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Artikel von Sir Pudding Lutscher
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COPA NEWS |
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Es kann nur einen geben…
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Nachdem sich Lutscher wieder mal recht früh in der Saison von allen Meisterschaftsträumen verabschieden durfte, konnte er sich wieder vermehrt um seine Bar kümmern, Image-Pflege betreiben und auch endlich ein paar unerledigte Dinge angehen. Es war alles wie immer. Nur einmal war es anders, durfte Lutscher bis zum Schluss um den Titel mitkämpfen um am Ende bitterlich enttäuscht zu werden. So sagt es zumindest die Legende.
Anlass dieser Rückbesinnung ist die historische Saison 24. Der junge Lutscher focht mit dem schon damals vorlauten Kolumnisten um den Titel und unterlag um Haaresbreite. Was aus ihm geworden ist, sitzt heute in seiner Lounge, krakeelt schreckliche Lieder ins Mikrofon und erzählt Geschichten die niemanden interessieren.
Hier eine weitere: der inzwischen gealterte gereifte Lutscher sieht im derzeitigen Titelkampf Parallelen zu damals. Sicher bekam jeder Spieler früher nur halb soviel TK zu Beginn einer Saison und man machte daraus mindestens doppelt soviele Punkte wie heute, wenn man etwas auf sich hielt. Außerdem gehörte es zum guten Ton mindesten 3 Zeitungsberichte in jeder Woche zu verfassen. Doch der Rest ähnelt verdächtig jener schicksalsträchtigen 24. Saison. Auch heute geht es wieder eng zu, auch heute scheint das Titelrennen auf einen Zweikampf hinauszulaufen und auch in dieser Saison kann es nur einen Sieger geben.
Die Protagonisten: die rechte Hand – Tabellenführer, selbstsicher, erfahren und Jack Reacher – Verfolger, Hang zum exzentrischen, jung und wild.
Schon |
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länger fühlte Lutscher eine besondere Verbindung zwischen sich und Reacher, konnte aber nie genau sagen worauf dies beruhte. Ein irritierendes Gefühl, das in Lutschers Glauben gipfelte, sich in Reacher hineinversetzen zu können, ihn zu kennen. Jetzt zu Zeiten, in denen er sich in seinen Schaukelstuhl zurücklehnen kann, fiel es ihm sinnierender-weise ein. Reacher erinnert Lutscher an sich selbst in jüngeren Jahren. Dieses nassforsche Auftreten, frech und unbekümmert. Immer auf der Suche nach Streit, sich selbst wo immer möglich in den Vordergrund zu drängen. Ja so war er früher auch mal der Lutscher…bevor er von Abenteuer zurecht gestutzt wurde.
Ein Schicksal, dass nun auch Reacher droht? Geht man nach Lutschers Meinung: zu einhundert Prozent. Denn: eine solche Niederlage schmerzt, untergräbt das Selbstvertrauen, stärkt die Konkurrenz. Nach einem solchen Debakel ist nichts mehr wie es war. Auch die Gegner sehen einen plötzlich mit anderen Augen, versuchen einen zu linken. Man bekommt Heimgegentore wo man früher locker mit 1:0 gewinnen konnte. Man sagt Sätze wie: „dann schaff ich´s eben nächste Saison“. Man ist in einem Teufelskreis. Dem Circulum Lutscheritis!
Damit seinem jüngerem Pendent ein Lebensweg wie der seine erspart bleibt, rät Lutscher Reacher alles zu tun um Meister zu werden. Und zwar in dieser Saison. Mit versagender Stimme krächzt er: „Reacher, das kann eine einmalige Gelegenheit sein…hust…verschenke sie nicht, wie ich es einst tat.“ Denn: Es kann nur einen geben, oder?!
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20.07.2010 18:56 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Lutscher am Limit
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An dieser Stelle leider nicht wie vor Kurzem vollmundig angekündigt die Fortsetzung von Lutschers Yoga Ausbildung, stattdessen der Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Status Quo und dessen Berechtigung.
In die unumstritten stärkste Liga des Kontinents, ja der ganzen Copa-Welt, zieht es natürlich auch ganz besonders starke Charaktere. Dekoriert mit Sternen, einem ihnen vorauseilenden Ruf und geleitet von einem unerschütterlichen Selbstvertrauen strömen diese Herrschaften nun schon seit Jahren ins gelobte Land und ersetzen Hobbytrainer und Gelegenheitscopatadores. Manche von ihnen müssen schon nach kurzer Zeit feststellen, dass das intellektuelle Klima zu rau ist und suchen mit eingekniffenem Schwanz das Weite. Die Dagebliebenen stellten und stählten sich in einem vor Ellenbogen nur so wimmelnden Konkurrenzkampf. Die logische Konsequenz: eine nie dagewesene Leistungsdichte.
Mit ekelerregender Selbstkritik hinterfragt derzeit Barbaron Lutscher sein Standing bei den Kollegen. Hintergrund: die gefühlte Niederlage gegen Sambias letzten verbliebenen „No-Name“ Ziegenpeter. Lutscher ließ sich also für seine Selbsteinschätzung ein extra von Sambias Top-Frauenzeitschriften gemeinsam entworfenes Testdesign schicken und musste wahrheitsgemäß ankreuzen bzw. ausfüllen.
Zu beantworten waren sowohl Fragen zu den sogenannten Soft-Skills wie Erscheinungsbild, Intellekt und Humor, als auch knallharte Leistungsabfragen zu bisherigen Erfolgen und in Zukunft anstehenden Titeln. Dabei werden Soft-Skills auf dem harten Pflaster Sambias natürlich anders definiert als in Laissez-Faire-Ländern, wie z.B. Algerien.
Dazu zwei Beispiele:
Jeder Sambier der etwas auf sich hält, hat sich im Laufe der Zeit ein mehr oder weniger ansprechendes, zumindest aber auffälliges Äußeres zugelegt. Ob das nun das, inzwischen als Weltkulturerbe eingestufte, Feinripp-Unterhemd von Grabowski ist, oder die stattliche Männlichkeit eines |
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Mandelator, beides zählt als „over-average“ und eines Sambiers würdig. Eine schwierige Wahl für unseren Lutscher, reicht sein Outfit schon um als extravagant durchzugehen, oder fällt es als lächerlich durch?
Oder nehmen wir die geistige Ebene:
Intellektuell genügte es früher durchaus den „Speichern-Button“ der Zugabgabe rechtzeitig bedienen zu können. Das konnte Lutscher wie kein Zweiter. Doch leider genügt das inzwischen längst nicht mehr. Analyse, Antizipation und Auffassungsgabe sind heutzutage unverzichtbar für den sambischen Trainer. Lutscher ist da allerdings eher altmodisch (oder zurück geblieben) und greift lieber auf sein Bauchgefühl zurück. Zählt so etwas, da wider besseren Wissen geschehen, bereits als dumm?
Beim Ausfüllen der Frage nach seinen bisherigen Erfolgen war Lutscher, der sowieso nah am Wasser gebaut ist, den Tränen so nah wie nie. Ein Aufstieg aus der Division One als dritter und damit letzter Aufsteiger, als alle Guten schon in der Premier League spielten steht hier als Einziges zu Buche. Das kann mit Fug und Recht als kümmerlich bezeichnet werden.
Testergebnis: Lutscher lebt in seiner natürlichen Umgebung Sambia mittlerweile in allen Belangen am Limit. Die Evolution ist im Laufe der Zeit vorangeschritten und hat einiges an Konkurrenz angespült. Er ist inzwischen als geistig-unbeweglicher „fashion-victim“ verschrien und wird, so kein Wunder geschieht, auf alle Zeiten nach Sternen schmachten, ohne sie erreichen zu können. In der Glamourwelt Sambias wird er von den Kollegen nur aufgrund seiner Zambezi-Spezial-Ausschank-Bewegung* noch geduldet.
Ein wenig schockiert von dem Ergebnis ließ sich Lutscher dennoch zu einer Krampfansage hinreißen. Zitat: „Ich krieg gleich ´nen Krampf!“
*der Gast legt den Kopf in den Nacken und öffnet den Mund während Lutscher derweil das Getränk in einer unnachahmlich fließenden Bewegung hineinschüttet
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13.07.2010 11:50 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Arschdoktor
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Nachdem in der letzten Woche erneut auf die Tränendrüse gedrückt wurde, ist es jetzt wieder an der Zeit sich von den sportlichen Dingen ab- und den wirklich wichtigen Dingen zuzuwenden. Nachdem das Praktikum im Weltraum letztendlich mehr oder weniger im Sande verlief und auch die Frisiererfahrungen irgendwie nicht der Weisheit letzter Schluss waren, muss für unseren Heinblöd Hansdampf in allen Gassen natürlich was Neues her.
Was liegt in Zeiten der Fußball WM näher als eine sportliche Betätigung? Nichts! Also ran an die Buletten. Übrigens war Lutschers Special Public Viewing, als Protestbewegung zur Massenware Fußball kieken eher ein Reinfall. Seine „Best of Sturm der Liebe“ zog zu Hochzeiten 2 Zuschauer an…den Barbesitzer mitgezählt. Über den anderen Gast wurde Stillschweigen vereinbart
Jedenfalls ist Joga das |
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Stichwort bei seinem neuesten Projekt. Plan ist in Zukunft Joga-Kurse für den gestressten sambischen Trainer zu veranstalten…Leider gibt es auch hier wieder einiges an Schwierigkeiten zu überwältigen bevor es losgehen kann. Sein neuer Mentor Gu Mmibaum hat nämlich mitbekommen, dass Lutscher in Sambia den Ruf des Weicheis und Hardcorehypochonders inne hat und ordnete vor Beginn des Trainings eine eingehende ärztliche Untersuchung an. Kern der Geschichte ist eine eingehende proktologische Exhumierung von Lutschers Hinterteil. Denn wie selbst der Nicht-Yogi weiß ist dass wichtigste Körperteil beim Yoga der Hintern. Also…ab zum Arschdoktor, oder wenigstens zu einem Laien der etwas von der Materie versteht. Da kommt in Sambia nur einer infrage: Popi!
In der nächsten Woche die spaßigsten Geschehnisse der Untersuchung und 5 Gründe warum man beim Yoga den Hintern braucht.
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08.07.2010 21:34 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Vetternwirtschaft
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Letzte Woche unkte es noch aus Lutschers vorlautem Mundwerk Kollege Reacher gehe doch ein wenig leichtfertig um mit seinen Beschuldigungen und Verschwörungstheorien. Das sieht inzwischen allerdings schon wieder ganz anders aus. An sein Gewäsch von gestern kann sich Lutscher bekanntermaßen nicht mal am selben Tag mehr erinnern – er verfügt bzw. leidet an der Gabe des Ultrakurzeitsiebgedächtnisses. Das ist manchmal lustig, bisweilen ärgerlich, erlaubt es Lutscher aber jederzeit ohne Gesichtsverlust von bisherigen Positionen abzurücken.
So geschehen auch heute…wie Reacher glaubt auch Lutscher nun an gewisse Unregelmäßigkeiten im sambischen Fußballgeschäft. Zwar nicht in Form von skurilen Verschwörungen, aber dann doch, wie bereits der Titel vermuten lässt, an Kungeleien und Schiebereien unter Kollegen. Vetternwirtschaft eben. Drauf gekommen ist Lutscher beim wehmütigen Studium der bisherigen sambischen Meister. Ergebnis: alles |
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was in Sambia Rang oder Namen hat, hat auch schon irgendeinen Stern an der Brust. Das war schon früher so und ist heute nicht anders. Eine Hand wäscht eben die andere. Selbst in Zesco ist man inzwischen scheinbar in den elitären Kreis des Vertrauens vorgedrungen – denn es ist doch wohl klar, wer in dieser Saison den Stern zugeschustert bekommt. Und wenn er nicht nach Zesco geht, ist wohl der ewig nörgelnde Reacher der nächste in der Reihe. Nur Lutscher scheint ein nationaler Erfolg nicht gegönnt zu werden. Nur warum? Stinkt er? Ist er den Bonzen zu dumm? Zu wenig systemkonform? Mit Unvermögen allein ist seine langjährige Titel-Diaspora wohl kaum zu erklären. Wahrscheinlich ist letztendlich mal wieder das Image Schuld. Wie ein tonnenschwerer Rucksack lasten inzwischen die zahlreichen Niederlagen und Tiefschläge auf seinem Gemüt. Seit Jahren wird sein Name als einziger nicht bei den Oddsettern gehandelt…das alles kann doch einfach nicht mit rechten Dingen zugehen!
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30.06.2010 21:49 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Zum Kompott
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Fortgeschrittener Verfolgungswahn, oder leichte schizophrene Demenz – so lautete die besorgte Diagnose von Hobby-Homöopath Lutscher bei der morgendlichen Lektüre der wichtigsten sambischen Neu-Veröffentlichungen. Gut, dass Reacher ein bisschen merkwürdig ist, wusste man schon lange, aber nach dem kleinen haarigen Unfall auf seinem Kopf gleich Verschwörungstheorien hinter jedem freundlichen Lächeln zu vermuten geht dann doch etwas zu weit. Denn, was in anderen, weniger trinkfesten Ländern als Verschwörung, oder Anschlag auf die Gesundheit angeprangert wird, gehört in Sambia zum guten Umgangston durchaus dazu.
Ein paar Beispiele aus der Historie:
Schon zu Urzeiten der alten, sagenumwobenen Division One mixten die alten Kämpen Abenteuer, Grabowski und Joe Dalton ihrem guten Freund Galatasaray* Methylalkohol in seinen Trog. Hat es ihm etwa geschadet? Nein, denn der konnten auch schon vorher nicht sprechen.
Etwas später kostete jener Joe Dalton die süßen Früchte des Präsidentschaftswahlkampfes – dass diese mit Prima Sprit versetzt waren, machte zwar den Weg auf den Präsidentensessel zur Unmöglichkeit, |
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war aber ansonsten nicht weiter schlimm.
Zu guter Letzt noch die Geschichte des Schnurrbärtigen Rush…der war vor seinem Engagement in Sambia am ganzen Körper glatt wie ein Babypopo. Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt zierte ein mächtiger Moustache seine Oberlippe – man sagt: auch ein Effekt irgendwelcher Bierzusätze, die auf mysteriöse Weise ihren Weg in dessen Getränk gefunden hatten.
Wie man sieht, ist es hierzulande nicht unüblich einem Konkurrenten oder Freund, oder beidem, einen kräftigen Schluck Stroh 80 in den Whiskey zu mischen, um anschließend herzhaft darüber zu lachen. Bleibenden Schaden hat indes noch niemand davon getragen der noch davon berichten könnte.
Also kein Grund zur Beunruhigung Herr Reacher…oder doch?
Übrigens für die Wissenschaftsinteressierten: die Stufen der Beklopptheit stehen in reziprokem Verhältnis zum Trunkenheitszustand, d.h. gleiche Kategorien bedeuten umgekehrte Ausbildung des jeweiligen Zustandes: total dicht, dicht, nicht ganz dicht
*hirnloser Affe, oder Exil-Senegalese (nein, das muss nicht zwangsläufig das gleiche sein)
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22.06.2010 18:18 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Ein Friedenshaarschnitt für Reacher
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Jetzt, da die ersten zaghaften Annäherungsversuche getan sind und der Chambishi Coach wiederholt nach mehr Zuwendung verlangt hat, war es an Lutscher den nächsten Schritt zu tun. Doch wie? Eine Friedenspfeife rauchen? Viel zu altmodisch und ungesund! Eine Umarmung? Dafür wäre es noch zu früh. Gemeinsam das unaustrinkbare Bier exxen? Erinnert man sich nachher so schlecht dran und schiebt dann dem anderen die Kopfschmerzen in die Schuhe. Tagelang brütete Lutscher wie er Reacher am unverfänglichsten seinen guten Willen beweisen könnte.
Und siehe da just beim Frisieren eines senegalesischen Halbaffen viel es ihm wie Schuppen aus den Haaren. Nein, kein Freundschaftsarmband, eine Freundschaftsfrisur! Aber, eine Überraschung sollte es sein. |
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Nachdem Reacher wie üblich nach zwei Pinten Zambezi über dem Tresen eingeschlafen war und von Markert nach oben in die VIP Lounge verfrachtet wurde, schlich sich Figaro Lutscher mit Schere, Lockenwicklern und einem Topf bewaffnet hinterher. Dank der Überwachungskameras in der VIP-Lounge sind wir nun live dabei: Topf rauf auf den Kopf. Einmal drum herum schneiden, Topf weg. Da fehlt noch ein wenig der Pfiff. Eins,fix, drei die Lockenwickler eingezwirbelt – Dauerwelle, die Königin der Frisuren. Lockenwickler wieder raus…aber immer noch zu fade. Der Pony muss weg, ist eh überbewertet. Noch ein bisschen Haarspray und Glitzerpulver. Das fetzt! Tatatata…the world´s first Vokuhila-Pisspott-Dauerwelle…der wird sich freuen wenn er morgen aufwacht.
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16.06.2010 23:47 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Gern geschehen Reacher
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Äußerst erfreut las Lutscher in der vergangenen Woche die freundlichen Zeilen seiner ehemaligen Putze. Weiter kam er dann auch nicht, seine vor Freude bis über die Stirn nach oben gebogenen Mundwinkel machten alle weiteren optischen Aktivitäten unmöglich. Ist aber auch egal. Nach den anfänglichen Spannungen zwischen den beiden, hofft Lutscher nun das Kriegsbeil endgültig zu begraben und von Reacher auch mal in die VIP Lounge oder zum gemeinsamen Barbecue eingeladen zu werden. Da könnte er auch den GröTaz endlich mal persönlich kennenlernen und sich ein paar Taktik-Tipps abholen. Reachers verbale Streicheleinheit nahm der Rüffelmencoach als wichtigen ersten Schritt einer fruchtbaren Zusammenarbeit und freut sich jetzt auf weitere Annäherungen.
Weniger erfreulich waren leider die sportlichen Ereignisse des vergangenen ZAT – erstmals in der Geschichte des sambischen Fußballs tauchte die rechte Hand im Stadion der Rüffelmen auf und klaute gleich die Punkte. Lutscher, wie immer guter Verlierer*, gab später zu Protokoll, dass ihn das wenig jucke, da er nun beliebt sei. Einen zweiten Satz aus Reachers Artikel hatte Lutscher, nachdem sich seine Gesichtsspastik endlich gelöst hatte dann übrigens doch noch vor die Augen bekommen. Nämlich den, in dem sein |
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Name in Zusammenhang mit der Darstellung einer gewissen Weiblichkeit genannt wurde. Dabei hatte er doch gedacht, durch seine Entblondung und den Weltraumtrip endlich als richtiger Kerl wahrgenommen zu werden. Pusteblume Pustekuchen, einmal Proseccoschlürfer immer Proseccoschlüpfer. Doch Lutscher gibt nicht auf! Da momentan, aufgrund sportlicher und gastgeberischer Pflichten wenig Zeit ist, musste eine interne Lösung gefunden werden. Die steht nun in Form eines alten, plüschigen Friseursessels, eines alten, plüschigen Friseurs und einer verstaubten Ansammlung alter Fifis in der von den VIP´s verschmähten freien Ecke in Lutschers Lounge. Also soll ein weiteres Praktikum in einem echten Männerberuf Lutscher der wahren Männlichkeit ein weiteres Stück näher bringen. Neben Bierausschank und Entertainment der Gäste werden in der Lounge jetzt auch saugünstige Haarschnitte angeboten. Unter den strengen Augen des Meisters übt Lutscher Dauerwelle, Minipli und Vokuhilakreationen. Dazu auch das Sonderangebot der Woche: wer am Abend mehr als 6 Zambezi rein schüttet bekommt einen Haarschnitt nach Wahl von Lutscher. Erstes Opfer Erster Kunde war der nun nur noch überschaubar behaarte Dachshund.
*da stellt sich doch die Frage, was genau eigentlich einen guten Verlierer ausmacht?
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08.06.2010 21:31 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Ode an die Dummheit
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Wichtige Anweisung an alle Leser: bitte vor dem Lesen die instrumental Version von Whitney Houstons „Bodygard“ einlegen und eine Duftkerze anzünden!
Alle Jahre, oder auch jede Saison, wieder läuft dem Lutscher eine Laus über die Leber. Eine Laus namens Dummheit*. Diese inspiriert den Rüffelmendirigenten dann zu einem selbstkritischen Artikel. Für gewöhnlich folgt ein solcher Erguss einem bestimmten Ereignis nach, nämlich wenn Lutscher mal wieder Mist gebaut hat. Das ist schon so oft passiert, dass man dies gleich nach ihm benannt hat – man baut einen Lutscher.
In dieser Saison ist Lutscher nach eigenen Aussagen bislang von jenen berüchtigten „genialen“ Eingebungen verschont geblieben, Grabowski dagegen sagt er hätte direkt am ersten ZAT allen gezeigt was er auf dem Kasten hat. Völlig egal wer nun Recht hat, jedenfalls verzichtete Lutscher bisher auf seinen obligatorischen Artikel. Manchmal wird Lutscher aber auch einfach so von der Dummheit geküsst, ohne dass sich das in sportlichem Misserfolg niederschlägt. Scheinbar ereignete sich diese „Kopulation“ just am heutigen Tag und musste selbstredend zu Papier gebracht werden.
Preisfrage: wer dringt in wen ein? Lutscher in die Dummheit, oder die Dummheit in Lutscher?
In einem offenen Brief beschrieb der Virtuose seine wechselhafte aber immer treue Beziehung zu seiner von vielen abgelehnten und missverstanden Geliebten.
Von ihr bestimmt, umgarnt und umarmt, verführt und manipuliert wie eine Marionette sieht er sich durch strohige Fäden von einem Fettnäpfchen ins nächste gelenkt. Für Außenstehende wirkt das bisweilen mutwillig, manchmal auch tragikomisch in jedem Fall aber wie eine ganz große Lovestory.
Das war allerdings nicht immer so…Rückblende: Das heutige Traumpaar lernte sich bereits in Kinderjahren kennen. In einer sambischen Kindertagesstätte machte Lutscher die ersten Schritte in die „richtige“ Richtung und entwickelte zunächst eine gewisse |
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Affinität. Diese äußerte sich in der so genannten „was wäre wenn Neugier“. Bedeutsamstes Ereignis dieser Zeit war der Moment als Lutscher sich neugierig fragte „was wäre, wenn ich diesen Supraleiter in die 220V Steckdose stecke?“. Nach diesem Erlebnis hatte die Dummheit, wie sich wohl jeder denken kann, einen festen Platz in Lutschers „Herzen“ erobert. Viele gemeinsame Abenteuer folgten und es entwickelte sich eine Art kindliche Verliebtheit.
Das klingt schon mal ziemlich romantisch, doch wie entwickelte sich diese Sandkastenfreundschaft zu einer ausgewachsenen Romanze, mit all ihren Höhen und Tiefen?
Im Laufe der Zeit war die Beziehung mal mehr mal weniger intensiv, jedoch nie ganz eingeschlafen. Vor allem in der Schule konnte sich Lutscher in brenzligen Situationen immer wieder mit Hilfe seiner Ische aus der Affäre ziehen. Abwesender Blick, Unterlippe leicht hängen lassen, losspeicheln Mit dieser Nummer gibt einem Niemand die Schuld an irgendwas und das Mitleid ist einem sicher (ooooh, der arme Spasti). Vor allem erarbeitet man sich so auch einen gewissen „Ruf“ und bleibt von unangenehmen Zusatzaufgaben verschont. Ganz eng zusammen gerückt ist man dann in der 19. Saison Abschlussklasse des WAZ. Viel zuviel Punsch, ein dummer Affe und die verpasste Versetzung – das Äquivalent eines Heiratsantrages. Der natürlich zurückgewiesen wurde, doch trotzdem kann man nicht voneinander lassen. Zwar kriselt es derzeit ein wenig…die alte Leier: Dummheit: „du darfst nicht Meister werden Lutscher.“ Lutscher: „ich will aber, was sollen denn die anderen Trainer von mir denken?“ Dummheit: „na gut, ich verrate dir einen todsicheren Tipp.“…und so wird man wohl auch in 100 Saisons noch beim Gedanken einer Meisterschaft der Rüffelmänner in herzhaftes Lachen ausbrechen.
Und die Moral von der Geschicht´: Verarsch dich selbst, bevor es jemand anderes tut.
*eng verwandt, aber doch nicht gleichzusetzen mit der Krankheit namens Lutscheritis
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01.06.2010 22:45 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Stilles Örtchen – die Lizenz zum bescheißen
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Manche machen in Immobilien, andere machen in Devisen und wieder andere machen in die Hose. Jeder hat so seine eigene Methode entwickelt sich irgendwie über Wasser zu halten oder unangenehmen Druck loszuwerden. Jüngst hat sich auch Neu-Sambier Mandelator ein eigenes Standbein neben dem wenig einträglichen Trainergeschäft an Land gezogen. Dabei wäre das noch gar nicht nötig gewesen, hat man doch im ersten Jahr im neuen Land eine Schonfrist und kann nach Lust und Laune die angebotenen Stellen empört zurückweisen und weiter auf Stütze leben.
Doch ein geborener Geschäftsmann wie der Mandelator hat ein Näschen für gute Gelegenheiten und der Job als Klofrau in Lutschers Lounge ist in dieser Hinsicht mal ein ganz dicker Brocken, ein Griff in die Vollen sozusagen. Wo es nur geht zockt der dynamische Trainer nun Lutschers Gäste ab* und veranstaltet sogar kleine |
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Wettspiele an den Urinalen. Die Kosten für die billigen Preise hat er durch die horrenden Startgebühren allemal raus.
Doch damit nicht genug! Lutscher hegt den Verdacht, dass seine neue Klofrau ihren Klingelteller mit ein paar Scheinen aus Reachers Taschen noch um einiges mehr poliert. Die Indizien: eine der Kabinen ist seit kurzem gesperrt und macht verdächtige Fahrstuhlgeräusche. Zudem waten Reacher und Markert seitdem in Pantoffeln durch´s Örtchen.
Tja…Manche machen eben sogar aus einem Scheißjob Gold, andere jammern rum, verpassen die CAF-Cup Teilnahme und lassen sich am Ende den alten Arbeitsplatz als VIP-Lounge verkaufen. C´est la Vie.
*Pinkelmaut und Abdrücksteuer lassen grüßen und sind vor dem Geschäft zu entrichten, lediglich dem Kollegen mit Reizdarmsyndrom wurde es, nach einem unschönen Zwischenfall, bisher gestattet anschreiben zu lassen. |
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27.05.2010 21:33 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Auch wer schon hat kann noch wollen…
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Und wer noch nicht hat, der will erst recht! Zum Beispiel Meister werden. Gut, das ist in Lutschers Fall mal wieder ein schlechtes Thema, aber auch egal, so muss sich wenigstens niemand an eine abgehobene Blondine mit Dauergrinsen gewöhnen. so damit wär die Niederlage gegen Grabowski auch abgehandelt. Wobei man sich bei den Rüffelmen mit der Aktion eigentlich auch nur wieder in den Fokus der Kolumne rücken wollte. Eine Win-Win-Situation also. Fast schon mit leichtem Vorteil für eine lutscherische Niederlage. Denn bei einem 3:4 Erfolg hätte sich nur Lutscher über Punkte und mediale Präsenz gefreut, während Kalle mal wieder gelitten hätte. Im eingetretenen Idealfall freuen sich alle: Lutscher darüber seinem Namen im Inquisitor lesen zu dürfen und alle anderen können der Schadenfreude frönen. Also drauf gepfiffen wenn dann wieder alle sagen der Lutscher macht alles um in die Zeitung zu kommen…stimmt ja auch.
So jetzt aber zum eigentlichen Thema: wieder einmal wird einem jedes Wort im Mund herum gedreht und das kann sich auch ein Weichei wie Lutscher nicht bieten lassen. Zumal er sich erstens vorgenommen hat ein richtiger Mann zu werden (wir erinnern uns ans Praktikum im All). Zweitens konnte Sambia mehrere teilweise namhafte Neuzugänge vermelden und die müssen ja nicht gleich wissen, dass man sich mit Lutscher so gut wie alles erlauben kann. Doch was ist denn nun der Stein, der über Lutschers Leber gelaufen ist? Welche Laus liegt ihm schwer im Magen? Was hat dem Oberrüffler das Zambezi so verhagelt, dass es Not tut einen Bericht darüber zu verfassen? So einiges, so einiges kann man da nur sagen, wobei nur schon fast etwas zu kurz gegriffen wäre. Aber lassen wir das, dass führte zu weit. Fakt ist, wieder einmal ist es Reacher, welcher Lutschers Geduldsfaden so arg |
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strapaziert*. Er lügt nämlich mal wieder, oder auch zum ersten Mal, ist ja auch egal, jedenfalls lügt er. Wie gedruckt! Behauptet der ehemalige Lounge-Putzlappen doch dreist, er hätte seinen Wunsch nach einem VIP-Bereich (Berechtigung oder nicht sei mal dahingestellt – immerhin spielt der nicht mal im CAF-Cup) nicht erfüllt bekommen. Vor allem die Aussage „allen weiteren Forderungen wollte die Blondine nicht nachkommen“ kann man nicht so stehen lassen. Es folgt eine erneute Aufzählung: erstens ist Lutscher schon lange nicht mehr blond, sondern höchstens entblondet. Zweitens hatte die Blondine durchaus angeboten auf Wünsche des VIP-Pärchens Reacher und Markert einzugehen (auf Nachfrage/betteln natürlich). Drittens: was soll nun eigentlich mit dem frei geräumten Bereich passieren? Ja, darüber denkt ein Reacher natürlich nicht nach und Lutscher muss sich wieder darum kümmern. Nicht die feine sambische Art – die besagt nämlich, man muss alle Geschenke, wie klein, hässlich und gemein sie auch sein mögen auch, annehmen und sich als Rache ein noch kleineres, hässlicheres und gemeineres Geschenk ausdenken. Naja, was soll´s, war ja nicht anders zu erwarten. Jedenfalls steht jetzt ein geräumiger 2x2m messender Bereich von Lutschers Lounge leer – bei Interesse einfach Platz besetzen und sich wie zu Hause fühlen. Wer zuerst kommt malt zuerst.
*man sagt Lutschers Geduldsfaden sei ähnlich einem Bungeeseil: äußerst strapazierfähig, aber wenn er/es reißt passiert was Schlimmes.
Ps: ein herzliches Willkommen an die neue Lounge Klofrau Mandelator, der sich durch nicht beachten Lutschers Anzeige für den Job qualifiziert hat. Der Lappen ist bei Barkeeper Dachshund zu empfangen, eine Zahnbürste muss selbst mitgebracht werden.
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18.05.2010 21:17 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Und es hat VIP gemacht…
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…wenn Lutscher irgendetwas kann (manche behaupten ja er kann gar nichts), dann ist es von Kollegen initiierte Aktionen ins Leere laufen lassen. So geschehen in diesem Augenblick mit der Aktion BfeVIPLiLL von Jacky Reacher. Mit einer an Dreistigkeit kaum zu überbiertenden Anmaßung forderte, der auch als WC Jacky bekannte, Reacher nämlich einen eigenen VIP Bereich für sich und seinen Bekannten Markert*. Mit einer mehr als fadenscheinigen Begründung, irgendwas mit Toptrainer oder so, möchte sich Reacher von den anderen separieren, um Top-Trainer Sachen zu besprechen. Das kann er haben, denn wie nach jeder Saison laufen auch dieses Mal meisterbedingte Umbauarbeiten in der Lounge. Die, so gut wie unbenutzte Büffelecke wird zu Ehren des neuen Meisters in Fascettis Pferdepfütze umbenannt und übergebohnert. Eine Ehre, die sich Reacher, nebenbei bemerkt und sollte er überhaupt jemals Meister werden, mit seinem unbedachten Vorpreschen soeben verdorben hat. Doch zurück zur VIP Lounge: Lutscher erklärt sich hiermit dazu bereit die nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. In der 2x2m großen Nische neben WC und Bierkeller darf sich |
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Reacher ein Refugium für sich und seine wenigen Freunde einrichten. Auch die Materialien für den Umbau stellt Lutscher bereit. Als da wären ein halber Eimer Farbe (rosa oder grau), zwei Kartoffelkisten und eine handvoll Nägel. Werkzeug gibt´s bei Barkeeper Dachshund und muss nach Gebrauch zurück gelegt werden. Andere Einrichtungsgegenstände oder gar Haustiere sind nur nach begründeter Anfrage und Genehmigung erlaubt. Zudem entbindet Lutscher Reacher von seinen Pflichten als Klobürste, damit er sich ganz der Einrichtung seiner „VIP-Lounge“ widmen kann und als Dank für das Überlassen des letzten internationalen Startplatzes. In die Hände gespuckt und auf geht´s, Reacher.
Da nun die Stelle als Lounge-Klofrau frei geworden ist: Wie wär´s Herr Markert? Nicht Äußerung wird übrigens als Zustimmung gewertet. Da nun die Stelle als Lounge-Klofrau frei geworden ist: Wie wär´s Herr Mandelator? Nicht Äußerung wird übrigens als Zustimmung gewertet
*angeblich kennen sich die beiden schon aus dem Hilfskindergarten (von manchen auch fälschlicherweise als Elitekindergarten bezeichnet)
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11.05.2010 20:40 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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Eeeeeeeeeeyyyyyyyy!
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Seit gefühlten 10 Saisons gibt es nach diesem ZAT endlich mal wieder einen Anlass, über die sportliche Seite der Rüffelmänner zu berichten. Leider ist die Stelle des Pressesprechers, da so gut wie nie benötigt, nur von einem Halbtagssenegalesen besetzt – so jemandem kann man natürlich unmöglich eine so delikate Aufgabe übertragen, so dass Lutscher die Sache dann doch lieber selbst in die Hand nahm.
Stein des Anstoßes wie könnte es anders sein, die äußerst unnötige Punkteteilung mit Maximos Power Dynamos. Nun könnte man ob dieses sinnlosen* Aktionismus in Trübsinn und Jammerei á la „Ihr seid sooooooo gemein!“ verfallen, muss man aber nicht. Schon gar nicht wenn man Lutscher heißt und die 5:6 Heimniederlage (und ähnliche Späße) quasi erfunden hat. Was ist auch schon groß passiert? NICHTS! Rein Gar nichts! Gut, eine bislang hervorragende und weitgehend fehlerfreie Rüffelmensaison, die eigentlich im internationalen Wettbewerb hätte enden sollen und müssen ist zerstört. Was soll´s. Dabei sein ist ja alles. Ja und nicht zu |
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vergessen die traurigen Abende, wenn alle anderen Koryphäen die sambische Idee in Afrika verbreiten dürfen. Drauf gesch.…., ist doch nur´n Spiel. Und man verlangt ja als Lutscher auch nicht viel – nur ein Plätzchen im internationalen Geschäft, das wär toll gewesen. Aber alles nicht so schlimm. Doch welche Maxime verfolgte der Dynamos Coach? Prestige? Wohl kaum. Punkte? Angeschissen! Ärger? Vielleicht. Genau weiß man es aber auch nicht und wird es vermutlich auch nie erfahren. Nur eines ist sicher wie die Hülsenfrucht auf Popis Teller (Morgens, Mittags, Abends): das wird interessant im nächsten Jahr!
Immer noch zutiefst verärgert verlangte es Lutscher nach Einsamkeit. Die fand er, zusammen mit einem alten, aber noch trinkbaren Fass Zambezi (anno Saison 26), in Grabowskis Pleitebar „Bei Kalle umme Ecke bei“. Dort sitzt er nun der arme Tor und ist so schlecht wie letzte Saison…vielleicht sogar noch schlechter…die alte Schei…
*selbst die anvisierten 45 Punkte gereichten nicht zur internationalen Teilnahme und auch die Gegner am finalen ZAT hätten durchaus ein punkten erlaubt
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28.04.2010 22:51 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(Archiv)
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Runter kommen se immer
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Wir erinnern uns: Sambias erster Weltraumaffe Lutscher bekam Heimweh und wurde zudem von erheblichem Sauerstoffmangel in seinem grauen Hirnpudding geplagt. Die Folge war die wahnwitzige Idee sich durch einen Tunnel von der ISS nach Sambia und damit in die Freiheit zu graben. Keine wirklich gute Idee und verständlicherweise waren auch die Russen nicht mit Lutschers Vorhaben einverstanden.
Nach Rücksprache mit sambischen Würdentrinkern aus Politik, Gesellschaft und Presse entschied man sich nun einvernehmlich Lutschers Praktikantenvertrag aufzulösen. Allerdings nicht ohne ein paar Bedingungen auszuhandeln – man muss ja schließlich die Kapriolen des Rüffelmencoaches früher als geplant |
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wieder erdulden. Hauptgegenstände mit denen die Sambier geködert wurden waren die ausgediente Raumstation MIR, die nun offizieller Staatsbesitz ist, eine alte Raumfähre und ein großer Eimer Rostschutzmittel. Die Raumfähre ist just in diesem Moment und mit einem gefesselten Lutscher* an Bord auf dem Weg nach Lusaka, um dort von Präsident Meier in Empfang genommen zu werden. Die MIR, bzw. the Schrotthaufen formerly known as MIR, schlingert um den Globus. Der Eimer Rostschutzfarbe ist eigentlich ein Gutschein und muss erst noch im Baumarkt abgeholt werden.
*eigenen Angaben gemäß gelang es den Russen Lutscher mit einem Stück Käse und Proseccoimitat (vergorener Wodka) hervorzulocken und zu fangen
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22.04.2010 20:48 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
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Gewimmel im Tunnel?!
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Ein Tunnel soll es also sein, der Lutscher von seinem quälenden Heimweh erlöst und die sambischen Genossen Kollegen wieder in den Genuss seiner Gesellschaft bringt. Denn Weltraumkoller und russischer Fusel sei Dank, Lutscher hat die Nase voll von der Eintönigkeit auf der ISS. Doch genialer Plan hin oder her, wie zum Henker gräbt man im Weltraum einen Tunnel? Was braucht man so für Materialien? Und ist Lutscher noch ganz dicht, oder hat ihm die Höhenluft das letzte bisschen Hirn weich gekocht? All diese Fragen interessieren unseren naiven Freund herzlich wenig, er gräbt einfach drauf los. Angespornt wird sein Buddeltrieb zusätzlich durch einen Funkspruch zwischen ISS und sambischer Bodenstation, den Lutscher belauschen konnte.
Besagter Funkspruch suggerierte der Rüffelmen Träne man sei auf der anderen Seite des Tunnels mit Hochdruck bei der Arbeit und setzt alle verfügbaren Kräfte ein. Das kann sich ein Lutscher natürlich nicht tatenlos anhören, hatte er sich doch vorgenommen mindestens die Hälfte des Weges selbst zu graben. Doch machen sie sich selbst ein Bild:
ISS: Sambia, biiiiete kommen!
Sambia: Böööööörks! Jo, wat gibbet?
ISS: Die Lutscherr…die Lutscher iste volllieg verruckt geworden!
Sambia: hehe, und gibbet auch wat neues?
ISS: Die Lutscher machte alles kapuuuut!
Sambia: Plop…gluck, gluck, bööööööörks…so isser halt, der Racker.
ISS: Njiet…iste vollieg verruckte…grabt Tunnel…buddelt Loch in Station.
Sambia: Plop…gluck…gluck…na und?
ISS: Du nicht verstähn…Loch in die Station macht alle tot!
Sambia: Plop…gluck, gluck…schon klar…Wir kümmern uns drum…Sambia Ende…Böööööööörks!
Hatte das Weltraumgreenhorn bis dato nur ein bisschen ausprobiert, hier und da gekratzt und unter den misstrauischen Augen der Russen dort ein wenig gebohrt, schloss er sich nach dem Gespräch im Versorgungstrakt der ISS ein und |
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intensivierte seine Bemühungen. Glücklicherweise sind in diesem Bereich der Station die scharfen Gegenstände ziemlich rar, so dass Lutscher derzeit mit einem gefunden Bleistift (2B) und dem Feuereifer eines sechsjährigen an seinem Tunnel puhlt. Doch steter Tropfen höhlt den Stein und hat sich Lutscher erst einmal durch die ISS gebuddelt wird es schneller voran gehen, so ist er sich sicher.
Derweil in Sambia, Lutschers Lounge:
Dachshund lungert unmotiviert am Tresen herum und wienert ein paar Gläser (ausschlecken und kurz trocken pusten), Reacher zuppelt an seiner Kette und versucht die Urinale zu entkalken, Rick parkt seinen enormen Hintern in seiner Büffel-/ Schmollecke und nippt bockig an seinem Zambezi, der Rest balgt sich um ein kühles Blondes. Soviel Eintracht und Harmonie wird in Sambia nicht gerne gesehen…die Tür wird aufgetreten und herein schiebt sich ein mächtiger Bierbauch umhüllt von fleckigem Feinripp. Kalle ist zurück! In seinem Gefolge umhüllt von einer milchigen, gelb-grünen Wolke Mr. Methan Popi und ein paar Zambezi schleppende Senegalesen. Frech das gegen ihn verhängte Hausverbot ignorierend wirft sich Grabowski auf den nächsten Barhocker, der sein Hinterteil magisch anzuziehen scheint, es geradezu verlangend umschließt. Wie von selbst wandert ein frisches Zambezi in seinen Bannkreis und ist ausgetrunken, bevor der Kronkorken richtig den Flaschenhals verlassen hat (eine Technik, die außer Grabowski nur 2 „Menschen“ auf der Welt beherrschen). Dachshund guckt misstrauisch, lässt Kalle aber gewähren…der Chef ist ja nicht da. Das Schauspiel wiederholt sich zahllose Male, alle Augen sind mittlerweile auf den Mann am Tresen gerichtet. „Böööööööööööööööööööööööööörks!“ Grabowski räuspert sich und setzt die Anwesenden von den Geschehnissen im All in Kenntnis. Die Reaktionen sind geteilt…von Desinteresse bis Entsetzen ist alles dabei. Ein Kriegsrat über das weitere Vorgehen entspinnt sich…to be continued.
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15.04.2010 11:21 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
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Geistiger Tunnelblick
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Nach der letztwöchigen Ode an die Schwerelosigkeit findet sich Kosmonautine Lutscher in dieser Woche auf dem Boden der Tatsachen wieder. Zu kalt ist es nämlich dem wechselwarmen Rüffelmencoach an Bord der ISS, weigern sich die Russen doch beharrlich bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Und auch insgesamt und generell seine Gastgeber sind bei nüchterner Betrachtung eher am unteren Ende der humoristischen Kicherskala einzuordnen.
Solch melancholische Gedanken sind nun zweifelsfrei Indizien eines Weltraumkollers, hervorgerufen durch eintönige Tagesabläufe. Um die Dramatik zu verdeutlichen hier ein Auszug des sich täglich wiederholenden Treibens:
1200: Katerfrühstück (mittlerweile bekommt Lutscher die haarigen Dinger kaum noch herunter gewürgt)
1300: Unterstützung wissenschaftlichen Arbeitens (Kopieren und Kaffee kochen)
1400: Mutti anrufen
1500: Vorbereitung des Gemeinschaftsabends (mit der Kapsel zur MIR Wodka schnorren)
1600: Durchführung gemütlicher Trinkspiele zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und Bestimmung der stärksten |
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Leber
Zwar kann man durchaus Parallelen zum sambischen Alltag ziehen, dennoch kann man auch nicht verhehlen: Lutscher muss nicht nur statt leckerem Zambezi ekelhaftes Kartoffeldestillat durch seine empfindliche Kehle rinnen lassen, sondern auch noch die ziemlich einfallslosen stänkernden Kremlköppe erdulden. Das da Heimweh aufkommt verwundert wohl niemanden. Doch Lutscher wäre nicht Lutscher, hätte er nicht längst eine mehr oder weniger durchdachte Lösung für sein Problem parat. Diese ist ebenso einfach wie genial: Lutscher gräbt einen Tunnel von der ISS nach Sambia*. Durch den beabsichtigt er, sobald fertiggestellt seine sambischen Freunde auf die Raumstation einzuladen. Natürlich nicht alle auf einmal denn das würde wohl selbst den Russen auffallen. Schon seit mehreren Tagen am Graben hofft Lutscher nun natürlich auf Unterstützung seiner sambischen Kollegen (der Weg ist weit) in Form eines entgegenkommenden Tunnels von Sambia zur ISS.
*einzige Lektüre auf der ISS ist übrigens ein alter inoffizieller DDR Ratgeber zum Thema Tunnelbau mit dem Titel „Baggerführer Buddelflink“
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06.04.2010 22:25 -
Sir Pudding Lutscher -
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Je t’aime Schwerelosigkeit
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Er hatte sie so vermisst – wie sie seinen schlanken, ja fast mageren Körper streichelte, ihn umschmiegte, ihn knetete. Neckend ließ er sich von ihr auf den Arm nehmen, schaukelte hin und her und ließ sich treiben. Die Schwerelosigkeit, Nektar der unendlichen Weiten des Weltraums und Wunschtraum der Feisten und Fetten auf der Erde. Lutschers Muse.
Damit genug der schmierigen Poesie und hin zur Pseudowissenschaftlichen Analyse von Lutschers Problem. Braucht ein Lutscher wirklich eine Muse? Eindeutig ja! Denn was der russische Weltraumdoktor Pille Palle bei der Routineuntersuchung nach Ende dessen Landurlaubes feststellte gab Anlass zur Sorge. Lutscher leidet unter dem seltenen hohe Schwerkraft Hirn. Damit konnte zwar ein anderer Verdacht ausgeräumt werden, aber das was da drin ist soll ja nun mal auch |
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funktionieren. Das tat es auf der Erde, Schwerkraft sei Dank, aber leider nicht. Zusammengepresst zu einem Haufen komprimierten Unsinn arbeitete der traurig Klumpen auf der Erde nur mit einem Drittel seines Potentials und machte sportlichen Erfolg nahezu unmöglich. Befreit von der erdrückenden Enge in seinem Kopf läuft Lutscher auf der ISS derzeit zu geistiger Hochform auf. Er spricht mittlerweile fließend russisch (niet, da, spassibo und ein paar nicht jugendfrei Flüche), versucht sich an der Kernfusion* und zockt seine Kumpels beim Weltraum-Mensch-ärgere-dich-nicht ab. Friede, Freude, Eierkuchen also im All? Leider nicht denn im kalten All schmeckt warmer Wodka weitaus weniger weich als frisch gebrautes Zambezi. Und das bekommt man nun mal ausschließlich in good old Sambia.
*Kirschkern und Apfelkern
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02.04.2010 10:23 -
Sir Pudding Lutscher -
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