Centro Juventud Antoniana und sein deutscher Trainer, Christian A. Schmidt, befinden sich weiter im Kampf um den Klassenerhalt. Am vergangenen ZAT konnten sechs wichtige Punkte geholt werden, da beide Heimspiele klar gewonnen werden konnten. Aber wird dies am Ende reichen? Das wird sich vermutlich erst an den beiden letzten Spieltagen zeigen, wenn es in den beiden Kellerduellen zuhause gegen die Newell’s Old Boys unter dem adeligen Trainer Graf Zahl und gegen den Aufsteiger CA Gimnasia y
Esgrima de Jujuy unter Trainer Skua geht. Doch zuvor muss der nächte ZAT mehr oder weniger unbeschaded überstanden werden. Und dort stehen zwei Auswärtsspiele und ein Heimspiel an. Hierzu äußerste sich Schmidt gegenüber der lokalen Presse wie folgt: "Die beiden Spiele gegen Boca Juniors und Argentinos Juniors werden unsere Messlatte sein. Wenn wir nach diesem ZAT weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, dann, glaube ich, haben wir den Klassenerhalt geschafft!"
San Salvador de Jujuy Jetzt muss sogar Trainer skua81b wieder zur Schreibfeder greifen. Und das ausgerechnet aus dem bis eben noch Geheimtrainingslager auf Norderney. Hier versucht er gerade noch einmal seiner Mannschaft alle ihre Stärken herauszukitzeln. Doch wird das reichen? CAGyEdJ hat eine äußerst ungünstige Position. Nur noch zwei Heimspiele, in denen man sich maximal noch zwei Punkte ausrechnet. Wie
soll das gut gehen? Die Vereine südlich von Jujuy haben alle noch mehr Heimspiele und was noch wichtiger ist, mehr Kraftreserven. skua81b hat die Saison dennoch Spaß gemacht in Argentiniens höchster Spielklasse, das hat wieder Lust auf mehr gemacht. Am liebsten soll es nächste Saison so weitergehen, wenn nicht, dann eben ganz bald. Auf das der Verein aus dem hohen Norde das zweite Chacarita Juniors Argentiniens wird.
Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Senor Petzaulante, wir freuen uns, Sie hier in Ihrem Stall begrüßen zu dürfen. Eigentlich hatten wir Sie eher beim Abdecker vermutet. Petzaulante: Sie meinen, weil mich dasselbe Schicksal getroffen haben sollte wie Bernd W. und Graf Zahl? KKKK: Naja, auszuschließen war das nicht, schließlich galten Sie ja jahrelang als unzertrennlich… Petzaulante: Das war wohl eher eine einseitige Abhängigkeit. Dieser ständige Kampf gegen Windmühlen, ich habs irgendwann nicht mehr ausgehalten und mich selbstständig gemacht. KKKK: Selbstständig? Das klingt ja interessant. Mit welcher Geschäftsidee denn? Petzaulante: Bio-Pferdeapfelsaft. Möchten Sie mal probieren? KKKK:
Äh… nein danke, ich hab keinen Durst. Petzaulante: Sie wollen also von mir einen Nachruf auf die glorreichen Zeiten von und mit W. und Zahlote? Oder warum sind Sie hier? Pferdeapfelmus habe ich übrigens auch im Angebot, wirklich nicht mal probieren? Zahlote hat das auch immer gut geschmeckt. KKKK: Ach, danke ich hab eine Apfelallergie. Was meinen Sie denn, wie es mit den beiden jetzt weitergeht? Petzaulante: Naja, das übliche. Nacional B, Dschungelcamp, Anden IV (das argentinische Harz IV, Anm. d. Red.), Gosse, Praktikum bei den Boca Juniors. KKKK: Schlimm. Fürchten Sie, dass es mit Ihnen auch mal so abwärts gehen könnte? Petzaulante: Nicht auszuschließen. Dann sitze ich am Kotti und frage Passanten „haste mal ne Pferdeapfelmark?“
Der Artikel von Graf Zahl hat dem Sancho Weh zu denken gegeben, um nicht zu sagen in seinem tiefsten Herzen getroffen. In der Tat: Was ist aus den einst stolzen Copatadores Copatadores geworden, die gegen Windmühlen gekämpft haben, das störrische Ross Petzlaunante gezähmt haben und bei der schönen Dulcinea eine Sex gesetzt haben.
Aus Edelrittern, die sowohl in der Liga als auch in der Zeitung um den Ruhm der Primera Division gerittert haben, sind unbedeutende Mitläufer geworden. Sancho Weh, seines Zeichens 2-facher Dichterkönig ist ein stummer Gewohnheits-Setzling geworden,
der mittlerweile nicht einmal mehr 7. wird. Statt um einen der vorderen Plätze zu kämpfen, krebst er an der magischen Linie zur Nacional B herum, aus der er einst die CALA in die Primera geführt hatte, bereit zu ganz hohen Aufgaben.
Und nun sieht er sich gegen den Abstieg spielen. Und um dem ganzen den i-Punkt aufzusetzen, hat der Weh nun auch noch einen NMR hingelegt, was ihm in über 20 Copa-Saisonen nocht nicht passiert ist...ein Trauserspiel, das seinesgleichen sucht.
Doch der W. weiss dass er in sich gehen sollte und nachsinnen, wie er seine Ritterlichkeit wiederherstellen könne...
Endlich ist sind die KFZ-Mechaniker wieder auf den internationalen Parkplätzen, äh, Startplätzen. Dafür war es jedoch nötig mächtig Kondition zu lassen, so dass die vormals sehr gute Ausgangslage nicht mehr so rosig aussieht und das Saisonziel von nun an revidiert werden muss. Es kann nun nicht mehr Meisterschaft heissen, sondern internationaler Startplatz. So ein Tag wie vor zwei Wochen an dem einem auch gar nichts gelingen mag, kann man sich in so einer guten Liga wie Argentinien einfach nicht erlauben, denn die Bestrafung erfolgt umgehend und ist in der Regel von extremer Härte.
Der CA Lanus startete unter meiner Leitung am vergangenen Wochenende mit den ersten beiden Spielen wie ein absoluter Anfänger, wie ein klarer Absteiger. Da war überhaupt nichts mehr von Fussball in den Köpfen und Beinen der Spieler drin. Elf Gegentore in zwei Spielen gegen den CA Nueva Chigaco und die Estudiantes La Plata, ohne auch nur ein einziges Tor zu erzielen, ist eine absolute Arbeitsverweigerung, ist wirklich nur noch zweitklassig. Zum guten Glück konnte sich die Mannschaft, konnten sich die Spieler im dritten Spiel gegen den CA Gimnasia y Esgrima de Jujuy dann doch noch aufraffen, um Fussball zu spielen und Punkte zu erkämpfen.
Die Primera Division-Abschiedstournee der Newell’s Old Boys bringt Trainer Graf Zahl zum letzten Mal in die Anden. Man erinnert sich zurück.
Was war das doch für eine großartige Zeit! Don Zahlote und sein Sancho Weh. Gemeinsam ritten beide durch die argentinische Prärie und erlebten so manch wirres und kurioses Abenteuer. Aber diese Zeiten sind schon längst vorbei. Die beiden Freunde haben sich voneinander entfernt, jeder pflegt nun sein eigenes Leben. Man ist erwachsen
geworden. Jeder hat sich auf seine eigene Ranch zurück gezogen und muss aus der Ferne mit beobachten wie der andere Gefährte im Bunde, der störrische Wallach Petzlaunante nun die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die alte Meckerziege hat als einziger von den dreien es am weitesten gebracht und darf in steter Regelmäßigkeit Titel, Triumphe und Erfolge feiern. Weh und Zahlote sind weit weg und unwichtig geworden. Den beiden bleibt jedoch die Erinnerung an die gute alte Zeit und ein genauso guter, alter Bourbon Whiskey.
Gimnasia La Plata hat seine Chancen um die Meisterschaft durch Eigenverschulden reduziert. In den Heimspielen gegen die Boca Juniors und CD Godoy Cruz gab es deutliche 6:0 und 5:0-Heimsiege, und auch bei den Newell´s Old Boys musste man zu verschwenderich rangehen und unterlag mit 3:2. Damit sind die Reserven nun nur noch die zweitschwächsten der Liga, der Vorsprung sank allerdings trotzdem aufgrund 3 Siege von CA Independiente. In den letzten 9 Spielen der Saison muss man dann auch noch gegen CA Independiente und Estudiantes La Plata daheim antreten, die somit dem Tabellenführer natürlich wichtige Punkte
entführen können. Schon letzte Saison klaute der Stadtkonkurrent einem den letzten Copa Americana-Platz, es wäre fast schon ein Schande, wenn diese sich erneut vor Gimnasia La Plata positionieren. Zusätzlich hat sich nun auch noch Talleres de Cordoba im Kampf um die Meisterschaft zurückgemeldet. Schon komisch, dass ein Verein, der 14 Auswärtstreffer erzielen konnte und daraus nur 3 Punkte holte, sich trotzdem in einer solch guten Ausgangslage befinden kann. Das Ziel war vor wenigen Wochen ja eigentlich noch 65 Punkte, aber selbst diese könnten am Ende nicht reichen für eine Platzierung unter den ersten 3.
Der tief im supmf der argentinischen Primera Division versunkene Reverend Eigenrauch sah sich angesichts dieser Misére gezwungen zu ungewöhnlichen Maßnahmen zu greifen um sich und seine Institutionellen an den eigenen Haaren aus dem Schlamassel zu ziehen! Und so kam es, daß der geistliche Tiefflieger Cordobas vor dem letzten Zat in einem Crashkurs im öffentlich rechtlichen Schwimmbad von Cordoba den Freischwimmer mit
Zertifikat erlangte! Zm ersten Spiel des Zat´s gegen Colon de Santa Fe erschien der Fussballleerer dann stilgerecht in Badehose, Schwimmring und Schwimmflossen am Spielfeldrand! Und siehe da, das Spiel endete 3:0 für Cordoba! Auch im zweiten Spiel gegen Los Andes konnte der Reverend seine neu erlernte Technik anwenden und gewann 1:0! Nur auf fremdem Geläuf muss er noch an sich feilen, denn die Instituten gingen mit 0:5 bei Nueva Chicago baden!
"Es ist angerichtet!", so die Vorschau der boca-eigenen Print- und Online-Fanmagazine in der Vorberichterstattung für die letzten drei Wochenenden in der Primera Division. Und wenn man den Äußerungen von Trainerurgestein Winfried Reichani Jones Glauben schenken darf, dann verbinden sich mit diesen letzten 9 Spielen durchaus noch einige Hoffnungen:
"Doch doch,
könnte sein, daß wir am Ende gar nicht so schlecht da stehen. Sicherlich gibt es auswärts noch die eine oder andere Hürde, die wir nicht werden überspringen können, und sicherlich wartet auch in der Bombonera noch einige Teams, die etwas mitnehmen wollen - wir wollen ihnen allerdings nicht mehr als einen Punkt gönnen. Schauen wir mal, welcher Plan wie funktionieren wird!"
So kann man den letzten ZAT aus Sicht von Christian A. Schmidt und seinem Team, Centro Juventud Antoniana, kurz zusammenfassen. "Da hatte Thomas Magnum, der Trainer von Talleres de Cordoba, definitiv das bessere Händchen und hat seine Mannschaft in Spiel 3 (0:2) und Spiel 4 (2:3) zum Sieg geführt und damit das Finale erreicht. Aber es ist keine Schande, gegen den nächsten Pokalsieger ausgeschieden zu sein."
Aber noch ist das Finale nicht gespielt, noch haben Talleres de Cordoba wie auch Colon de Santa Fe die Chance, den Ligapokal zu gewinnen.
Für Centro Juventud Antoniana geht es hingegen weiter um den Klassenerhalt. Am letzten ZAT
konnte Mitabstiegskandidat Arsenal de Sarandi mit 6:0 besiegt werden. Gegen den amtierenden Meister und derzeitigen Tabellenzweiten CA Independiente reichte es zuhause leider nicht zu einem Sieg; die Partie ging mit 3:6 verloren. Dafür konnte man überraschender Weise auswärts bei CA Los Andes dank eines 0:0 einen wichtigen Punkt holen und so die Abstiegspläze wieder verlassen. Die Frage ist nur, für wie lange. "Im nächsten Spiel treffen wir zuhause gleich auf den aktuellen Tabellenführer Gimnasia La Plata und im zweiten Heimspiel auf den Viertplatzierten Estudiantes La Plata; keine guten Voraussetzungen im Kampf gegen den Abstieg!"
Es ist ein ständiges auf und ab. Nicht nur in der Tabelle, sondern auch für den Gemütszustand der Anhänger von den Argentinos Juniors. Man weiß immer noch nicht so recht woran man in dieser Saison ist. Und jetzt stehen zwei schwere Auswärtsspiele an bei Colon de Santa Fe und bei Ferro Carril Oest. Letztere werden versuchen ihre bessere Ausgangssituation im Endspurt fürs internationale Geschäft zu wahren. Die Argentinos setzen vor allem auf ihre Heimstärek, aber wenn man international ran will, muss auch mal in der Fremde gewinnen. Sogar zwei AUswärterfolge wären von Vorteil, aber man muss dennoch seine Kräfte richtig einteilen. Es sind noch ein paar Spiel zu absolvieren und immer schön kühlen Kopf bewahren.
Für die Newell’s Old Boys gerät der rettende Rang 16 immer mehr aus der Sichtweite. Drei Punkte, fünf Tore und grob 11 TK weniger als der Aktuelle auf der Safe-Position. Das ist schon ein Wort. Wir bereiten uns hier auf die zweite Liga vor und finden das – allem Spott und Häme zum Trotz – mal gar nicht so schlimm. Die Eintracht macht es ja in der realen Bundesliga vor, dass eine Rosskur in der Zwoten auch belebend und erfrischend wirken kann. In der aktuell dreizehnten (!) Erstligasaison gehen langsam die Kräfte aus. Der Alltagstrott ist angekommen. Und nichts ist gefährlicher. Nacional B, wir freuen uns auf dich.
Karla Kolumna-Strepp (KKS): Senor Eberle, wir haben gehört, Sie planen, das Spitzenspiel des ZAT schon wieder mit CA Independiente zu besetzen. Zum fünften mal in Folge! Nicht dass wir hier Einfluss nehmen möchten, aber die Down Under Sports macht das auch nicht. Florian Eberle: Down Under Sports, was soll das sein? KKS: Also jedenfalls, wenn Sie das Spitzenspiel nicht auch mit den Newells Old Boys besetzen, könnte das Diskussionen nach sich ziehen... Florian Eberle: Super! Da wäre doch die Nacional B-Kolumne ein geeignetes
Medium, oder nicht? KKS: Und überhaupt, diese La Plata-Hauptstadt- Geschichte ist auch eine Unverschämtheit. Wenn irgendeine Stadt Fußballhauptstadt Argentiniens ist, dann ja wohl Rosario! Florian Eberle: Rosario de Janeiro meinen Sie? Das ist schon eine Fußballhauptstadt, aber doch in Brasilien? KKS: Nein, Rosario in Argentinien! Newells Old Boys, Rosario Central,... äh... Florian Eberle: Na gut, wir werden in einer der nächsten Ausgaben vielleicht drüber berichten. Ob Sie mir da vielleicht eine Exceltabelle aufbereiten könnten?
Es ist schon unglaublich was an einem Tag so alles schief laufen kann, wenn man sich nicht hundertprozentig konzentriert und einen Spieltag so im Vorbeigehen plant und tippt. Nach so einem Aussetzer findet man sich dann mal ganz schnell auf Platz 11 der Tabelle wieder, ist aus den internationalen Wettbewerben ausgeschieden und steht auch kurz davor auch im nationalen Pokalwettbewerb ins Grass zu beissen. Mal ganz abgesehen davon das Thomas Magnums Zwillingsbruder in der SM eine ähnlich gute Leistung hingelegt hat. Die letzte Woche war also ein rundum gelunger Griff ins Klo. Schlechter hätte es eigentlich nicht laufen können. In dieser Hinsicht war es allerdings eine perfekte Leistung.
Ich war gespannt, wie meine Mannschaft, der CA Lanus, sich gegen den CA Los Andes diesmal präsentieren würde, stand doch gerade diese Begegnung letztes Mal wegweisend da für die ganz schwierige Saison, wo man beinahe abgestiegen wäre. Der Doppelschlag nach zehn Minuten war diesmal sicher wegweisend und gab meiner Mannschaft Sicherheit und der Doppelschlag in der Nachspielzeit war dann der Schlusspunkt. Gegen Talleres de Cordoba konnten sich die Spieler nicht mehr in Szene setzen und hatten kein Rezept das Gegentor, das nach Ablauf von einer Stunde fiel, noch wettzumachen. Wesentlich besser lief es anschliessend in der Partie gegen River Plate.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.