Go, Halm, Backgammon, oder doch Fussball? Gar Defensivfussball? Oder immergleiche Taktiken?
Es ist eben doch noch mehr als das, denn sonst wuerde man ja nicht noch immer in den hintersten Tabellenregionen umhergurken. Das darf so nicht weitergehen, sonst ist man Ende Saison wieder auf dem Abstiegsrang und Don Crespos Verpflichtung wird als der groesste Hohn der Klubgeschichte in die Annalen eingehen. Das will hoffentlich auch der Bananenbieger nicht, und bleibt seiner Taktik treu.
Ihn hat man ja zu Gast und ebensolchen soll man ja bekanntlich nicht zu forsch gegenuebertreten. Doch was hilft dies,
wenn der Gast Bananen biegt, selbige um den Daumen wickelt und aus purer Lust den Auswaetszweier immerzu im Gepaeck hat. Was tut man nun als Gastgeber? Bringt man ihm Orangensaft zur Tuer? Nennt man ihn Zuckerpueppchen? Haut man ihn mit Verve aus dem Stadion raus? Verteilt man Traubenzucker im Gaestesektor? Bemalt man die Garderoben mit pinker Farbe?
So viele Gedanken, welche nicht helfen, denn Garaus zu ueberwinden, welcher sich einstellt, wenn man nach diletanntischer Taktik wieder mal eine Heimniederlage beziehen sollte. Aber doch nicht gegen Al Shabab. Die haben uns schon in der Hinrunde gehoernt...
Jetzt beginnt das Hauen und Stechen! Ganz vorne stehen mit Herbie und dem Dubai Club gleich zwei alte Bekannte. Das Ganze garniert mit einer ordentlichen Portion Kondition, beste Voraussetzungen also für den Titel?
Im Prinzip ja, wären dahinter nicht mindestens fünf Vereine in einem Abstand von höchstens zwei Punkten, deren Ziel jetzt sicher nicht mehr der Nichtabstieg ist!
Und damit geht die Saison jetzt in ihre Endphase mit zwei Spielen pro Spieltag und dem VAE-üblichen Taktieren. Vielleicht gibt es aber dieses Jahr ein eher Emirate-untypisches Koste-es-was-es-wolle!
Wir sind gespannt, wer am Ende ganz oben steht!
Der momentane Tabellenplatz interessiert uns nicht. Es ist uns vollkommen egal, wo wir aktuell stehen. Wichtig ist, dass wir unser Saisonziel nach 22 Spieltagen erreicht haben. Der gefürchtete 7. Platz ist im Moment 5 Punkte weg, ein gutes Polster also zu Beginn der Rückrunde! Doch auf den Lorbeeren ausruhen darf sich niemand! Das Team muss weiter konzentriert arbeiten und jeder für seinen Mitspieler kämpfen. Nur so werden wir letztlich erfolgreich sein. Erfolg ist das Stichwort, denn bei Al Arabi will man heute seine Siegesserie von 3 Spielen ausbauen, ehe man in die heiße Phase der Saison geht und auf die Zielgerade einbiegt. Noch sind alle Leute in Dubai optimistisch...
Die Fujis dümpeln im Mittelfeld der Liga. Was den Fans sauer aufstoesst, ist für den Trainer ein Ansporn, neue Wege zu gehen. Nach der Geschlechtsumwandlung und der Anmeldung einer Damenmannschaft soll mit dieser nun der große Wurf gelingen:
"Momentan gibt es in den Emiraten drei(!) Vereine, die mit Damenmannschaften an den Start gehen. Eine dieser beiden spielt in der regulären Herrenliga mit, allerdings eher chancenlos, auch wenn sie zuletzt einen
Achtungserfolg bei Al Uroobah verbuchen konnten.
Also sind es effektiv zwei, die um die Damenmeisterschaft spielen, da haben wir doch beste Chancen auf einen Titel!"
Gerüchte, daß Tor-Stan im einzigen und entscheidenden Spiel auf seine Herrenmannschaft zurückgreifen möchte, weist er allerdings weit von sich:
"Auch wenn man das wegen der Schleier nicht merken würde: das wäre absolut unsportlich und ist nicht unsere Absicht!"
Da hat sich der Don Crespo ganz schön geschnitten. Nach sage und schreibe 14. Saison wollte er ruhmreich zurückkehren, und in grosser Kauzmanier in einer kleinen Liga für Aufmerksamkeit sorgen. Dies schien zu Beginn der Saison ganz gut zu klappen, doch nun zeigt die Tendenz stark nach unten. Nachdem zum Ende der Rückrunde vor allem klägliche Niederlagen auf dem Menu standen, ging es in desolater Manier weiter in der
Rückrunde. Eine äusserst ärgerliche Heimniederlage und dann ohne Chance gegen Al-Ain.
Wäre dies dem Ungemach nicht schon genug mag sich manch interessierter Betrachter fragen?
Der Spielplan meint es alles und schickt den souveränen Tabellenführer aus Dubai vorbei...Trainerfuchs Herbie mit seiner kampfstarken Truppe dürfe Don Crespo das Leben schwermachen. Wo bleibt die Spiellust? Hoffentlch hat sie Herbie nicht im Gepäck..
Das hatte sich Al Jazira wohl ganz anders vorgestellt. Locker in den Osten Dubais jetten, umziehen, Bierchen kippen, Wasserpfeife zischen und auf dem Rasen die Punkte abgreifen. Nicht mit uns. Al-Shabab ließ den amtierenden Tabellenführer eiskalt vor die Wand rennen, spielte Catenaccio vom feinsten und zeigte dabei eindrucksvoll die Handschrift des Trainers Bananenbieger. Und als beide
Mannschaften sich schon mit dem 0:0 abgefunden hatten, sorgte ein Eigentor für die völlig unverdiente Niederlage für Al Jazira. Am Ende ist man dann doch der dumme, wenn man die Bude nicht trifft. Al-Shabab ist es egal. Schmutziger Sieg hin oder her, am Ende zählen die Punkte und der Tabellenplatz und da haben die grün-weißen wieder allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.
Und da waren sie wieder, meine drei Probleme: Keine Tore, keine Punkte, keine Tabelleführung. Wie konnte das nur passieren?
Eigentlich dachte man, dass Bananen in den Emiraten gar nicht wachsen. Doch scheinbar ist der ganz Osten des Landes voll von Bananenplantagen. So hat es also auch DEN Bananenbieger schlechthin hier her verschlagen. Zuhause scheint er eine Macht zu sein. Doch fragt man sich wie das sein kann. Ganz einfach: Als die Mannschaft von Al Jazira den Rasen betreten hatte, wurden auf dem ganzen Spielfeld Bananenschalen verteilt. So konnte die Mannschaft von Trainer Bananenbieger das Spiel siegreich gestalten. Ansonsten hätten sie wohl keine Chance gehabt.
Endlich ist Al Jazira wieder da, wo die Mannschaft eigentlich hingehört. Auf Platz 1 der Tabelle steht nun wieder Trainer Wug und seine Mannschaft. In den vergangenen Spielzeiten konnte der Verein zwar im international starten, doch zum ganz großen Durchbruch und der Meisterschaft hat es nie gereicht. In dieser Saison soll einiges anders werden und man möchte diesen Platz ab jetzt bis aufs Blut verteidigen. Dies beginnt natürlich schon am kommenden Spieltag. Danach wartet noch ein hartes Restprogramm oder mit der nötigen Konzentration dürfte auch das kein Problem sein.
Gerade mal 2 Punkte trennen den 1. vom 7.. In der Tabelle kuschelt man fleißig vor sich hin, und das in der Wüste der Emirate. Da gibt's keinen Ausreißer nach oben, noch nicht. Im Moment halten alle schön zusammen, keiner tut dem anderen über die Maßen weh, alle sind Freunde...
Bevor hier noch der literarische Weichzeichner in mir hochkommt (David Hamilton lässt grüßen), muss konstatiert werden: Eng wie ne
Flötenhülle ist auf Dauer auch langweilig. Wo ist der souveräne Tabellenführer, den alle hassen, gegen den alle gewinnen wollen und es doch nicht schaffen? In den vergangenen zwei Jahren hatte der Al Sharjah Wanderers FC diese Posten inne, doch auch torsTibORSTI scheint seine warme Seite entdeckt zu haben. Also wird es Zeit für neue Taten, um die Liga aufzuwecken. Schon am heutigen ZAT sollte irgendein Team damit beginnen!
Ach ja, Al-Shabab wird es nicht sein...
Lange war sich Herbie unsicher über die Taktik, mit der er beim Hatta Club aufwarten wollte. Erst 30 Minuten vor Spielbeginn entschied er sich für einen offensiven Spielstil seines Clubs - das erste mal in einem Auswärtsspiel und zugleich von Erfolg gekrönt. Mit 4:3 fuhr sein Dubai Club damit seine ersten 3 Auswärtspunkte ein und sprang so auf Platz 3, vor den aktuellen
Meister Al Sharjah Wanderers, die aktuell international in einer kleinen Kriese stecken. Meisterten sie die 1. Gruppenphase der Champions Leauge noch mit einer absolut weißen Weste und 6 Siegen, so stehen sie in der 2. Gruppenphase aktuell vor dem Aus. Schade für die VAE, doch im AFC Cup haben noch 3 Teams die Chance aufs Halbfinale, was das Ganze wieder in ein positiveres Licht rückt...
Ahli Al Fujairah geht mit dem Trend und gibt heute stolz freudig die Gründung einer Damenmannschaft bekannt! Zum ersten Training durfte Tor-Stan, der neben der ersten Herrenmannschaft vorübergehend auch die Damen betreuen soll, ganze sieben Spielerinnen begrüßen. Was aber scheinbar erstmal kein Problem darstellen soll:
"Erstens wollten wir sowieso auf dem Kleinfeld beginnen und zweitens haben wir ja noch gar keine Gegner im näheren
Umkreis."
Schwierig gestaltet sich allerdings das Erkennen der Spielerinnen auf dem Platz:
"man sieht halt das Gesicht gar nicht, und eine Spielerin aus zwanzig Metern an der Augenfarbe erkennen, das ist nicht leicht. Und daqnn darf man ihnen ja auch gar nicht in die Augen sehen. Wir wollten die Burkas schon mit Nummern beflocken lassen, haben die Idee aber ganz schnell wieder aufgegeben! Vielleicht kann ich die Mädels ja zu unterschiedlichen Farben überreden..."
Ende der Vorrunde, das ist die Zeit der Zwischenfazits, so auch für Tor-Stan:
"die Geschlechtsumwandlung verlief bisher ohne Probleme! Herzlichen Dank an dieser Stelle an Herbie! Erstens natürlich für seine Glückwünsche, aber auch dafür, mir von einem bestimmten Arzt abzuraten!"
Herbie selbst hat ja vor Jahren schon einen ähnlichen Weg beschritten und eben diese Operation vornehmen lassen. Als DuDu in den OP, als Herbie wieder heraus! Dummerweise scheint es dabei aber zu einigen Komplikationen gekommen zu sein, so daß sich der Arzt dazu entschieden hat, ihm/ihr (DuDu/Herbie) einen Gutschein für eine Geschlechtsrückumwandlung zukommen zu lassen. Eben den Gutschein, den Tor-Stan jetzt bekam! Der will ihn allerdings nicht
einsetzen:
"Wissen Sie, wenn das Ding einfach zu lang ist, ist das auch kein Spaß! Kein normaler Toilettenbesuch ohne Verrenkungen, ihn immer in irgendein Hosenbein zwängen und dann immer die Angst davor, daß beim Anblich von hübschen, leichtbekleideten Frauen das Bein hochschnellt! Nein, bei mir war die Umwandlung meines Geschlechts, also die Verkürzung um 38 cm auf das normale Maß ein absoluter Gewinn!"
Daß Herbie seinen Gutschein wiederhaben will, schliesst Tor-Stan allerdings aus: "Also ich glaube nicht, daß der diesen Arzt wiedersehen will! Ich hätte allerdings eine gute Adresse, falls er doch noch was zurückkorrigieren will! Ach, und ich hätte hier noch 38cm rumliegen! Vielleicht kann man die ja irgendwie verwenden!"
Auf der Vereinstagung nach Beendigung der Hinrunde sah man durchweg positive Gesichter. Die Scheichs rieben sich ob des 3. Tabellenplatzes nach der Halbserie erfreut die Hände. "Herbie war eine tolle Verpflichtung" hieß es von Vereinsseite, die offensichlich schon mit großen Erfolgen planen, doch der Trainer selbst bremst die Euphorie ein
wenig:
"Natürlich bin ich auch zufrieden mit dem, was wir bislang erreicht haben, doch ich weiß auch, dass es auch Schattenseiten gibt! Wenn wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen, werden wir die schneller erleben, als es uns lieb ist! Ich arbeite lieber konzentriert zu Ende und ernte am Ende das Lob, wenn es so weit ist. Bis jetzt haben wir noch gar nichts erreicht!" so ein realistischer Dubai-Coach.
diesen hat don crespo nun bitter nötig, nach einer weiteren desolaten vorstellung seiner truppe. saft und kraftlos präsentiert man sich im moment, da hilft es kaum, dass man nun auch noch gegen den geschickt agierenden al-ain club antreten muss.
man wird dennoch versuchen sein bestes zu geben, sonst bleiben beim nächsten heimspiel die besucher ganz aus... (a.d.R. beim letzten auftritt al arabis verirrten sich 27 schlachtenbummler ins stadion)
schlechter kann es immer noch werden, doch wenn man wenigstens noch ein plätzchen gut machen könnte, wäre dies der moral sicher zuträglich
Das ist doch mal eine ganz gute Halbzeitbilanz. Zweiter Platz, TK noch recht ansehnlich, Spielwitz auf högschdem Niveau... Bananenbieger ist zufrieden: "Sicher, die VAE haben durch die Usbeken an Ansehen verloren, vor allem internationale Startplätze. Aber wir wollen diesen kleinen Staat und diese kleine Liga nicht aufgeben. Es gibt auf jeden Fall attraktivere Ligen und Länder, aber so was darf keine Ausrede sein. Sportlich müssen wir halt selbst dafür sorgen, dass man sich wieder nach uns umschaut. Im AFC Cup sind wir auf einem guten Weg, die Presselandschaft ist zwar am Boden, aber ich bin dennoch zuversichtlich, dass Al-Shabab sowohl national als auch international noch für Furore sorgen wird."
Wer scheint die Frage vollenden zu können, scheint doch die Schmach von Wahda immer noch tief zu sitzen im Lager von Al Arabi. Doch was veranlasst einen Haudegen wie Claudio Ranieri, äusserst tollkühn eine 1 beim Auswärtsspiel gegen Don Crespos Klub zu setzen?
Die Antwort scheint bald gefunden zu sein. Das Gerücht macht die Runde, Crespo sei drauf und dran, das Land zu verlassen und sich auf erspriesslichere Ligen konzentrieren zu wollen.
"Was soll ich schon dazu sagen. Offenkundig taten mir die letzten Stiche sehr weh, äusserst tollpatschig sind wir zweimal auswärts angetreten und haben viele Energien liegen gelassen. Zu hause zerbröckeln wir nun auch langsam. Wo sehen Sie denn den Sinn dieses lustlosen Treibens?" Sagst und verlässt mit bitterer Mine fluchtartig den Raum..Welchen Floh, wenn nicht die Trainerläuse des inneren Zirkels mögen Don Crespo wohl gestochen haben?
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