So oder so ähnlich kann man den Start von Racing Straßburg in die Rückrunde der französischen Ligue 1 bezeichnen.
Zuhause konnte man immerhin gegen Olympique Lyonnais ein wenig Wiedergutmachung im Vergleich zum Hinspiel betreiben, in dem man das durchaus enge und spannende Spiel mit 1:0 (0:0) gewinnen konnte. Der Treffer gelang Stürmer Julien Perrin in der 65. Minute.
Weniger Glück hatte man beim ersten Auswärtsspiel der Rückrunde. Beim FC Gueugnon wurde
in einem zumindest interessanten Spiel mit 0:1 (0:0) verloren.
Am kommenden Freitag geht es nun zuerst zuhause gegen den Tabellensiebten FC Sochaux-Montbéliard. Da möchte man sich natürlich für die 0:5 Klatsche im Hinspiel revanchieren. Die zweite Partie am kommenden ZAT führt den „RCS“ dann noch zum Tabellensiebzehnten und damit Tabellennachbarn Lille OSC. Hier war das Hinspiel bereits sehr eng und Racing konnte am Ende nur knapp mit 4:3 die Oberhand behalten.
In der Liga ist nichts passiert. Alle haben ihre Positionen verteidigt, außer dem FC Toulouse. Der bisherige Tabellenzweite musste gegen den Tabellenletzten FC Nantes Atlantique ein 1:1 hinnehmen. Auswärts verlor man wie erwartet mit 0:5.
Dadurch rutschte der FCT als Einziger in der Tabelle zurück. Bedeutet aber, dass man in Schlagdistanz bleibt.
Im Coupe de France hat man das Halbfinale erreicht und trifft dort auf den AS St.Etienne. Im Stade Geoffroy-Guichard in St.Etienne muss man erstmal bestehen. Im Best-of-5-Modus ist es die erste Erfahrung. Abzuwarten wie man damit klarkommt.
Die Rückrunde ist gestartet und trotz eines 1:0 Sieges gegen den FC Sochaux-Montbéliard und eines 4:4 Unentschieden auswärts gegen FC 56 Lorient steht der US Créteil weiterhin nur auf dem 13. Platz. Zum Glück ist Trainer Christian F. Schmidt nicht abergläubisch. Erfreulich ist hingegen das Erreichen des Halfinales im Pokal: Der US Créteil konnte sich in seiner Gruppe A behaupten und den ersten Tabellenplatz danz des besseren Torverhältnisses verteiligen. Im Halbfinale wartet nun mit dem FC Sochaux-Montbéliard der amtierende Pokalsieger; keine leichte Aufgabe. Aber im Pokal gelten andere Gesetze, von daher sollte man den US Créteil nicht von vornhinein abschreiben!
In der Champions League winkt leider das Aus, die Hinrunde in der Ligue 1 war ebenfalls unbefriedigend, der Coupe de France könnte was werden lautet die ernüchternde Bilanz nach der Hinrunde.
Wenn man über aber lange Jahre hinweg einen Verein trainiert und immer wieder Erfolge vorweisen kann, dann kann man sich so einen Durchhänger schon mal erlauben, insofern wurde W.Power auf der Hauptversammlung kaum
kritisiert und viel gelobt.
Er selbst bleibt sein ärgster Kritiker.
"Ich verstehe es ganz und gar nicht wieso wir immer dann besser sind wenn wir mit schlechteren Voraussetzungen starten. Aber es zieht sich durch meine Karriere wie ein roter Faden. Sie können sich aber sicher sein, dass wir die Vorbereitung auf die Rückrunde intensiv erlebt haben.
Hier bleibt keine T-Shirt-Faser trocken!"
... befindet sich nach dem letzten ZAT der Hinrunde Racing Straßburg. Die Mannschaft von Trainer Floberle konnte nur sein Heimspiel gegen Olympique Marseille mit 1:0 gewinnen. Bei den beiden Auswärtsauftritten der Elsässer gab es wieder nicht viel zählbares, außer für das Gegentorkonto.
Damit sitzt man weiter auf den drittletzten Tabellenplatz – einem Abstiegsplatz – fest!
Die Aufgaben für Racing
Straßburg werden auch nicht einfacher. Am kommenden Freitag geht es zuerst zuhause den Tabellenvierten Olympique Lyonnais, gegen den man schon am ersten Spieltag der Saison nicht gut aussah und auch im Pokal zweimal derbe auf die Mütze bekam.
Im zweiten Spiel muss Racing beim Tabellendritten FC Gueugnon antreten. Es wird also wirklich nicht einfacher.
Im französischen Pokal ist Racing bereits nach dem zweiten ZAT so gut wie ausgeschieden!
Ich habe mir eigentlich vorgestellt, die Mannschaft sei nun nach der ersten Saisonhälfte eingespielt und die Hintermannschaft viel sattelfester als noch zu Beginn der Saison. Diese Bestätigung erhielt ich auch im ersten Spiel des vergangenen Wochenendes gegen den RC Strassburg, als meine Mannschaft mit zwei frühen Toren das Spiel in die richtige Bahn lenkte und ein Doppelschlag nach einer Stunde sicherte die Punkte. In den nun beiden folgenden Begegnungen gegen Olympique Lyonnais und gegen den FC 56 Lorient brachten meine Stürmer kein Tor mehr zustande und die Defensive kassierte neun Gegentreffer. Da war ich natürlich bedient, das ist klar.
Fast hätte der FC Toulouse die Herbstmeisterschaft gewonnen. Nun hat den Titel ein Club der keinen Trainer hat. Sagt das was über die Ligue 1 aus? Vielleicht nur, dass die Trainer ihren Clubs treu sind und nicht gleich zum besserplatzierten Club wechseln.
Im Coupe de France läuft es auch entsprechend erfolgreich. Mit ein bisschen Glück ist das Halbfinale erreichbar. Drei Siege aus vier Spielen ist enorm effektiv. Das Rest-TK sollte eigentlich ausreichen. So wird das Wochenende mit Spannung erwartet. Vive la france. Holt Punkte für das Land.
Im Präsidium, dass sich direkt im Stade Dominique-Duvauchelle befindet, hat sich am späten Freitag Abend ein tragischer Unfall ereignet. Ein Mitarbeiter des Präsidenten Camille Lecomte ist dort am frühen Samstag morgen tot von der Putzkolonne aufgefunden worden. Angesichts der Todesumstände schließt die Polizei Fremdverschulden aus: Der Angestellte Philippe L. hat sich beim Vernichten von Akten, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen war, versehentlich selbst erdrosselt, weil sich seine Kravatte in dem automatischen Reisswolf
verfing, der sie schräddernd einzog, wodurch sie ihn letztendlich strangulierte, da L. weder den rettenden Aus-Schalter drücken noch den Stecker ziehen konnte. Die Frauen, die ihn aufgefunden haben, stehen noch unter Schock und sind in psychologischer Betreuung.
L. ist lediglich 36 Jahre alt geworden. Er hinterlässt eine Frau und einen zweijährigen Sohn. Der Verein hat bereits angekündigt, den beiden finanziell zur Seite zu stehen. Weiter wird die Mannschaft im ersten Rückrundenspiel zuhause gegen FC Sochaux-Montbéliard in Trauerflor spielen.
Nach dem unglücklichen Aus in der Europa League in der vergangenen Woche, gab es auch in der Liga ein weiteres böses erwachen.
Nach den beiden Auswärtsniederlagen bei US Créteil (0:1) und FC 56 Lorient (0:3) konnte auch der Heimsieg gegen den amtierenden Pokalsieger Angers SCO (1:0) den Sturz auf den drittletzten Tabellenplatz und damit auf einen Abstiegsplatz nicht verhindern.
„Ich bin sehr enttäuscht, wie die Dinge in den letzten Tagen und Wochen gelaufen sind. Allerdings dürfen wir jetzt nicht den Sand in den Ko..., äh natürlich den Kopf in den sprichwörtlichen Sand stecken. Am kommenden Freitag endet die Hinrunde, da wollen wir noch mal ein positives Signal senden und dann in der Rückrunde neu angreifen. Der Weg ist zwar nicht gerade leicht, aber sieben Punkte kann man in einer guten Rückrunde auf die internationalen Startplätze
schon noch gut machen, den da wollen wir natürlich hin,“ meinte Trainer Floberle am vergangnen Montag nach dem ersten Training der Woche.
Das die Aufgaben nicht gerade einfach sind für den Start der Rückrunde zeigt ein Blick auf die Gegner des letzten ZATs der Hinrunde. Zuerst geht es zum Tabellensechsten AS Monaco FC, ehe man zuhause den Tabellenneunten Olympique Marseille empfängt. Den Abschluss bildet dann das Gastspiel beim trainerlosen Tabellenfünfzehnten FC Istres Ouest Provence. Hoffen wir mal das beste.
Im französischen Pokal wurde am letzten Samstag auch das erste mal gespielt. Man verlor bei US Créteil wie in der Liga mit 0:1 und auch zuhause gab es auf die Mütze. Gegen den FC Toulouse verlor man knapp mit 1:2. Damit ist man in den kommenden beiden Spielen gegen das ebenfalls noch ohne Punkt dastehende Olympique Lyonnais schon mehr als unter Druck.
Na das war ja mal wider nix. AS Saint Etienne hat seinen ersten Auswärtseffort beim Flugzeugbauerstädtchen Toulouse in den Sand gesetzt. Man bot zwar guten Fussball und auch den Zuschauern ein spannendes Spiel, doch letztendlich fuhr man ohne Punkte nach Hause. Dann müsen wir halt mal in den Pokal schauen. Da sieht es spannend aus, leider erreichte einen hier zu spät die Nachricht, dass überschüssige Kraftreserven mit in die Halbfinalspiele
genommen werden dürfen, so dass wohl eher zwei andere in der "groupe de mort" weiterkommen und nicht ASSE. In der Champions League wird die Luft dünner, es haben sich eben doch die besten für die letzten 16 qualifiziert, das maerkt man jetzt. Und dann ist da noch diese seltsame Geschichte mit dem Super-Cup. Allen Verwirrungeen zum Trotz scheint St. Etienne nun doch den ersten Pokal der Saison gewonnen zu haben und nicht Angers. Ein winziger Trost...
"Und nach zwei Jahren hatte der Pharao einen Traum, wie er stünde am Nil und sähe aus dem Wasser steigen sieben schöne, fette Kühe; die gingen auf der Weide im Grase. Nach diesen sah er andere sieben Kühe aus dem Wasser aufsteigen; die waren häßlich und mager und traten neben die Kühe an das Ufer am Wasser. Und die häßlichen und mageren fraßen die sieben
schönen, fetten Kühe. Da erwachte Pharao."
Auf zwei erfolgreiche Jahre in der Ligue 1 folgen immer zwei schwache. Nach Vizemeister und Coupe de France Sieg und im nächsten Jahr Champions League-Sieg, Supercup-Sieg und wieder Vizemeister wird es dieses Jahr nicht so viel zum Feiern geben. Es ist viel Sand im Getriebe. Kommt wohl aus Ägypten.
Der Wein kann dafür mal wieder in Ruhe reifen.
Mit diesen Wechselbädern von Erfolg und Misserfolg muss die Mannschaft, müssen die Spieler umgehen können. Nach dem recht klaren Sieg gegen den AS Saint Etienne, mit dem erlösenden Tor gerade nach der Pause und der Entscheidung kurz vor Schluss folgte eine noch deutlichere Niederlage gegen den FC Istre Ouest Provence mit einem Gegentor in der Mitte der ersten Hälfte und den entscheidenden Toren vor und nach der Pause. Nur der mühsam errungene Erfolg gegen den Lille OSC brachte für die Zuschauer echte Spannung. Meine Mannschaft musste lange einem Rückstand hinterher rennen, bevor die nach hartem Kampf das Spiel noch drehen konnte.
Das Weinlesefest auf Montmatre
Frankreich ist bekannt für seinen Wein, aber wer weiss, dass selbst in Paris ein kleiner Weinberg existiert? Um diesen Weinberg dreht es sich vom 10. bis zun 14. Oktober, beim Weinlesefest auf Montmartre. Aber keine Sorge: Sie müssen sich nicht den ganzen Tag lang bücken. Das Weinlesefest ist ein großes Ereignis rund um Geschmack und Gastronomie.
Dazu gibt es künstlerische Veranstaltungen aller Arten: Ausstellungen, Konzerte, Umzüge… Zahlreiche Künstler und Aussteller wetteifern um die beste Idee, um den guten Geschmack zu feiern! Sehr zum Vergnügen der großen und kleinen Besucher gibt es zahlreiche Handwerksprodukte sowie regionale Erzeugnisse zum Verkosten.
Also auf nach Montmartre!
Bereits im sechsten Heimspiel der Saison ist es bereits zum ersten mal passiert. Racing Straßburg verlies als Verlierer den heimischen Rasen.
Bei der 1:2 (0:0) Heimniederlage gegen ES Troyes Aube Champagne bot die Mannschaft von Trainer Floberle auch eine erbärmliche Leistung. Zwar konnte der „RCS“ in der 74. Minute in Führung gehen, allerdings hatte diese nur vier Minuten bestand, bis die Gäste den verdienten Ausgleichstreffer markierten. Nur weitere vier Minuten später klingelte es erneut im Kasten von Racing, womit die erste Heimniederlage der Saison besiegelt war.
Sichtlich noch unter Schock stehend von dieser Partie musste
man sich im zweiten Spiel des vergangenen Freitags mit 0:5 (0:3) bei AS Saint Etienne geschlagen geben.
Immerhin konnte man die Fans mit einem klaren 5:0 (4:0) Heimsieg gegen Stade Rennes FC etwas versöhnen.
Am kommenden Freitag reist die Mannschaft des „RC“ Straßburg zuerst zum Tabellenfünfzehnten US Créteil in die Pariser Peripherie, ehe man zuhause den Tabellenachtzehnten Angers SCO empfängt. Der Pokalsieger des Vorjahres hatte auch keinen glücklichen Saisonstart und bekleidet den ersten Abstiegsplatz. Den Abschluss bildet dann ein Auswärtsspiel beim Tabellenachten und ehemaligen Tabellenführer FC 56 Lorient.
Der FC Toulouse ist als Aufsteiger dabei die Liga umzuräumen. Der Club stürmte innerhalb von drei Spieltagen von Platz 10 auf den Platz an der Sonne.
Das ist sicherlich nicht das Saisonziel doch hat man den Klassenerhalt bald geschafft.
Es sollte zumindest reichen wenn man noch 20 Punkte ergattert.
Im Pokal wartet man auf die erste Auswertung. Aber die Herbstmeisterschaft ist greifbar nahe.
So muss im Topspiel beim FC Gueugnon gepunktet werden um das kleine Ziel zu erreichen. Weitere Gegner sind Lyon und Lille. Welche man auch nicht unterschätzen kann.
Nun, der Alltag hält Einzug. Die neuen Spieler sind im Mannschaftsgefüge integriert und von Verletzungen bleibt die Mannschaft wie gewohnt auch nicht verschont. Am letzten Wochenende startete die Mannschaft erfolgreich gegen den FC Toulouse, wobei man die Tore schon nach einer Viertelstunde erzielen konnte, um nachher das Spiel zu kontrollieren. Dadurch flachte die Partie natürlich etwas ab und war für die Zuschauer nicht mehr so spannend. Gegen den FC Girondins de Bordeaux gelang eine Nullnummer, was mich freute, da die Hintermannschaft in den ersten beiden Spielen kein Gegentor kassieren musste.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
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