Die Saison in der Ligue 1 geht in die Endphase und der Aufsteiger aus der letzten Saison, Montpellier HSC, ist immer noch gut im Rennen. Hatte man in der letzten Saison noch die Vizemeisterschaft und damit die Teilnahme an der Champions League, aus der man allerdings dann sang- und klanglos ausgeschieden ist, geschafft, so sieht es diese Spielzeit recht gut aus, zumindest die Europa League zu erreichen. Die letzten 3 Spiele waren vielversprechend. Es gab 3 Siege, zunächst 3:0 gegen Gueugnon, dann 2:1 in Angers und abschließend ein 3:0 gegen Nizza. Macht summa summarum Platz 9, nur 3 Zähler hinter Platz 3 und 5 Punkte hinter Platz 2. Spitzenreiter Marseille ist mit 7 Punkten Vorsprung wohl schon zu weit weg...
Da ich am vergangenen Wochenende in Bordeaux war, liess ich es mir nicht nehmen, der Feier des französischen Cupsiegers beizuwohnen. Bei Copa sind ja die Girondins de Bordeaux und der AS Monaco zwei Klubs mit einer alten Tradition. Nun am Spieltag galt es aber zuerst die Prüfung gegen den Lille OSC zu bestehen, was gelang. Viel aufregender war die Begegnung gegen den AS Nancy Lorraine, wo meine Mannschaft zuerst eine beruhigende Führung erzielte, aber nach einer unerklärlichen Schwächeperiode in Schwierigkeiten geriet, sich auffing und am Schluss doch noch alles klar machte.
So einfach kann es gehen.
Kaum erwähnt einer was von Masturbation schon steigt ganz Frankreich ein.
Aus einer eher durchschnittlichen Zeitungslandschaft, in der eher wenig Bezug aufeinander genommen wird, wird eine muntere Diskussion. Jeder möchte was beitragen. Ganz Frankreich ist vom Selbstbefiredigungsgeist besetzt!
Ganz Frankreich?
Nein, ein kleines Fürstentum irgendwo im Süden trinkt leiber weiter seinen Tk Zaubertrank und hat mal wieder gefühlt genauso viel Tk wie der Rest der Liga zusammen. Aber dieses JAhr werden sie den Titel trotzdem nicht holen. Aber Sochaux auch nicht ...
Trotz dass sie regelmäßig ihr ganzes Stadion füllen - mit Sperma.
(verdammte Zensur; Anm. der Red.)
Erneut steht sich Björnsson selber im Weg. Alle anderen Accounts spriesen aus der Erfolgswelle und reisen mit ihr mit. Nur in Frankreich ist einfach nichts zu holen. Im Coupe de France reicht es im dritten Anlauf auch wieder nur zu einem Platz 3 oder 4.
In der Ligue 1 darf man ebenfalls wieder nur zuschauen wie die anderen Mannschaften Jahr für Jahr die Trophäen einsacken. Es ist einfach ein hartes Stück Arbeit in dieser starken Liga mitzuhalten. In der nächsten Saison vielleicht.
Fraternité und savoir vivre hin oder her - Friede Freude Eierkuchen hat vielleicht zu Hippiezeiten viele Informationsgelüste befriedigt, aber heutzutage macht man doch nur mit 9/11, Bundespräsidentenaffären und Promisteuerskandalen Schlagzeilen. Und wenn das Unglück mal knapp ist, kramt man halt irgendeine Verschwörungstheorie hervor, kündigt einen Weltuntergang an oder redet die nächste Krise herbei. Ob man bei völliger Unkreativität dann aber zum eigenen Spermaspender greifen und folglich Klebestreifen anstatt Schlagzeilen produzieren sollte, ist im Sinne der Lesergunst
wohl ziemlich fraglich. Zumal es immernoch genug Leser gibt, die nicht wie ein Pornostar - immer in Erwartung des nächsten Schnellschusses und mit dem Gedanken jegliche farblosen Kleinerzeugnisse schlucken zu müssen - leben möchten.
Doch die Copa News werden stets das sein, was die Trainer daraus machen. Ob TK-Spendeformular, Selbstbefriedigungsblog, Schlemmertagebuch, Lyrikkladde, Trendanalyse oder Gedankenhalde - alles ist möglich - sogar eine Sammlung von Dudeneinträgen kann man anlegen, wenn man mag. Man kann seiner Kreativität also freien Lauf lassen ... oder auch nicht. C'est la vie.
Könnte das dass Modell für die Zukunft sein. Zukunftsforscher liegen ja so oder so im Trend. Die Menschen dürsten gerade danach, wie es weitergehen soll in der Zukunft. doch all diese Vorhersagen, bedeuten zuerst mal nichts. Nehmen wir zum Beispiel den Coupe de France oder noch besser den Pokal der Pokalsieger. Was haben sich die Jungs von AS Saint Etienne abgrackert und sind gelaufen bis zum Umfallen. Und dann das.
In der Vorrunde des coupe de France ausgeschieden und nach den ersten zwei Spielen des Halbfinals des Pokal der Pokalsieger nur ein müdes eins zu eins. Was wird daraus noch? Ein Hoffnungsspaziergang, ein Hoffnungsschleimspur...wir wissen es nicht. Und sowieso der Vinnie versucht immer noch auf seiner Gasheizung deluxe im Tiefparterre Würstchen zu grillen. Er bringt auch welche mit hat er gesagt. Na dann schaun mer mal...
So etwas gibt es natürlich wieder einmal nur in Frankreich, dem Land des Müssiggangs, der charmanten Frauen, des Pastis und der Boules. Während sich einige Trainerkollegen um Contenance (oder etwa schleichenden Snobismus; A.d.R.) bemühen, so schmieren andere das Blatt lieber voll.
Don Limon, der sich wie immer auf sein sehr liberales Gedankengut beruft, fügt hierzu an: "Vive la france! Vive les guignols! Vive la presse! Sollen die sich doch
belehren, das ist mir einerlei. Ich hab noch genügend Kastanien von meinem letzten Brisolée. Daraus mach ich mir nun exquisite Vermicelles und lausche der warmen Mittelmeerbrise. Was im Rest Frankreichs passieren mag? On s'en fout!"
Voilà, so siehts aus, am Mittelmeer. Auf den PSG vorzubereiten nützt ja sowieso nichts, kommen die wieder mit ihrer Millionärstruppe angebandelt. Aber bis dahin, werden die Vermicelles schon schön verputzt sein...
"Schönes Nizza" ist das Motto der diesjährigen britisch-französischen Woche der Freundschaft in Nizza, dessen sportlicher Höhepunkt an diesem Wochenende sicher das internationale Rugby-Tunier ist. Denn es treten die weltbesten Rugby-Nationalmannschaften Europas an: England (Platz 4), Wales (Platz 5), Schottland (Platz 9) und Frankreich (Platz 6 der aktuellen IRB-Weltrangliste).
Im Cinéma Mercury und im Cinéma Rialto findet weiter das alternative britisch-französische Filmfestival statt, auf dem junge, von der britischen oder französischen Filmakademie geförderte Regisseure ihre neuen Filme zeigen können. Eine Fachjury unter der Leitung von Cathérine Deneuve vergibt
anschließend die goldene Lilie an den besten Film. Daneben gibt es eine gastronomische Meile an der Promenade des Anglais mit zahlreichen kulinarischen Spezialitäten aus dem Vereinigten Königreich. Wer noch nie Hauptgerichte wie Fish and Chips, Bubble and Squeak, Sunday Roast, Ulster Fry oder Haggis sowie Nachspeisen wie ein Yorkshire-Pudding oder ein Banoffee Pie gegessen hat, wer aus einer Auswahl von Scottish Whiskies, Gins und britischen Bieren seinen Favoriten ermitteln oder mal einen nicht alkoholischen Dandelion and Burdock probieren möchte, der hat hier die Möglichkeit dazu. Selbstverständlich gibt es auch Lokales aus der Region. Und sofern das Wetter mitspielt, wird man dem Motto "Nice Nice" voll und ganz gerecht.
Paris ... 10 Spiele vor Saisonende ist das Vorgeplänkel auf Frankreichs Fussballplätzen wie es scheint endgültig zu Ende - nun gilt es, die vorhandenen Reserven optimal zu investieren, nach Möglichkeit Punkte zu holen, wo keine Punkte eingeplant waren, weitere nicht eingeplante Punktverluste zu vermeiden und am Ende die bestmögliche Platzierung zu erzielen.
PSG muss sich nach 2 Heimspielen gegen
Patenmannschaften diesmal auf zwei direkte Konkurrenten im Parc des Princes einstellen (sofern denn diese antreten): Mit ES Troyes gastiert bei uns eine echte Wundertüte dieser Saison und mit Souchaux ein in dieser Spielzeit etwas schwächelnder ehemaliger CL-Sieger, der seinen Ansprüchen entsprechend dennoch einmal mehr einen internationalen Platz anvisieren dürfte. Zwei Siege wären an dieser Stelle sicherlich Gold wert!
- Kurzform für: Scheibenwischer
- Kurzform für: Tintenwischer
- an beiden Enden zugespitztes Gerät aus weichem, gerolltem Leder, Zellstoff, mit dem Kreide, Rötel. verwischt wird, um weiche Töne zu erzielen
- (Soldatensprache veraltet) Streifschuss
- (umgangssprachlich) leichte Verletzung,
Ja, was hat er sich dabei nur gedacht? So einen Schund zu verzapfen ist absolut unverzeilich. Abgeschlagen steht der FC Toulouse auf dem neunten Tabellenplatz. Weit, weit weg von jeglicher Europapokal-Euphorie.
Also wieder eine Saison zum Vergessen. Eine schauerliche Geschichte bahnt sich für Björnsson an. Sein Sohnemann steht kurz vor der österreichischen Zweitligameisterschaft, Sein Kumpel Björnsinger steht im Pokalfinale und kurz voir der Titelverteidigung. Björndahl hat International gerockt. Nur B
jörnsson. Der Vater aller Björn-Coaches ist einfach nicht in der Lage Boden gut zu machen.
Die Ligue 1 Zeitungslandschaft wird zu einer Pornoaustellung. Von "Wixxerei" und klebrigen Angelegenheiten wird in den letzten Wochen gesprochen.
Marcool, Trainer von Olympique Lyon, meinte dazu: "Ja, das ist geil! Genau das will ich! Gebts mir! JAAAAA! Das motiviert mich zum mitmachen! Mein Handgelenk soll so richtig wehtun!"
Gemeint ist damit natürlich, dass er weiterhin interessante und auch provokative Artikel lesen möchte. Denn sowas sind die Sachen, die einen Marcool zum schreiben in der Zeitung motivieren. Und sein Handgelenk soll natürlich nur vom schreiben wehtun.
Solche (literarischen) Ergüsse sind doch viel schöner als 08/15-Artikel!
Beat sitzt bei Sonnenschein im Büro als seine Rohrpostanlage ächzt und krächzt. Ein gewisser Floberle, seines Zeichens Ausrichter aller Ausrichter im speziellen Ausrichter der Ausrichter des Pokals der Pokalsieger, hat Beat Uhse eine in eine Bierflasche gewickelte Nachricht zugeschossen. Der Weg war weit, die Flasche ordentlich durchgeschüttelt. Als Beat das Hürlimann öffnet, schäumt es wie eine Autowaschanlage durchs offene Fenster. Im Schaum dann kann man
erkennen um was es eigentlich wirklich geht im Leben. Genau, richitg. Um den Pokal der Pokalsieger. Der Coupe der einen zum König der Pokalkönige macht. Beat Uhse war schon zweimal im Halbfinale, und nun steht man zum dritten Mal im Halbfinale. Wäre ja schön es klappt diesmal mit dem Finaleinzug. Doch dafür muss man zuerst mal den zweiten Elfenbeinküstler wegschiessen. Ihr kennt den? D'ou-est que tu vas? Cote d´Ivoire! ähh co d'y voir...? ;-)
Während es die Medien einiger anderer Länder noch irgendwie schaffen zumindest ein bisschen anständig zu informieren oder zu unterhalten, verkommen die Copa News der Ligue 1 langsam zum Schmuddelblättchen. Vom schlichten Rotz zwischen den Seiten bis hin zum neuesten Wichsratgeber, die Copa News werden von Tag zu Tag klebriger. Doch woher kommt der vermehrte Erguss von Körperflüssigkeiten in den franzözischen Medien? An mangelnder Bezahlung kann es jedenfalls nicht liegen, die Trainer werden anständig belohnt für ihre zusätzlichen "Tätigkeiten". Aber manch ein Trainer gab schon freiwillig zu, dass er in
dieser Hinsicht wohl überbezahlt ist: "Für das Geld bin ich ja quasi gezwungen den Becher jede Woche voll zu machen."
Dem Herausgeber der Copa News scheint mangels einer Feuchtigkeitsklausel im Arbeitsvertrag die Hände gebunden zu sein, er kann nur gegen Plagiate und Arbeitsverweigerung vorgehen: "Das Produkt, das uns die Trainer anbieten ist zwar stark eiweißhaltig, aber es ist eigenhändig erschaffen und von daher leider von uns nicht anfechtbar."
Doch wer kauft nun das Nivea aus dem Supermarkt für die wunden Körperöffnungen der Trainer? Die Trainer selbst scheinen dafür jedenfalls keine Zeit zu haben.
Das war's wohl diese Saison beim französischen Ligapokal. Im Viertelfinale ist man nach drei Spieltagen nicht über einen Sieg und ein Unentschieden hinaus gekommen. Vier Punkte sind definitiv zu wenig und so muss der OGC Nice - zusammen mit dem Nachbarclub aus Monaco - den FC Toulouse und Angers SCO den Vortritt lassen. In der Ligue 1 konnte man sich zuletzt immerhin auf Platz 2
hocharbeiten. Jetzt heißt die Devise nur noch: "Alle Heimspiele sicher nach Hause bringen!" Denn nur so kann sich die Mannschaft unter Trainer Christian F. Schmidt einen der begehrten Plätze sichern, die in der nächsten Saison zur Teilnahme am internationalen Geschäft berechtigen. Und die obere Tabellenhäflte ist eng beisammen, so dass man nichts zu verschenken hat!
Verkehrte Welt für Don Limons Bummerltrüppchen Olympique Marseille. Nach einem absolut minimalistischen ZAT (an einem 3er Wochenende wohlgemerkt, sic!) , wurde OM an die Spitze der Ligue 1 gespült. Überrascht ist man schon in Marseille, vor allem aber, dass in Bordeaux immer noch über das Entschwimmen der Abstiegsränge philosophiert wird. Da kann wohl nur Chateâu Lafite Abhilfe
schaffen...
Aus diesem Grund - sinnfreies Treiben zu heiterer Stunde soll ja bekanntlich genutzt werden - lädt Don Limon die geschätzten Trainerkollegen zu einem Brisolée in die Provence ein. Schliesslich soll ein bisschen Wein kredenzt werden, und da der Sommerbeginn heuer eher einem herben Wintereinbruch ähnelt, liegt man mit Brisolée natürlich voll im Trend.
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