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COPA NEWS |
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Drecksgesindel
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Es gibt Tag, da sollte man lieber im Bett bleiben und nicht ins Internet gehen um mal eben zu schauen, wie der Lieblingsklub in der Tabelle steht oder ob es nicht doch Nacktbilder der Frau oder Freundin (oder Beiden) auf redtube gibt.
Doch leider steht man auch an solchen Tagen auf und macht genau das. Und dann hat man plötzlich eine Abmahnung im Briefkasten und man soll doch bitte für sein Pron-Gestreame ein wenig Geld bezahlen und sich |
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demnächst auf anderen Kanälen einen runterholen.
Was bleibt ist dann noch Fußball. Aber auch hier geht es nicht wirklich vorwärts, der eigene Verein dümpelt so in der Mitte der Tabelle vor sich hin, International sieht es eher nach Ausscheiden aus und so flüchtet man sich zu seinem besten Freunde - dem Alkohol.
Und es gibt Tage, da kann man nicht aufstehen wegen eines Kopfschmerzes, der in seiner Liga ganz weit oben ist. |
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20.12.2013 14:31 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Jahrmarkt der Hässlichkeiten
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Während aus dem Autoradio Page und Plant ein einsames "Babe I'm gonna leave you..." herausdrücken, fährt der einsamste Trainer der chilenischen Fussball-Ligen in seinem 1968 Ford Mustang McQueen-Edition eine staubige Straße einen Berg hinauf. Die Sonne geht langsam hinter den Anden auf (man befindet sich also auf der Westseite der Gebirgskette).
Taktitk und Technik sind für einen Moment aus dem Hirn fubinis verschwunden und seine Gedanken |
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konvergieren immer wieder zu der zentralen Frage, die in diesen Tagen die halbe Welt bewegt: Ist die Riemannsche Vermutung ein Beleg für Gödels Unvollständigkeitssatz? Und was haben die Illuminaten damit zu tun?
Wie dem auch sei, es steht wieder ein schwerer Spieltag an und die Mannschaft ist echt nicht gut vorbereitet. Der Cheftrainer hat versucht dem Team einen Begriff von Taktik zu vermitteln und die Abwehr gegen den Angriff Schach spielen lassen. Die Erfolge kann man dann Freitag abend sehen... |
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13.12.2013 10:05 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Lichbinderaten
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Auch bei unserem Lieblingsclub auf dem südamerikanischen Kontinent, demCD O'Higgins gegründet vom besten Kumpel von Magnum, ist der Advent eingetroffen. Aber anders als bei anderen, inkompetenten und/oder talentfreien Trainern in Chile kam der Advent hier sturzbetrunken an.
Zugegeben, es passt schon in die Landschaft beim CDOH, auf der anderen Seite ist es schwierig für den erfolglosesten Erfolgstrainer der Geschichte, dem gutausehenden fubini die |
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Mannschaft auf die schwierigen Aufgaben vorzubereiten, wenn eine in tannengrün gekleidete und rot bekerzte Gestalt vom Spielfeldrand interveniert.
Und zwar mit derben Sprüchen und fäkalen Vergleichen. Da kann man schon einmal genervt sein. Aber ein Trainer beim CDOH hält man sich bekanntlich an die zwei Grundregeln jeglicher Philosophie:
1. Es gibt immer einen einfachen Weg
und
2. Gewalt ist immer eine Lösung
Das Ende der Geschichte ist vorhersehbar... |
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06.12.2013 13:10 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Zalantanplanno
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Am Anfang war 1955. Oder so. Aber anschließend kam auch nichts besseres. Und insofern verwundert es nicht, wenn die chilenische Liga recht mau in die neue Saison gestartet ist.Auf der anderen Seite ist bald Advent und so gibt es vielleicht jetzt schon das ein oder andere Geschenk.
Sicher sein kann man sich aber, dass unserer Lieblingsclub keine Geschenke vergeben wird. Der Trainer hat |
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seine Spieler bei Guacamole und Tequilla (inklusive Wurm) auf neun Punkte aus zwei Spielen eingeschworen und gedroht, mit aller Härte durchzugreifen, falls es zu unvorhersehbaren Punktverlusten kommen sollte.
Ja, es weht ein rauer Wind durch die Anden und so kann man sich schon mal an die Zeiten zurücksehnen, als man sich noch hin und wieder ein Geschenk macht. Früher war alles besser. |
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29.11.2013 15:47 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Siebenundvierzig
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Nachdem die neue Saison anfängt, wie die Alte (siehe Bericht letzte Woche), beschäftigt sich unser innovatives Magazin in dieser Woche mit dem - nein, nicht mit dem Neuen, das hätten wir ja in der letzten Woche schon abfrühstücken können - mit dem, wie könnte es in Chile auch anders sein, Hässlichen.
Das Hässliche an und für sich ist zum einen nicht schön anzuschauen, zum anderen hinterlässt es auch einen virtuellen Zahnschmerz in der Großhirnrinde. Und damit spielen wir nicht nur auf die Unausgereiftheit einiger Fußballspielergesichter an, die, zugegeben, schon einmal an Unfälle im Schlachthof denken lassen, sondern auch an zähe, |
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unansehnliche Spiele (oder auch nur Spielzüge) die sich wie ein widerwärtiges Stück angeschimmelten Leders kauen lassen.
Zum anderen kann es auch zu empfindlichen Nebenwirkungen oder auch Kollateralschäden führen. Beispiel? Nach dem Besuch des "True Texas Chainsaw Massacres Redux" in der "lately extended bloody red kirmes version" hat man keinen Bock mehr auf Hackfleisch und/oder Zungenküsse. (Für den Vegetarier kann man wahlweise das Hackfleisch auch durch geronnene Sojamilch ersetzen.)
Was bleibt unterm Strich für diese Woche: Ein hässlicher Artikel, der aber immerhin als Vorbereitung für sechs schicke Punkte unseres Lieblingsvereins durchgeht. |
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15.11.2013 14:46 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Alt
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Alte Spieler, alte Trainer, alte Alte. Bevor hier jetzt ein "Alles auf Anfang"- oder "Neue Saison, neues Glück"-Artikel erscheint, werden alte Sachen der Inhalt sein. Abseits eines (mit Whisky und Wein widerlegtem) Stinsen'schen "Neu ist immer besser" wird es also ein "Alt aber noch brauchbar" geben.
Das Alte an und für sich, also nicht im Sinne von "alt an Jahren" oder "alt, aber ich nehm Dich trotzdem mit nach Hause", sondern mehr ein "ich kenn Dich schon länger, aber ich hab nichts Besseres" oder "ich hab halt kein Geld für was Neues, da muss das Alte halt noch länger halten", also mehr ein Festhalten am Gewohnten, ein Benutzen des Eh-schon-da Seienden, muss nichts Schlechtes sein. Statt eines neuen, unbekannten Stürmers setzt man den gewohnt torgefährlichen |
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Mittelstürmer der letzten Saison halt noch mal ein. Statt jede Woche eine neue Kleine über ein teures Abendessen in das heimatliche Schlafzimmer zu lotsen, ruft man halt - nochmal - die Dorfmatratze an und spart sich viel Geld und Vorspiel.
Im Fußball ist es ähnlich, bei Copa sowieso. Den Gegner der letzten Saison kenne ich und kann ihn auch besser analysieren, eventuell über mehrere Spielzeiten hinweg. Den neuen Mitspieler, vielleicht sogar in seiner ersten Saison, muss ich irgendwie erraten. Erfahrungen mit anderen Frischlingen helfen da vielleicht, wahrscheinlich aber nicht. Dies soll kein Artikel gegen neue Mitcopatadores sein, aber es zeigt eindeutig auf, dass man mit Altem besser rechnen kann.
Schön, dass Powerkraut wieder zu seinem Ex-Club gefunden hat, da weiß ich wenigstens, was mich erwartet. Die sechs Punkte sind sicher. Und alt ist er auch noch. |
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06.11.2013 16:22 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Schach dem Andentumor
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Aktuell findet die Schachweltmeisterschaft in Indien statt. Der Herausforderer Magnus Carlsen, 22 Jahre alt, ringt den Weltmeister Vishwanathan Anand nieder und liegt nahezu uneinholbar mit 6:3 vorne. Heute reicht ihm ein Remis um neuer Weltmeister zu werden.
Ein gammeliges Unentschieden reicht dem Tabellenführer der chilenischen Liga natürlich mal gar nicht, um den ersten Platz zu verteidigen. Selbst unser Lieblingsklub, der leider nicht ganz so toll in die Saison gestartet ist, liegt noch in Schlagdistanz.
Leider führt diese Situation zu einem gänzlich uninspiriertem Zeitungsartikel, für den sich der Autor schämt und mit müder und versagender Stimme Besserung verspricht. |
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22.11.2013 14:34 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Da tanzt der Derwisch
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Mitten in die gute Laune einer kleinen Feier kam die Nachricht, dass die Saison wieder losgeht. Sehr hübsch dabei, dass die Vortragende jung und glatt daherkam. Nicht so schön der desolate Geisteszustand des Trainers.
Das Bemühen der gesamten Mannschaft, inklusive Funktionären und Spielerfrauen, diesen zu ändern brachte wenig bis gar keinen Erfolg. So muss sich der Kader durch quälende Vorträge über die diametral wegbrechende Doppel-Sechs und zentral-opaker Kontextsensitivität in der Viererkette.
Wenigstens haben die Kicker dabei gelernt, dass man auch ohne sich einmal zu bewegen etwas über Fußball lernen kann. Deswegen spielt man nicht besser, aber länger schlecht. |
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29.03.2013 12:34 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Zwölf: Lee Morgan – The Sidewinder
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Die Sonne schien heiß herab auf die kargen Felsformationen der Atacamawüste, als fubini mit einer nicht mehr ganz neuen, nicht ganz so sterilen Geburtszange aus dem Uterus seiner Leihmutter herausgezogen wurde. Was und wie viel dabei beschädigt wurde, konnte nie genau geklärt werden; vielleicht wäre aus dem Jungen ohne diese Schäden ein erfolgreicher Rechtsanwalt geworden – wenn die Welt etwas braucht, dann mehr Rechtsanwälte.
Wie dem auch sei, nach einer eher wechselhaften ´schulischen Laufbahn, die ihn nach sechs Jahren Grundschule in die dritte Klasse brachte, schaffte er mit knapp 25 seinen Schulabschluss und konnte sich daraufhin seiner Karriere widmen. Er ergriff den Beruf, der seinen Neigungen am meisten entsprach: Linienrichter beim |
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Tennis.
Aber die internationale Tenniskrise und die Kürzungen in der Tennisballproduktion zwangen ihn dazu, sich ein zweites Standbein zu suchen und so kam er als Linienrichter zum Fußball, da er dachte Linienrichter sei Linienrichter.
Nach vier Jahren bemerkte er die Unterschiede, war aber in den Automatismen eines Fußballvereins gefangen und so kam es, wie es kommen musste: Trainer der Minikicker, Trainer der B-Jugend, Trainer der dritten Mannschaft, Trainer der ersten Mannschaft und anschließend die wohlbekannte, internationale Karriere, erst in Mexiko, dann in Chile.
Für die nächste Saison hat er sich vorgenommen, Spanisch zu lernen, damit er auch einmal mit seinen Spielern verbal kommunizieren kann und nicht immer auf den Teaser zurückgreifen muss… |
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14.09.2012 14:44 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil elf: Various – Music for gracious living
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Es war ein regnerischer Samstag gegen 15:30 , als fubini]/i] das Licht der Welt erblickte. Sein Vater war nicht zugegen, da gerade das Endspiel um die chilenische Fußballmeisterschaft stattfand. Seine Mutter schaute während der Geburt auf einem tragbaren Fernseher ebenfalls. Auch die Hebamme schielte zwischenzeitlich auf den flimmernden Bildschirm, was zur Folge hatte, dass die Geburtszange leicht abrutschte, aber das ist eine andere Geschichte.
Schon in frühester Jugend war das Leben des mit innerer Leere angefüllten fubini seltsam träge und uninspiriert. Unlust und Lustlosigkeit trübten das Bild des sonst so langweiligen Jungen. Nur, wenn ein Ball ins Spiel kam, ging eine seltsame Verwandlung in ihm vor und man erahnte, dass hier der Schlüssel lag, |
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der Schlüssel zur Seele des Jungen.
Leider interessierte sich niemand dafür und so blieb er einfach in der Ecke stehen und schaute nur ab und zu mit diesem inhaltslosen Blick auf den Bolzplatz, wo die talentierten Talente ihre Künste zeigten.
Später wurde er dann Trainer, aber die Leere blieb sein ständiger Begleiter und verstärkte sich später in seinem Leben noch mit der Melancholie. Diese Aura aus Interessenlosigkeit, Melancholie und Depressivität war so gewaltig, dass sich die Menschen in seinem Umfeld zu hunderten den Freitod wählten. Er wurde dafür vor Gericht gestellt, aber mangels einschlägiger Paragraphen nicht verurteilt.
In der nächsten Woche lesen Sie, wie dieser Mensch es schaffte, eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. |
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31.08.2012 16:53 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Zehn: Faith no more – Angeldust
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Abgerutscht. Schlicht und einfach. Nicht aus böser Absicht. Nicht aus Gehässigkeit oder weil das Kind so hässlich war. Nein, einfach abgerutscht. Der Kopf war voller Blut und Schleim, die Konzentration nach der langen Geburt schon etwas dahin. Ein leicht Müdigkeit, die auch die Arme erfasst hatte. Dazu der Ausfall der Klimaanlage, die eh schon wenig Frische brachte. Und dann einfach abgerutscht.
Das diese elende Geburtszange, aus speziell gehärtetem Nirosta-Stahl in Solingen hergestellt, vierfach veredelt und wiederholt mit einer Titan-Wolfram-Legierung überzogen, hinter dem Ohr festhing, dabei mit der Gabelnut die Fontanelle aufbrach und der Schenkelgrat das Hebelblatt gegen den limbischen Knoten drückte, konnte noch als Glück im Unglück betrachtet werden. Ein wenig mehr Drehmoment der Hebamme auf den Schenkelkörper des Achsschiebers und es wäre eine glatte Lobotomie gewesen.
Aber auch so waren die Folgen für den kleinen fubini eher schrecklich. Zu keinerlei Geistesleistung fähig, verlebte der ansonsten recht |
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aufgeweckte Junge eine Kindheit, abgeschirmt von den Ereignissen der Welt, zwischen Getränkekisten und weggeworfenen Prepaidhandies, zwischen Melonenschalen und abgelegten Goldohringen. Schon früh auf die Fähigkeiten seiner Füße fixiert, konnte er mit Beginn der Pubertät einiges Geld mit Fußmalerei verdienen, wobei er seine Arme an seine Körper band, um Mitleid zu erregen.
Der Traum von einer Karriere als Künstler scheiterte, ebenso, wie der Traum, durch die Erfindung eines Motors, der mit Wasser als Treibstoff arbeitete, reich zu werden. Die Formeln und Pläne des ersten Prototyps hatte er in monatelanger Kleinarbeit ausgetüftelt und in einem Schulheft festgehalten. Nachdem der Motor neun Stunden gelaufen war, dabei aus einem Tiefbrunnen neunzig Kubikmeter Wasser gefördert hatte, bei einem Verbraucht von neun Liter Wassern insgesamt, verwendete seine Mutter das Schulheft, um im Herd Feuer zu machen und fubini war zu faul, die vierzehn Seiten erneut niederzuschreiben. Und es gab Maispfannekuchen zum Abendessen.
Dann wurde er eben Fußballtrainer. |
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24.08.2012 15:35 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Neun: AC/DC – Let there be rock
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Ein Leben ohne Perspektive: Ein Kurzbiografie fubinis, erzählt von dem einzigen Menschen, der ihn wirklich nackt gesehen hat: Isolde Baden, die Hebamme, die ihn aus seiner Mutter holte und dabei leider mit der Geburtszange abrutschte, was wirklich üble Folgen hatte. Nicht für sie, aber für ihn.
fubini wurde als achtes der sechs Kinder eines karibischen Waldarbeiters und einer Inuitfrau, die sich mit ihrem Kajak nach Südamerika verirrt hatte, geboren. Die Familie bewohnte ein geräumiges Weinfass am Fuße eines erloschenen Vulkans und fubinio und seine Geschwister mussten schon früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Mit sechs Jahren wurde der kleingebliebene Junge zum „Mitarbeiter des Monats“ gewählt – von seinen Kumpanen, die mit ihm die Müllkippen der Hauptstadt absuchten.
Schon früh entdeckte der mit einer langsamen Auffassungsgabe gesegnete fubinio seine Liebe zu Bällen. Am liebsten wollte er jeden Ball anfassen, aber aufgrund der hygienischen Umstände durfte er diese nur mit den Füßen treten. Sein Talent dabei fiel niemandem |
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auf. Vielleicht, weil er keins hatte.
Mit fünfzehn verließ er sein heimatliches Weinfass und machte sich auf die Suche nach einer Arbeitsstelle, die ihm neben einem üppigen Gehalt auch Spaß bringen sollte. Diese fand er als Bikiniverkäufer am größten Strand des Landes. Mit siebzehn konnte er sich neun Unterhaltsklagen nur durch Flucht entziehen und nahm dabei den Namen an, den er bis heute hat.
Aus Mitleid stellte ihn die Frau des Vereinspräsidenten als Poolboy ein und nach einem intensiven „Gespräch“ mit der Gattin des Präsidenten, wurde er mit neunzehn zum jüngsten Trainer der Vereinsgeschichte. Der Name des Vereins wurde nach dem Weggang fubinis geändert, damit niemand die Verbindung zum diesem Tausendsassa herstellen kann.
Über mehrere Stationen, darunter den Club von La Piedad in Mexiko, fand der talentlose Trainer dann seine neue Wirkungsstätte in Chile und lebt seitdem von seinem Trainergehalt, aufgestockt durch Sozialleistungen und großzügige Spenden einiger junger, reicher, knackiger Witwen deren Körper der Schwerkraft zu trotzen scheinen. |
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14.08.2012 18:08 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Acht: Fischer Z – Word Salad
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Uh-Oh-D’oh. Wieder traf mich die Faust an meiner empfindlichsten Stelle, dem gerade verheilten Schlüsselbeinbruch. Aber so ein herzliches Schulterklopfen beim Wiedersehen ist ja irgendwie auch etwas Nettes. Auch wenn das Wetter schon am Flughafen bescheiden war.
Die Spieler hatten sich aufspaliert und hielten ihre – anscheinend geputzten – Fußballschuhe in die Luft und riefen gemeinsam irgendeinen Scheiß, den ich nicht verstand. Die Spielerfrauen waren auch da und man konnte erkennen, dass der Schönheitsindex mit dem Gehalt der Spieler anstieg – |
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wobei das Gehalt nicht unbedingt die Spielerklasse wiederspiegelte.
Irgendwie hatte ich den Eindruck, dieses Theater mit dem warmen Empfang sollte mich auf etwas vorbereiten, was mir gar keine Freude bereitete. Zuhause sah ich dann die aktuelle Tabelle, ärgerte mich ziemlich über die letzten Spielergebnisse, spülte alles mit einem Lagavulin runter und ordnete das übliche Straftraining an. Die Erholung war noch zu spüren, aber mehr wie man den letzten Kuss seiner großen Liebe erinnert, bevor sie dann mit einem besser verdienenden Mann abhaut. Ich goss mir noch einen ein… |
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26.07.2012 13:12 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Sieben: Emerson, Lake and Palmer – Pictures at an Exhibition
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Unbekannte Akkorde wabbern durch den abgedunkelten Raum, einzelne Lichtblitze, farbige Transparenzen täuschen das Auge, hämmernde Bässe, apokalyptische Visionen des nahen Todes, zuckende Leiber, die sich im harten Rhythmus der Musik winden, neben mir exstatische junge Frauen, nichtssagende Gesichter. Der schale Geschmack am falschen Ort zu sein klingt metallische auf meiner Zunge.
Ich stehe auf. Mit Mühe. Meine Beine gehorchen mir nicht wirklich. Langsam, unsicher, wie betrunken torkele ich in die Richtung, in der |
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ich den Ausgang vermute. Ein Hipsoel reicht mir eine Flasche, ich stelle sie achtlos zur Seite. Irgendwann ahbe ich es geschafft und öffne die Tür. Gleisendes Tageslicht droht, mein Hirn platzen zu lassen.
Glücklicherweise ist nicht jeder Arbeitstag so, sondern nur, wenn der Präsident des Klubs mal wieder einen auf Nähe zu seinen Spielern machen will. Ich überlege, dass ich urlaubsreif bin. Und tatsächlich verschwinde ich für ein paar Wochen Richtung Mittelmeer.
Macht’s gut, ihr Trottel.
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27.06.2012 13:17 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Sechs: Miles Davis – Complete Live At The Plugged Nickel
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Betrachtet man die Anden nicht als Grenze, sondern als Verbindung, so muss man sich mangelnden Realitätssinn vorwerfen lassen – zu unrecht.
Denn immerhin verbindet so ein Gebirge mehr, als es trennt. Nimmt man zu Beispiel andere Gebirge und untersucht hier die Trennungs- bzw. Verbindungseigenschaften, so kann man diese sicherlich in Relation stellen zu den Anden.
Beispiel 1: Der Himalaya. Auf der einen Seite Indien, auf der anderen Pakistan – öhm, |
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eher schlecht. Indien und Afghanistan. Indien und China. China und Tibet.
Nehmen wir Beispiel 2: Die Alpen. Auf der einen Seite Deutschland, auf der anderen Österreich. Die Schweiz. Italien.
Gut. Stellen wir fest, so ein Gebirge trennt mehr, als es verbindet. Und getrennt sind insofern auch Chile und alle andern südamerikanischen Staaten. Damit hat sich die These, die ich in diesem Artikel vertreten wollte in Luft aufgelöst. Hauptsache, die 0,3 Tk sind verbucht… |
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24.05.2012 14:10 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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Teil Dreizehn: Bad Religion - Against the grain
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Entsetzt stellt der asiatische Erfolgstrainer fest, dass sein schwedischer Artikel in Afrika erschienen ist. Da hilft nun nichts und man darf sich fragen, wie denn dieses passieren konnte?
Nun, eine Erklärung ist, dass der kleine Mann auf dem Sofa liegt und Bier trinkt, während er durch die neueste Ausgabe seines Männermagazins blättert und die guten Artikel sucht, die immer wieder erwähnt werden.
Eine weitere Erklärung ist die absolute Elektronik- und Techniklegasthenie des Trottels.
Aber was hilft ist das Trinken von großen Mengen Bier und dazu gute Musik. Im Moment der Soundtrack des absolut unterschätzten Spiels "The Saboteur". Der Mann hat Geschmack. |
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05.10.2012 17:45 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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