...zu einer Zeit in einem kleinen afrikanischen Städtchen. Dort lebte und lebt ein Trupp Stammeskrieger, immer auf der Jagd nach ein paar Törchen. Diese Törchen verarbeiten sie zu Punkten um damit ihren Stamm zu ernähren. Je wohlgenährter der Stamm ums höher steigt er in der "Stamm-des-Landes-Hierarchie" auch liebevoll "Königs-Hall-of-fame" genannt. Diese Hall of fame hat sich unter den Stammesvölkern
durchgesetzt und zeigt die aktuellen Entwicklungsphasen der einzelnen Familien. "Familien" deshalb weil der wöchentliche Überlebenskampf zusammenschweisst und eine natürliche Wut und ein bisschen Neid gegen die konkurrierenden Stämme hervorruft. Nach jahrelangen Fehden haben sich alle Gruppierungen darauf geeinigt keine Todesopfer mehr zu dulden und es wird sich eisern daran gehalten. Gelegentliche Ausrutscher sind allerdings noch mit einzuberechnen.
Ja, mit einem NMR ist bei den Kriegern zwar zu Weihnachten vielleicht nicht zu rechnen, trotzdem muss hier aber festgehalten werden: Auch sie feiern ein berauschendes Fest! Statt einem Weihnachtsbaum gibt es einen Totempfahl in der Mitte. Der wird zu dieser Zeit auch herrlich geschmückt, und zwar mit den Schrumpfköpfen und Zähnen der letzten Gegner. Auch bei den Kerzen wird nicht gespart: Zwar gibt es nur eine, diese brennt dafür lichterloh. Denn solch besinnlicher Schmuck kann nur einmal im Jahr
verwendet werden, daher wird gleich der ganze Weihnachtsbaum angezündet. zum Festschmaus hat sich der Zeugwart diesmal auch etwas Besonderes überlegt: Es gab die alten Schuhe von Jomo Cosmos, die wohl nicht mehr gebraucht werden. Allerdings stellten sich die Sohlen dann doch als etwas zäh heraus. Was solls, mit Tanz und Gesang wird die ganze Sache jedenfalls abgerundet: "Leise rieseln die Tore", "Morgen kommt der Weihnachtskrieger" und "Jungle Bells" zählen zu den beliebtesten Hits.
Mit dem Abschluss zum Jahresende wird auch beim Ikapa Sporting FC ein sportliches Resümee gezogen.
Als GutAusgeruht sein Amt als Trainer antrat, schien der Verein am Ende zu sein. Man saß abgeschlagen im Tabellenkeller fest und hatte keinerlei Erfolgsaussichten mehr, geschweige denn Hoffnung, dass der Verein in den nächsten Spielzeiten überhaupt noch auf einen grünen Zweig in finanzieller Hinsicht kommen würde. Aber es wurden alle noch vorhandenen Reserven genutzt, um den Karren in recht kurzer Zeit aus dem Dreck zu ziehen. Jetzt sehen alle wieder mit viel Zuversicht in eine erfolgreichere sportliche Zukunft.
Nach dem 4:1 Auswärtserfolg bei den Manning Rangers im Divisionfinale suchte Trainer Wielandt1815 die Ruhe in den Katakomben des Stadions, und als der überraschende Einzug ins Pokalfinale nach dem 3:1 Heimerfolg feststand, genoss der Trainer abermals ruhige Minuten im Stadioninneren, bevor die Journalisten ihre Fragen stellen konnten.
Das Pokalfinale gegen die Kaizer Chiefs überstrahlt alles bei den Wanderers, die jetzt zum grossen Wurf ausholen wollen, dabei aber um ihre krasse Aussenseiterrolle wissen.
Sportlich läuft es für den Ikapa Sporting FC in der frühen Phase dieser Saison sehr gut. Der angestrebte Mittelfeldplatz wird mit ordentlichen Punktgewinnen bisher gut behauptet.
Mit einem Auge schielt man aber im Umfeld auch schon auf den Pokal, der bald wieder in einer neuen Auflage starten soll. Hier möchte man sich gerne ebenfalls mit guten Leistungen präsentieren und vielleicht die eine oder andere Runde überstehen. Im letzten Pokalwettbewerb hatte man hier bereits gute Erfahrungen gemacht. Trotzdem bleibt die Liga natürlich im Vordergrund.
Für die Carara Kicks beginnt diese Saison fürchterlich. Die Angreifer "verprassen" ihre Torgelegenheiten, die Defensive ist löchrig und zunehmend untauglich. Das Mittelfeld gibt die Kontrolle des Spieles von Anpfiff an an den Gegner ab. Das ist von Spiel zu Spiel so. Bereits 18 Gegentreffer in sechs Partien zeigt, dass noch viel Arbeit auf den Trainer zukommt.
In dieser Woche kommt es zum Duell gegen die Arcadia Shepherds. Dieser Gegner ist AlpDudler völligst unbekannt doch wird er natürlich auch ihn genau unter die Lupe nehmen. Zweiter Gegner sind die African Warriors. Momentan auf Platz 4 wird es doch am Ende der Saison wieder nur zu einem Mittelfeldplatz reichen.
Afrikanische Plattfüße spielen immer noch besseren Fussball als irgendwelche Weißen von der pretorianischen Universität. Und außerdem: Am Ende zählt nur, wer den schöneren Tanz bei der Cornerfahne macht. Aber es gibt auch noch eine andere Weisheit, die man bedenken sollte: Zulus sind keine Bucks, und Shepherds sind keine Power Stars. Daher sind Warriors auch schon garkeine Wanderers. Wenn ihr euch jetzt immer noch nicht auskennt, dann kann ich euch auch nicht helfen. Mehr als mein Wissen mit euch zu teilen, ist für einen ehrvollen Krieger einfach nicht drinnen. Und jetzt lasst uns endlich weitermachen, mit dem Blödsinn hier.
So sieht die Welt rund um die Santos Cape Towns aus. Zu Hause wird gewonnen. Auswärts gibt man freiwillig die Punkte her. So steht Santos gut da in der Tabelle. In der Zukunft wird es wohl weiter so laufen. Heimwärts drei Zähler und Fernwärts 0 Buden. "Wenn wir irgendwo einen Punkt mitnehmen können dann werden wir es nutzen. Doch heisst das wohl, dass ein Spielkamerad nicht ganz so intensiv sich dem Spiel hergibt. Dabei ist Konstanz das Ah und Oh des Online-Spieles. Santos war seit 8 Spielzeiten nicht mehr erstklassig. Das muss langsam wieder verbessert werden. Die Vereinschronik sieht nicht gut aus." Unter Björnsinger soll der Erfolg wieder kommen.
Nach den ersten vier Runden siedelt sich das Team unter Aganti auf dem elfen Zwischenrang an. Nach zwei Heimsiegen und zwei Auswärtsniederlagen liegt man auf Kurs. Der Captain von Vasco da Gama erschien heute morgen zum Interview. Gut gelaunt erzählt Roberto Santo frisch von der Leber weg und war fast nicht mehr zu stoppen. Beinahe hätte er das Morgentraining verpasst. Auf die Frage wie er die momentane Verfassung dess Teams sieht, antwortet er:" Wir haben gute Spieler aber die Abstimmung auf dem Spielfeld
lässt öfters zu wünschen übrig. Wir brauchen noch ein paar Spiele, bis sich auch unserer neue Trainer an das ganze Drumherum gewöhnt hat. Ich denke mal dass wir in der zweiten Saisonhälfte diese Liga ein wenig aufmischen werden. Die Trainings die Aganit vorberietet sind grosse Klasse. Fussball macht richtig Spass mit ihm."
Nachdem Santos in die Garderobe verschwunden ist fährt plötzlich ein grosser Nike-Laswagen vor. Das ist wohl der neue Ausrüster, den Aganti an Land gezogen hat.
Die Vorbereitungen für den nächsten Südafrika-Cup laufen auf hochtouren. Da wird die Liga wohl zu sehr vernachlässigt. Trainer AlpDudler steht schon sehr unter Druck. Wenigstens die Tendenz steigt. Nach drei Saisonniederlagen in Folge und Platz 16 in der Tabelle gab es endlich wieder einen Sieg. Vasco da Gama musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Doch jetzt muss der AlpDudler Gas geben. Sonst
wird der Rückstand auf die oberen Tabellenplätze so groß, dass er nicht mehr eingeholt werden kann.
In der ersten Ausgabe des RSA-Cup sind die Divisions-Finale erreicht. Die ersten Spiele waren wie erwartet von Abtasten geprägt. Jeweils einen Sieger gab es.
Der zweite Pokal hat schon 13 Zusagen und nur zwei Absagen. Das sind schon eine Menge. Gerne können es noch ein paar mehr werden.
Wanderes #27 Der Pokal überstrahlt immer noch alles bei den African Wanderers. Der Einzug ins Division Finale und damit unter die letzten vier Teams setzt Euphorie frei, die Fans entdecken die Mannschaft und ihre Liebe zum Verein neu. "Es war ein hartes Stück Arbeit" schnaufte Trainer Wielandt1815 nach den Halbfinals erstmal durch. "Jetzt sind wir Aussenseiter, wir haben im möglichen fünften Spiel kein Heimrecht. Das wird unglaublich schwer, aber wir wollen diese Spiele geniessen, denn zu verlieren haben wir nichts."
Im Wirbel des Pokals
fristet die Liga derzeit fast ein Schattendasein. Zum Auftakt gab es einen Heimsieg und die erwartete Auswärtsniederlage. "Momentan blickt alles auf den Pokal, dennoch müssen wir die Konzentration in der Liga hoch halten. Die Platzierung dort ist im Endeffekt wichtiger, der Pokal ist das Sahnehäubchen, mehr leider nicht." Mit den Carara Kicks wartet am nächsten ZAT eine Mannschaft, die unglücklich in die 37. Saison gestartet ist. "Der angeschlagene Boxer ist der gefährlichste" weiss der Trainer. "Wir werden hellwach sein müssen."
Der Ikapa Sporting FC liegt nach vier Spieltagen im Punktesoll. Dies kann nach Willen von Trainer GutAusgeruht auch weiterhin so bleiben. Die Realität sieht aber wie immer etwas anders aus. Und so heißt es weiterhin, für jeden Punkt zu schuften.
Trotzdem gönnte der Trainer seiner Mannschaft einen Tag Erholung in der Wildnis; so dachten zumindest die Spieler. Dass sie dabei aber vor wilden Tieren davon laufen mussten, hatten sie so nicht eingeplant. Immerhin erhielten sie so doch ihr Konditionstraining. Was will ein Trainer mehr?
Der Ikapa Sporting FC startet recht solide mit drei Punkten in die neue Saison. Die Erwartungen im Team selbst bleiben zudem erst einmal sehr bescheiden. Man wolle zunächst einmal im Rahmen der eigenen Möglichkeiten so viele Punkte wie möglich sammeln, um sich für die Rückrunde eine einigermaßen gute Ausgangsposition zu schaffen.
Unabhängig davon steht aber immer noch die Debatte der Verantwortlichen aus, welches Saisonziel man sich nach dem guten Saisonabschluss des Vorjahres setzen soll. Es gibt glücklicherweise sehr viele mahnende Stimmen, die vor zu viel Übermut warnen und weiterhin kleine Brötchen backen wollen. Nächste Woche werden endlich alle Farbe bekennen müssen, wohin die Reise gehen soll.
Die Mamelodi Sundowns möchten ihren neuen Trainer Sternenmann vorstellen und mittelfristig wieder an bessere Zeiten anknüpfen.
Nach der deprimierenden letztjährigen Saison mit nur 26 geschossenen Toren, wird es für den neuen Trainer nur darum gehen das Team zu stabilisieren. Die Verunsicherung des Teams bekam Trainer Sternenmann gleich beim 0:3 bei den Ledwaba Power Stars zu spüren. Zum erstem Heimspiel im Loftus-Versfeld-Stadion gegen die Arcadia Shepherds FC fanden sich
dann trotzdem über 10.000 Zuschauer ein und bejubelten einen unerwarteten 4:0 Sieg. So viele Tore in einem Heimspiel hat man im Nord-Westen von Pretoria lange nicht gesehen. Getreu dem Vereinsmotto "The Sky is the Limit" entwickelte sich schlagartig eine neue Euphorie, die Trainer Sternenmann aber schnell relativierte. Das Ziel bleibt natürlich der Klassenerhalt, so der Trainer, der im übrigen viel Wert auf Fair-Play und vernünftige Präsentation nach außen wert legt.
In dieser Startphase ist alles eher locker gesehen. Zwei Teams sprinten vorne weg. Der AlpDudler hat den Saisonstart auch vermasselt. AmaZulu schenkte ihm fünf ein und mein Ex-Club derer vier und entriss ihm die drei Punkte.
Für Santos lief es voll nach Plan. 3:0-Auswärtspleite gefolgt von einem 3:0-Heimsieg und Platz 9 in der Tabellen. So kann die Saison erstmal weitergehen und am Ende trennt sich die Spreu vom Weizen. Wir hoffen, dass sich der Voodoo Shango zu Wort meldet und für seinen Club setzt. Ich will nicht gegen einen RC Koupa, oder Bowser oder Wario aus Algerien spielen.
Für die Carara Kicks lief es zu Saisonbeginn alles andere als gut. Zwei Niederlagen waren schon schlecht. Doch neun Gegentreffer in 180 Minuten sind noch härter. So muss der Club wieder den anderen Vereinen hinterherlaufen.
Die African Wanderers und Vasco da Gama sind die neuen Gegner für die Carara Kicks. Beide Teams sind mittemläßig in die Saison gestartet. Platz 11 für Wielandt und Platz 10 für den Neuling in der Liga.
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