September 26
|
| Mo |
Di |
Mi |
Do |
Fr |
Sa |
So |
| | 01 |
02 |
03 |
04 |
05 |
06 |
| 07 |
08 |
09 |
10 |
11 |
12 |
13 |
| 14 |
15 |
16 |
17 |
18 |
19 |
20 |
| 21 |
22 |
23 |
24 |
25 |
26 |
27 |
| 28 |
29 |
30 |
|
|
|
Partnerseiten

|
|
|
COPA NEWS |
|
Game over, Wild West
|
Ob es Billy the Kid in der heutigen Zeit auch zu einem solchen Ruhm bringen würde, möchte ich doch ernsthaft bezweifeln. Damals, als es noch keine Autos gab, noch keine Wolkenkratzer und noch keine Sorgen um die Umwelt, da trumpfte dieser Herr enorm auf.
Als Held gefeiert, als Verbrecher verschrien, lebte er ein Leben am Limit, wie man heute sagen würde. Da es damals aber auch noch kein Burnout-Syndrom gab, konnte er diesen Alltag auf der Überholspur locker durchhalten. Er brannte nur ein oder zwei Mal durch, das allerdings aus anderen Gründen.
Heute hingegen würde er nicht mehr besonders auffallen. Zu seiner Zeit hat man die "Bösen" und die "Guten" auch noch trennen können. Da hatte der "Böse" die Mundwinkel nach unten gezogen und |
|
|
der "Gute" einen Stern auf der Brust. Während heute viele Menschen Hyänen im Wolfspelz im Schafspelz sind.
In unserer Zeit wäre er wahrscheinlich arbeitslos, denn wer braucht schon einen Kuhjungen? Ok, im Süden Amerikas bestimmt Einige, aber da ist die Zeit seit der Steinzeit auch stehen geblieben. Er hätte etliche Unterhaltsklagen am Hals, weil ein Mann mit solch rauen Händen sicher kein Millimeter dünnes Kondom über seinen Lucky Luke streifen kann. Er wäre ein Trinker, das hätte sich also nicht geändert.
Und in einem oder vielleicht auch in zwei Jahren würde er sicher im Krieg für sein Land fallen, das mal wieder irgendein beliebiges Ölland überfallen hat, weil der Verbrauch so angestiegen ist, dass man bald auch Rinder verheizen muss. |
|
19.01.2011 10:09 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Worcestershire
|
Ein Schotte in China, ein englischer Geheimagent in Nepal und ein walisischer Hund, der sich die Bälle leckt: Dazu gibt es einen echt guten Witz, doch leider bin ich kein Witzeerzähler. Und Sie kein Witzezuhörer. Deshalb darf sich nun jeder seinen eigenen Witz daraus basteln. Einsendeschluss innerhalb der nächsten sieben Tage.
Leberflecke arbeiten im Gegensatz zur Leber fast gar nicht. Wie kommen sie also zu dem Namen eines der produktivsten Organe des Körpers? Und wie viele es davon gibt und da ist einer und hier und da hinten auch noch, sogar im Ohr klebt einer wie alter Seetang an einer Muschel.
Man sagt ja immer, dass nette, fromme, ehrliche |
|
|
Menschen keine Leberflecke besitzen. Bei mir trifft das tatsächlich zu. Ich bin übersäht von ihnen und das ist auch gut so. Meiner Meinung nach verschönert das den Körper eher, genau wie der Dialekt die Sprache.
Wer will schon reden wie ein Hannoveraner? Also ein Mensch, der aus der Stadt Hannover stammt, nicht das Pferd. Vielleicht die Gesellschaft für deutsche Sprache, diese Miesepeter, die beim kleinsten englischen Wort Alarm schlagen.
Laptop. Ramsauer sagt dazu Klapprechner. Soll er doch, nur darf er nicht erwarten, dass irgendjemand mitzieht. Wenn er will, dann kann er es auch Banane nennen, nur auf den Sack sollte er einem damit wirklich nicht gehen. |
|
12.01.2011 08:16 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Grimassier
|
Als die Luftschlangen die Stadt verließen und sich einen anderen Weg erkoren hatten, konnte man ihre grünen Adern pulsieren sehen. Auch wenn nun der Gedanke an Absinth sehr, sehr nahe liegt, denke ich eher an den alten Zauberer, dessen Tricks nicht mehr zünden und der die Schlangen gern hatte. Auch wenn sie ihn immer wieder zum Kauf eines neuen Kaninchens zwangen.
Dieser Zauberer, Tag und Nacht nur mit einem großen Tuch bekleidet, konnte sich keinen Mantel mehr leisten. In seiner Kindheit, seiner Jugend und in seinen glorreichen Jahren hatte er immer ein mit Rubinen besetztes Cape.
Die Zeiten |
|
|
ändern sich und heute trinkt er Regenwasser aus dem Abflussrohr und braucht dieses nicht mal mit einer Zitrone zu säuern.
Der Flur seiner alten Wohnung war mörderisch lang, Altbau versteht sich, mit diesen kalten Ecken, wie sie nur noch in den Überresten einer vergangenen Periode stecken. Ein Duschvorhang trennte das Wohnzimmer von der Küche, doch der Geruch der Kohlsuppe hält sich an keine Grenzen, überwand diese Mauer und setzte sich in die Falten der Laken.
Dort kann man noch heute ein Gesicht erkennen, nur der Vorhang ist verfault. Und die Kohlsuppe. Und der Altbau. Und die Zähne des Zauberers. |
|
04.01.2011 09:51 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Teatimetabledance
|
Prächtig geschmückte Kleider, rauschende Bälle (Fuß-, Brüste, Tanzveranstaltungen), ein klein wenig zinnoberrot unterlaufene Augen, die einen verwischten Blick auffangen und zur Hand transportieren. Die Puppen drehen sich in der Bewegung, die Bewegung dreht sich in der gleichförmigen Rotation der Körper und die Körper bewegen sich tagsüber nicht.
Mitten in dieser phantastischen Anstrengung eines abgewetzten Geschichtenschreibers liegt der Schotte Mc Phillster auf seinen |
|
|
Händen. Ausgestreckt ziert er den Boden und die Leisten leisten sich ein Lächeln und die Kamera löst aus.
Doch nicht entschlafen oder beschlafen liegt er dort, wo andere nur ihre Füße hinwenden. Wenn eines abends die Türe zu ist, dann erlaubt die Motivation nur noch den wachen Gesellen einzutreten. Die anderen müssen draußen bleiben.
Nun breitet er sich aus, winselnd wie ein Hund vor der Metzgerstür, und kläfft den Blues der Gerechten. Selten war ein Schauspiel tiefer. |
|
28.12.2010 09:55 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Zuckermayerei
|
Glatt rasierte Pinienkerne, ausgetrocknete Rosinen und ein Hauch Studentenaufstand: Diese Zutaten reichen für ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Natürlich nicht für den Schotten selbst, der bei einem Kinobesuch in seiner Kindheit schmerzlichst feststellen musste, dass er gegen gewisse Nusssorten allergisch ist. Der Film war da eher Nebensache, denn er hatte einen wirklich dicken Hals.
Irgendetwas Lustiges, was könnte das sein? Eigene Erlebnisse? Können sich die anderen zu schwer vorstellen. Eigene Erlebnisse, die aber so allgemein sind, dass selbst Harry A. genug Phantasie hat, um |
|
|
zu verstehen. Könnte funktionieren, darauf baut heutzutage sowieso die ganze Komik auf.
Kennste, kennste, kennste...? Nein, du Arschloch, kenn ich nicht. Will ich gar nicht kennen. Dich nicht. Deine Freundin nicht. Und schon gar nicht deine verdammten Elektrogeräte.
Schön, dass es hier keine Zensur gibt. Die vielen * und Pieptöne würden alles versauen. Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass ganze Kunstwerke mit dieser Verstümmelung zerstört werden. Ein altes Lied von Kool Savas im Radio, da könnte ein Unwissender meinen, es würde ein Feueralarm übertragen. |
|
24.11.2010 08:33 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Godots Wartezyklus
|
Weder ein Hemd noch eine Hose, keine Kleiderbügel, wenige Socken und null Courage am Leibe: So muss man sich einen abgefüllten Schotten (kaum zu glauben) in China vorstellen. Whiskey säuft der Gute wie ein Kanaldeckel bei Sturmwarnung, aber Pflaumenwein und noch dazu urinwarm? Das halten die Schotten des Schotten nicht aus und gehen auf und über auf die graumelierte Straße.
Obwohl die Vögel wie Drucklufthämmer singen, die Sonne seine Netzhaut vergewaltigt und sein Mund schmeckt, als hätte er tonnenweise Zementpulver zu sich genommen, lässt sich Mc Phillster die |
|
|
gute Laune nicht versauen.
Wie schnell kann ein Mensch nervös werden, wenn auf einmal mehrere Augenpaare auf ihn schauen? Seine ganze Beobachtung bestand bisher aus einem Spiegel, in dem er sich die Reste der Zahnpasta aus den Ecken pulte. Nun sieht ihm ein Zweiter und ein Dritter dabei zu. Wer wären Sie am liebsten? Er, Beobachter 1, Beobachter 2, der Spiegel oder die Zahnpasta?
Wenn die Eidechse fliegen könnte und der Schnabel ein goldener Stock wäre und Zitruspapier die Wartezeiten der Welt aufsaugen dürfte, dann wäre der Schleier von allen Allegorien gezogen und der Mensch nackt. |
|
17.11.2010 08:35 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Büffet einer Kanalratte
|
Hätte Mc Phillster gewusst, wohin das alles führen würde, und wäre er sich aller Konsequenzen bewusst gewesen, dann wäre wohl alles ganz genau so abgelaufen. Nur eine Kirsche hätte er mehr gegessen, an einem heißen Junitag vor zwei Jahren, auf der Bank vor Tante Hartmuts Haus. Aber der Rest: Süper.
Warum eine Kirsche mehr? Wer ist Tante Hartmut? Die Frau von Onkel Sabine? An anderen Tagen aber wiederum der Mann von Tante Klara? Um was geht es hier denn überhaupt?
Erstens: Keine Kirsche, sondern einen Kirsch. Kaffee Kirsch, um genau zu sein. Den hätte er |
|
|
sich damals als XX-jähriger gerne hinter die Binde gegossen, aber mangels Kirschbaum und Strohballen, wurde es letztendlich nur ein Malzbier.
Zweitens: Tante Hartmut ist der/die Mann/Frau von Onkel Sabine/Tante Klara. Außer auf Parties, da heißen beide weder Tante noch Onkel, sondern einfach "SexyGirl48" und "StecherHengst@web.de". Da sich das aber so schwer merken lässt, sagen die meisten auch auf Parties Hartmut und Sabine. Auf solchen Parties wird sowieso nicht viel gesprochen.
Kellner: Möchten Sie ein BIER, Herr Phillster?
Mc Phillster: Nein danke, keinen Durst. |
|
09.11.2010 08:38 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Leckende Kieselsteine
|
Nicht umsonst werden die Steine als äußerst hart bezeichnet und nur in den seltensten Fällen lassen sie sich zerdrücken. Diese bittere Wahrheit musste auch der Schotte machen, als er sich beim letzten Fahrradausflug gehörig auf die Schnauze gelegt hat. Mit einem offenen Gesicht und geschlossenen Augen spazierte er schließlich den restlichen Weg zum Erstligaspiel seiner Mannschaft.
Noch völlig benommen brüllte er die kuriosesten Anweisungen rein: "Runter mit den Äpfeln, ich will es knallen hören", "Rudi, |
|
|
kehr mal den Strafraum" oder "Der König steht vollkommen ungedeckt". Trotzdem konnte das Team gewinnen, weil es ja eigentlich auch nicht abhängig ist von einem solchen Trainer, sondern schon seit geraumer Zeit das Ruder selbst in die Hände nimmt.
Aber da man ja immer einen öffentlichen Hampelmann braucht, hält jeder brav den Mund und lässt ihn über seine Taktik philosophieren, die zwar keiner befolgt, die sich aber schön auf dem Zeichenbrett macht. Selten konnte man eine so schöne Anordnung von Reiskörner bestaunen. |
|
02.11.2010 08:34 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Pizare Zituuazionen
|
Kann sich ein Topper noch toppen, oder ist seine Karriere zu Ende, wenn er ganz oben ist und sich den Kopf am Himmel stößt oder gar die Haare schon wieder in der Hölle hat? Natürlich kann nicht mal die Sphinx dieses Rätsel lösen, geschweige denn Ödipus. Deswegen macht sich Mc Phillster auch keine Sorgen um den eigenen geistigen Zustand. Die Gewohnheit macht die Hälfte und die anderen 60% lassen sich mit Tabletten unterdrücken.
Doch Spaß beiseite, selbst Freud könnte keinen Komplex erfinden, den ein Schotte in China |
|
|
nicht schon einmal hatte. Vater töten? Ja. Mutter heiraten? Ja. Über-ich schwängern? Ja. Einzeln Doppel spielen? Ja. Ja-Sager verneinen? Jein.
Gut, dann werden wir uns mal wieder an den Bericht machen. Kannst du dich bitte mal ein bisschen weniger verschreiben? Das machst du doch. Kannst du mich bitte siezen? Klar, kann ich Sie dich sitzen, Herr Phillster. Ist das dein Ernst? Gerne. Schuhcreme? Niemals. Dann geh zum Teufel, oder besser noch nach Japan. Gehst du mit? Nein, ich geh mit ihm jetzt einen trinken.
PPS: Seifenrestige Glücksrittergrüße. |
|
28.10.2010 23:49 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Flutschlappi kan tao
|
Ein Maler kann selbstredend streichen, die letzten Wochen hier in China kann er getrost in grau-grau streichen und selbst die Striche werden durch jüngere Prostituierte nicht farbiger. Das alles geht den Trainern gegen den Strich, ganze Streichquartette sind arbeitslos geworden und selbst der Verkauf von Streicher-Klavieren steckt in einer handfesten Krise. Wie soll da ein Galgenmännchen helfen?
Der Strich ist der Galgen und das Männchen der Übergalgen. |
|
|
Während nun der Strich in einem geometrichen Verhältnis zu den meisten Gehenkten steht, lässt sich mit Wörterrätseln allein die Welt nicht retten. Das musste auch der Retter aller Retter einsehen.
Die Guillotine wiederum ist sozusagen der Galgen reloaded bzw. der Galgen die Urguillotine, was sich aus dem Holz, dem Beil und dem Blut ablesen lässt. Allein das verflossene Blut würde ausreichen, um tausend Mal eine unendliche Geschichte zu schreiben.
|
|
20.10.2010 20:06 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Gelenkeknacktangosanlorenco
|
Ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Atem zu holen, ohne Essen im Magen und ohne alle Einsicht, spielt der Schotte munter drauf los. Irgendwie läuft es und wenn es läuft, dann rollt es auch immer. Zumindest da haben die übergewichtigen Spieler von Jinlai Yatai einen Vorteil. Dicke Stürmer sind Mc Phillsters Geheimwaffe. Ailton lässt grüßen.
So frisst, schießt und scheißt sich das Team zum Titel, |
|
|
oder wenigstens auf die ersten Plätze. Immerhin steht man zu seinen eigenen Worten und rudert nicht wieder zurück, wie es ein Feigling tun würde. Was einmal gesagt ist, bleibt auch so und drücken gilt nicht.
Kann jemand den Regenbogen festhalten oder einfangen? Kann jemand den Tee sieden oder ziehen lassen? Wer steht bereit, wenn es um die wahren Dinge des Lebens geht und wer steht abseits und lässt die Fahne für sich heben? |
|
13.10.2010 19:56 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Beißzangenmarathon
|
Ausgeglichene Walrösser, ein Krankenwagen, der Ehrenrunden dreht, gemischte Cocktailschläuche und ein fliegender Kranich. Das alles und noch viel mehr erreignete sich am letzten ZAT der chinesischen Helden von Jinlai Yatai. Der Schotte selbst sah es gelassen, auch die Aufhetzung eines ehemaligen Kollegen.
Vom Trainer von Qingdao Hailifeng war in dieser Woche Interessantes zu lesen. Obwohl das natürlich alles Blödsinn ist, hat sich Mc Phillster damit befasst. Dem Meister das Geleit geben, davon kann natürlich keine Rede sein |
|
|
und Gegentore fordern ist äußerst unsportlich. Das mag der Schotte und schrieb dem betreffenden Trainer auch postwendend eine Glückwunschkarte.
Solche Leute hat er sich immer gewünscht, denn wenn alles nur im Sing-Sang-Schlag abläuft, dann hat daran schließlich auch niemand Vergnügen. Typen, die auch mal reinhauen und frech sind, das fehlte bisher in China. Einem Meister muss man eigentlich etwas entgegensetzen, um keine Serie entstehen zu lassen. Das war auch damals der Grund, warum er selbst nach China gekommen ist.
|
|
02.10.2010 20:48 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Neongrüne Schlangen
|
Der vielbeschäftigte Trainer Mc Phillster, auch "der Schotte" genannt, hatte mal wieder ein Näschen für das Fehlverhalten eines Kollegen. Am Ende ging alles gut aus und da der Betreffende sicher sowieso schon auf der Palme ist, wird diese nun nicht auch noch angezündet. Aber dann lass gefälligst eine Kokosnuss runterfallen.
Natürlich nicht auf den Kopf, sondern in den Schoß, oder lieber einfach auf den Boden. Die Gefahr eines Eiersalats kann so |
|
|
minimiert werden und der Spaß an der Nuss maximiert.
Immer häufiger treten in diesen Tagen bunte Schlangen in den Wäldern Chinas auf und Töpfe und Kreisel und Doppelgänger von Doppelgängern, das ganze Land ist in Sorge, meint Mc Phillster. Dabei sieht die Schlangen niemand außer er und auch der Doppelgänger ist höchstens das eigene Spiegelbild.
So gehen die Wirren weiter und man kann bei so vielen Berichten und Setzereien auch nur verrückt werden. |
|
25.09.2010 10:29 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Tom Traubert
|
Meisterhafte Erzählungen lagen dem Schotten Mc Phillster bisher mehr als meisterhaftes Training. Seit er in China ist, hat er diese Disziplin allerdings bis ins Perfekte hinein betrieben und dem angefaulten chinesischen Erstligisten Changchun Jinlai Yatai Beine gemacht. Nicht durch die entstandenen Würmer, sondern durch Einsatz, Wille und was sich sonst noch gut anhört. Jeder hat die Philosophie auf dem Platz (Laufen bis zum Umfallen) und außerhalb des Platzes (Saufen bis zum Umfallen) verinnerlicht.
Was bei einer |
|
|
Verwechslung herauskommt, konnte man in manchem Auswärtsspiel bewundern. Da gab es nicht nur ordentlich auf die Mütze, sondern auch noch Hausverbot in der Stadionkneipe. Manche stellen sich aber auch echt an. In Schottland kommt man ohne dieses Verhalten überhaupt nicht rein.
Mc Phillster, der unlängst die große Mauer, mit dem Buch des großen Vorsitzenden bewaffnet, per Fahrrad abgefahren ist, sieht der Zukunft gelassen entgegen. Frühlingsrollen kann man schließlich auch noch im Herbst essen.
|
|
23.09.2010 08:26 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
King Bob vs. Queen Jane feat. Phillster MC
|
When your father to your sister he explains that you're tired of yourself and all of your creations...
Was dann? Was willst du dann machen? Wo soll sich das Loch in der Erde auftun, das dich verschluckt und nicht auf der anderen Seite wieder ausspuckt, sondern verdauend dem Unendlichen überlässt?
Now when all the clowns that you have commissioned have died in battle or in vain and you're sick of all this repetition...
Wo ist dann das Fenster? Wo ist dann der letzte Mensch, der dich doch angeblich kannte? Wenn deine Spuren im Sand verschwunden sind und nicht mal das Rascheln der Bäume dich mehr kennt, was willst du dann |
|
|
tun?
And you want somebody you don't have to speak to...
Dann bist du ganz unten, dann küsst du die Hunde in den Gassen, die Tauben auf den Dächern lachen dich aus, nicht mal der Metzger gibt dir einen Knochen. Aus deiner schwindelerregenden Höhe bist du auf den Boden der Welt zurückgekehrt und fühlst das Urblatt in deiner Hand zittern, weil es sich nicht mehr erinnert.
When you got nothing, you got nothing to lose.
Nutze die Zeit der Erneuerung, nutze jeden Tag, richte dich neu auf, schmeiß den alten Mist über Bord, trenn dich von deiner Vergangenheit, lass sie liegen wie eine zu eng gewordene Haut. Befreie deinen Geist! |
|
14.09.2010 17:47 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
Matratzensampatiko
|
Wie ein Wiesel, wie ein Luchs, wie 'ne Linde, wie ein Buchs, wie ein großes A-Hörnchen, gefolgt von fliegenden Schanzen. Kannst du singen, kannst du gehn, kannst du kreiseln, kannst du drehn, oder nur die linke Luft anhalten? Auf dem Feld und aus den Wiesen, sprießen, sprießen, sprießen, Blumen viel und reich an Zahl, bis zum letzten Abendmahl, sollen alle trocken sein, Rheinwein, klitzeklein.
Sicher versteht fast niemand dieses Intro und sicher hat niemand einen solchen Spaß daran wie ich, denn niemand kennt die Melodie mit der ich diese Zeilen singe, musiziere, jubiliere, onaniere.
Nein, manche Dinge übersteigen alles, manches kann man nicht begreiflich machen, der Platz ist zu klein, die Distanz zu groß, die Wörter zu schwach. |
|
|
Irgendwann verzerren Anmerkungen nur noch und der gewünschte Fluss wird zwar vorgestellt, aber kommt durch die vielen Steine nicht zum Laufen.
Deshalb muss mit viel Phantasie an diese Sache ran gegangen werden. Jeder sollte sich die einleitenden Verse in seinem eigenen Klang denken, fühlen und fasziniert empor schauen oder nicht begeistert den Kopf hängen lassen. Wer dazu noch mit Seifenblasen den Raum ausschmückt und abwechselnd hochspringt und sich hinlegt, der wird das mitmachen, was ich hinter mir habe.
"Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohl überlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt hatte."
|
|
08.09.2010 14:20 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|
|
|
|
 |

|
|
|
|