Was sich im Duell zwischen dem SV Ried und dem SC Wiener Neustadt abspielte, hatte mit einem ausgeglichenen Fußballspiel ungefähr so viel zu tun wie ein Trainingskegel mit einem Gegenspieler. Mit einem furiosen 6:0 fegten die Rieder über die Mannschaft von Coach derwahreroi hinweg – und ließen dabei keine Zweifel aufkommen, wer hier das Sagen hat.
Während Ried kombinierte, traf und dominierte, wirkte Wiener Neustadt über weite Strecken wie ein Team auf Betriebsausflug. Die Defensive löchrig wie ein Schweizer Käse, offensiv praktisch nicht vorhanden – ein Auftritt, der selbst wohlwollend formuliert schwer zu erklären ist. Man hatte phasenweise den Eindruck, als würde
Ried mit angezogener Handbremse spielen und trotzdem mühelos davonziehen.
Vielleicht sollte sich Coach derwahreroi künftig nicht nur auf seine Kolumne konzentrieren, sondern auch ein paar Worte an seine Mannschaft richten – ganz klassisch in Form einer Ansprache vor dem Spiel. Denn während die Texte offenbar sitzen, ließ die Leistung seines Teams diesmal doch stark zu wünschen übrig.
Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis in Richtung der gegnerischen Kolumne: Der SV Ried steht selbstverständlich nicht auf Platz 11 – das wäre bei zehn Teams auch eine beachtliche Leistung. Tatsächlich rangiert man aktuell auf Platz 9. Rechnen ist eben nicht jedermanns Stärke. ;)
Wer hätte das gedacht? Nick hat scheinbar den „Any Key“ gefunden und die gesamte Liga damit per Doppelklick überrumpelt.
Mit einem 2:0 und einem fulminanten 3:0 fegte Rapid über den Platz, als hätte jemand den Turbo-Modus freigeschaltet. Es wird gemunkelt, Nick habe das Flipchart diesmal gar nicht erst versucht einzuschalten, sondern den Spielern einfach ein Bild von einem Pizzakarton gezeigt und gesagt: „Das Eckige muss in das Ding da vorn, dann gibt’s Belohnung.“
Die Taktik „Alle nach vorne“ scheint plötzlich Früchte zu tragen, während die Defensive so dicht hält wie eine frisch installierte
Firewall.
Nick selbst bleibt gewohnt bescheiden und leicht entrückt. „Ich habe einfach die Bildschirmhelligkeit im Kopf hochgedreht“, erklärte er nach dem 3:0-Sieg. „Zwei Siege ohne Gegentor sind wie ein System-Update ohne Fehlermeldung – selten, aber geil.“
Die Fans, die vor kurzem noch den Reset-Knopf forderten, singen jetzt seinen Namen, auch wenn sie immer noch nicht sicher sind, ob er die Namen seiner Spieler mittlerweile kennt oder sie weiterhin nach ihren Trikotnummern „Datei 1 bis 11“ nennt.
Hat Nick jetzt die Meisterschaft als nächstes Ziel in die Cloud geladen, oder war das nur ein kurzzeitiger System-Overclocking-Effekt?
GRAZ. Die Fans in der Merkur Arena reiben sich verwundert die Augen: Sturm Graz mutiert unter Coach Froggelmeister zum Inbegriff der Effizienz. Beim jüngsten 1:0-Heimsieg gegen die SV Grödig reichte ein einziger Geniestreich, um den Sack zuzumachen. Während die Konkurrenz Tore verpulvert, als gäbe es kein Morgen, verwaltet der Froggelmeister sein Kontingent mit der Präzision eines Schweizer Bankiers. „Ein Tor ist ein Sieg, zwei Tore sind Verschwendung“, so das inoffizielle Motto auf der Grazer Trainerbank.
In Innsbruck beim 1:1 gegen den FC Wacker zeigte sich dann wieder das kuriose Gesicht des Kaders.
Auswärts-Phänomen Pavel Platzangst war zwar gewohnt treffsicher, wirkte aber sichtlich irritiert vom Tiroler Bergpanorama. Insider berichten, Pavel habe sich bei der Anreise im Mannschaftsbus beschwert, dass die Luft in Innsbruck „zu sportlich“ schmecke, was seinen Fokus beim Abschluss leicht vernebelte.
Am Ende nimmt Sturm vier Punkte aus diesem ZAT mit und festigt die Position an der Spitze der Tabelle. Der Trainer scheint sein Pulver trocken zu halten und Pavel hat bereits die nächste Auswärtsfahrt im Kalender rot markiert – solange kein heimisches Publikum ihn beim Toreschießen stört, bleibt Graz brandgefährlich!
Nach der 0:6-Derby-Watschn, bei der Rapids Abwehr so stabil wirkte wie ein abgestürztes Windows 95, herrschte Weltuntergangsstimmung.
Fans forderten den „Any Key“, um Nick schleunigst aus dem System zu löschen. Doch der Coach blieb cool: „0:6 klingt schlimm, aber mathematisch ist es auch nur eine Zahl mit einer Null.“
Gegen den nächsten
Gegner folgte ein 1:1 – für Nick der totale Durchbruch. „Wir haben die Tor-Blockade gehackt!“, jubelte er, als hätte er gerade die Champions League gewonnen. Während die Kurve noch über die Derby-Schmach grübelt, sieht Nick im Remis die Wende: „Ein Tor geschossen, eins kassiert – das ist perfekte Symmetrie.“
In Hütteldorf fragt man sich: Ist das noch Taktik oder schon ein Systemfehler?
Aufatmen bei den Fans. Henk Groot saß nach seinem "Vereinswechsel" nun tatsächlich doch wieder beim SV Grödig auf der Bank. Taktisch war nichts Außergewöhnliches zu erkennen. Auswärts gewohnt ultradefensiv unterwegs verlor man denkbar knapp mit 0:1 in Ried. Damit verlässt Ried den letzten Tabellenplatz, den nun der Rekordmeister inne hat. Doch sorgen muss man sich nicht um diese Mannschaft machen. In einer Woche mit zwei Auswärtsspielen ließ derwahreroi seine Mannschaft sicher richtig Kondition bolzen, die sich am Ende der Saison noch auszahlen wird. Im Heimspiel kam Grödig dann noch zu drei Punkten beim 4:0. Das war ein solider Spieltag, auch wenn mit der Abwehr auch noch mehr drin gewesen wäre.
Sieben erzielte Tore in zwei Spielen reichten dem FK Austria Wien nicht, um sechs Punkte einzufahren. Im Derby gegen SK Rapid Wien spielten sich Veilchen in einen Rausch und fegten den Stadtrivalen mit 6:0 vom Platz. Das diese intensive Partie ihren Tribut forderte, wurde im nächsten Heimspiel gegen First Vienna FC klar. Ein müder Kick und eine 1:2 Niederlage waren die Folge. Kommentar Trainer Lecki: „Wir sind am Beginn der Saison und haben nicht den Fitnessstand, den wir benötigen. Unsere Athletiktrainer werden sich der Sache annehmen und für Stabilität sorgen.“
In der Liga sorgt derzeit weniger das Sportliche für Gesprächsstoff, sondern vielmehr ein kurioser Zwischenfall rund um Grödig-Coach Henk. Eben noch offiziell weg, dann plötzlich wieder da – schneller kann man einen Vereinswechsel wohl kaum rückgängig machen. Manch einer spricht von einem „Kurztrip“, andere von einem Navigationsfehler der besonderen Art.
Beim SV
Ried beobachtet man das Ganze mit einem Schmunzeln – schließlich passiert so etwas nicht alle Tage bei einem direkten Ligakonkurrenten. Intern wurde bereits gewitzelt, ob man Henk künftig besser mit Kompass und Landkarte ausstattet, damit er den Weg auch dauerhaft findet.
Eines ist sicher: In dieser Liga sind die Geschichten abseits des Platzes manchmal unterhaltsamer als das Geschehen auf dem Rasen.
Eine lange Ära geht zu Ende – Josko, Hersteller für Fenster und Türen, verlängert den Sponsorenvertrag mit den Riedern nicht. Damit verschwindet ab kommender Saison ein Name aus dem Vereinsbild, der den Klub über viele Jahre hinweg geprägt hat. „Josko“ war mehr als nur ein Sponsor, es war ein fixer Bestandteil der Identität.
In Ried möchte man nun neue Wege gehen, was sich bereits mit der Verpflichtung von Trainer Dr. Calakmul zu Beginn dieser Saison abzeichnete. Frischer Wind sollte her – doch bislang blieb der erhoffte Effekt aus. Mit
bereits 12 Gegentoren stellt man die anfälligste Defensive der Liga und findet sich folgerichtig am Tabellenende wieder. Ein Fehlstart, der Fragen aufwirft.
Dr. Calakmul selbst zeigt sich dennoch kämpferisch: „Die Liga hat sich extrem gewandelt, offenbar hat mir das Jahr in Portugal nicht nur neue Eindrücke, sondern auch einige Herausforderungen mitgegeben. Wir arbeiten hart daran, uns wieder zu stabilisieren.“
Die kommenden Spiele werden richtungsweisend sein – denn in Ried weiß man: Aufbruchsstimmung allein reicht nicht, es müssen auch Ergebnisse her.
GRAZ. Was für ein ZAT für den SK Sturm! Zuerst musste Dr. Calakmul mit seiner SV Ried in die steirische Höhle. Der „Doktor“ versuchte zwar, die Grazer Offensive mit fachmännischer Analyse zu sezieren, doch am Ende hieß es 4:2 für den Froggelmeister. Chirurgie fehlgeschlagen, Patient Ried punktlos entlassen – und das, obwohl Graz im eigenen Stadion quasi mit einem Mann weniger spielte.
Denn das wahre Spektakel folgte in der Fremde. Beim 1:6-Kantersieg gegen derwahreroi in Wiener Neustadt schlug die Stunde von Neuzugang Pavel Platzangst.
Wie angekündigt hatte Pavel im Heimspiel zuvor nicht einmal seine Fußballschuhe geschnürt, da ihn der bloße Anblick der heimischen Tribünen in Schockstarre versetzt.
Doch kaum sah er das Ortsschild von Wiener Neustadt, explodierte er förmlich! Während derwahreroi noch versuchte, seine Abwehr zu sortieren, hatte Pavel das Tornetz bereits mehrfach auf Reißfestigkeit geprüft. In der Liga tuschelt man bereits: Solange Froggelmeister das Benzingeld für Pavels Auswärtsreisen bezahlt, ist dieser Sturm nicht zu stoppen. Graz marschiert!
Der FC Wacker Innsbruck ist unter seinem neuen Trainer Floberle nicht gut in die Saison gestartet. Zwar konnte man in Hütteldorf beim SK Rapid ein 0:0 und damit einen Punkt holen, allerdings musste man sich dann im heimischen Tivoli der Wiener Austria mit 1:2 geschlagen geben.
„Das war schon gut gemacht von der Austria. Sie haben im Vergleich zu uns ihren Matchplan sehr gut umsetzten
können. Wir werden das analysieren und daraus unsere Schlüsse für die kommenden Spiele ziehen,“ meinte Trainer Floberle in einem Interview nach dem Training.
Gelegenheit zur Leistungssteigerung ist am kommenden Freitag schon wieder gegen ein Team aus Wien. Diesmal die First Vienna. Es geht hierbei in den 19. Wiener Bezirk an die Hohe Warte, ehe am Tivoli der Wolfsberger AC aufschlägt.
Das war ein Riesenschreck auf den Freitagabend. Der beliebte Erfolgstrainer Henk Groot hatte angeblich sein Engagement in Austria bereits nach vier Spielen wieder beendet und war bereits als neuer Trainer beim FC Utrecht vorgestellt worden. Alle schienen sich einig zu ein, der SV Grödig, der Copa-Weltverband und der FC Utrecht. Nur der Trainer wusste nichts vom Transfer. Deshalb konnte er den "Wechsel" bereits Minuten nach der Bekanntgabe rückabwickeln. Der Meistertrainer bleibt bis auf weiteres in Grödig - mindestens mal bis zum Ende der Saison. Ein anderer österreichischer Meistertrainer erreichte unterdessen die UEFA Champions League. Damit ist Österreich in fünf der acht Vorrundengruppen mit dabei. Super!
Der FK Austria Wien ist unter dem neuen Trainer Lecki mit sechs Punkten in die neue Saison gestartet. Im ersten Heimspiel des Jahres gegen den SV Gröding langte es mit einem deutlichen 4:0 für die drei wohlverdienten Punkte. Im Auswärtsspiel gegen den FC Wacker Innsbruck taten sich die Veilchen schwer und kamen über 1:2 nicht hinaus. Immerhin drei Punkte, doch deutlich spürbar, dass die Veilchen zu Hause eine völlig andere Wirkung entfalten können als in der Ferne. Nun folgen in der nächsten Woche zwei weitere Heimspiele, wodurch der gute Saisonstart gefestigt werden kann.
Der neue Star-Stürmer Pavel Platzangst ist da! Ein Transfer-Coup vom Froggelmeister, doch mit Tücke: Pavel trifft auswärts in jedem Spiel, rührt zu Hause aber keinen Ball an – die Fans im eigenen Stadion machen ihn nervös. „Er braucht fremde Kabinen zum Glänzen“, so der Coach. Graz freut sich: Pavel darf daheim auf der Couch bleiben, solange er in der Ferne das Tor-Netz zerreißt!
Das ging ja mal richtig in die Hose! Der Saisonstart des SV Ried ist alles andere als gelungen. Zwei Spieltage sind gespielt – 0 Punkte und 7 Gegentore. Coach Dr. Calakmul ist schwer gezeichnet und die Fans quittierten die Auftritte gleich einmal mit einem Pfeifkonzert.
Dabei hatte man sich im Vorfeld deutlich mehr erhofft, doch auf dem Platz fehlt es aktuell an Stabilität und Abstimmung. Vor allem in der Defensive offenbaren sich zu viele Lücken, die von den Gegnern eiskalt ausgenutzt werden. Nun gilt es, schnell die richtigen Schlüsse zu ziehen und eine Reaktion zu zeigen. Noch ist die Saison jung, doch der Druck wächst bereits spürbar.
Zwei Spiele, null Tore, null Plan – aber Nick strahlt nach Nullnummern gegen Wacker Innsbruck und Sturm Graz.
Rapids neuer Coach hat den „Any Key“ zwar noch nicht gefunden, dafür aber die ultimative Defensiv-Taktik: „Wenn wir vorne nix treffen, darf hinten auch keiner.“
Die Fans sind zwiegespalten: Ist das destruktiver Antifußball oder doch nur ein missglückter Versuch das Flipchart auf „Energiesparmodus“ zu stellen?
Im
Netz schreibt der User Hütteldorf_Heart: „Nick sucht den Any-Key, ich suche den Sinn des Lebens. 180 Minuten Fußball ohne Torschuss – das ist kein Sport, das ist eine kollektive Meditationsübung. #NickRausOderAn“
Nick bleibt gelassen: „Zweimal zu Null ist wie ein Sieg, nur ohne den Stress beim Jubeln.“ In der Kabine soll er die 0:0-Serie als „binären Erfolgsweg“ verkauft haben.
Die Liga zittert – vor Langeweile oder Genie?
GRAZ. Was für ein Einstand für den neuen Grazer Strategen! Die Liga rätselt: Ist „Froggelmeister“ ein offensiver Freigeist oder ein defensiver Buchhalter? Die Antwort lautet wohl: Beides.
In Salzburg bekamen die Zuschauer ein Spektakel geboten, das eher an ein Scheibenschießen als an Fußball erinnerte. Mit einem wilden 4:6 entführte Sturm die Punkte aus der Bullen-Arena.
Salzburg-Coach Franky wirkte nach dem Abpfiff sichtlich gezeichnet:
„Ich dachte eigentlich, wir spielen Fußball und nicht Basketball. Wo hat der Grazer eigentlich das ganze Schießpulver her?“
Kaum
war der Kernöl-Rausch verflogen, folgte die totale Askese in Wien. Beim 0:0 gegen batta88 und seine Rapidler wurde der Strafraum zur Sperrzone erklärt. Ein sichtlich frustrierter batta88 gab zu Protokoll:
„Das war kein Spiel, das war eine Sitzblockade. Froggelmeister hat sein Tor zugemauert und den Schlüssel scheinbar in der Mur versenkt!“
Vier Punkte und ein Torverhältnis, das so gegensätzlich ist wie Tag und Nacht – Graz feiert seinen neuen Taktik-Fuchs, während die Konkurrenz noch eifrig die Einschläge zählt. Eines ist sicher: Langweilig wird es unter dieser Regie garantiert nicht!
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