Jetzt geht's los. Frankreich bekommt seinen Pokal. Moment mal, die haben noch einen Pokal. Richtig, gemeint ist die Auflage der diesigen Saison. Zunächst hiess es, es würde keine Auflage geben. Doch hat sich ein gewisser Florian Eberle dazu bereit erklärt diesen Pokal auszurichten. Das freut den FC Toulouse sichtlich, denn im Pokal findet sich der Trainer besser zurecht als in der Liga. Vielleicht ist diesmal der Titel drin. Erfolge fehlen dem Trainer immer noch. Das soll sich schlagartig ändern. Egal ob in der Sieger oder im Pokal. Björnsson muss Gas geben. So richtig Gas geben.
So geht es also wieder abwärts in der Tabelle mit meiner Mannschaft, dem AS Monaco nach dem Spieltag vom vergangenen Wochenende. Das ist weiter nicht verwunderlich bei der starken Verjüngung der Mannschaft nach dem Abgang einiger Leistungsträger nach dem Abschluss der vergangenen Saison. Zwar konnte die Mannschaft noch richtig auftrumpfen in der ersten Begegnung gegen den Angers SCO. Zwei frühe Tore begünstigten den Verlauf des Spiels. Allerdings folgten anschliessend zwei nicht zwingende Niederlagen, zuerst gegen den FC Sochaux – Montbéliard und anschliessend gegen den OGC Nice.
In den drei Wochen unter der Leitung von Co-Trainer Steve Walters legte der Fc Sochaux in derMeisterschaft einen sensationellen Höhenflug hin. Hier gab es Lob von allen Seiten für die perfekte Umsetzung der Taktik und ein extrem motiviert auftretendes Team. Viele erinnern sich noch gern daran, wie Walters auch damals an den letzten beiden ZATs auf der Bank saß, als Sochaux zum bisher einzigen Mal französischer Meister
wurde.
Wenn es um das Entwerfen eigener Taktiken geht, sind für den Co allerdings noch einige Nachhilfestunden nötig. Im Cup der Poklasieger änderte er in Eigeninitiative die Taktikvorgabe von W.Power von H1 A4 auf H3 A0 und fuhr damit zwei Niederlagen ein, während man mit Powers Taktik ein 1:1 und auch TK mäßig eine relative Patt-Stellung erreicht hätte. Hier gab es vor allem von W.Power persönlich harte Kritik.
Chloé Schmidt, Frau von Christian F. Schmidt, des Trainers des OGC Nice, ist im gemeinschaftlichen Badezimmer und macht gerade einen Schwangerschaftstest, während ihr Mann auf der Couch liegt und Canal+ schaut. Sie will ihm mit ihrem Smartphone über Ch@tON davon erzählen. Anbei der Monolog:
21:33 Uhr: "Schatz, ich liebe dich!" 21:39 Uhr: "Aber das Fernsehen scheint wichtiger zu sein." 21:41 Uhr: "Du schaust nicht einmal nach, wieso dein Handy piept." 21:43 Uhr: "Jaja, so ist es halt, wenn man als Mann in die Wechseljahre kommt." 21:45 Uhr: "Da zählen nur noch die Couch, der Fernseher und ein
kühles Bier." 21:48 Uhr: "Chips und Flips sind ja tabu. Dein Bauch wird auch so wegen der Wechseljahre größer." 21:53 Uhr: "Hoffentlich bist du morgen noch in der Lage, 12 km Rad zu fahren! Wir sind bei deiner Schwester zum Grillen eingeladen! Nicht, dass dir vom Fahrradfahren nachher der Hintern weh tut!" 21:55 Uhr: "Aber auch wenn du nicht antwortest: Ich habe dich lieb!" Das Ergebnis des Test ist leider negativ. Cloé Schmidt, die 38-jährige Frau des Trainers des OGC Nice, verschweigt ihm die Sache mit dem Schwangerschaftstest. Er hat mit seiner Mannschaft und der Liga und der Europapokal Stress und genug um die Ohren.
Nach einem zwischenzeitlichen Hoch (Platz 11) befindet sich der AC Ajaccio inzwischen auf direktem Kurs in die Ligue 2. Drei Niederlagen in Folge mit satten 13 Gegentoren sprechen eine deutliche Sprache. "Ich bin fassungslos", verkündete Trainer Scholz nach dem 2:5 in Lyon seine Ratlosigkeit.
Bislang konnte Ajaccio mit einer konzentrierten Abwehrleistung seine Schwächen kaschieren. Gerade im heimischen Stadion musste der Torhüter nur sechsmal in acht Partien hinter sich greifen, was die Korsen auch für die Favoriten der Liga als unangenehmen Gegner erscheinen lies. Sah man jedoch hinter die Bilanzen, sah man regelmäßig auch eine geringe Torausbeute (bei einer passablen Chancenverwertung kam Ajaccio einfach zu selten mit dem Ball nach vorne), und einige sehr schwerwiegende Aussetzer, die gerade auswärts den Verein zurück warfen.
Unterm Strich könnte man also schließen: Ajaccio hat nicht die Qualität für die erste Liga, konnte jedoch durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und taktisches Geschick über den Möglichkeiten agieren und das selbst gesteckte Ziel der oberen Tabellenhälfte,
tatsächlich erreichen. Doch das änderte sich trotz, oder vielleicht sogar wegen des überraschenden 3:1-Erfolgs gegen Paris Saint-Germain. "Manche Niederlagen helfen mehr als so ein Sieg", weissagte Sportdirektor Florent Deaux nach dem Spiel, und sollte Recht behalten.
Ajaccio wollte nun auch den nächsten Ligafavoriten daheim zu Fall bringen und spielte gegen Marseille mutig nach vorne, brachte seine eigene Defensivhaltung dadurch jedoch durcheinander. Die Folge: eine ärgerliche 3:4-Niederlage, und eine verunsicherte Defensive, die eine Woche später in Lyon sogar fünf Gegentore verursachte - darunter gleich zwei Eigentore.
Nachdem Ajaccio schließlich mit einem 1:4 gegen Bordeaux erstmals auch daheim vollkommen enttäuschte, grüßt man nun als Tabellenschlusslich - und stellt den Trainer in Frage. "Ein Trainer muss Lösungen finden können, um die gestellten Erwartungen zu erfüllen. Solange er das schafft, braucht er um seinen Job nicht zu fürchten", so Präsident Tuchard vielsagend. Die nächsten Spiele werden es wohl entscheiden, ob Scholz die Saison auch bei Ajaccio beenden wird.
Nun scheint man sich in Marseille wieder ein bisschen gefangen zu haben. Nach einem miserablen Saisonstart, ist man nun stetig ein bisschen besser geworden. Nicht nur auf nationaler Ebene hat man sich auf seine Kernstärken besonnen, sondern auch international ist man mit gewiefter Chuzpe aufgetreten. Somit kann man schon fast das vermeintliche Weiterkommen in der Europa League feiern. Doch noch gilt
es Ruhe zu bewahren, und sich nicht zu stark dem taktischen Geplänkel zu ergötzen.
Die Chancen stehen zwar gut, doch wenn sich der Don seine Mannen zur Brust nimmt, mag er sie hoffentlich eindringlich warnen, dass es nicht reicht, bloss auf Sparflamme zu agieren. Ein kleines Polster für das Achtelfinale wäre zwar praktisch, doch muss man sich den Weg bis dorthin erst einmal ebnen.
Meine Mannschaft, der AS Monaco FC, spielte am vergangenen Wochenende ganz unterschiedlich. Überrascht haben mich die Spieler mit dem forschen Auftreten gegen den Paris St. Germain FC mit einem Doppelschlag nach einer Stunde, aber auch gegen Olympique Marseille, wo man in regelmässigen Abständen die Tore hat erzielen können. Allerdings auf der andern Seite war die lahme und nicht akzeptable müde Vorstellung in der Begegnung gegen den Stade Rennes FC, wo die Mannschaft bereits in der ersten Halbzeit hoffnungslos zurück lag und sich auf der ganzen Linie schwer tat..
Die Saison läuft nicht optimal für den OGC Nice und seinen Trainer Christian F. Schmidt. Die erste Liga scheint diese Saison stärker zu sein als in den Vergangenen. Derzeit steht der OGC Nice auf einem Abstiegsplatz: nicht gerade motivierend für die Spieler, die auch auf europäischer Ebene gerne eine Runde weiterkommen möchten. Doch Fortuna hat es nicht gut gemeint: Man trifft auf den derzeitigen Tabellenführer aus Serbien und Montenegro. Vielleicht hilft es ja, dass der OGC Nice ein Pokalneuling und damit ein vermeidlich schwieriger und unbequemer Gegner ist. Doch ob sich der FK Sartid davon beeindrucken lässt, ist eher nicht zu vermuten. Vielleicht ist Fortuna ja bei den Spielen gnädig.
Es ward kaum für möglich gehalten, doch nun ist es doch Tatsache. Die Jungs aus Marseille sind tatsächlich im Stande, mehr als ein Tor in Heimspielen zu schiessen. Leidtragender dieser Tatsache ist der geschätzte Kollege Vinnie Jones, welches mit seiner Feinschmeckertruppe aus Bordeaux noch weiter in den Abgrund gestossen wird. Kaum ein Transfer in der Ligue 1 in den letzten Jahren, bei welchem Anspruch und Realität so weit auseinander
klafften...
Hoffen wir natürlich auf Besserung, denn an der Historie gemessen, sollte da klar mehr drinliegen. Für die Boys aus Marseille geht es jetzt erst mal um Konsolidierung. Der bisherige Verlauf der Meisterschaft war ja alles andere als konstant und daher sollte man in den kommenden Tagen mit ein bisschen weniger Risiko ein bisschen mehr Stabilität generieren können. Ob dies zum Abschluss der Hinrunde gegen solch starke Gegner jedoch gelingen kann, bleibt ab zu warten.
Trübsal in Nizza: Nicht nur, dass man umsonst nach Serbien unterwegs war, weil die Absage der Europa League Spiele die Verantwortlichen des Vereins von der Côte d'Azur zu spät erreichte, nein, auch in der Liga läuft es nicht rund. Aus 13 Spielen hat man gerade mal 12 Punkte geholt und liegt damit auf dem letzten Platz. Zu Hause gegen Olympique Marseille verlor das Team von Trainer Christian F. Schmidt mit 3:6! Bei den
Auswärtsspielen hatte man mit keinem Sieg gerechnet, aber diese bittere Heimniederlage tut weh: Die Motivation der Spieler geht gen Null. Seit dem 7. Spieltag - dort stand man noch auf Platz 7 - ging es für den OGC Nice nur in eine Richtung: abwärts. Wo soll das denn noch enden? Gelingt des dem Trainer, die Mannschaft für die nächsten Spiele motivieren zu können, um das so dringend benötigte Erfolgserlebnis - ein Sieg - zu erreichen?
Meine Mannschaft spielte am vergangenen Wochenende einen sehr verhaltenen Spieltag und rutschte zu recht in der Tabelle etwas ab. Nach ganz vorne sind es nun zwölf Punkte Abstand und nach hinten nur noch sechs Punkte. Das ist sicher eine schwierige Situation für die jungen und noch zu wenig erfahrenen Spieler. Der Auftakt zum Spieltag gelang sehr gut mit einem klaren Erfolg über den ES Troyes Aube Champagne mit je zwei Toren in jeder Halbzeit. In den beiden andern Begegnungen gegen den FC Gueugnon und gegen Olympique Lyonnais liefen meine Spieler dem Ball nur noch hinter her und hatten nie den Hauch einer Chance.
Ein bisschen frische Luft sollte seiner Bummeltruppe guttun hat sich wohl der Don gedacht. Doch statt mit offenem Cabrio durch durch die mondäne Küstenregion in der Nachbarschaft zu flitzen, liess er lieber einen Kraftakt vollziehen. Ob eine A6 in der Hinrunde klug ist, darf ja getrost bezweifelt werden. Doch immer noch besser als mit einer weiteren A4 von dannen ziehen zu müssen...
Man nutzte in Marseille die Gunst der Stunde, während die Nachbaren aus Nizza immer noch nach dem Weg nach Serbien suchten. Hierbei kann der Don Pellegrini nur bepflichten. Lassen Sie alles schön auf sich zu kommen Herr Schmidt. Die Serben sind äusserst gastfreundlich und erfreuen sich ob der jovialen Art von uns Südfranzosen.
Unwichtige Spiele können verloren werden. Die beiden Duelle gegen Montpellier und Bastia fielen unter den Tisch und waren sehr schnell vergessen. Positives Schmankerl war der Sprung auf einen Europa League Platz. Doch jetzt kommen zwei Topmannschaften vor die Linse des Pyrenäen-Clubs. Hier zu punkten wäre sehr wichtig und würde die Ausgangssituation deutlich verändern. Das Heimspiel gegen Nantes bleibt dagegen ein Trainingsspiel. Wo der FC Toulouse nach dem Wochenende steht bleibt erstmal offen. Die Liga wird sich verändern an diesem Wochenende.
Der Auftritt meiner Mannschaft, der AS Monaco, war am vergangenen Wochenende nicht über alle Zweifel erhaben. Nur in einem Spiel war ich eigentlich mit der Leistung, mit dem Einsatz und der Professionalität zufrieden. In den andern beiden Begegnungen konnte ich wirklich nicht viel Positives sehen und so wunderte ich mich denn überhaupt nicht, dass die Mannschaft in der Tabelle zu Recht an Terrain einbüsste. Gegen den Lille OSC war wenigstens eine Halbzeit gerade noch zu überstehen, aber die zweite Halbzeit zum Vergessen. Auch gegen Stade de Reims war es ein völliger Reinfall. Nur gegen den AS Saint Etienne zeigten die Spieler, was sie möglicherweise auch noch könnten.
Was hat sich da die EU Kommission und das EU Parlament nur wieder einfallen lassen. SEPA - Single European Payment Area - ist das Thema, was ganz Europa beschäftigt. Und wieso? Weil da ein paar Parlamentarier in Straßburg verärgert darüber sind, dass die Gehaltsüberweisung aus Brüssel solange braucht, bis sie auf dem heimischen Konto gutgeschrieben ist. Und was haben wir davon? Jeder, der ab dem 1. Februar Rechnungen oder Beiträge einziehen will, muss dies per SEPA-Basislastschrift tun. RIB bye bye, bienvenue SEPA!
Die Buchhaltung des OGC Nice macht seit Wochen Überstunden. Alle Kontoverbindungen der Mitglieder, für die heute die monatlichen Beiträge automatisch belastet werden, müssen auf BIC und IBAN umgestellt werden. Was ist das? BIC ist die internationale Abkürzung für Business Identifier Code, IBAN steht für International Bank Account Number. Weiter muss eine
Mandatsverwaltung aufgebaut werden und bis zum 1. Februar nächsten Jahres müssen alle Mitglieder darüber informiert werden, dass die heutige Belastungsermächtigung als SEPA-Lastschriftmandat weiterverwendet wird. Zum Glück hat der OGC Nice bereits eine Gläubiger-Identifikationsnummer bei der Banque de France angefordert. Und sobald die Mandatsverwaltung steht, kann die kundenindividuelle Mandatsreferenz generiert werden, die in dem Umdeutungsschreiben angegeben werden muss. Ach ja, und da steht noch die Pre-Notification aus, die Benachrichtigung, wann der OGC Nice seinen Mitgliedern welchen Betrag belastet. Zum Glück gibt einen einheitlichen Mitgliedsbetrag sowie am Stadion einen Glaskasten als öffentlicher Aushang, indem man diese für alle Mitglieder gültigen Informationen zentral veröffentlichen kann. Schwein gehabt. Aber SEPA wird den OGC Nice weiter in Atem halten. Na Prost Mahlzeit und danke Europa!
Wie schön dass für so etwas im harten Profifußball noch Zeit ist: W.Power fährt mit seiner Familie in den Urlaub. Gemeint sind nicht etwa nur Frau und Kinder sonder, der ganze Power- Clan, inklusive den beiden Copa Trainern, seinem Vater M.Power senior und seinem Bruder M.Power.
Insofern werden die Trainerbänke der entsprechenden Clubs an den nächsten Spieltagen einen Chef weniger aufzuweisen haben.
W.Powers Co-Trainer Steve Walters ist ein
sehr unauffälliger und akurater Zeitgenosse, dem man diese Arbeit aber ohne große Bedenken zutrauen kann. Anders als vielleicht manch anderem Assistenten, den sich das ein oder andere Familienmitglied leistet. Ganz groß auf Mr.Walters Notizzettel steht: "Pokalwettbewerb nicht vergessen!" darunter eine angefügte Notiz vom Chef: "mindestens jeden zweiten Tag ein Halbmarathon nicht vergessen.
In diesem Sinne: Bonnes vacances Monsieur Power!
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.