Nachdem uns der Bananenbieger kürzlich durch die Blume von seiner Weichflöte erzählt hat und wie er diese im erhärteten Zustand per Atemtechnik über den Beckenboden biegen kann, wissen wir jetzt: UniBärSum kann es alleine mit der Kraft seiner Gedanken! Der verschwiegene Trauzeuge des vorlauten Trainers von Al-Shubidi Doo Whap ist kein Mann der großen Worte. Ihm reichen Gedanken, um einen Einfluss auf seine Mannschaft zu nehmen und seine Gegner damit zu zerstören.
Was Herbie sich nun fragt: Wie kann der Bananenbieger überhaupt beweisen, dass der Trainer von Al-Dhafra sein Trauzeuge ist, wenn dieser nicht sprechen kann? Er scheint eine hoch entwickelte Spezies zu sein, die nicht auf Kommunikation über Sprache angewiesen ist.
Fakt ist eins: Am Respekt, den Herbie UniBärSum entgegengebracht hat, hat es dem Bananenbieger gemangelt. War es doch zuvor der Al-Shabab'er selbst, der die Kochkünste seines Buddy's anpries. Die Quittung? Er verbrannte sich sein Maul am Hochzeitsbuffet, weil er die Vorspeise nicht lang genug abkühlen ließ. Man muss eben genau wissen, wie man Wassersuppe essen muss! Erst reichlich pusten und dann schlürfen. Die richtige Atmung will schließlich gelernt sein.
Und so stellt sich die Frage, ob der Bananenbieger beim Biegen nicht doch geschummelt und uns etwas
vorenthalten hat, als er uns erzählte, dass er sein bestes Stück freihändig und alleine über die Bewegung des Beckenbodens biegen kann. Vielleicht hilft es ihm jetzt zunächst einmal, sich des Lifehack's um die Kamelkot-Zahnpasta zu bedienen, um damit die Verbrennungen im Mund zu neutralisieren.
Die von Tor-Stan empfohlenen Kokosnüsse könnten zusätzlich dabei helfen, die vom Körper benötigten Elektrolyte zu liefern. Doch nach den neulichen Erkenntnissen sollten diese vielleicht nicht gebogen, sondern weiterhin aufgeschlagen werden. Es sei denn, UniBärSum zeigt uns, dass es mit der Kraft seiner Gedanken auch anders geht.
Gedanken sind ein gutes Stichwort, denn Herbie hat endlich seine rechte Hand zurück. Schmerzlich vermisst, doch mit einer Absage ans Sommerhaus kam diese aus dem Rentnercamp Urlaub zurück. Darüber wird noch zu reden sein und daher hat der Trainer vom Dubai Club seinen Liebsten am Freitag zu sich nach Hause eingeladen, um das Ganze bei einem direkten Duell nochmal in Ruhe zu besprechen.
Und wenn das nichts nutzen sollte, muss Herbie überlegen, ob er sich nicht doch nochmal in die Wüsten-Ayurveda-Schule des Bananenbiegers wagt, um sich mehr Inspiration zu holen, wie er seine geliebte rechte Hand am besten benutzt. Ein Quacksalber wird er ja wohl nicht sein, oder?
Ja es ist wahr, dass die rechte Hand 14 Tage nicht im Lande weilte. Aber nicht wie offiziell angegeben 2 Wochen Baden in Griechenland, sondern man weilte die ersten 3 Tage zu Vertragsverhandlungen in Zürich. Zürich wird sich manch einer denken, da war doch was.
Nein man sollte nicht die, von einem gewissen Bienenmann abgewirtschaftete Truppe übernehmen, sondern man sollte in Sambia an einer Fernseh-Reality-Show teilnehmen. Da die rechte Hand aber ein Jahr Afrikaverbot hat, traf man sich mit Massai Uno, dem Produzenten der Show, in Zürich. Gemeinsam mit seinem Cousin, der linken Hand, sollte man für ein paar sambische Dollar ins Sommerhaus der Sambia-Trainer einziehen und durch kluges Agieren und Referieren für Quote sorgen. Der Vertrag war schnell ausgehandelt, aber leider nicht bis zum Ende durchgelesen worden. Auf einer Sonnenliege im wohlverdienten Urlaub am ägäischen Meer bemerkte die rechte Hand,
den Passus, der ihm sauer aufstieß.
- Das zweite Powercouple, was schon in den Startlöchern steht, ist die rechte Hand und die linke Hand. Sie sind das geriatrische Quoten-Team, das seit Ewigkeiten schon zusammen ist und sich eigentlich in- und auswendig kennt. Wahrscheinlich verkacken sie jede Challenge, aber auch die älteren Generationen wollen sich vertreten fühlen. –
Ageismus hat also auch im der Copawelt Einzug gehalten. Nur weil man alt ist wird einem jegliche Siegchance in irgendeiner Form eines sportlichen Wettstreites abgesprochen, ja man wird nur noch zur Belustigung des dummen Fernsehvolkes eingeladen. So wie Heino und Howard Carpendale, wie Marianne und Michael, wie Gottlieb Wendehals und Vater Abraham zum Beispiel. Nein auf dieser Basis kommen wir nicht zusammen, somit wird die rechte Hand diese Vertragspapiere nicht unterschreiben und an keiner Fernseh-Reality-Show teilnehmen.
In den Hajar-Bergen weiß man inzwischen: Wer Hatta Club besucht, sollte besser nicht mit einem festen Drehbuch anreisen. Gegen Al-Wahda FC wurde die Bergfestung noch mit einem knappen 1:0 verteidigt, bevor es beim Al-Shaab Club plötzlich einen heftigen Ausrutscher gab. 0:4 – als hätte jemand im Wadi den falschen Weg eingeschlagen.
Doch statt lange über den Sturz nachzudenken, wurde in Hatta kurzerhand wieder aufgestanden. Gegen Al-Sharjah zeigte die Mannschaft
erneut ihr anderes Gesicht und schickte die Gäste mit einem klaren 3:0 zurück in die Ebene.
Vielleicht ist genau das momentan das Geheimnis von Hatta: Man weiß nie, was hinter dem nächsten Berg wartet. Mal Festung, mal Wüstensturm, mal ein ziemlich tiefer Fall – aber langweilig wird es unter Mr. Reethi jedenfalls nicht.
Und so zieht Hatta weiter durch die Saison. Die Bergfestung steht. Auch wenn gelegentlich ein paar Steine den Hang hinunterrollen.
Da hat der Bananenbieger mal einen rausgehauen und sein Geheimnis des bananenbiegens verraten. Ohne Hände mit dem Beckenboden! Das erklärt dann zumindest die braunen Flecken auf so mancher Obstschale.
Da bleiben aber schon noch ein paar offene Fragen:
- Krumme gelbe Bananen sind im Biegeprozess eher spät dran gewesen oder nach einer ordentlichen Spülung durch die Wanderhure (wer auch immer das wieder ist...)?
- Ungebogene braun
gefärbte Bananen hatten der Beckenbodenmuskulatur zu viel entgegenzusetzen?
- Und wie schafft man eine Grünfärbung?
- Warum kann der Bananenbieger die Banane in einem Durchgang nicht auch gleich noch schälen und die Schale nach oben absorbieren?
Ich werde zumindest eine Zeit lang auf Bananen verzichten, ob jetzt grün, gelb oder braun, gerade oder gebogen, und auf Kokosnüsse umsteigen. So lange, bis ein Ligatrainer hier ist, der Kokosnussbieger heisst!
Verwundert, ja fast angewidert nimmt der Trainer des Tabellenführers Al-Shabab das Wehklagen um sich herum zur Kenntnis: „Alles nur Steppwesten tragende e-Bike-Fahrer hier in der Liga. Rechte Hand, linke Hand, fehlt, tut weh, funktioniert nicht… mimimimimi! Ich brauche überhaupt keine Hände, um meine Banane zu biegen. Allein mit der richtigen Atemtechnik und einem trainierten Beckenboden ist schon viel erreichbar. Das hab ich weiland von der Wanderhure gelernt, nach dem Zahnpasta-Lifehack und vor der alttestamentarischen Darmspiegelung mit der Zahnbürste.
Hände werden demnach völlig überschätzt, vor
allem beim Fußball, um den es hier ja schließlich geht.
Und wenn der Herbie sich vor dem UniBärSum in die Hose macht, kann man ihm ohnehin nicht mehr helfen. Der Typ ist nämlich mein Trauzeuge und so viel kann ich verraten: der kocht auch nur mit Wasser. Das wiederum kann er aber gut.
Also kommt gerne mal bei mir vorbei, dann zeig ich euch noch ein paar andere Tricks ohne Hände. Die sandige Wüsten-Ayurveda-Schule hat noch viele Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Zumindest hat mir die Wanderhure von Dubai so manches verraten und auch gezeigt. Ich sag nur Chili-Speichel-feuchter Ohrwatschel-Popler…“
Wenn man es sich mal richtig überlegt, kann man vieles ohne die rechte Hand nicht machen, erst recht, wenn man Rechtshänder ist. Da hilft auch ein furioser Erfolg über Mr. Reethi nichts, wenn Al-Shibidi Doo Whap plötzlich die Maschine anschmeißt und anfängt, massenweise Bananen zu biegen. Selbst wenn er gewollt hätte, es wäre Herbie ohne seine rechte Hand nicht möglich gewesen.
Erschwerend hinzu kommt, dass mit Al Dhafra der nächste Club aufgemuckt hat und neben dem Hatta Club ebenfalls einen Erfolg in der Ferne eingefahren hat. Die drei haben ein Zeichen und damit die Konkurrenz unter Druck gesetzt. Passend, dass mit Al Dhafra gleich eines dieser Teams zu Gast in Dubai ist und unbedingt daran gehindert werden muss, ein weiteres Mal auswärts zu punkten.
"Da UniBärSum ein neuer und schwer zu analysierender Gegner ist, müssen wir auf Nummer sicher gehen, auch wenn uns die Vorbereitungswoche alles andere
als leicht fällt. Ich fühle mich nicht gut ohne meine rechte Hand, aber wen interessiert das schon" gab ein leicht depressiver Herbie zu Protokoll.
Das Vorgeplänkel ist Geschichte und wir kommen so langsam in die heiße Phase der Saison. Deswegen ist es entscheidend, keine Fehler zu machen und den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren.
Geschichten aus'm Paulanergarten sind diese Woche in den VAE Mangelware. Zu sehr ist diese Liga abhängig von der rechten Hand. Und so hofft man in Dubai einfach nur, dass man den kommenden ZAT inkl. eines unberechenbaren Paten einigermaßen unbeschadet übersteht und sich nächste Woche im Gehirn wieder ein wenig bessere Stories spinnen lassen, als in dieser unkreativen Woche, in der alleine mit der linken Hand nicht viel zu holen ist.
Vielleicht sorgt der ein oder andere Trainer ja noch für ein Schmankerl in der Presse. So ganz alleine sind wir ja ohne Palm City nun nicht..
Was für eine wilde Reise durch die Emirate! Zunächst musste Hatta Club bei Dubai Club eine herbe 0:5-Packung einstecken. Ausgerechnet unter Trainer Herbie53 setzte es damit einen jener Abende, an denen man sich im Fußball besser nicht zu lange mit der Anzeigetafel beschäftigt. Doch Mr. Reethi hatte offenbar wenig Lust, sich davon die Laune verderben zu lassen.
Denn was anschließend bei Al-Ahli Club passierte, war ganz großes Kino: Hatta entführte mit einem spektakulären
4:3-Auswärtssieg drei Punkte aus einer Begegnung, in der wohl kaum jemand freiwillig ruhig sitzen blieb. Sieben Tore, Nervenflattern und am Ende jubelte die Bergfestung mitten in der Fremde.
Nach dem 5:0-Dämpfer folgte damit die perfekte Antwort. Hatta zeigt, dass die kleine Mannschaft aus den Hajar-Bergen durchaus bereit ist, auch auf fremdem Terrain für Aufsehen zu sorgen. Mr. Reethi dürfte jedenfalls festgestellt haben: Manchmal muss man erst ordentlich durchgeschüttelt werden, bevor die Karawane richtig Fahrt aufnimmt.
Oha, die Zeitungslandschaft in den Emiraten ist nichts für die kleine Pause. Da muss man schon ganz genau hinschauen, wenn man den Überblick über die vielen Schauplätze und Gedankenänge behalten will: Zahnbürsten samt Pasta, Schneckenzucht, Schildkrötenhof, Hände, die ins leere greifen, Umschläge, die überreicht werden, Wüstenfestungen...
Der Bananenbieger bleibt lieber bei handfesten und konkreten Dingen: "Wenn die rechte Hand
ins Leere greift, wenn man hinter sich langt, sollte man vielleicht besser mal vor dem Körper zupacken. Da gibt es doch eigentlich immer was zu greifen. Problematisch wird es, wenn man auch da ins Leere greift. Aber das kennen wahrscheinlich nur Leute, die nach Gehör pinkeln müssen, weil ihnen ihre Wampe die Sicht auf den Zielbereich und ihren Warmwasserhebel versperrt." Da ist der gedankliche Weg zum Herbie nicht weit, wenn der sich schon so gut mit Haftcreme auskennt...
Daß die First Division sportlich gesehen eine absolute Herausforderung ist, das wissen alle Copa‘ler schon seit sehr langer Zeit. Aber was in der Zeitungslandschaft der Emirate so abgeht, ist noch mal eine andere Art von Sport! Und Tor-Stan schwirren die Augen und beide Gehirnhälften beim Überfliegen der Artikel. Erstmal beobachten und die verwobenen persönlichen Verbindungen analysieren. In der Zwischenzeit vornehme Zurückhaltung üben und sportlich überzeugen. Das ist für den Anfang schwer genug!
Direkt an die Spitze gestürmt, da war Kalle Afrika sehr stolz auf sein Team. AUswärts hatte es noch eine knappe Niederlage gegeben, doch im heimischen Stadion setzte sich Al-Wahda FC souverän mit 3:0 durch. Der Lohn: Durch das besserer Torverhältnis ziert man die Tabellenspitze.
"Ich bin noch etwas verwirrt durch die vielen Al-xxx in der Liga. Mein CO-Trainer muss mir da noch Nachhilfe geben, wenn es gegen Al-Shaab oder Al-Shabab geht. Die halte ich noch nicht auseinander. Doch nun geht es gegen Palm City und Hatta, die kann ich unterscheiden. Wir werden sicher unseren Fans wieder ein tolles Spiel mit vielen Toren bieten."
Hatta Club erlebt weiter eine Saison zwischen Wüstensturm und Bergidylle. Nach der 0:3-Niederlage bei Al-Shabab folgte nun allerdings eine Antwort, die sich gewaschen hat: Palm City wurde mit 5:0 aus der Festung von Hatta verabschiedet.
Besonders interessant war dabei die Personalie auf der Gegenseite. Palm City wurde von „die rechte Hand“ betreut – ein Name, der nach diesem Nachmittag durchaus Raum für Spott lässt. Fünfmal musste die rechte Hand hinter sich greifen. Vielleicht wäre es angesichts
des Spielverlaufs keine schlechte Idee gewesen, beim nächsten Mal auch die linke Hand mitzubringen. Gemeinsam hätte man zumindest theoretisch doppelt so viele Möglichkeiten gehabt, die Schüsse aus Hatta abzuwehren.
Mr. Reethi dürfte sich über die deutliche Antwort auf die Niederlage in der Fremde jedenfalls freuen. Die Bergfestung bleibt damit ein unangenehmes Pflaster für jeden Gegner. Wer nach Hatta kommt, sollte besser beide Hände bereithalten – sonst könnte es schnell fünfmal klingeln.
Nach dem Besuch auf der Palmeninsel, bei dem Herbie dem Besitzer von Palm City FC feierlich einen Umschlag mit 3 Punkten überreichte, fuhr deren Übungsleiter, die rechte Hand, erstmal in den Urlaub. Raus aus dem Exil, rein in die heimische Natur, die der gebürtige Ostdeutsche nur zu gut kennt.
Mit einem kleinen Koffer, nur mit Handgepäck, ging es auf den Bannewitzer Ponyhof. Auf die Frage, warum die rechte Hand auf einen große Reisekoffer verzichtete, entgegnete die nur "Meine Frau wollte nicht so schwer tragen". Zum Glück ist es Sommer und die Familie Hand braucht nicht allzu viel. Da traf es sich gut, dass Herbie neben den 3 Punkten auch ein Kosmetiktäschchen inkl. einer Handzahnbürste aus Bambus und einer Zahnpasta aus einem Gemisch aus Kamelkot und Sand überreichte.
Zuvor hatte die rechte Hand beim Emir Unterstützung für seine Reise erbeten: Er möge doch einen persönlichen Assistenten bereitgestellt bekommen, der ihm während des Urlaubs auf dem Ponyhof die Zähne putzt und für ihn Zeitungsartikel schreibt. Zur Überraschung vieler wurde dieser Gesuch von Emir Nouri Al-Kganya de Luminos Harakiri bin SamiNo bewilligt und fast wäre der Bananenbieger mit der rechten Hand auf dem Ponyhof gelandet, kennt der sich doch bestens mit der Zahnreinigung mit Kamelkot
aus.
Ob das allerdings so gesund ist, bezweifelt Herbie stark: "Der Sand scheuert sehr stark am Zahnschmelz und trägt gesundes Material ab. Da ich vegan lebe, würde ich zudem von tierischen Produkten, speziell von rhektal verarbeiteten, absehen. Wenn man damit mal abrutscht und sich das Zahnfleisch verletzt, hat man die ganze Scheiße ruckzuck in der Blutbahn, weil die Schleimhäute im Mund das Zeug sauschnell absorbieren. Aber gut, er schien davon angetan."
Als die rechte Hand von diesem Risiko erfuhr, war der Bananenbieger als Begleitung sofort raus und er tauschte die Zahnpasta kurzerhand gegen die bekannte Haftcreme für seine Dritten aus. Prothese wechseln ist ja auch einfacher als Zähne putzen. Zudem notierte er sich rasch zwei kurze Zeitungsartikel auf einem Blatt Papier und steckte dies in die Geldbörse, damit seine Frau auch ja nichts zu meckern hat.
Selbst ist der Mann und die richtige Altersvorsorge ist im Rentenalter oftmals der Schlüssel für ein langes, glückliches Leben. Man munkelt, dass die rechte Hand sich auch deswegen einen Ponyhof ausgesucht hat, der direkt neben einem Schildkrötenhof liegt. Gleich und gleich gesellt sich eben gern und wenn man sich das TK in den VAE anschaut, dann würde Herbie ihm zusätzlich dazu raten, eine Schneckenzucht zu besuchen.
Die Wanderhure aus Dubai war auf der Palmeninsel, ich sag’s Euch ohne Umschweife: “Viel los war ni“. Aber zum Glück heißt man ja nicht umsonst die rechte Hand. Alles entspannt, viel schlimmer war der Sturmversuch auf die Bergfestung in den Hajar-Bergen. Da kamen vielleicht Kaventsmänner auf uns zugerollt. 5 Stück an der Zahl und wir konnten kaum gegen halten. Uns fehlte einfach der Mumm. Macht nichts, die Saison ist noch jung, die neuen Spieler samt neuer rechter Hand
sind noch in der Lernphase. Also als erstes am Montag alle in die Metro und ab in den Zabeel Park. Den Dubai Frame 20-mal rauf und wieder runter, und oben solange auf dem Glasboden hin und her gescheucht bis kein Knie mehr zittert. Dann anschließend noch 2x mit verbundenen Augen die Scheich Zayed Road überquert und der nächste Spieltag kann kommen. Es geht gegen die Tabellenführer, was solls? Nicht mehr lange, dann sagen das die anderen auch wenn sie auf die Palmeninsel müssen.
Alles war sozusagen angerichtet. Viele viele neue Gesichter im Emirat vor allem aber bei Palm City. Spieler, Trainer und Betreuer aus 14 Ländern wurden zusammengewürfelt. Dass da noch nicht alles klappen kann war klar. Also war als erstes eine Teambildende Maßnahme angesetzt. Vormittags Kamelreiten, danach eine Wüstenrallye mit alten verbeulten Toyotas. Man, hatte ich Muffensausen, aber die Spieler haben nichts davon gemerkt. Am Abend pünktlich 18:00 Treff am Burj Khalifa Lake zum Genießen des Wasserspiels mit Musik. Danach Abend essen in der Dubai
Mall. Alle sind wohlbehalten (dank des strikten Alkoholverbotes) und unverletzt im Sportinternat auf der Palme angekommen. 23:00 Uhr Nachtruhe. Am nächsten Morgen Spielvorbereitung, Besprechung des unmöglichen Spielplans, 2 Auswärtsspiele zum Start. Dazu noch ein Scout aus Italien, der berichten musste wie der Pate spielt. Am Ende 1 Punkt mit hohem Einsatz erkämpft, das ist nicht schlecht, aber das muss besser werden. Gelegenheit es besser zu machen gibt es am nächsten Spieltag in der Bergfestung, danach kommt die Wanderhure aus Dubai auf die Palmeninsel.
Das Etablissement läuft prächtig und Elvijra und Oksana wissen jetzt schon mehr über die Trainer in den Emiraten als diese selbst wissen. Z.B. wie gebogen so manche Banane ist, wie borstig mancher Eierbehälter, was Trainer lieber mit der linken Hand machen und wie viele Käfer andere in den Haaren haben. Und natürlich auch wer meint, den Grössten zu haben und wer ihn wirklich hat, Aber selbstverständlich bleibt das alles im stillen Kämmerlein. Zumindest solange sich die entsprechenden Personen in der Liga zu benehmen wissen!
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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