Der Rückrundenauftakt ist gelungen. Schmeichelhaft war das 1:0 gegen den Ex-Serienmeister aus der Hauptstadt. Aber schmeichelhaft nicht für den Hatta Club, sondern für Dubai. Der Torwart des selbst ernannten Meisterschaftsanwärters vom Hatta Club hatte das ganze Spiel über nichts zu tun. Näher als 20 m kam keiner an sein Tor heran. Nicht umsonst hat Startrainer Andi von Hideta nach 22 Minuten gleich 3 Jugendspieler eingewechselt, um denen auch eine Chance zu geben, sich zu beweisen. Doch selbst durch diese Schwächung hat Dubai kein Kapital schlagen können. Man hatte zeitweise das Gefühl, die Männer aus der Hauptstadt waren in Gedanken schon beim bevorstehenden Abstiegskampf. Oder waren die Männer vom Hatta Club einfach nur zu stark?
So lautet die Devise des Al-Ain Club. Aber nur in der Liga. Ein bisschen zu ungestüm ging die Mannschaft in der Hinrunde zu Werke. Und fehlen drei bis vier TK um in dieser Position bis zum Saison Finale auszuharren. Kalt läuft es schon den Nacken herunter wenn man die nahenden Atem der Konkurrenz im Rücken spürt. Doch ausgegeben wird jetzt noch nicht. Punkte sammeln ist hier das einzige was uns retten kann. Also weiter stur Geradeaus und hoffen dass es langt.
Nicht gleich, aber ähnlich ist es im AFC-Cup. Dort scheint sich das usbekische Tashkent durchzusetzen. Aber auch hier geben wir noch lange nicht auf.
Der Dubai Club ist 7., genau so wie zum Ende der letzten Saison. Nun steht man also auch zum Ende der Hinrunde auf dem selbigen Platz. Ob das bereits ein Omen für den Saisonabschluss ist? Wünschen würde sich dies sicherlich niemand, denn schließlich wollte man sich verbessern und wieder in der oberen Tabellenhälfte mitmischen. Mit dem aktuellen Rumpelfußball ist das allerdings nicht möglich! Es gibt in der Rückrunde einiges gut zu machen und Herbie muss die richtigen Hebel finden, um den Club wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Damit kann man beim Auftakt bei Hatta direkt mal anfangen..
Was hat sich der Pate denn dabei gedacht? Wir spielen 1:1 im eigenen Stadion? So Ergebnisse gibt es doch nur in den deutschen Bundesligen. Dieses Resultat nagt ein bisschen an den Nerven Popps. Sicherlich ist mit einem Heimtor noch kein Sieg sicher, wollte man aber blauäugig die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Dann wäre der Rückstand auf die Verfolger weniger dominant. Aber wir haben knapp sieben Siege auf dem Konto und können positiv in die Zukunft schauen. Es kommt wie es kommt und es passiert was passiert. Vielleicht mit einem positiven Ende für Al-Ain.
So sieht es momentan aus in der Liga. Al Ain eilt allen davon. Doch das kostet Kraft und am Ende wird die Mannschaft von Trainer Popp irgendwo stehen bleiben und er hockt dann in einer Grube und muss zusehen, wo die anderen bleiben. Allen voran natürlich die Protagonisten der vergangenen Spielzeiten. Al Jazira und Dubai Club wollen die Macht wieder an sich reißen. Nur einer hat etwas dagegen.
Startrainer Andi von Hideta ist indessen überzeugt davon, dass er endlich reif ist für den Titel und eine 10-jährige Amtszeit noch dazu. Vorbei sind die Freibeuterzeiten, in denen es ausreichte, dem einen nur die Stirn zu bieten. Jetzt müssen große Taten her und dazu ist Startrainer Andi von Hideta gemacht. Er wird in Arabien die Nummer 1 werden, irgendwann, warum also nicht schon jetzt.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. So oder so ähnlich lautet ein altes, emiratisches Sprichwort. Nach dem 3:6 gegen den Al-Ahli Club beginnt die Saison für den Dubai Club nämlich wieder von vorn. Zauberfußball muss jetzt her, um die Saison noch halbwegs erfolgreich zu gestalten, denn durch die Heimniederlage rutschte man wieder auf Rang 7 ab und hat bereits 6 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Al-Ain. Die ziehen derweil al ain ihre Kreise an der Spitze der VAE. Ob das bis zum Ende so bleibt, bleibt abzuwarten. Allerdings ist es schon ein ordentliches Polster, was sich Popp da erspielt hat...
Was hat felix SR bloß aus der letzten Saison verlernt. Mit diesem übertriebenen Auswärtsbomber gegen den Dubai Club hat er zwei Mannschaften aus dem Meisterschaftsrennen gekegelt. Eine absolute Glückskonstellation für den Al-Ain Club. Zwar hat das Team deutlich weniger Restreserven als die ersten Verfolger allerdings ist der Vorsprung von vier Punkten auf den ersten ernsthaften Kontrahenten ein kleiner aber feiner Vorteil gegenüber allen Anderen in diesem Land. Wir warten was sonst noch kommen wird. Es muss uns was einfallen.
Für den Hatta Club, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, den arabischen Thron zu besteigen, sieht es diese Saison wiederum nicht gerade prickelnd aus. Nur Rang 10 und bereits 7 Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Das ist schwerlich aufzuholen trotz des großen TK-Vorsprungs, den man hat. 7 Punkte sind eben 7 Punkte und kein Pappenstiel. Da muss man erstmal hinkommen. Und dann sind ja noch andere Teams interessiert, sich die Schale zu holen und mit Pokal und Zepter den Thron Arabiens zu besteigen, den Harem zu erobern und die dortigen Schönheiten zu bewundern, die einst Herrscher Herbie in aller Herren Länder gegen Kamele eingetauscht hat. Dann versuchen wir mal unser Glück oder wir schaffen uns eigene Kamele an und organisieren einen eigenen Harem.
Zwei Heimspiele an einem ZAT und beide gewonnen. Soweit ist das die optimale Ausbeute die der Al-Ain Club machen konnte. Allerdings hat man das eigene Torkontingent stark dezimiert und befindet sich jetzt schon mit dem Rücken an der Wand. Dies sehen wir leider als die falsche Spielanalyse an. Sehr schade.
Besser läuft es international. Dank der Ergebniskonstellation sichert sich Al-Ain den Gruppensieg Und zieht damit in die nächste Runde ein. Damit bestätigen wir den positiven Trend den wir international angestrebt haben uns freuen uns die Flagge noch ein bisschen schwenken zu dürfen.
Eigentlich hätte man die Pressemitteilung aus der Vorwoche einfach kopieren können, denn am vergangenen Freitag ist exakt das Gleiche passiert, wie zuvor. Nur waren die Protagonisten andere Clubs. Wieder knallte es ordentlich in den Emiraten und fiele Tore waren auf den Plätzen zu bestaunen. Der Dubai Club trug zu diesem Spektakel jedoch nur einen Treffer bei. Am Ende hieß es "nur" 1:0 gegen den Al-Wahda FC, Herbie's Ex-Club. Dubai steht damit immerhin noch auf Platz 2 und spielt bislang eine gute Rolle. Wie schnell sich solche Dinge verändern können, weiß Herbie nur zu gut. Warten wir ab, ob sich sein Team auch in den kommenden Wochen oben etablieren kann...
Nein, nein, nein! Etwas überschwänglicher hätte der Einsatz Popps sein müssen. So haben wir sechs TK für einen Punkt ausgegeben. Der Mut fehlte den letzten Auswärts Treffer einzusetzen. Mist, mist, Mist. Wir haben ordentlich Reserven eingebüßt bei diesem Desaster. Damit sind wir nun nicht mehr in der Lage mit den großen Mitzuhalten. Zumindest erstmal nicht. Wir wir da wieder rauskommen wollen weiß ich noch nicht. Wenigstens sind wir jetzt mal Tabellenführer dieser wundervollen Liga. Auch wenn wir uns mit dem dritten oder vierten Platz abfinden werden müssen. But: Don't look back in anger.
... und der Dubai Club profitiert. Zumindest ein wenig. Durch den 2:0 Heimsieg gegen Al Dhafra steht der Dubai Club an der Tabellenspitze der VAE. Weil es in den anderen Matches ordentlich gescheppert hat, verlor die Konkurrenz ordentlich an Kraft. Der Al-Ain Club investierte beim Meister ordentlich und siegte mit 6:3 und Hatta griff (mal wieder) ins Klo und ging bei Al Jazira mit 4:5 im Siphon baden. Damit sehen die Voraussetzungen auf Dubai Seite zumindest wieder ein wenig freundlicher aus. Das heißt natürlich für den Saisonverlauf noch rein gar nichts!
Mit dem Sieg bei Al Shabab konnte sich Al-Ain den ersten Auswärtssieg der Saison einsacken. Ein Sieg der den alten Meister stark getroffen haben sollte. Aber für Al-Ain war es ein wichtiger Sieg im Kampf um die Meisterkrone. Jetzt heißt es allerdings erst mal den Auswärtstriumph zu festigen und einen klaren Heimsieg einzufahren. Mit diesem Ergebnis hat man sich einen ordentlichen Vorteil herausgespielt.
International gab es einen wichtigen günstigen Heimsieg. Damit hat man gute Chancen in die nächste Runde einzuziehen. Es kann aber noch viel passieren.
Ungeschlagen und Tabellenführer der Teams mit Trainer. Das war's aber auch schon mit den positiven Eindrücken des Saisonauftaktes. Am vergangenen Spieltag quälte man sich bei Ahli Al Fujairah zu einem kräfteraubenden 4:4 Unentschieden. "Wenn man auswärts schon 4 Tore schießt, dann muss man 3 Punkte mitnehmen! Das geht eigentlich gar nicht anders.." so ein entzürnter Dubai-Coach. Das hat die Ausgangslage für eine erfolgreiche Saison direkt mal um einiges verschlechtert. Naja, wen wundert das denn noch in Dubai?!
Erst nörgelt er herum, dass keiner Meister werden will, dabei hat er nichtmal richtig lesen gelernt, der gute Mann. Dann stellt sich heraus, dass er ja noch nie Meister war. Sehr schade, lieber Andreas. Aber mit dem richtigen Saisonziel klappt es vielleicht. Dann werden wir vuielleicht beide Meister. Ich habe nämlich auch seit geraumer Zeit das gleiche Saisonziel. Also Meister wird mal nur einer von uns Zweien. Aber, wenn ich es nicht werde, drücke ich dir die Daumen für deinen ERfolg. Wir sehen uns im Saisonfinale um den jeweils ersten Meistertitel in Asien.
Was muss man da lesen? Die officielle Bekanntgabe der Saisonziele ist fast abgeschlossen und keiner außer Startrainer Andi von Hideta hat für sein Team die Meisterschaft ins Visier genommen. Ist das hier etwa eine Spaßliga? Oder trauen sich die anderen nix zu? Da muss man sich schon fragen, ob hier nicht einige ganz arg versuchen zu bluffen. Die Saison wird zeigen, wer nach oben schielt. Doch dann ist es zu spät liebe Trainerkollegen. Ihr
müsst euch dann an euren Zielen messen lassen. Visionen braucht der Mensch, sagt man, also brauchen auch die Mannschaft, die Fans und der Verein Visionen. So z.B. eine mögliche Meisterschaft des ewigen Nichtmeistertrainers Andi von Hideta. Die Piratenzeiten sind vorbei. Jetzt werden wir ehrlich und spielen um die Krone. Der Thron ist unser und wird verteidigt bis zum letzten TK. Nun müssen wir erstmal hinkommen, aber nicht diese Woche. Al Jazira ist zu stark.
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