Alexandra United hat mit cube einen neuen Trainer verpflichten können. Der Zeitung News of the week (NotW) hat ein Exklusivinterview mit ihm geführt.
NotW: Cube, Sie wagen das Abenteuer als Coach bei Alexandra United zu arbeiten. Wie wollen Sie das Team in die Erfolgsspur zurückführen?
cube: Im Team steckt eine Menge Potential, es muss jeder Spieler eine Schippe drauflegen. Außerdem muss eine klare Hierachie geschaffen werden. Wir haben viele junge Spieler, die müssen auch auf dem Platz geführt werden.
NotW: Mit sieben Neuzugängen haben Sie einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Was sollen die Neuen bewirken?
Cube: Da mein Engagement hier früh feststand war ich an allen Transfers beteiligt. Einige Jungs sind Perspektivspieler, andere sollen gleich eine Führungsrolle übernehmen. Ich denke da beispielsweise an Jeff Theodore.
NotW: Dessen Wechsel wurde von Ihrem vorherigen Arbeitgeber Espérance Sportive de Tunis schwer kritisiert, der Verein soll eine Klage bei der FIFA anstreben.
Cube: Ich habe mir nichts vorzuwerfen, es war bekannt das Jeff’s Vertag zum Saisonende ausläuft. Somit hat der Spieler das Recht sich nach neuen Vereinen umzusehen. Und als er mich um Rat fragte ob ein Wechsel zu Alexandra United ihn weiterbringen könnte, war die Sache auch schon gelaufen.
NotW: Dennoch wurde er von Ihnen für die letzten beiden
Saisonspiele suspendiert.
Cube: Diese Entscheidung traf das Präsidium, damit hatte ich nichts zu tun.
NotW: Ein weiterer Coup gelang Ihnen mit der Verpflichtung des Finnen Jarkko Vaarnas. Er soll auch von Ajax Amsterdam umworben gewesen sein.
Cube: Allerdings war er das. Trotzdem war sein Wechsel nach einem Gespräch mit dem Jungen und dessen Berater beschlossene Sache. Ich denke die Erfahrung wird Jarkko gut tun, nach Amsterdam kann er auch in drei, vier Jahren noch gehen.
NotW: Eine weitere Schwierigkeit war zuletzt die Disziplinlosigkeit der Mannschaft, sowohl auf dem Platz als auch daneben. Wie gedenken Sie das in den Griff zu bekommen?
Cube: Mit dem Fußball Geld zu verdienen ist ein Privileg. Außerdem ist man gerade für die Kinder und Jugendlichen ein Vorbild. Ich habe mich mit der Mannschaft bereits im ersten Training zusammengesetzt und das besprochen und wir waren uns einig: Zukünftig wollen wir für positive Schlagzeilen sorgen. Auf dem Platz und auch daneben.
NotW: Welches Ziel setzen sie sich für die kommende Saison?
Cube: Zunächst einmal wollen wir besseren Fußball spielen, ein Platz unter den ersten Zehn ist realistisch. Wenn alles gut läuft und wir von größeren Verletzungen verschont bleiben können wir es unter die ersten Fünf schaffen.
NotW: Vielen Dank, das Sie sich Zeit für uns genommen haben.
Die Ära cube in Tunis scheint sich dem Ende zuzuneigen, auch wenn der Coach keine offizielle Stellungnahme abgegeben hat scheint die Trennung zum Saisonende längst beschlossen.
Meisterwochen standen an in Tunis, zunächst gastierte Espérance beim Vorjahresmeister aus Zarzis ehe man den Club Africain empfing, designierter neuer Titelträger.
Die Fans schienen nicht zu glauben was sie beim Gastspiel in Zarzis lange Zeit sahen, die cube-Truppe spielte befreit auf, diktierte die Partie und führte bis zu 77. Minute durch Tore von Minhaldo (33.) und Guetouni (37.) mit 2:0. Doch dann kam es wie so oft in der Saison. Innerhalb von fünf Minuten machten die Gastgeber aus einem 0:2 Rückstand eine 3:2 Führung. So musste man das 3:3 durch den eingewechselten Kais Ben-Milled in der 93. Minute gar als glücklichen Punktgewinn bezeichnen.
Gegen den Club Africain fehlte Espérance der zuletzt starke Mittelfeldregisseur Minhaldo aufgrund
einer Gelbsperre. Cube versuchte dies durch eine „Viererkette“ im Mittelfeld zu kompensieren. Er verzichtete sowohl auf einen offensiven als auch auf einen defensiven Mittelfeldspieler, korrigierte sich allerdings nach gerade einmal 12 Spielminuten mit der Einwechslungen von Kasradhel. Da stand es allerdings bereits 0:2. Aber die Moral im Team stimmte. Imsirovics Freistoßtreffer (16.) sowie ein Kopfball von Ben-Saidi (27.) sorgten für den 2:2 Ausgleich. Diesen feierte Espérance allerdings zu lange und der Club Africain erzielte im direkten Anschluss die erneute Führung. Der Genickbruch für die Moral der Heimmannschaft. Der Rest des Spieles ist schnell erzählt, Espérance rannte erfolglos an, der Gegner schraubte durch Konter das Ergebnis auf 6:2 in die Höhe (57./66./83.).
Jetzt von einem neuen Tiefpunkt in der Ära cube zu sprechen liegt vielen auf der Zunge, doch der Klassenerhalt ist jetzt wichtiger als jede Schuldzuweisung.
Der erst zu Saisonbeginn verpflichtete Jeff Theodore wird Espérance Sportive des Tunis zum Saisonende verlassen. Dies teilte der Engländer auf einer Pressekonferenz am gestrigen Montag mit. Der innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling avancierte Keeper wechselt in die Mvela Golden Leauge zu Alexandra United.
Allerdings äußerte sich das Präsidium: "Mister Theodores Entscheidung überrascht aber wir werden sie akzeptieren müssen zumal wir in den letzten Wochen über eine Vertragsverlängerung verhandelt haben. Deshalb suspendieren wir Mister Theodore für die letzten beiden Saisonspiele werden aber sein Gehalt bis Vertragsende zahlen.Trainer cube war zu einer Stellungnahme nicht bereit.
"Es kann nicht angehen das zwei Jahre lang die Zielsetzung klar verfehlt wird, sicher muss man jetzt auch über Personen nachdenken!" Klare Worte vom Präsidenten Adel Ben-Makhour. "Wir haben nahezu jede Neuverpflichtung möglich gemacht, das Resultat ist mehr als enttäuschend. Zur neuen Saison besteht Handlungsbedarf, wir werden am Wochenende mit dem Trainerstab zusammentreffen und das Gespräch suchen!" Auch eine Entlassung von Trainer cube scheint nicht ausgeschlossen. Dieser war zu keiner Stellungnahme bereit. Aber die Tage des Coaches scheinen in Tunis gezählt..
Ein Spiel wie stellvertretend für die ganze Vorrunde lieferte Espérance zum Abschluss der Hinrunde ab. Endlich traf man auch mal auf fremden Platz das Tor, sogar viermal und Stand dennoch mit leeren Händen da.
Der internationale Wettbewerb sollte es zu Beginn der Spielzeit sein – ernüchterndes Zwischenfazit Platz 11 – enttäuschend!
Doch zurück zum letzten Spiel bei Etoile Beni Khalled. Blitzstart: Nach 40 Sekunden führen die Gastgeber mit 1:0, doch Espérance schlägt zurück, Guetouni lässt seinen Gegenspieler aussteigen und trifft zum 1:1, gerade einmal 89 Sekunden sind gespielt. Dennoch scheint nach einer knappen Viertelstunde bereits alles entschieden Beni Khalled führt mit 3:1 (9./18.). Dumont verkürzt noch vor der Pause aus kurzer Distanz zum 2:3 (39.). Zur Pause löst Trainer cube die Viererkette auf, bringt mit Manai einen zweiten defensiven Mittelfeldspieler. Mit Erfolg, der Joker schickt Sahed auf die Reise, dieser trocken ins kurze Eck, 3:3, gerade einmal drei
Minuten sind in Hälfte zwei gespielt. Ein Freistoß aus 17 Metern bringt die komplette Wende, Sahed täuscht an, Imsirovic mit dem linken Fuß unhaltbar über die Mauer ins lange Eck. Espérance führt mit 4:3. Der Sieg scheint den Gästen nicht ihnen mehr zu nehmen. Nur noch fünf Minuten sind schließlich auf der Uhr, erneut versucht es der Spielmacher der Gastgeber, eine Körpertäuschung lässt ihn Kasradhel umkurven, dieser lässt das Bein stehen, Ampelkarte und Freistoß aus 20 Metern. Proteste verstummen beim Unparteiischen und zu allem Überfluss schlägt auch dieser Ball im Netz ein, Keeper Theodore ohne Chance – 4:4. Jetzt dieses Ergebnis über die Zeit bringen, doch Pustekuchen, Steilpass in den Rücken der Abwehr, der Angreifer lässt sich nicht beirren und schließt zum 5:4 ab (87.). Naiv von den Verteidigern hier auf Abseits zu spielen. „Wir müssen noch einiges lernen, knurrte cube in die Mikros, und endlich disziplinierter werden!“
"Disziplin ist das A und O im Fußball, ohne diese Eigenschaft kann man auf diesem Level keine Spiele gewinnen", erläutert cube im Gespräch mit der hiesigen Sportzeitung. "Das musste mein Team zu Beginn der Spielzeit schmerzhaft feststellen! Ich denke aber wir haben an uns gearbeitet und uns auch entsprechend verbessert"!
In der Tat ist ein Aufwärtstrend erkennbar, wenn auch nur in den Heimspielen. Ist
Espérance auf fremde Platz unterwegs scheinen die Spieler zu verkrampfen.
"Hier müssen wir jetzt ansetzen, ich denke das wir uns weiter steigern können und eine gute Saison spielen werden", blickt cube abschließend optimistisch in die Zukunft.
Der Anfang kann am Wochenende beim Club Africain gemacht werden. Zuvor ist der amtierende Meister in Tunis zu Gast. Hoffentlich setzt sich (auch) der heimische Aufwärtstrend fort.
Das war mal ein Auftakt! Mit 5:0 fegte Espérance Sportive de Tunis das Team von Club Sportif de Hammam-Lif vom Platz. Bereits zur Pause war die Partie entschieden, mit dem Resultat von 4:0 wurden die Seiten gewechselt. Überragender Akteur in einer starken Mannschaft war Jean-Pierre Dumont. Der französische Stürmer erzielte zwei Treffer, unter anderem das wichtige, frühzeitige 1:0. Die weiteren Treffer steuerten Ben-Milled, Verteidiger Hashazadeh sowie Zari bei. Das Team um Trainer cube übernahm somit gleich die Tabellenführung. Der Coach blickte in der Pressekonferenz schon einmal voraus: "Ich hoffe wir nehmen den Rückenwind aus dieser Partie mit ins Derby gegen Stade Tunisien!"
Das war mal ein Auftakt! Mit 5:0 fegte Espérance Sportive de Tunis das Team von Club Sportif de Hammam-Lif vom Platz. Bereits zur Pause war die Partie entschieden, mit dem Resultat von 4:0 wurden die Seiten gewechselt. Überragender Akteur in einer starken Mannschaft war Jean-Pierre Dumont. Der französische Stürmer erzielte zwei Treffer, unter anderem das wichtige, frühzeitige 1:0. Die weiteren Treffer steuerten Ben-Milled, Verteidiger Hashazadeh sowie Zari bei. Das Team um Trainer cube übernahm somit gleich die Tabellenführung. Der Coach blickte in der Pressekonferenz schon einmal voraus: "Ich hoffe wir nehmen den Rückenwind aus dieser Partie mit ins Derby gegen Stade Tunisien!"
Platz neun wurde es für Aufsteiger Espérance Sportive de Tunis in der Abschlusstabelle der 19. Saison. Noch in der Pressekonferenz der letzten Partie gab Trainer cube einen Ausblick auf die neue Spielzeit: "Wenn ich sehe was hier in den letzten Wochen in Bewegung gesetzt wurde dann kann es in der neuen Saison für uns nur einen Weg geben - nach oben!"
Und in der Tat, das Team wurde enorm verstärkt, ist auf jeder Position doppelt besetzt. Außerdem wurde eine klare Hierachie geschaffen, die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern scheint gefunden.
Bereits in den letzten Spielen der vergangenen Saison arbeitete cube und das Team verstärkt im taktischen Bereich. "Wir haben vom 5-3-2 Sytem auf ein 4-4-2 System umgestellt", erklärt der Übungsleiter. "Herzstück soll die Mittelfeldraute sein, dafür haben wir hinten auf eine zusätzliche Absicherung verzichtet.
Insgesamt ist unser Spiel dadurch laufintensiver und schneller geworden."
Deshalb hat das Team auch ein einwöchiges Trainingslager in der Höhenluft von Ecuador (Südamerika) absolviert. Dort sollten die Jungs die nötigen "Körner" für die neue Spielweise bekommen haben. Am Wochenende wurde dann an einem internationalen Turnier in Montevideo (Uruguay) teilgenommen.
Zum Auftakt gelang gegen CF America aus Mexiko ein 3:1 (2:0) Erfolg. Die Tore erzielten Hasic (17.), Ben-Saidi (31.) und Sahed (84.).
In Spiel zwei gegen Gastgeber Nacional Montevideo fehlten dann etwas die Kräfte, so das es eine 0:2 (0:0) Niederlage gab.
Im Abschlussspiel reichte es dann wiederum zum Sieg. Der japanische Klub Kahima Antlers wurde mit 3:2 (2:1) geschlagen. Die Tore erzielten Kasradhel (32.), wiederum Sahed (42.) und Hashazadeh (51.). Damit sicherte sich Espérance den zweiten Platz im Abschlussklassement.