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Der Tod in den Anden

Es ist Anfang August und, nach naßkalten Wochen, ein falscher Hochsommer eingefallen. Die chilenischen Berghänge, obgleich nur erst zart benässt, sind dumpfig wie im November und in der Nähe der Stadt voller Fans und Anhänger, die ihren Libelingsklub, den CDOH, sehen wollten. Am Stadion, wohin stillere und stillere Wege ihn geführt hatten, hat der Trainer, der beleibte und rappeldürre fubini, ein kleine Weile die volkstümlich belebten Zuschauerränge überblickt, an dessen Rande einige Ordner versuchten, die in hektischer Ekstase, die heidnischen Ursprungs erschienen, umhervagabundierenden Fußballbegeisterten innerhalb der durch sonderliche Vorschriften in unerkennbaren Mustern verbauten Absperrungen zu halten, nicht zuletzt um ein ungesteuertes, ja chaotisches Ausbrechen der verrückt, sogar entrückt anmutenden Menschenmenge auf den grünen Teppich, das Heiligtum dieses Tempels, zu verhindern.


Ob er nun aus dem Innern der Katakomben durch das bronzenen Tor hervorgetreten oder von außen unversehens heran und hinauf gelangt war, blieb ungewiß. Mäßig hochgewachsen, mager, nartlos und auffalend stumpfnäsig, gehörte der Hauptübungsleiter zum rothaarigen Typ und besaß dessen milchige und sommersprossige Haut. Die chilenischen Andensonne brannte auf den hager dem losen Sporthemd entwacchsenen Halse und färbte die Haut in einem Tone, der unentscheidbar zwischen Rost und Rot pendelte. Er dachte an seine Arbeit, dachte an die Stelle, an der er sie auch heute wieder, wie gestern schon, hatte verlassen müssen und die weder geduldiger Pflege noch einem raschen
Handstreich sich fügen zu wollen schien. "Man muss sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" hatte Camus einmal geschrieben, und hier, unter der gleißenden Sonne Südamerikas, die die Luft

vor den Augen flimmernd machte, hier füllte die Erkenntnis über die inhärente Wahrheit dieses Satzes den Kopf, den Bauch und die Lungen des Trainers.
Jeden Tag aufs Neue kommt fubini auf das Trainingsgelände und bringt den müden Kickern die Grundbegriffe des modernen Fußballs bei. Eine absurde Situation, absurd in dem Sinne, dass es einerseits eine grundsätzlich sinnlose Tätigkeit ist, es ist kein Sinn zu erkennen, faulen, Technik und Taktik abgeneigten Millionären eine Kunst beizubringen, die an und für sich genommen genau die Sinnlosigkeit definiert, der man entfliehen will; auf der anderen Seite herrscht in einem Menschen, in einem Trainer aber doch der Gedanke vor, seinem eigenen Handeln und Tun einen Sinn zu geben, der eigenen Existenz eine Essenz zu geben, da sich ansonsten die Frage stellt, warum man die Bürde des Lebens auf sich nimmt.

In der Akzeptanz dieses Dilemmas - der Erkenntnis folgend -, in dem Wissen, dass es kein sinnvolles Leben aus sich selbst heraus gibt, kann man der zärtlichen Gleichgültigkeit der Welt die Umarmung entgegenbringen, die eine eigene Sinnhaftigkeit in der Revolte gegen die Absurdität fundamentiert. Aus dieser Sicht heraus, den Göttern lachend ob der eigenen Strafe entgegentretend, den Felsen wieder und wieder den Berg hinauf bringen, jeden Morgen zu seinem Stein zurückkehrend ihn "Freund" nennen, dass ist das Ziel, welches sich auch in fubinis Tagesablauf widerspiegelt. Jenden Tag zu seinen talentbefreiten Spielern zurückkehren, jeden Tag die Abseitsfalle trainieren und am Wochenende steht wieder einer hintendrinn, jeden Tag das Kurzpassspiel loben, und am Wochenende gibts doch nur den langen Ball, der verlorengeht. Und der Trainer geht abends nach Hause und freut sich auf den nächsten Tag.

Wir müssen uns fubini als glücklichen Menschen vorstellen.
31.07.2014 13:45 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Masseltoff
In einer aufsehenerregenden Art und Weise hat der hessische Großmufti ein erneutes Zeichen seiner Basta-Politik zum Besten gegeben und die ganze Liga, zumindest die Hälfte der mir bekannten realen Nicht-Muftis, äh, Nicht-Multis ergibt sich stande pede und mit fliehenden Fahnen. Kein Wort mehr gegen die Schweiz oder gegen Länder, Ligen, Menschen, Mitbewohner, die in irgendeiner Art und Weise mit der Schweiz in Verbindung oder gar Verbrüderung stehen.

Stattdessen wird als Gegenbewegung das Hohelied des Alpenlandes angestimmt, Alle Schweizer mit Chawer gelobt und alle, die gegen dieses bezaubernde Land zwischen den gigantischen Gipfeln der Alpen reden, als Chomez benannt. Mit Daffke. Und ohne zu überlegen kann man allerlei schöne und feinde Dinge über die Eidgenossen und ihre Eigenarten sagen:

- es gibt grandiose Schokolade, die am Gaumen schmilzt und voller Aroma die wildesten Geschmacksphantasien befriedigt; mein Favorit: 99% Kakao von L+++t, die verklebt den ganzen Mundraum mit bittersüßem Kakaogeschmack, und dann mit einem guten Roten aus dem Languedoc wieder abwaschen, ein Traum!

- über 80 Säugetierarten, davon der größte Teil, obacht!, Fledermäuse! Es gibt Mufflons (nagut, aus Frankreich eingewandert, aber immerhin) und Luchse, Adler und Waldkauze, Steinböcke und Gämse. Und allerlei Getier mehr.

- die Fahne ist natürlich farblich und formensprachlich ein ganz

großer Wurf. So groß, dass eine bekannte Holfsorganisation quasi eine Karrikatur derselben als Wappen wählte - und sich sogar danach benannte!

- unter den acht höchsten Köpfen der Willensnation Schweiz (Bundesrat (sieben) und Kanzler (dies ist ein generischer Maskulin ihr Kampfemanzen!)) befinden sich vier Frauen (Simonetta, Doris, Eveline und Corina) und vier Männer (Didier, Ueli, Juhann und Alain)! Die Kanzlerin heißt Corina Casanova. Hihihi.

- das Schweizer Offiziermesser ("Sackmesser"). Ein feinmechanisches Meisterwerk mit einem breiten Funktionsspektrum und allerlei sinnvollen, teilweise auch unsinnigen, handwerklichen Nutzfunktionen. (nun gut, das erste wurde aus Deutschland geliefert, aber sei's drum...)

- die Genfer Konvention als Versuch, dem Krieg Regelen zu geben. Und weitere Funktionen, die zu einem humanitären Völkerrecht führen (können).

- Rösti, Käsefondue, Kirschwasser, Raclette, Birchermüsli, Toblerone, Ovomaltine und Rivella.

- wenn man von Norddeutschland ind die Seealpen fährt (Alpes-Maritimes), kann man über die Schweiz fahren. Und da kann man auf wunderschönen Rastplätzen pausieren, Landschaft und Wetter genießen und gemählich weiterfahren.

- das Jazz-Festival von Montreux.

Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Aber das beste an den Schweizern ist: die hau ich alle weg!
23.07.2014 14:53 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Zackebumm zum Zweiten
Oha! Da ist man dem schweizer Supertrainer wohl zu nahe getreten und dieser fühlte sich dann ein wenig irritiert. Das ist erst mal nicht verkehrt, muss aber korrigiert werden. Hier geht es nicht um persönliche Animositäten, sondern nur um den Kampf um die Meisterschale der Andenrepublik.

Insofern ist keine Entschuldigung von Seiten Sisus nötig. Zwar vebringt der umtriebige Alpenländer viel Zeit in Deutschland (in Hessen, so lauten Gerüchte), dennoch sollte man sich durchaus seinen Nationalstolz behalten. Und aus ersichtlichen Gründen nicht jedes Wort, was der Übungsleiter unseres Lieblingsklubs, der völlig

durchgeknallte fubini, im Delirium so herunterbrabbelt, für bare Münze nehmen.

Aus verlässlichen Quellen weiß man, dass der weitgereiste Einsiedler die Schweiz mag, die Schweizer mag, jedoch der Sprache und der Antieinwanderungsentscheidung nicht viel abgewinnen kann. Insofern ein klares Angebot für ein Shake-Hands mit dem Schweizer und die Bitte, doch die Aus- bzw. Abwanderungsgedanken aus der chilenischen Liga zu begraben und lieber zu versuchen, den immobilen Touretteisten auch einmal auf dem Fußballfeld zu schlagen - und nicht nur beim Wettsaufen in irgendwelchen dunklen Kaschemmen.

Zur Lage der Liga: Ich hau euch alle weg.
16.07.2014 15:46 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Skandal - Elvis lebt nicht
Die Schweizer sind ja ein bisweilen missverstandenes Bergvolk. Seit Jahrhunderten leben etwa siebzig Familien zwischen den hohen Gipfeln der Alpen und suhlen sich in ihrer heroischen Geschichte, von der ein Großteil auf den Balladen von Friedrich Schiller beruht. Der Fortschritt zwischen grünen Wiesen voller Kühe und schneebedeckten Hängen voller Bernhardiner inklusive Schnapsfaß war ebenso nicht aufzuhalten. Schon 1990 erhielten die Frauen das volle Wahlrecht. Die meisten haben es allerdings bis heute nicht verstanden.

Man muss die Schweiz und die Schweizer einfach lieben. Junge, überbezahlte Taugenichtse, die das Weltfinanzsystem aus Jux und Tollerei zum Kollaps treiben, Käse, der so schmeckt, wie er riecht, und als hauptsächliche Nahrungsmittel irgendwie alles, was man aus Kräuern machen kann (Limonade, Bonbons) und dazu alles, was man irgendwie in heißen Käse stippen kann (Brot, Fleisch aus den Kühen und den Berhardinern, Kirschwasser). Zwischendurch trifft man wunderschöne Frauen mit bezaubernden Figuren und dann machen diese Frauen den Mund auf und

ein Geröll schwappt einem entgegen, welches die Trommelfelle Lawinengleich durchlöchert. Zudem ist die Schweiz weltoffen und tolerant jedem gegenüber, wenn er denn Schweizer ist.
Leider haben die Schweizer keine Ahnung von Fußball. Seltsamerweise waren sie bei der WM und haben nicht mal schlecht gespielt. Und sind dann recht unglücklich ausgeschieden, weil sie halt nicht bis zum Ende durchgespielt haben, sondern zwei Minuten vor Schluß keine Lust mehr hatten. Wie dem auch sei, auch der schweizer Botschafter in Chiles erster Liga zeigt bedauerlicherweise seine Unwissenheit und Ahnungslosigkeit. Eine wiederholte Meisterschaft unseres Lieblingsklubs, des CDOH ist bedauerlicherweise nicht in Reichweite, und das nach drei Meisterschaften in Folge ein Trainer neue Pespektiven auslotet sollte man mit Resepekt betrachten und nicht mit Hohn und Spott. Immerhin hat dieser Trainer, der weltoffene und tolerante Nichtschweizer fubini, einst einen Schneeballschmeißenden Schweizer vom Balkon eines Luxushotels in Arosa gerettet, als dieser nach einer durchzechten Nacht noch Spässle machen wollte...
11.07.2014 08:42 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Skandal - Ameisen auf Datenautobahn
Neue Runde und wieder einmal ist man der gejagte Gegner, der von allen die Bude vollbekommt. Eine erneute Titelverteidigung unseres Lieblingsklubs CDOH ist nicht möglich, zu gut und zahlreich sind die Gegner in der höchsten chilenischen Liga, die zu den besten Ligen der Welt gehört und nur noch von Indonesien und Gibraltar übertroffen wird.

Der strebsame Übungsleiter der Kicker, der blassgesichtige Clearasil-Junkie fubini ist dementsprechend frustriert und beim Training nicht wirklich bei der Sache. Zu übermächtig die Gegner, zu klar das Feindbild und zu schlecht gelaunt, um wirklich dagegen zu steuern. Da bleibt im

Grunde, und hier sind sich die Experten ausnahmsweise einmal einig, der Kampf gegen die vorprogrammierte Mittelmäßigkeit, die ihre dürren Finger spinnenartig in die offenen Wunden bohrt.

Aber man ist nicht untätig im Hause des Trainers. Da Chile also für die nächsten Jahre verbrannt und tot ist - in sportlicher Hinsicht - geht der Blick ins Ausland. Hier gibt es eventuell noch einige Herausforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel ein Wiedereinstieg bei La Piedad. Oder mal ein Abenteuer auf dem Nordamerikanischen Subkontinent. Man wird in naher Zukunft sehen, wohin es das Mensa-Mitglied Porno-Pete verschlägt. Wir meinen natürlich fubini.
04.07.2014 12:48 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Zebrajagd
Niemand weiß so ganz genau, was das fast ausgestorbene amerikanische Zebra dachte, als es nur noch den Bergtiger, den Luchs und das Pinselohr vor sich hatte. Vermutlich auch "ein einfaches Restprogramm". Wie dem auch sei, unser Lieblingsklub CDOH hat mitnichten ein einfaches Restprogramm. Zumindest nicht, was den Saisonabschluss in der Liga betrifft.

Natürlich ist das, was an das letzte Spiel

anschließt ein einfaches Restprogramm: Ron-Harpe-Umtrunk bis zum nicht mehr gehen können und am nächsten Tag all die Schweinereien, die man so in der Lobby erledigt hat, in der Zeitung lesen.

Aber das ist ja unter Profifußballern schon fast der gute Ton. Da freuen wir uns doch, wenn es endlich eine Weltmeisterschaft in Shanghai gibt. Da sind nach der Vorrunde nur noch 30 Prozent der Spieler auf freiem Fuß. Es lebe die Demokratie.
26.05.2014 17:52 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Zankanstalt "Zum fetten Backfisch"
Die Würfel in Chile sind ja schon gefallen. Das Restprogramm des Titelverteidigers ist zu schwer und der derzeitige Tabellenführer hat ganz einfach die Nase vorne und aufgrund der schwächelnden Gegner ein leichtes Spiel, die Meisterschaft in der Andenrumpelkammer zu erhaschen.

Schade. Irgendwie ist ganz Chile enttäuscht von der diesjährigen Meisterschaft, die durch den Vollpfosten fubini vorzeitig entschieden wurde - und das durch zwei katastrophale Fehler in der Nachspielzeit. Wie dem auch sei, wenden wir uns nun den wirklich wichtigen Dingen der Saison zu: den Cheerleadern.
Das Wort kann man treffend mit

"Freudenführer" übersetzen und mit ein wenig honterfotziger Schmunzelei landet man dann sehr schnell in Gedankengegenden, in denen man auch sieben Euro für ein kleines Bier bezahlt, da ja die Gesellschaft, die man hat, das Leben so viel leichter macht. Und die Brieftasche. Ein Prosecco für 20 Euro sitzt ja wohl noch drin, bevor man auf Laken liegt, die Heimstätte diverser endemischer Tier- udn Pflanzenarten sind.

Zurück zum Fußball. Bedauerlicherweise kommt vom frischrasierten Trainer unseres Lieblingsklubs, dem artenreichen fubini nur ein Satz auf der Pressekonferenz: "Ich hau euch alle weg!" In diesem Sinne.
23.05.2014 08:20 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Failure of Electric Shock Treatment for Rattlesnake Envenomation. In: Annals of Emergency Medicine. Band 20, Nr. 6, Juni 1991, S. 659–661.
Klapperschlangen kommen in den südamerikanischen Anden, den Kordilleren und den sonstigen Mittelgebirgen in Chile so gut wie nicht vor. Allerdings sind sie hier, zumindest in den niederen Höhen, also etwa mittelhochtief, schon gesichtet worden, wenn auch nur selten und nur in wenigen Exemplaren.

Also nichts, worauf man seine Ernährungsgewohnheiten ausrichten kann. Wie dem auch sei, im in der Überschrift angeführten Artikel ist zu lesen, dass es nach einem Klapperschlangenbiss keine Vorteil bringt, sich ein Zündkabel an den Lippen

anzuschließen und den Automotor fünf Minuten lang bei 3000/min laufen zu lassen.
Dies soll als Warnung für die Gegner des CDOH gelten. In welcher Form auch immer diese Warnung verstanden werden wird, sie ist ausgesprochen und wird nicht zurückgenommen. Des Weiteren möchte der Vorstand des angesprochenen Vereins mitteilen, dass man ernsthafte Überlegungen gestartet hatte, den Trainer zu ersetzen durch den schwedischen Erfolgstrainer fubinini, der jedoch von seinem Ex-Klub wieder zurückgeholt wurde. Mal sehen, wie lange diese Liaison diesmal hält...
16.05.2014 17:04 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Tadaa
Da ist man einmal nicht da und prompt passiert‘s. Nun ja, damit sind wohl alle Chancen auf eine wiederholte Meisterschaft erledigt. Jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung.

Hintergrund dieser eigenwilligen Spieltagsanalyse ist natürlich das Nichterscheinen am letzten Spieltag, dass einem kolossal gefülltem Kalender gepaart mit einem kolossal nichtverfügbarem Internet geschuldet ist. Unser Lieblingstrainer, der hochbegabte fubini, hat es also nicht geschafft, eine vernünftige Mannschaft vulgo überhaupt irgendetwas auf die Beine zu stellen und

so ist es nur Recht und billig, das er bestraft wird.

Die Horden von Fans haben sich auch schon auf Facebook organisiert und in der Gruppe „Bestraft fubini“ mehrere Alternativen überzeugend vorgebracht: Auspeitschen, mit ranziger Butter einölen, mit Ameisenscheiße bewerfen, Zehnnägel füttern oder ein schmackhaftes Abendessen aus diversen Insekten und Meeresbewohnern – nur ohne Fisch.

Wie dem auch sei, für den CDOH ist die Saison durch, der Drops ist gelutscht, die Kuh im Eis eingebrochen und dem König fehlt ein Zacken in der Krone.
09.05.2014 14:36 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Eichbaum Ureich Pils
Kraftvoller Genuss im Schatten der Eiche. Okay, klingt schon ein wenig schwülstig und irgendwie leicht konservativ-rechts. Ist aber ein leckeres würziges fein gehopftes Pils genau nach dem Geschmack des Autors dieser Zeilen.

Und wenn der geneigte Leser wüsste, wie viel von diesem feinen Pilsgetränk im Moment im Magen-Darm-Trakt des Autors innewohnen, dann würde sich der geneigte Leser wundern, wie diese Zeilen relativ fehlerfrei präsentiert werden.

Naja, vieles davon ist die geniale Rechtschreibkorrektur vom Opera 12.17, aber einiges ist auch der Höchtsleistungskonzentrationsfähigkeit des Autors zu verdanken. Aber

wem erzähl ich das. Kommen wir wieder zurück zum Fußball im Westküstenstaat.

Unser Lieblingsklub scheint irgendwie nicht recht vom Fleck zu kommen. Es fehlen Impulse aus der Schweiz (Kraut und Kirschli) und aus Hessen (Sauergespritzter und Hannelore) und natürlich auch - speziell für unseren Lieblingstrainer - die Zwillinge. Wobei ich ganz ehrlich bin und den Zusammenhang nicht mehr ganz hinbekomme. Wenn ich mich recht erinnere waren die Schwestern eines Powertrainiers Zwillinge, aber er wollte die Beiden nicht verleihen. So oder so ähnlich.

Wie dem auch sei, wir hauen euch alle weg. Und noch ein Eichbaum für mich, bitte...
24.04.2014 21:39 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Aufgeplatzte Herpeslippe
Eine Taube lässt ein wenig Verdauungsüberbleibsel fallen, die ein Hochzeitskleid unflätig beschmutzen, worauf eine Ehe nicht geschlossen wird. Ein plötzlicher Windstoß schließt eine Tür, die mit einem so lauten Knall zuschlägt, dass ein Mann vor Schreck vom Sofa fällt, so dass ein Kind nicht gezeugt wird. Ein Mann wirft eine Münze, diese fällt auf die Zahlseite und er geht nach Hause - ohne ein weiteres Bier. Seine Frau freut sich, reicht die Scheidung nicht ein und verpasst somit die Begegnung mit dem Mann, der sie richtig glücklich gemacht hätte.

Zufälle bestimmen das Leben und niemand kann sagen, was passiert, wenn man sich so und nicht anders entscheidet, oder eben ein Vogel, ein Windhauch, eine Münze anders fällt. Viel tiefer greifen die menschlichen Entscheidungen, die wir bewusst treffen, in die Schicksale anderer

Menschen ein. Fährt man in die Schweiz und haut sich Bauch und Kopf dicht? (Dran denken: Dummheit frisst, Intelligenz säuft!) Oder bleibt man zuhause und macht Diät?

Da das Fußballspiel an und für sich nur ein Abbild der menschlichen Gesellschaft ist, findet man natürlich auch auf dem Platz diese Zufälle, Entscheidungen, die in Bruchteilen von Sekunden getroffen werden und zu weiteren Entscheidungen führen, die dann gegebenenfalls mit dem Tor - oder dem Gegentor enden. Hier zeigt sich, dass die Ergebnisse, die Folgen der einzelnen Entscheidungen sehr viel schneller und konkreter zu Tage treten. Mithin spiegelt der Fußball die menschliche Gesellschaft unter einem Brennglas, unter der Lupe wider.
Zum Schluss dieser kleinen Betrachtung noch die Philosophie.
Jean-Paul Sartre: "Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners."
18.04.2014 11:10 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Störmaßnahmen und Einwirkungen Dritter
Das feiste Fest, welches über Ostern in der Schweiz stattfindet und bei fubini neben Hunger, Durst und hormoneller Unzufriedenheit auch ein leichtes Neidgefühl auslöst, lässt den Trainer ziemlich kalt. WArum soll man sich bei kaltem Bier, fruchtigem Weißwein, leichter Musik und angenehmer Unterhaltung auch mit leichtbekleideten Frauen umgeben? Eben.

Da kann man sich besser auf den Spieltag konzentrieren und die Quadratur des Kreises versuchen. Zumindest in der Näherung. Und da kann man sich wohl

auf die guten alten Näherungen der Kreiszahl verlassen, die sich schon mit 22/7 ziemlich gut erweisen. Der Fehler ist relativ klein: 0,04 Prozent. Eigentlich erstaunlich, allerdings ist auch die Konstruktion eines Kreises mit dem Verhältnis Durchmesser:Umfang = 7:22 erheblich schwierig, da auch 1/7 wenig zur Konstruirbarkeit neigt.

Wie dem auch sei. Hier gehts um Fußball und es bleibt als Quintessenz des Ganzen eine einfache Redensart: Balnea, vina, Venus corrumpunt corpora nostra;
sed vitam faciunt: balnea, vina, Venus.
04.04.2014 15:44 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Entschuldigung, wir haben gewonnen!
Ein kleiner Blick in die Presselandschaft des Landes mit den hohen Bergen und den tiefen Tälern - nein, nicht die Schweiz, wir meinen Chile - zeigt wieder einmal, dass die schönste Nebensache der Welt tatsächlich manchmal nur eine Nebensache ist.

Während süddeutsche Architekten (mit Doppel-D) sich in belgischen Kurorten um die chromosomalen Archetypen der westlichen Hütehundrassen und weitere uninteressante Kleinigkeiten kümmern, fahren von deutschen Steuergeldern bezahlte Finanzbeamte in das Steuerhinterzieherparadies um mal wieder die Gastfreundschaft des südlichen Nachbarlandes zu inspizieren.

Zugegeben, eine kleine Einladung ging auch ins kalte Norddeutschland, aber Schwiegermutter hat Geburtstag und der Wintergarten wird

gebaut. Und das sind keine Ausreden sondern tatsächlich die Wahrheit.

Unterm Strich bleibt allerdings die Tatsache bestehen, dass in Chile kein Tag vergeht, ohne das über Fußball nicht geschrieben wird. (Man beachte die doppelte Verneinung! Mit der negativen Konnotation von "vergehen" als Beschreibung einer Endlichkeit, des Aufhörens eines Seins, einer Existenz oder eines Dings ipso facto auch die Vergänglichkeit im Sinnes des Kreislaufes von Werden und eben Vergehen, wird hieraus ein Triptychon der Negation!) Aber es gilt hier die Warnung an die Mahner zu wiederholen, die schon gelegentlich vorgetragen wurde: Ira furor brevis est, animum rege, qui nisi paret, imperat.

In diesem Sinne: Ich hau euch alle weg! Und viel Spaß in der Schweiz.
28.03.2014 15:32 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Dramaturgisches Gesamtkonzept sollte innerhalb der Parameter überdacht werden
Auf der letzten Vortanzsitzung unseres Lieblingsvereins in den Chilenischen Bergen, wurde beschlossen, dass das Dramaturgisches Gesamtkonzept innerhalb der Parameter überdacht werden sollte. Und zwar mit einem stabilen, formschönen jedoch pflegeintensiven Reetdach.

Die Abstimmung war einstimmig, da alle anderen Vereinsmitglieder sich so richtig die Rübe dichtgeballert hatten. Aber auch das ist Vietnam: Immer gut drauf

und immer ohne Ahnung. So war es schon immer hier im Land der aufgehenden Sonne. Und die Nachbarländer (Neuseeland, USA und Spanien) sehen es mit Misstrauen, da hier nicht ganz klar ist, wohin der Weg führen soll.

Nun, zu erst einmal zu einer schönen Reetdachüberdachung. Vielleicht zusätzlich mit einem kleinen Kühlschrank und diversen Kaltgetränken, damit man sich mal so richtig die Rübe dichtballern kann...
21.03.2014 14:28 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Falsches Gesicht
Kurz nachdem eine böswillige Putzfrau sein Erbrochenes zur Seite fegte, stellte der Trainer unseres Lieblingsklubs fest, dass der schöne Ausraster auf der Pressekonferenz leider nicht den weg in die hiesigen Zeitungen gefunden hatte.

Der entsprechende Reporter hat natürlich mitgesoffen und wurde im Anschluss an das kleine Saufgelage von einem unter panamananischer skandinavischen Kohlefrachterkapitän shanghait und wachte kurz vor Stockholm wieder auf. Wer also wissen möchte, was der Trainer von CDOH auf der Pressekonferenz losgeworden ist, muss sich in das frühlingshafte Schweden begeben und den entsprechenden Artikel dort lesen. Der Reporter ist auch schon auf der Rückreise.
11.04.2014 18:50 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Vontobel oder Tschuggen?
Na, Käsefondue mit Kirschli, is doch klar. Anschließend darf Sisu alle vorbeiziehenden Passanten von meinem Balkon mit Schneebällen beschmeissen.

Also 2:0 für den Hund. Und da er die Schlittenabfahrt gewinnen wird und interessiert zuschaut, wie ein hessischer Finanzbeamter von aufregenden Schweizerinnen umgarnt wird und trotzdem standhaft bleibt - öhm, wir überdenken die Wortwahl noch einmal - geht auch dieser Punkt an den völlig gutaussehenden fubini.

Aber zurück nach Chile: Ohne Käsefondue , ohne Kirschli und ohne Schweizerinnen. Dafür mit Spaß an jeder Ecke. Vielleicht doch lieber in die Schweiz? Ist auch egal ob Vontobel oder Tschuggen...
14.03.2014 17:58 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 


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