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COPA NEWS

Lord packt aus: "Ich bin einem englischen Waisenhaus entflohen"
Nach den erschütternden Geständnissen dieser Woche, folgt ein Weiteres des Lordes von Kidderminster, der auf einer, extra für diesen Zweck einberufenen, Pressekonferenz auspackt:

"Nach den Offenlegungen meines Trainerkollegen van Hausen, würde ich nun gerne die ganze Sache dementieren. Aber ich kann nicht, denn es ist wahr. Ich habe Herrn van Hausen, oder wie wir ihn früher nannten 'der schimmelige Piotr', bereits in Amsterdam kennengelernt. Ich habe dort eine zeitlang gekickt, um mir mein Brot zu verdienen. Was nicht stimmt an der Geschichte ist die Sache mit den Windeln. Ich war immerhin schon vierzehn Jahre alt und....oder hatte ich da noch Windeln?....nein, das muss er sich ausgedacht haben. Wie dem auch sei: Ich war vierzehn und gerade mit meinem Freund Oliver Twist einem englischen Waisenhaus entflohen. Er war erst elf Jahre alt und so habe ich ihn für drei Brotränder an einen

Sklavenhändler verkauft. Die Gallere nach Australien (ehemals englische Kolonie, Anm. d. Red.) ging noch am selben Tag und ich aß schmatzend meine Brotränder und winkte ihm nach. Dann lernte ich Piotr kennen. Er war wie gesagt mein Fußballtrainer, was auch beweist, dass der Herr van Hausen ein ganz alter Sack ist. Laut dieser Rechnung, die ja scheinbar wirklich stimmt, aber mir bisher nicht aufgefallen ist, müsste er so etwa 95 Jahre alt sein. Nun ja, der Rest der Geschichte ist wahr. Erst mein Adoptivvater Lord Warren of Castle Hambshire and Kidderminster hat mich aus diesem Elend befreit. Piotr van Hausen habe ich erst hier in Bolivien wiedergesehen. Nur meinen Freund Oliver sah ich nie wieder."
16.02.2007 13:20 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Lord klaut gefälschtes Dokument, wischt sich damit den Arsch ab und verlässt Bolivien
Nachdem im letzten Zeitungsartikel des Startrainers von Bolivien Piotr van Hausen von einem Dokument, das den Lord als Praktikant bei Bolivar einspannen sollte und das natürlich gefälscht war, die Rede war, hat der Lord dieses kurzerhand geklaut und mit aufs Scheißhaus genommen. Der Lord von Kidderminster dazu:

"Natürlich hatten die das schwarz auf weiß. Das kam gerade frisch aus den Druckerpressen von Bolivar. Dennoch heißt das nicht, das es echt war. Natürlich hat der Aufstiegsfavorit Nummer eins (Bolivar, wer denn sonst?) dieses Papier selbst gefälscht. Schön, dass das 'Dream Team' des Jahrhunderttrainers van Hausen sich trotzdem ein bisschen über diesen Spaß gefreut hat. Auch wenn sie auch sonst genug zu lachen haben, da diese Spitzenelf

extrem erfolgreich ist und ein Tor nach dem anderen schießt. Also kurz und gut: Das Stück Papier war gefälscht, Bolivar hat einen riesen Witz gemacht und ich hab leider einen wunden Hintern, da das Papier nicht ganz so weich und einwandfrei war, weil Bolivar sich nur dieses alte, braune und raue Papier leisten kann. Schade eigentlich. Dafür haben sie aber exzellente Spieler und einen gigantisch guten Trainer."

Das waren sie, die Worte des Lordes. Wobei er gerade bei dem letzten Ausspruch in ein so tiefes Lachen geraten ist, dass man es noch längere Zeit nachhallen hören konnte. Aktuell hat der Lord Bolivien verlassen und macht Urlaub in seiner Heimat mit der Begründung, dass "die hier so Holländer wie diesen van Hausen zum Glück nicht reinlassen."

07.02.2007 19:49 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Lord von K. geschockt: "Oh Gott! Ich bin mit van Hausen einer Meinung!"
Es gab ja schon viele Skandale, ob Drogen, Prostitution, Geldwäsche oder dergleichen mehr, aber nun ist etwas wirklich Außergewöhnliches passiert. Der Lord fasst es erschüttert mit eigenen Worten zusammen:
"Also ich schaute in die Zeitung und dachte an nichts Böses und da ist es geschehen. Es war furchtbar, grauenhaft. Ich war tatsächlich einer Meinung mit Piotr van Hausen. Ja, genau diesem van Hausen. Nein, das war kein Verwandter von dem Trainer Piotr van Hausen, sondern er war es wirklich. Zum ersten Mal in dieser langen Zeit hier in Bolivien muss ich ihm

Recht geben. Das ist wirklich noch nie passiert. Normal sind wir uns spinnefeind. Doch wie aus dem Nichts nun das. Ich denke nämlich, wie er, dass diese Verleumdungen und erfundenen Geschichten aufhören sollten. Das Ganze ist doch an den Haaren herbei gezogen. Jetzt schon wieder dieses Ding mit der Drag Queen-Bewerbung. Das ist erstunken und erlogen. Ich glaube, dass Herr El Felix hauptberuflich gar nicht Trainer, sondern Redakteur bei der BILD-Zeitung ist. So viel falsche Informationen, wie der von sich gibt, da kann ich mir nichts anderes vorstellen. Damit schließe ich mein Statement."
01.02.2007 14:07 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Skandal in Bolivien: Lord von Kidderminster und Redangel21 auf dem Klo erwischt
Nachdem in der letzten Woche publik wurde, dass der Trainer von San José gar kein Trainer sondern eine Trainerin ist, gibt es in dieser Woche den nächsten handfesten Skandal in Bolivien. Der Lord von Kidderminster und besagte Redangel21 sind in eindeutiger Pose auf dem Klo einer bolivianischen Kneipe erwischt worden. Leicht bekleidet und in einem Ring weißen Pulvers stehend wurde ein ortsansässiger Trunkenbold auf die Beiden aufmerksam. Dieser rief die Presse und dadurch kam dieser Skandal letztendlich an die Öffentlichkeit.

Doch nun erstmal ganz von vorne. Nach dem Spiel gegen El Ottmar und seine Jungs (auch wenn sie spielen wie Mädchen, Anm. d. Red.) und dem fulminanten 3:0 Heimsieg ging der Trainer der Stormers Lord von Kidderminster nach Hause und freute sich schon sehnsüchtig auf sein wohl verdientes, kaltes Bier, das er auf den Erfolg trinken wollte und das er schon im Kühlschrank bereit gestellt hatte. Er war gerade dabei die Türe aufzuschließen, als ihm ein Umschlag in seinem Briefkasten aufgefallen ist. Er nahm den Umschlag und legte ihn auf den Tisch, öffnete sich sein Bier und setzte sich in den bequemen Sessel. Nachdem er eins, zwei Mal daran getrunken hatte, ließ ihm der Umschlag keine Ruhe und er holte den Brieföffner und öffnete ihn. Doch bevor er nachschauen konnte, was denn der Inhalt sein möge, klingelte es auch schon an der Tür. Durch den Türspion sah er, dass es mal wieder Florian Eberle war, der scheinbar wieder Geld brauchte. Wahrscheinlich läuft er wieder rum und verkauft Kekse, um sich endlich mal einen richtigen Spieler leisten zu können, dachte sich der Lord. Und weiter fragte er sich dann, ob er wirklich aufmachen sollte. Naja, gute Kontakte zu einem Bordelltürsteher können vielleicht irgendwann nützlich sein, dachte er weiter und machte schließlich die Türe auf. Doch Florian Eberle wollte diesmal kein Geld, sondern Rat, wie er seine Mannschaft trainieren soll. Er war hinsichtlich des 5:5 auswärts ziemlich aufgelöst. Da der Lord ein guter Mensch ist, machte er ihm eine heiße Milch mit Honig und erklärte ihm, während der kleine Florian seine Milch artig austrank, ein paar taktische Raffinessen und verschiedene Spielzüge. Flo war nach diesem Gespräch glücklich und verließ singend das Haus des Lords. Bis zu sich nach Hause ging er nur noch im Hopserlauf und pfiff ein fröhliches Liedchen. Ihm nachschauend schüttelte der Lord den Kopf, schloss die Tür und stellte die Klingel ab. Endlich wieder allein, das waren seine Gedanken und er widmete sich wieder dem Umschlag. Darin war eine Einladung zu einem außerordentlichen Treffen der bolivianischen Trainer der zweiten Liga. Es sollte um acht Uhr und gleich um die Ecke in einer Kneipe stattfinden (also in einer richtigen Kneipe und nicht in einem der Puffs, Anm. d. Red.). Daraufhin schaute er auf die Uhr und diese zeigte ihm exakt 19:49 an. Da muss ich mich aber beeilen, dachte er sich und trank das Bier in weiteren zwei Zügen leer. Dann verließ er das Haus und ging zu Fuß zu jenem besagten Treffen. Auf dem Weg schwirrten ihm die skurrilsten Gedanken durch den Kopf. Einmal die Frage, ob El Felix noch immer über die Niederlage heulen würde, so wie er es direkt nach dem Spiel getan hatte und dann kam ihm die Frage auf, ob Piotr van Hausen wieder ein paar ‚Muntermacher’ dabei haben würde. In Gedanken und Vorfreude auf ‚Schimmel’ war er auch schon an der Kneipe angekommen. Er betrat sie und schaute sich suchend nach den Trainerkollegen um. Doch keiner von diesen bekennenden Tagedieben und Schwerenötern war zu sehen. Er schaute abermals auf die Uhr und diese zeigte nun 20:02 an. Unpünktliche Bande, dachte er und bestellte sich erstmal einen Gin

Tonic und setzte sich an einen der freien Tische. Als er seine Blicke so schweifen ließ und sich das ganze asoziale Pack dieser verarmten Gegend anschaute, bekam er Heimweh nach England und kippte seinen Drink in einem Schluck die Kehle runter. Der Nächste folgte sogleich. Auf ein Zeichen des Lords hin wurde ihm ein Weiterer serviert. Ein Doppelter. Wenn du diesen Abend ertragen willst, dann musst du saufen, dachte er und kippte sich auch diesen hinter die Binde. Sich langsam dem Delirium nähernd erkannte er auf einmal eine Frau an der Tür der Kneipe. Sie war scheinbar gerade erst eingetreten und blickte sich suchend um. Als ihr Fokus schließlich auf ihn fiel, begann sie zu strahlen. Er kannte sie irgendwie vom Sehen, aber konnte sich nicht mehr richtig an ihren Namen erinnern und fing an zu grübeln, woher er sie denn nun kennen könnte. Ist das eine der Nutten aus dem ‚Willigen Rehkitz’, fragte er sich. Er konnte sich die Frage leider nicht beantworten. Es war zum Verrücktwerden, aber es fiel ihm einfach nicht ein. Ach ich warte einfach mal ab, was passiert, dachte er sich. Sie ging zuerst an die Bar und bestellte sich etwas und ging dann schnurstracks zu ihm an den Tisch. Jetzt, wo er sie aus nächster Nähe betrachten konnte, fiel ihm auch ein, wo er sie schon mal gesehen hatte. Verdammt, das ist doch die Trainerin von San José und ich hab sie erst letztens im Fernsehen beim 6:0 gegen Bolivar gesehen. Nachdem ihm dieser Gedankengang nun endlich gelungen war, konnte er sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Sie setzte sich zu ihm an den Tisch, begrüßte ihn und er dachte, dass nun auch der Rest der Übungsleiter kommen würde. Gerade war er wieder vollkommen Herr der Lage und der Situation geworden, da schaute sie ihn an und teilte ihm mit, dass diese Einladung von ihr gefälscht wurde und das ein solches Treffen nicht stattfinden würde. Ganz verblüfft von dieser Aussage und diesem Geständnis schaute er sie lange an, bis er wieder die Worte fand und sie nach dem Grund dieser Irreführung fragte. Naja, ich wollte dich einfach mal alleine treffen ohne deine Saufbrüder und diese ganzen Huren, sagte sie. „Aha“, zu mehr war er in dieser augenblicklichen Situation nicht fähig. Dann bedeutete sie ihm, dass sie jetzt aufs Klo gehen würde und er ihr doch unauffällig folgen soll. Er wartete einen Moment und tat dann, wie ihm befohlen.

Den Rest dürfen wir leider aus zensurtechnischen Gründen nicht publizieren. Doch wir kommen wohl nicht drum herum die folgenden Geschehnisse zumindest in Stichworten wiederzugeben.

Nachdem er ihr auf die Toilette gefolgt war, trug es sich in der Kette, bis zum Entdecken durch den betrunkenen Gast und dem Eintreffen der Presse, etwa folgendermaßen zu:
Er in die Toilette – sie nackt – Kokain – Sex – Entdeckung.

Nun gut, soweit die Tatsachen. Welche Wellen dieser Skandal wirklich schlagen wird, das wird sich dann wohl in den nächsten Wochen zeigen. Auswirkungen auf das anstehende Spitzenspiel gegen Bolivar und somit P. v. H. wird das Ganze wohl nicht haben, denn der Trainer der Stormers ist topmotiviert und voller Hoffnung seinem ‚Lieblingsgegner’ ordentlich eins vor den Latz zu knallen. Sein aktueller Kommentar zu dem bevorstehenden Spiel:

„Meine Mannschaft ist gut drauf. Das sollte eine sehr einseitige Sache werden und ich hoffe, dass wir nebenbei auch noch etwas für das Torverhältnis tun können. Mein Tipp: 7:0!“

Ganz schön großspurige Töne. Mal sehen, was dahinter steckt und ob sein Team das halten kann, was der Lord von Kidderminster verspricht. Also Daumen drücken, ins Stadion pilgern und die Mannschaft lautstark unterstützen. Auf geht’s!
21.01.2007 18:23 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Verleumdung, Enten, Gänse – Was kommt da noch alles?
Nach dem letzten ZAT konnte man den Lord in Bolivien zum ersten Mal strahlen sehen. Durch ein souveränes 4:1 im fremden Stadion konnten sich die Stormers an die Tabellenspitze setzen. Mit sechs Punkten nach zwei Spielen steht man ausgezeichnet da. Als dann allerdings die letzten Zeitungsberichte in Umlauf gebracht wurden, verging ihm das Lachen ganz gewaltig. Nicht, weil er dadurch seinen Adelstitel verloren hätte, denn was da in der Zeitung stand war völliger Schwachsinn, sondern wegen dieser frechen Verleumdung zweier Trainerkollegen. Naja gut, eigentlich nur von einem Kollegen, denn dieser Piotr van Hausen ist ja wie ein Papagei und quasselt den Anderen immer alles nach. Ohne Nachzudenken übernimmt er einfach mal die gängige Meinung. Doch El Felix ist der besagte Trainer, der hier wirklich eine Verleumdung begangen hat. Hierzu eine erklärende Pressekonferenz, die der Lord von Kidderminster extra zu diesem Anlass einberufen hat:

„Guten Abend meine Damen und Herren. Ich bin der Lord von Kidderminster und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Was da wieder für ein Müll in die Welt gesetzt wurde ist wirklich ungeheuerlich. Da behauptet doch dieser Schmierfink El Felix, dass das nicht die echte Queen war, die mein Urahne da gevögelt hat. Er war zwar ein Trinker, aber kann doch trotzdem echt von unecht unterscheiden. Zumal diese Doppelgängerin vor besagten 100 Jahren noch gar nicht gelebt hat. Das war einfach mal wieder mangelhaft recherchiert. Ich denke, dass er noch ein bisschen Öl ins Feuer

gießen wollte, bevor das große Spitzenspiel steigt. Doch das ist gründlich in die Hose gegangen. Ich lass mich doch von solchen Kommentaren nicht provozieren und verliere die Fassung. Nein, neeeeiinnn, nnnneeeeeiiinnnnn!“ (Der Lord läuft rot an, guckt sich um und wirft den nächstbesten Stuhl an die Wand, der an dieser zerschmettert. Dann ringt er nach Fassung, schafft es nicht und wiederholt diese Prozedur. Das geht dreimal, viermal, fünfmal so weiter, bis er sich endlich wieder beruhigt.)
„Ok, es ist wieder alles in Ordnung. Es zerrt eben doch an den Nerven, wenn man sich so einen Mist durchlesen muss. Da wird man schon mal leicht aggressiv. Wenn dann auch noch so ein neunmal Kluger wie dieser P. v. H. alles nachschwätzt, dann bin ich eben auch mal außer Rand und Band. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf das nächste Spiel. Meine Mannschaft ist topfit und motiviert. Für die Motivation hat der Trainer meines nächsten Gegners alleine gesorgt. Ich hoffe wir können dieses Spiel gewinnen und danach geht’s dann erstmal wieder schön in den Puff. Danke für ihre Aufmerksamkeit.“

Also ist die Sache damit wohl geklärt. Der Lord ist ein Lord und El Felix kann nicht recherchieren. Außerdem ist der Adelstitel bei der Stadt ‚Kidderminster’ eingetragen, also ist es auch vollkommen unerheblich, wie das Ganze damals abgelaufen ist und wer mit wem den Beischlaf vollzogen hat. Es kommt nunmal auf die Fakten an und diese erklären sich von selbst: Es lebe der Positivismus!
17.01.2007 12:59 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Lord von Kidderminster gesteht: „Ja, mein Urahne hatte Sex mit der Queen!“
In einem Interview mit der ‚Sun’ hat der Lord von Kidderminster erstmals über seinen Adelstitel gesprochen und woher dieser stammt. Tatsache ist, dass ein Urahne des Lords sich den Titel erschlafen hat und zwar mit der heutigen Queen von England. Es war zu einer Zeit als die Queen noch jung und hübsch war, also vor etwa 100 Jahren. Der Urahne Kasper Petersen, der vorher nichts mit Adeligen zu tun hatte war dieses Dasein leid und wollte auch endlich zur gehobenen Klasse gehören. Auf einem Ausflug der Queen aufs Land ist es dann passiert. Sie machte Petersen das unmoralische Angebot ihm einen Adelstitel zu verschaffen, wenn er mit ihr den Beischlaf vollziehen würde. Er willigte

nach langen Bedenken ein und wurde daraufhin zum Lord von Petersen ernannt. Bis heute hat sich dieser Titel ständig weitervererbt und schmückt nun auch den Urenkel des alten Petersen: Lord von Kidderminster. Dieser ist zwar nicht stolz auf diese Vorgeschichte, aber findet es auch nicht weiter schlimm, da es ja immerhin die Königin von England war. Auf die Frage, ob auch er mit der Königin schlafen würde, um einen weiteren Adelstitel zu bekommen sagte er nur: „Ich bin doch kein Leichenschänder.“
10.01.2007 21:01 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Quak, quak
Ei, ei, ei. Da war wohl eine Ente unterwegs und ist schnurstracks in die Presselandschaft gewatschelt. Denn wie sich jetzt herausstellte gab es zwar die Prügelei, aber die Anschuldigungen des Lordes waren frei erfunden. Tatsächlich hat es diese ominöse Pressekonferenz nie gegeben und man rätselt jetzt noch über die Entstehung dieses Gerüchtes. Bei der Schlägerei während des Trainingsbetriebes ging es wohl eher um "Schimmel" und kostenlose Eintrittskarten für das Bordell der Stadt, das auf den Namen "Zum willigen Rehkitz" (siehe Bild) von Pater P. Orno getauft wurde und im Jahre 1999 seine ersten Gäste einlud. Seitdem ist es der angesagteste Laden der

Stadt. Daher reißt man sich hier auch um Freikarten. Damit sollte dann wohl alles geklärt sein.
Doch halt: Was macht eigentlich der Lord in so einem Etablissement? Ist das die feine englische Art? Und was hat das Ganze mit Florian Eberle zu tun, der sich zwar aus Allem heraushalten möchte, aber doch klar als Aushilfs-Türsteher dieser "Gaststätte" erkannt wurde und somit wohl doch tiefer drin steckt (harharhar) als er es zugeben möchte (also in der Sache und nicht in einer der Damen, Anm. d. Red.).
03.01.2007 01:19 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Eklat beim Training der Stormers // Vier Fäuste für ein Hallelujah
Wenn zum Trainingsauftakt schonmal die Fäuste fliegen, dann ist das wohl eher ein Zeichen, dass die Mannschaft heiß ist auf die Aufgaben, die da kommen. Man kann dann richtig das Adrenalin spüren, das ausgeschüttet wird und unter solchem Druck, wenn man sich am liebsten für den Verein zerreißen möchte, kann dann auch mal schnell die eine oder andere Sicherung durchbrennen. Wenn allerdings an der besagten Keilerei kein Spieler sondern der Trainer und sein Assi beteiligt waren, dann klingt das schon äußerst merkwürdig und man darf sich fragen, ob es hier mit rechten Dingen zuging!? Antwort: Natürlich nicht. Passiert ist dieser Skandal bei den Stormers am gestrigen Montag beim Abschlusstraining des Trainingslagers.
Das besagte Training war nicht einmal 15 Minuten alt, als man auf einmal den Co-Trainer zu seinem Chef gehen sehen konnte, er flüsterte ihm etwas ins Ohr und daraufhin schlug der Lord, eigentlich gar nicht seine Art, aber da er Engländer ist doch gar nicht so ungewöhnlich, ihm voll eine auf die zwölf. Der stellvertretende Übungsleiter, schwer angeschlagen, ging daraufhin zu Boden. Aber kaum, dass er dort angekommen war, stand er auch schon wieder auf und schlug zurück. So endete die ganze Angelegenheit in einer wüsten Keilerei. Nachdem die beiden Streithähne endlich getrennt werden konnten wurde das Training fort und der Ex-Co-Trainer an die frische Luft, also vor die Tür gesetzt. Doch was war geschehen? Auf der an das Training anschließenden Pressekonferenz gab der Lord von Kidderminster, mit einem gehörigen Veilchen und leicht blutverschmierter Lippe, dieses Statement zu den Vorkommnissen:

"Wie sie vielleicht mitbekommen haben gab es bei uns heute eine Schlägerei. Ich war einer der Protagonisten und schäme mich, da

ich sämtliche englischen Manieren vergessen habe. Allerdings habe ich in meiner Jugend Rugby gespielt und daher hatte diese Pfeife nicht den Hauch einer Chance gegen mich. Aber nun gut, das tut nichts zur Sache. Tatsächlich kam es dazu, weil mir mein ehemaliger Assistenztrainer gebeichtet hat, dass er in einem heimlischen Verhältnis zu El Felix steht. Die haben sich scheinbar nicht nur Briefmarkensammlungen, sondern auch unsere Trainingspläne und die geheimsten Taktiken zusammmen angeschaut. Kurz gesagt: Er war ein Spitzel und hat unseren Verein verraten. Da blieb mir keine andere Wahl. Nun müssen wir zwangsläufig unsere Pläne ändern und einen neu erdachten Weg einschlagen und hoffen, dass uns von den geklauten Informationen keine zum Verhängnis werden. Wahrscheinlich wird mein Ex-Assi nun bei El Felix anheuern. Aber auch diese Situation werden wir meistern. Nachdenklich stimmt mich allerdings, dass die Beiden scheinbar auch über diese Spitzelaffäre hinaus...naja, wie soll ich es sagen?...etwas haben. So wie es aussieht hat El Felix für die Informationen nicht in bar und auch nicht materiell bezahlt, wenn sie verstehen, was ich meine!? Da scheinen auch sexuelle Kontakte vorzuliegen, die zudem auch ins Rotlichtmilieu (siehe Bild) führen. Mehr möchte ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Danke für ihre Aufmerksamkeit."
02.01.2007 14:26 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Ganz Bolivien schläft?
Nein, denn zwei Trainer leisten sich schon vor dem Saisonstart einen erbitterten Zeitungskampf. Die zwei Übungsleiter der Klubs von Bolivar und den Stormers gießen jetzt schon jede Menge Öl ins Feuer und wollen damit die Spannung auf den Start der neuen Spielzeit bis ins Unermessliche treiben. So nimmt nun auch der Lord von Kidderminster wieder Stellung zu dem letzten veröffentlichten Bericht des Piotr van H.:
"Um die dümmliche Bemerkung mit dem Minister mal klar zu stellen: Ich weiß nicht, ob sie noch nie etwas von Kidderminster gehört haben, Herr van Hausen!? Das ist eine Stadt in England und eben dorther komme ich und bin ein Lord. Im Englischen

nennt man daher den Titel und die Stadt aus welcher derjenige kommt. Daher Lord von Kidderminster. Ich denke, dass ich Ihnen zu Weihnachten einen Atlas schenken werde, in welchem sie diese Fakten, der Stadt bezüglich, nachschlagen können. Außerdem wurde ich nicht Meister in Mexico, sondern habe den Copa Americana gewonnen, also den UEFA-Cup Amerikas und in diesem spielen sogar bolivianische Erstligisten mit. Also erzählen Sie mir nichts vom Pferd. Desweiteren wird es mir eine Freude sein an eben diesem besagten fünften Spieltag Ihnen und ihrer Mannschaft den Hintern zu versohlen. Das war soweit alles....ach noch ein Tipp für die Zukunft: Erst denken, dann schreiben!"
23.12.2006 14:03 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Neuer Lebensabschnitt
Mit der neuen Saison beginnt auch ein neuer Lebensabschnitt für den Trainer und Menschen Lord von Kidderminster. Nach drei Jahren hat er jetzt Mexico verlassen und das Abenteuer Bolivien startet. Erfolgstechnisch war dieser Schritt wohl eher einer zurück, nicht so gesellschaftlich. Diese Liga hat mit ihren verschiedenen Charakteren einen wesentlich größeren Reiz als noch die erste Liga in Mexico. Daher ist die Vorfeude auf die neue Spielzeit auch entsprechend groß. Allerdings warnt der Trainer schon jetzt vor einer übertriebenen Erwartungshaltung.

"Ich bin zwar ein exzellenter Trainer, aber die Spieler, also das Material mit dem ich arbeite, ist noch dasselbe. Wir haben kein Geld für neue Einkäufe und werden mit exakt der Mannschaft antreten, die auch schon die letzte Saison bestritten hat. Daher ist der Aufstieg eine reine Utopie. Wir müssen erstmal wieder schwarze Zahlen schreiben, um dadurch an Geld für neue Investitionen zu kommen. Das Saisonziel kann daher nur ein Platz unter den ersten fünf

lauten, sodass wir eine optimale Ausgangslage für die nächste Saison haben. Außerdem muss ich mich hier erstmal einleben, die Spieler und die Mentalität des Landes kennen lernen und sich ein gewisses Wohlfühlgefühl einstellen. Sollte dies alles gelingen, wird der Aufstieg wohl eines schönen Tages ganz automatisch ein Thema werden.
Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass so manch anderer Trainer (insbesondere Herr van Hausen) wohl mal wieder Drogenmissbrauch betrieben hat, als das Saisonziel zu definieren war. Es ist nicht so, dass ich Bolivar überhaupt nichts zutrauen würde, aber den Aufstieg nun sicherlich nicht. Bei der Menge "Schimmel", die er zu sich nimmt, wird er aber wahrscheinlich auch schon jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Es ist wohl wahrscheinlicher, dass man eine Nadel in einem Kamelsöhr findet, als dass Bolivar in der darauffolgenden Spielzeit erstklassig spielt. Neuer Sponsor hin oder her. Dennoch viel Glück für Sie, Herr van Hausen. Sie werden es brauchen."
22.12.2006 14:37 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Transfercoup
Kurz vor Ende der Saison haben die Stormers noch den absoluten Transfercoup präsentiert. Wer jetzt allerdings an einen Superstürmer oder an einen Welttorhüter denkt, der hat weit gefehlt. Nein, die Stormers verpflichteten den Startrainer Lord von Kidderminster von León AC aus Mexico. Er kann unter anderem die Zweitligameisterschaft Mexicos und den Copa Americana als Referenzen vorweisen. Noch in dieser Saison durfte er die Luft des Copa Libertadores schnuppern und kam dort mit seiner ehemaligen Mannschaft sogar bis in die Finalrunde. Kurz und gut: Er ist ein Trainer mit Erfahrung und schon ein paar hübschen Erfolgen (außerdem extrem gutaussehend, wenn sie wissen was ich meine, Anm. d. Red.).
An dieser Stelle wird sich jetzt der eine oder andere aufmerksame Fan fragen, wie man nur einen Erstligisten, der in der Blüte seines Lebens steht, verlassen kann, um in die zweite Liga zu gehen. Ehrlich gesagt weiß das keiner. Der frischgebackene Stormerstrainer begründet es so:

"Ach wissen sie: Erfolg ist nicht alles. Ich hatte eine schöne Zeit in Mexico und auch erfolgsmäßig kann ich nicht klagen. Aber, wie schon gesagt, gibt es da auch noch andere Dinge im Leben. Für mich war Mexico in letzter Zeit einfach keine Herausforderung mehr. Alles hat sich mehr

oder weniger eingespielt. Und wenn ich ehrlich sein darf: Ich bin in den letzten Wochen mehrmals während unseres eigenen Spiels eingeschlafen. Das ist wirklich kein gutes Zeichen. Da dachte ich mir jetzt: Entweder du bleibst ewig in Mexico und verlierst mehr und mehr den Spaß und das Interesse an diesem herrlichen Sport oder du suchst dir eine neue Aufgabe. Und das hab ich mit dem Gang nach Bolivien dann auch getan. Außerdem hat mir mein Arzt dringend geraten, dass ich Abstand von dem vielen Tequila nehmen soll. Ansonsten würde es böse enden. Dennoch hoffe ich, dass ich hier in Bolivien irgendeiner Ersatzdroge frönen kann. Es soll ja hier ganz gute Drogen geben. Also so munkelt man jedenfalls auf der Straße. Wie dem auch sei: Ich bin froh hier zu sein und hoffe, dass jetzt wieder mehr Fahrt in mein Leben kommt. Diese Saison wird das wohl nichts mehr, aber ab der nächsten Spielzeit werde ich die Mannschaft richtig einstellen inklusive der Vorbereitung zur neuen Saison. Daher schaue ich mir die ersten beiden Spiele auch von der Tribüne aus an, um erste Eindrücke zu gewinnen. Diese Methode hab ich mir beim Schneemann...äh...bei Christoph Daum abgeguckt."

Bewegende Worte des neuen Übungsleiters bei den Stormers. Mal sehen, ob er auch hält, was er verspricht.
01.12.2006 19:22 - Lord von Kidderminster - Stormers (Archiv)
Tequila für alle
Nach einem weiteren schlechten ZAT, mit gerademal drei Punkten aus drei Spielen, gibt es an diesem Wochenende Tequila für alle bei León AC. Man muss sich einfach mal den ganzen Frust von der Seele saufen und hoffen, dass es dann endlich mal wieder besser wird. Diese Saison ist insgesamt gesehen eine äußerst ernüchternde gewesen. Auch wenn man die letzten sechs Spiele noch positiv gestalten könnte, so kann man das Gesamtresultat nicht mehr merklich verbessern. Es bleibt nichts, als die Hoffnung auf die nächste Saison.
26.11.2006 14:37 - Lord von Kidderminster - León AC (Archiv)
Abschied?
So wie es derzeit aussieht müssen wir uns wohl nach dieser Spielzeit von unserem Rekordmeister Pachuca Club de Fútbol verabschieden. Wahrscheinlich wird der beste mexikanische Klub aller Copa-Zeiten den bitteren Gang in die Zweite Liga antreten müssen. Am letzten ZAT konnte der AC aus León sich gegen eben diesen Verein mit 5:3 durchsetzen. Dennoch wünsche ich Senior Nacho weiterhin viel Glück im Abstiegskampf. Auch wenn es nichts werden sollte, so drücke ich ihm die Daumen, dass er schnellstens zurück kommt. Gib nicht auf! Viva Mexico!
22.11.2006 12:00 - Lord von Kidderminster - León AC (Archiv)
Grauer Alltag
Mal wieder holte der AC aus León drei Punkte aus zwei Spielen am letzten ZAT und mal wieder konnten die Mannen von Trainer Lord von Kidderminster nur mittelfristig überzeugen. Durch das Ausscheiden aus dem Copa Libertadores ist man nun endgültig in diesem tristen Alltag gefangen. Am schönsten wäre es hierbei, wenn die Truppe einfach mal wieder national überzeugen könnte, aber das ist schon seit Wochen nicht wirklich gelungen, sodass man am Ende die Saison als absoluter Durchschnitt beenden wird und sie auch so sehen kann.
12.11.2006 20:19 - Lord von Kidderminster - León AC (Archiv)
Souverän?
Naja, so toll war das ja nicht was der AC aus León am letzten ZAT abgeliefert hat. International ist man mal so richtig auf den Hosenboden gefallen und auch in der Meisterschaft ging es einen Platz nach unten. Mehr als ein 2:0 konnte man daheim nicht einfahren. Da braucht man sich dann auch letztendlich nicht wundern, wenn man nächste Saison bei den internationalen Spielen zuschauen muss. Alles andere als eine klare Leistungssteigerung ist für den Trainer nicht akzeptabel. Hoffentlich kann die Mannschaft das umsetzen.
07.11.2006 21:41 - Lord von Kidderminster - León AC (Archiv)
Ärger bei León
Was ist bloß bei León AC los? International reißen die Mannen von Lord von Kidderminster einen Baum nach dem anderen aus und national mal wieder Krüppelfußball. Das erinnert doch stark an die letzte Saison. Wenn León nicht bald mal einen weiteren Schritt nach oben in der Entwicklung geht, dann bleibt man wohl ewig in diesem Stillstand hängen. Irgendwann sollte man sich mal wirklich in der Spitzengruppe der Primera División etablieren. Davon ist im Moment allerdings nicht viel zu sehen. Also hofft man wie jedes Mal auf Besserung.
29.10.2006 19:26 - Lord von Kidderminster - León AC (Archiv)


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