Es ist einfach nur traurig. Wieder einmal beweist Semon Lehntola, dass er keine Eier in der Hose hat. Anstatt wie von Count van Lezz gefordert weniger Zeichen als 150 zu schreiben, gesellte sich der Trittbrettfahrer wieder einmal auf einen längst schon vergangenen Trend von vorgestern. Und dabei hatte der Count, dieser wahrhaftige Gutmensch, ihm sogar eine ehrliche Chance gegeben! Es waren nämlich 152 Zeichen. Ein richtiger Schlingel, dieser Count! Oder was meinst du, Lehntola?
Die zweite Enttäuschung folgte kurz darauf. Zum ersten Mal seit
Anbeginn der Zeiten versäumte es Lehntola Oulu mit zwei „O“ zu schreiben. Was war da los? Haben nicht mal mehr die guten, alten Running Gags Bestand im Hause Lehntola? Ist das der Anfang vom Ende? Man munkelt ja schon länger, dass es bei HJK kriselt. Den hohen Ansprüchen werde Lehntola nicht gerecht. Die Luft ist raus. Das O ist weg. Aber zum Glück ist noch das N da. Wenigstens auf das kann man sich noch in der Veikkausliiga verlassen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und das Kiffen im Keller. Oder was meinst du, Lehntola?
Die Veikkausliiga steht vor dem dritten ZAT der 33. Saison und die Ligazeitung entbehrt immer noch der allwöchentlichen Verlautbarungen von gräflicher Hand aus dem beschaulichen abscheulichen Oulu. Wann begibt sich van Lezz wieder aus der Deckung verlegt die Sticheleien gegen seinen Erzfeind wieder in die heimische Tagespresse? Oder sucht er verzweifelt seine jüngste Niederlage in „Wer kann am längsten (auf die VÖ seines
Artikels warten)“ auszumerzen, indem er den TK-Bonus für kommenden ZAT in t+1 min einheimst? Alles Fragen, die dem HJK-Oberen Lehtola am Allerwertesten vorbeigehen, der sich diese Woche im Glanz der Spitzenplätze und des Sieges im Nokia-Duell gesonnt hat. Nochmal schnell etwas Vitamin D getankt sind die Hauptstädter auf alle Unwägbarkeiten der kommenden Wochen vorbereitet, traditionell dauert der Winter in Finnland ja besonders lange.
Bleibt dem nimmermüden Lehtola dieser Punkt im ewig währenden Kampf gegen die dunklen Mächte Oulus also auch vorbehalten, da der finstere Graf, dem Duell gleichsam ausweichend, auf seine Spezialdisziplin ausgewichen ist: Wer hat den Kürzeren. Nein, mein werter van Lezz, bevor ich mir auf diese Weise 0,1 TK ergaunere, führe ich die Sinnlosigkeiten unseres Duells doch in ausgiebigerer Weise der Welt vor Augen. Zur Fortsetzung eine vergleichweise lockere Übung: Mit diesen vier Minuten bleibt dir am kommenden Freitag immer noch die Chance, nachzuziehen und auszugleichen. Abschließend: Genügend Worte für 0,3 TK finden, aber nur 0,1 TK gutgeschrieben bekommen - Ball zurückgespielt.
Der Count kanns halt. Wer sonst könnte es sich erlauben genau 150 Zeichen zu schreiben und damit auf 0,2 TK zu verzichten? Now it’s your turn, Mao! ;-)
Wohlhabender Investor verlässt auf mysteriösen Umständen die Stadt
Lag es an nur seiner auffälligen skandinavisch bleichen Hautfarbe, dass Vlamp Meistula in Bolton nicht recht heimisch werden konnte? Oder schnitt ihn die gesellschaftliche Upper-Class ganz bewusst und drängte somit einen angesehenen nordosteuropäischen Geschäftsmann aus unserer aufstrebenden Stadt in North West County. Ein großer Verlust für die Gesellschaft und vor allem für die Wirtschaft ist die überstürzte Abreise dieses zurückhaltenden Gentlemans allemal.
Dabei hätte bereits seine Ankunft in Bolton durchaus für Gesprächsstoff in der Gesellschaft sorgen können. Als einziger Überlebender der mysteriösen und Tragik überschatteten Überfahrt des russischen Dreimasters Demeter konnte er das Festland betreten. Doch hier zeigte sich schon seine zurückhaltende, schüchterne Art; niemand nahm Notiz von diesem hochgewachsenen und verschlossenen Edelmann. Fast unbemerkt wurde er neuer Besitzer des in den letzten Jahren sträflich verwahrlosten aber traditionsreichen Anwesens Carfax Abbey. Die geschäftlichen Ambitionen Vlamp Meistulas wurden bereits in den ersten Tagen deutlich, in denen er seine Kräfte nicht zuerst in die Instandsetzung von Carfax Abbey steckte, sondern ohne Umschweife in den Handel einstieg. Unzählige längliche Kisten, vermutlich mit wertvollen Handelsgütern aus dem
Nordosteuropäischen Raum wurden in sein Anwesen geschafft und verließen es bald darauf wieder. Ein neues Handelszentrum für ganz Nordengland sollte hier seine Geburt finden; so schien es.
Doch dem Händler Vlamp Meistula wurden zusehends Steine in den Weg gelegt. Wiederholt wurde er von Dr. Sewon, dem Leiter der benachbarten Heilanstalt, diffamiert, sogar sein Anwesen wurde geplündert. Die angesehene Familie der Factoras bezichtigte Meistula sogar, am Tod ihrer Tochter Slavy Schuld zu tragen. Dabei war gerade Slavy bekannt dafür einen, sagen wir mal, ausschweifenden Lebensstil zu pflegen. Doch nicht genug damit, Meistulas wertvolle Handelswaren sahen sich zunehmend den Plünderungen von gemeinen Straßendieben ausgesetzt. Blanke Zerstörungswut einiger Unbelehrbarer verhinderte so die Ansiedlung eines großen nordosteuropäischen Geschäftsmannes in Bolton, die unserer darbenden Wirtschaft so gut getan hätte. Denn mit all diesen Gerüchten und Rückschlägen kann natürlich selbst der beste Geschäftsmann kein Unternehmen neu begründen. Mit erheblichen wohl finanziellen Verlusten zog sich Vlamp Meistula schließlich in einer Nacht- und Nebelaktion in seine alte Heimat Transfinnanien zurück.
Die Stadt Bolton wird ihn uns sein Geschäftsgebaren noch vermissen, wenn sein Unternehmen aus der transfinnanischen Veikkausliiga erst die europäischen und dann wie Weltmärkte erobert.
...Sch... am Fuss, haste Sch... am Fuss! Mit diesem Spruch seines guten Kumpels Andy Brehme versuchte Trainer Hansi Müller seinen Stürmerstar Bobo Bola aufzurichten (den gibt es tatsächlich!). Schon 3 Spiele und noch kein Tor. Geboren in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo zog es ihn jedoch zum Nationalteam seiner Vorfahren aus Ruanda. Nicht zuletzt das gute Wetter in Skandinavien brachte ihn über
den Umweg Schweden zu Atlantis Helsinki. Als einziger Nichtfinne im Team des amtierenden Meisters hatte er es nicht immer leicht. In der Meistersaison avacierte er jedoch gleich zum TopScorer der Liga. Im kommenden Heimspiel gegen den AC Oulu soll der Knoten auch für diese Saison platzen. Dann gibt es wie jedes Mal gebratenes Hähnchen mit Pommes auf Kongolesische Art. Mit gebackenen Tausenfüßlern garniert...
Auch die Schweden können schiessen. Anders Quälixson hat es letzte Woche eindeutig bewiesen und mit 5 Schuß einen Hasen erlegt. Der Meister Lampe schlug zwar noch ein paar Haken, aber dann musste er sich der geballten Ladung Schrot im Hintern geschlagen geben. Und so ist es amtlich. Turku - Platz 5. Rovaniemi Lamposeura - Vorletzer.
Und was passiert kommenden Freitag? Da wird der alte Schwede dem Tabellenführer mal zeigen, dass einergehtschonrein. Na ja, mit dem finnischen hapert es bei Quälixson noch ein wenig.
Seriöser Saisonstart für Mike Hansen und FC Kiffen08, besser als erwartet steigt der latente Absteiger in die Saison. Ansprüche werden wir trotzdem nicht stellen so der Coach, einfach nur verbessern, alles andere ergibt sich von selbst. Der Skandinavien Pokal bietet da sehr viel mehr Raum für Überraschungen.
Uns Schwachen bleibt doch oft kein anderer Ausweg, als tapfer zu sein.
So, das sollte reichen für heute, denn ich hasse Pressemitteilungen,
denn zum Schweigen fehlen mir immer die richtigen Worte
Nicht zum ersten und, wie sich anhand der Deadline-Nähe der Einreichung des Zeitungsartikels erkennen lässt, nicht zum letzten Mal entpuppte sich Count van Lezz im dreizehnten Nokia-Duell als blaublütiger Hasenfuß. Dem offenenen Schlagabtausch, den ihm die offensive Ausrichtung des HJK Helsinki geboten hatte – Trainer Lehtola hatte mit Leslie Comtesse eine vierte Sturmspitze aufgeboten – ging
die eitle und verweichlichte Schlossgeburt durch die gewohnt destruktive Spielweise seiner Ergebnisfußballer feige aus dem Weg. Die Fans des einzig wahren Hauptstadtklubs bekamen beim überzeugenden 5:0-Sieg des HJK dagegen ein lohnenswertes Offensivspektakel geboten, die nordfinnischen Maurer wurden zur Freude aller finnischen Fußball-Ästhetiker in ihre spielerischen Schranken gewiesen – Lehtola sei Dank.
Heute gibt es mal keinen Artikel. Denn ich möchte mich bedanken. Habe gerade erst gesehen, dass ich für einen Copa-Award nominiert war. Für den Zeitungsschreiber-Award. Das muss ja auf irgendwelche Finnen hier zurück gehen. Also gebt es zu, ihr habt vielleicht doch heimlich in eins der vorgestellten Bücher reingelesen. War schließlich für fast jeden Geschmack was dabei.
Herzlichen Glückwünsch an Paulo und Vlad, die sicherlich verdientermaßen diesen Award gewonnen haben. Die ersten zwei ZATs war diese Saion erstmal redaktionelle Zurückhaltung angesagt. Aber das ist sicherlich nur eine schöpferische Pause. Denn so eine Nominierung ist ja doch Anreiz, noch mal ein bißchen mehr auf die Schreibmaschine zu packen.
Also nochmal danke an die Nominierer :-)
Das mittlerweile dreizehnte Nokia-Duell ist vorüber. Der Sieger ist dieses Mal - eigentlich recht erstaunlich - Semon Lehntola von HJK Helsinki. Dabei hat er offensichtlich keine Mühen gescheut und etwas mehr Tore geschossen, als nötig waren. Aber dieser Mangel an taktischer Rafinesse ist ja im Hause Lehntola nichts Neues. Nichtsdestotrotz gilt es jetzt für den AC Oulu zu punkten um nicht wieder eine ähnlich anstrengende Saison wie die letzte erleben zu müssen. Zwar mit bekanntlich gutem Ende, aber zwischenzeitlich war das Minimalziel Ouropapokal schon arg in Gefahr. Zum Glück gab es ja am Ende den großen, saftigen Hasenbraten, der im Hause van Lezz genüsslich verzehrt worden ist. :-)
- Aus zeitlichen Gründen wird man in diesem Moment alles daran setzen, Fünfhundert Zeichen zusammenzubekommen um den Bonus einzusacken.
Man verzichtet daher auf Spielberichte, Saisonprognosen, berechtigte Diffamierungen oder Angriffe auf zukünftige oder vergangene Gegner.
Besondern Mr. Quälixon würde man sich heute gerne widmen, aber dazu hat man im anstehenden Auswärtsspiel ja noch genug Zeit. Und, wie de rVolksmund zu sagen pflegt: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Wie ging das doch gleich. Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr oder vor lauter Wald die Bäume. Na ja, egal. Herr Planlos fuhr jedenfalls planlos nach Hause und lies die Punkte ohne Gegenwehr in Turku. So war es geplant und so ist es auch gut, wie auch ein Herr aus Berlin immer wieder von sich gibt.
Herr Gehtnochrein schwingt mal wieder die Hufe, bzw. die Tasten und die Artikel von Herrn Quälixson würden eher nach Kiffen passen.
Wenn man sich diesen Artikel so durchliest, kann sich der geneigte Leser durchaus die Frage stellen, was in der Birne des Autors so vor sich geht, aber wer ein Jahr lang in China mit einem gewissen Herrn Archibald die Zeitung teilen musste, der ist halt nun einmal ein bisschen Gaga!
(241) Ein Fünkchen Hoffnung brachte der 1. Spieltag für die leidgeprüften Fans von Allianssi Vantaa. Ein satter 5:0-Sieg stand am Ende gegen den Vorjahres-Dritten zu Buche, Grund genug, dass auch Trainer Pippo wieder positiver in die Zukunft blickt. „Das Potential ist da, das haben wir heute eindrucksvoll gezeigt“, so der Trainer unmittelbar nach dem Auftakt. „Man konnte spüren, dass die Mannschaft einen anderen Willen an den Tag legt als im letzten Jahr. Den Fehler, den wir im letzten Jahr gemacht haben, nämlich die Saison gleich zu Beginn abzuschreiben, werden wir in diesem Jahr ganz sicher nicht machen. Wir denken nun von Spiel zu Spiel und sehen, was am Ende dabei herauskommt. Aber so kann es jedenfalls weitergehen.“
Einar Gehtnochrein, der alternde Trainerfuchs aus Lappland gibt sich die Ehre und haut nochmal in die Tasten.
Valkeakoski, eigentlich eine Mannschaft aus dem grauen Mittelmaß, hat sich mit der Verpflichtung von Gehtnochrein nicht wirklich einen Gefallen getan. Mittlerweile in der dritten Saison, dümpelt die Mannschaft immer noch im Mittelfeld. Nun, gab es in der vorletzten Saison noch einen 11. Platz, so steigerte Gehtnochrein
das Potenzial seiner Mannen und beendete die Saison auf Platz 9. Nun also die Frage, nach den Zielen für diese Saison.
Gehtnochrein ließ verlauten, dass es sein Bestreben ist, zu allen Ligaspielen anzutreten, auch wenn man noch so chancenlos ist... Sollte dies gelingen ist mit einer deutlichen Verbesserung auszugehen. Also Platz 8 sollte drin sein.
Wenn es mich wieder überkommt, werde ich nochmals in die Tasten hauen...
SUOMEN JALKAPALLO UUTISET verleiht nun jährlich die Torjägerkanone. Ein positives Signal sicherlich um die Qualität der Kolumne weiter zu steigern. Stürmer Bobo Bola vom Meister FC Atlantis wurde gleich am ersten Spieltag ein klares Tor aberkannt. Ein Abwehrspieler hatte seinen fulminanten Fernschuss zum 3:0 noch unwesentlich abgefälscht, dieses wurde somit als Eigentor
gewertet. Weniger die Torjägerkrone als die Titelverteidigung steht jedoch an der obersten Stelle der Zielvorgaben für die laufende Saison. Dafür muss zunächst der starke FC Hämeenlinna besiegt werden. Derweil wurde der Fluch über die Atlantis-Saga ins Reich der Fabelwesen befördert. Der Sieg gegen Athen im Pokal gibt nun neue Motivation für die komemnden Spiele.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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