschmiedet, ein wenig Dreck wurde versuchsweise auch schon geschleudert, nur eben von Kalle weiß man so gar nicht wen er gern an der Spitze des Landes sähe. Oder ob er es sich sogar selbst nochmal zutrauen würde die Peitsche zu schwingen. Jedenfalls sind, wenn er nicht langsam in die Pötte kommt alle

Lager besetzt. Seine angestammte Proletenrolle wurde z.B. gerade von Massai Uno okkupiert*, da bleibt nicht mehr viel für einen Mann mit seinen Qualifikationen. In Anbetracht dieser düsteren Aussichten für Kalle meldete Lutscher sich nun freiwillig dem einstigen Vorzeige-Bierathleten unter die (unrasierten) Arme zu greifen. Im Gespräch sind ein Platz in Lutschers Wahlkampfkarosse, dem Lutschermobil, freier Zugang zu WC und Zapfanlage, sowie ein Posten in einem möglichen Kabinett Doltombwe. Wenn er an der Seite von Lutscher für den geläuterten Langfinger in die Schlacht zieht.

*so denn seine Kandidatur als Sambier auf Bewährung überhaupt zugelassen wird
09.01.2011 19:46 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Ausgerechnet der Markert!
Wie es WC-Mandelator schon treffend formulierte, kaum ist die Kandidatensuche im Gange, kommt zuerst das niedere Geschmeiß aus den Löchern gekrochen. Bei Markert stimmt das auch voll und ganz, bei Doltombwe hingegen muss Lutscher entschieden widersprechen. Denn während der Eine mit dem Silberlöffel im Mund auf die Welt kam, musste sich der Andere jeden Zentimeter (Erfolg) hart erklauen erarbeiten. Während Markert (von Beruf Sohn) in seiner VIP-Lounge Kaviar mümmelt und sich mit Champagner die goldüberkronten Zähne putzt, krempelt Doltombwe in der zweiten Liga die Ärmel hoch und malocht.

Richtig, Doltombwe ist ein Mann aus dem Volke, einer der mit anpackt. Ein Mann mit dem Zeug zum Präsidenten! Mit Markert würde man dagegen den Bock zum Gärtner machen. Denn wer braucht schon einen Oberhaupt, der das einfache

Volk nur vom hörensagen kennt und seine VIP Lounge kaum noch verlässt? Nein, Markert ist nun wirklich kein geeigneter Kandidat und auch sonst ist abgesehen von Doltombwe nicht viel brauchbares dabei. Bei dem ersten Zwischenstopp des Lutschermobils fand der Namenspatron neben seinem Kommentar zur Florian „Nixon“ Markert auch noch ein paar Worte zur Casa Mandelator. Zwar hätte der WC-Man angekündet selbst nach geeigneten Kandidaten „fischen“ zu wollen, sollte sich jedoch niemand finden, wolle er den Job selbst übernehmen. Da schielt nach Lutschers Meinung jemand stark auf die Präsidentschaft. Tiefsinnig wie immer zitierte der rosa Rächer in diesem Zusammenhang noch Apelles „Ne sutor ultra crepidam“ oder für die Nicht-Lateiner (alle außer Doltombwe und Lutscher) „Schuster bleib bei deinen Leisten“.
09.01.2011 17:06 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Doltombwe for President
Es ist wieder Wahlkampf und wie es sich in einer guten Diktatur gehört, versuchen die Ex-Präsidenten die Macht ein weiteres Mal an sich zu reißen, oder sprechen, wie in Lutschers Fall, ihr Vertrauen einem geeignet scheinenden Kandidaten aus. Der Grund für den Verzicht auf eine erneute Kandidatur des rosa Knallbonbons ist die neueste Klausel, nachdem Kandidaten mindestens eine Saison in Sambia weilen müssen, bevor sie das höchste Amt anstreben dürfen. Nach dem Dienst fürs Vaterland im unzivilisierten Osteuropa ist Lutscher also in den Ars… gekniffen und es ist erstmal Essig mit einer zweiten Amtszeit.

Egal, Lutscher wäre nicht Lutscher, wenn er nicht voller naiven Optimismus nach vorne schauen würde. Und so macht er das in seiner Lage einzig Richtige – er setzt auf´s Pferd namens Kungelei und Vetternwirtschaft. Ähnlich George Bush sr. will Lutscher versuchen seinen, im echten Leben gescheiterten, langfingrigen Ziehsohn (so zumindest Lutschers Erinnerungen) auf den Thron zu hieven.

Diese unerwartete Allianz, so Doltombwe einwilligt, hat vieles für sich und vor allem Vorteile für Lutscher. Nicht nur, dass er einem alten Freund damit aus dem Schatten der Division One ins gleißende Rampenlicht der Eitelkeiten verhelfen würde, gleichzeitig wäre er auch an einer Präsidentschaft einer Minderheit (Zwerge bzw. Pygmäen) maßgeblich beteiligt. Zu diesem Zwecke verlässt Lutscher wieder einmal seine angestammte Lounge und schwingt sich in einen extra für den Wahlkampf gecharterten Bus – das so genannte Lutschermobil. Doch keine Angst Werte Trinker und Denker, Sambia ist damit nicht trocken gelegt. Nein, die wichtigsten Komponenten gehen mit auf Wahlkampftour. Zapfanlage und ein WC-Äquivalent sind an Bord. Jetzt heißt es für Doltombwe Farbe zu bekennen und für den WC-Mandelator entweder mit in Lutschers Wahlkampfteam einzusteigen, oder in bezahlten Urlaub zu gehen.
Wie auch immer die Entscheidungen ausfallen mögen, Lutscher ist jedenfalls schonmal „On the Road“!
09.01.2011 12:27 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Lutscher lässt die Hosen runter
Seine Geschichte liest sich wie die romantischere Version des Weges „vom Tellerwäscher zum Millionär“ und könnte, um dem kometenhaften Erfolg gerecht zu werden, am ehesten mit Münchens Hoeneß verglichen werden – jedes Land braucht eben seinen Wurstkönig!

…die Rede ist nicht von Lutscher, sondern von WC-Mogul Mandelator, den trotz seiner steilen Karrieren immer mal wieder diverse Zipperlein und Nöte plagen. Mal ist es die Werte Kundschaft, die allzu sorglos mit dem exklusiven Interieur umgeht und am Örtchen welches eigentlich zum verweilen, genießen und entspannen einladen sollte nur noch lustlos ihr Geschäft loslässt (bei einigen spricht man schon von Massenproduktion oder Akkordverdauung). Mal werden Sicherheitsvorschriften fahrlässig vernachlässigt – jüngst ist wieder ein Leichtsinninger beim Stehend pinkeln ertappt worden, was da alles passieren kann. Auch die schlechte Zahlungsmoral war immer wieder Grund zur Klage (Spendierhosen wieder mal in der Wäsche, is

klar Kalle).
Ein Abseilen des mittlerweile besten Pferdes in seinem Stall kommt für Lutscher nicht in Frage. So jemanden lässt man nicht einfach gehen. Es muss also ein neuer Vertrag für den WC-Mandelator her und den will sich Lutscher einiges kosten lassen vielleicht sogar seine letzte Hose sein letztes Hemd.

Gewinnbeteiligung an der Lounge, Weihnachtsgratifikation, Outsourcing*, neue Uniformen, um nur einige zu nennen. Neben den neuen Vertragskonditionen sind natürlich auch Lutschers Softskills gefragt, um Mandelator bei der Stange zu halten. Neben der Trennung von seiner blonden Haarpracht zu Gunsten eines Bürstenschnitts wird er auch selbst mit anpacken, wenn Not am Mann ist. Niemand soll sich in Zukunft mehr über zu lange Wartezeiten beim Abschüttelservice, oder gar Flecken in der Hose beklagen müssen.
Ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann?

* wessen Gesicht nicht passt, wird passend gemacht muss ganz nach oben im VIP Bereich pullern gehen, und da wird es richtig teurer, da herrscht quasi Anarchie!
05.01.2011 12:21 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Es brennt auf dem WC…
…und nicht nur das! Im beliebten, wenn nicht sogar beliebtesten, Part der lutscherischen Lounge ist es mal wieder fünf vor zwölf, und wenn nicht bald was passiert heißt es Land unter! Doch was ist geschehen? Als Lutschervertreter Dachshund sich nach der anstrengenden Saison in den wohlverdienten Urlaub be- und die Lounge in die Hände der Daheim gebliebenen übergab war noch Friede, Freude, Eierkuchen. Eine Porzellanpolonaise jagte die nächste und WC-Papst Mandelator begrüßte einen noch höchstpersönlich mit einem Klaps auf die Schulter, oder einem freundschaftlichen Knuffen in die Leistengegend.

Serbienheimkehrer Lutscher sah sich dann allerdings fast schon seinem schlimmsten Albtraum konfrontiert. Kein Duftstein stand mehr auf dem anderen, Handtücher dagegen standen vor Schmutz und WC-Diva Mandelator gewährte, wenn überhaupt, nur noch gegen Vorauskasse Zutritt zum Allerheiligsten. Teilweise waren die Klobrillen nicht mal herunter geklappt – und das beim strikten Stehpinkel-Verbot! Ketzerisch könnte man

sagen: fast schon tunesische Verhältnisse im sonst so fortschrittlichen afrikanischen Vorzeigeland. Und wie immer wenn mal wieder was quersitzt beim Schüsselmeister, ist es an Lutscher die Dinge geradezurücken, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, Blockaden zu lösen. In einem ersten Krisengespräch erinnerte Mutter Theresa Lutscher Mandelator an seinen Diensteid* und bewegte ihn zu einer vorläufigen Rückkehr an seinen Arbeitsplatz. Weitere Gespräche sollen folgen, es geht das Gerücht um, Lutscher will Mandelator mit einem Rentenvertrag langfristig binden und mit weiteren Kompetenzen und Zugeständnissen locken.
Es wird wohl doch noch alles gut, und wenn nicht, entspannt Lutscher einfach mit seiner nagelneuen XXL-Carrera-Rennbahn.

* Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des sambischen Volkes widmen, seine Blasen leeren, Druck von ihm wenden, die Gesetze des WAZ wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir das Zambezi helfe.
26.12.2010 19:55 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Das WAZ hilft…
Wer kennt es nicht, hier ein Komma vergessen, da mit der Groß- und Kleinschreibung geschludert und schon steht man vor den rhetorischen Schwergewichtsboxern und Hobbygermanisten der Liga wieder dumm da. Doch das ist nichts, und daran sollte man zum Fest der Liebe eben auch denken, im Vergleich zu den Problemen mit denen der Großteil der Senegalesen tagtäglich zu kämpfen hat. Denn wagt sich eins dieser possierlichen Geschöpfe einmal über die literarischen Landesgrenzen hinaus, stürzen sich gleich Heerscharen von Sambiern mit der Lupe auf deren Äußerungen. Die eh schon krampfhaft um eine halbwegs passable Syntax bemühten Senegalesen reagieren nur noch gehetzter und verlieren ihr letztes bisschen Würde.
Dabei ist es doch so einfach: für alle Legastheniker, Analphabeten oder eben Senegalesen (Hybrid aus beidem) gibt es

dafür den Mongolativ. Ein bunter Blumenstrauß aus den beliebtesten Konjugationen, Zeitformen und Fällen, die in beliebigster Form zu einem Ensemble, das sich einem die Fußnägel hochrollen, zusammen gefügt werden. Nicht zu vergessen natürlich die dazugehörige Einstellung „Wem ick wie ansprechen tue dit is meine Probleem und wenn einen dat nich passt is mich dit auch egal!“ So macht man sich als Senegalese das Leben nicht unnötig schwer und kann sich auch irgendwie am Pressegeschehen beteiligen.

Dieser Artikel ist all den …Senegalesen gewitt…gewit…gewidt…ist für alle armen Senegalesen, die dauernd von den bösen Sambiern verarscht werden.

PS: im nächsten Artikel wird der Frage nachgegangen warum es im Senegal keine Geisteswissenschaftler gibt.

24.12.2010 15:25 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Dachshunds bilanziert
Alles in allem nicht schlecht, was Thekenwirtuose Dachshund aus Lutschers maroder Moddertruppe mal wieder heraus geholt hat. Zwar ging es beim letzten Mal (Steinzeit) mit der punktgleichen Vizemeisterschaft hinter Abenteuer noch ein wenig höher hinaus, aber die Bilanz liest sich dennoch höchst passabel. Alte Fehden wurden gepflegt, die richtigen mit „Geschenken“ bedacht und auch der unter Lutscher leicht angestaubte Lounge-Betrieb brummt wieder. Wenn auch nur unter zu Hilfenahme exzessiven Freibierausschankes und eines neu gestalteten WC-Bereiches. Man muss eben Geld investieren, um Geld zu verdienen. Doch zurück zum WC-Bereich: dieser entwickelte sich nach und nach zum „Place-to-be“ in Lutschers Lounge. Alles was in Sambia Rang und Namen hat geht hier sein Wasser

abschlagen. Der Andrang ist inzwischen so groß, dass man derzeit nur noch mit Reservierung reinkommt*. Gleichzeitig zählt der Türsteher zu den härtesten in ganz Sambia. Dafür erhält der Besucher aber auch eine erstklassige Betreuung (auf Wunsch z.B. kann ein eigener Piss-Page gebucht werden) und ein ansprechendes Interieur. Seit neuestem verfügt WC-Oligarsch Mandelator sogar über eine automatische Abschüttelmaschine, die peinliche Flecken auf dem Jogginganzug quasi unmöglich macht. Sehr passabel dieser Dachshund kann man da nur sagen – bleibt nur noch abzuwarten wie sich die erneute Machtübergabe an Lutscher gestaltet.

*anzugeben sind dabei: Einzelsitz, Gemeinschaftslokus, oder Pissoir für Zwei, sowie voraussichtliche Art und Dauer des Besuchs
03.12.2010 12:05 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Fehlalarm im Dachshunddarm…
…Ladehemmung auf dem Lokus, oder rektale Hypochondrie aus Sympathie…die in poetische Worte gekleidete Beschreibung der Verdauungssituation der Dachshund´schen Windungen beschreibt nichts anderes, als das Ausbleiben des erwarteten Abgangs.
Was aber hatte es dann mit dem erhöhten Aufkommen müffelnder Abluft auf sich?


Zweierlei. Zunächst sollte ein Vorwand gefunden werden die inzwischen ungeliebte Aufgabe des Chefanschwärzers und Untersetzerverteilers abzustoßen – hier hat sich mit Jacky Reacher inzwischen ja ein Mann von gewünschter und erforderlicher Pingeligkeit gefunden. Weit wichtiger war aber die Verwirklichung eines Kindheitstraumes

des Lutschervertreters. Schon immer wollte er ein Künstler sein – aber nicht irgendein Künstler, die Performance Kunst hatte es ihm angetan – aber nicht irgendeine Performance Kunst, er wollte Kunstfurzer werden. Er wollte in die „Fußstapfen“ von Legenden wie Mr. Methan oder Le Pétomane trompeten. Doch weder die Imitation von Naturgeräuschen (Gewitter u.ä.) noch die Interpretation der sambischen Nationalhymne klappten beim Vorsingen bei den Proben. Alles ein einziges grässliches Geräusch. Das endgültige Aus für den Feingeist war dann das Erscheinen eines falschen Freundes. Es weht nun also wieder ein anderer Wind in der Lounge.
22.11.2010 11:55 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Dachshund drückt der Schuh
Und zwar im verlängerten Rücken. Grund des plötzlichen Bedürfnisses wird vermutlich der leckere dicke Bohneneintopf von Oma Erni sein, oder sind´s die Linsen vom Tag davor, oder die Erbsen von davor? Egal, Dachshund ist jedenfalls ordentlich geladen und dämpft schon das ganze Wochenende vor sich hin. Ob fieser Schleicher, kleiner Trompeter, oder klassisch Marke Alphorn - Kenner kamen auf ihre Kosten.

Soll er doch auf den Lokus gehen, wird sich der Normalverdauer jetzt denken. Aber genau hier „liegt der Hund begraben“. In Mandelators Zuständigkeitsbereich sieht es nach der letzten Themenwoche nämlich aus wie …zensiert…und es riecht auch so. Selbst das undichte Nilpferd war entsetzt, Hygiene-Fanatiker Dachshund kann sich also unmöglich dort erleichtern. Außerdem kann der

Lutschervertreter seinen Posten derzeit nicht verlassen. Zum einen überwacht er die kontrollierte Freibierabgabe (nur ein Fass auf einmal) nebst Belehrung (Luftholen und raus lassen nicht vergessen), zum anderen notiert er noch immer fleißig die Verfehlungen der Mittrainer. Beides im Ansehen sehr gering geschätzte Aufgaben, aber einer muss es ja machen. Dass beides absolut notwendig ist, zeigte kürzlich der Fall von Kalle G. Der riss nämlich gleich zwei Fässer an sich und vergaß vor lauter Gier Durst das Luftholen, vom Untersetzer benutzen ganz zu schweigen. Die Folge: ein weiterer Blähbauch und ein hässlicher Wasserrand auf der Theke. Und so müssen andere Sachen eben erstmal hinten anstehen. Na wenn das mal nicht in die Hose geht – hilfreiche Tipps sind jedenfalls gern gesehen und werden mit Freibier belohnt.
14.11.2010 18:22 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Denunziantentum
Ganz im Stile alter Schrebergartentradition versucht Lutscher-Vertreter Dachshund derzeit seiner, aus dem Freibierausschank in der Lounge resultierenden, Langeweile durch Petzerei beizukommen. Was soll man auch machen? Abkassieren ist momentan nicht und am Ausschank steht Grabowski, der sich wegen eines Freibier-versprechenden Faxes von Lutscher* zum Barkeeper geputscht hat.

Stattdessen geht er eben rum und notiert jeden, der sich daneben benimmt, ihn schief anguckt, oder ihm einfach nicht gefällt. Nach nur 2 Tage intensiver Schreibarbeit ist die Liste bereits lang. Keiner der 30 sambischen Trainer benutze einen Untersetzer für sein Bier, aus dem WC-Bereich dringt seit einer Woche ein unerträglicher Gestank (muss

wohl die wenig beworbene „wer legt den übelriechensten Haufen-Woche“ vom Mandelator sein) und die Filzpantoffeln hat auch schon lange niemand mehr benutzt – dementsprechend sehen auch die Dielen aus. Doch das ist erst der Anfang. Dachshund ließ sich nämlich aus Deutschland eigens ein Fensterbrett und ein Kissen kommen, auf dem er ab jetzt seine Ellenbogen stützen wird, um noch effektiver zu denunzieren. Gemeldet werden die gesammelten Verstöße übrigens bei Lutscher, der diese dann bei seiner Rückkehr ahnden wird (Klaps auf den Po o.ä.).

*eine offensichtliche Fälschung, aber Dachshund ist sowas ja egal, kann sich ja der Chef drum kümmern wenn er wieder da ist
12.11.2010 11:12 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.0 TK)
 
Matschen von und mit Lutscher
Nach dem Riesenandrang auf Lutschers Kochkurs inklusive dem exklusiven Schenkelfrühstück wurde der Fortgang der eigentlich als Episode angelegten Reihe bekanntermaßen eingestellt. Stattdessen wurde das Schenkelfrühstück im Akkord abgefrühstückt – von Lutscher ganz allein! Mindestens 200 der Spezialitäten wurden seitdem tagtäglich von Lutschers Lenden genascht, dass arme Schwein lag dabei von morgens früh um 12 bis abends um 15 Uhr ununterbrochen auf dem Serviertablett und musste sich auch noch selbst belegen. Rückenschmerzen, Knutschflecke und kleinere Bisswunden sind dabei nur die harmlosesten Überlastungsschäden.

Die Rettung kam nun von jemandem, von dem Lutscher am wenigstens Hilfe erwartet hätte. Von der Person, die ihn seit seiner Landung in Osteuropa versuchte meistbietend zu verschachern.

Kamel-Hadschi. Jenen Kamel-Hadschi verlangt es in regelmäßigen Abständen größere Mengen Kameldung loszuwerden. Dank einer Klausel im, mit Fenris geschlossenen, Kauf-/Miet-/Leasing Vertrag (Lutscher = Arsch für alles, Bedarf wird am schwarzen Brett angemeldet) kommt diese Aufgabe nun unserem Sambier zu. Statt sich über die Drecksarbeit zu ärgern, freute sich Lutscher allerdings dadurch endlich von den ganzen Gierhälsen wegzukommen. Und da Projektarbeit und Workshops Lutschers große Leidenschaft sind, machte er auch aus dieser Not eine Tugend und bietet seit kurzem „Schlammbäder“ an – Eselmilch soll ja auch gesund sein, warum dann nicht Kameldung? Zugegebenermaßen ist die Idee auf dem sambischen Mist des WC-Mandelators gewachsen, der im gelobten Land Schlammbäder auf „Nilpferdbasis“ feil bietet.
11.11.2010 19:54 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 
Dachshund rudert zurück
Schon mehrfach fiel Rüffelmen-Interimscoach Dachshund in dieser Saison wegen Pöbeleien unangenehm auf. Ob Fans (dumm), andere Trainer (dumm & faul), oder sein in Osteuropa weilender Chef (dumm & faul & Weichei) fast jeder musste sich die unflätigen und derben Sprüche bereits anhören. Zuletzt hatte er sich mit seinem Wurstanalogien gegen Unterhemdenbotschafter Grabowski allerdings ein bisschen zu weit aus dem Fenster gehangen.

Grabowski reagierte nämlich äußerst verschnupft. Dabei waren die Vergleiche durchaus positiv besetzt, denn Dachshund mag Wurst. Grabowski hingegen definiert die Wurst eher als etwas negatives, bedrohliches, etwas was ein Lutscher is(s)t, aber ein echter Grabowski nicht sein will und darf. Ein bisschen was muss

dann aber schon dran sein am Vergleich – denn wie heißt es so schön: „getroffene Hunde bellen“. Der einstige Alptraum aller Zapfhähne scheint also ein kleines Problem mit seinem Selbstbewusstsein zu haben. Das konnte Dachshund natürlich nicht wissen und entschuldigte sich Postwendend. Außerdem gründete er Sambias erste Selbsthilfegruppe Selbstvertrauen, in der er Betroffenen helfen und im brutalen Fußballgeschäft für Verständnis werben möchte. Gasttherapeuten sind u.a. Florian „Selbstvertrauen himself“ Markert und Jacky „Verfolgungswahn“ Reacher, die Erlebnisberichten zum eigenen Ego beisteuern sollen. Bei entsprechendem Zulauf ist zudem eine weitere Selbsthilfegruppe zum Thema Selbstmitleid geplant.
04.11.2010 17:42 - Sir Pudding Lutscher - Riflemen (0.3 TK)
 


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