Centro Juventud Antoniana und Trainer Christian A. Schmidt können mit dieser Saison zufrieden sein: "Wir werden dieses Jahr wohl eine bessere Platzierung erreichen als noch in der letzten Saison, als wir mit Ach und Krach dem Abstieg von der Schippe gesprungen sind. Der 8. Platz und damit ein internationaler Startplatz in der nächsten Saison wären zwar traumhaft, aber ein Platz in der
Tabellenmitte ist schon hervorragend für das zweite Jahr in Folge in der Primera División, der härtesten Liga Lateinamerikas. Und wir müssen ja auch noch Potential nach oben und neue Herausforderungen und Ziele für die neue Saison haben. Ich glaube, dem CA Lanús kann man durchaus schon zur Meisterschaft gratulieren - es wird schwer werden, Nili Nil diesen Titel wegzunehmen!"
Avellaneda - Hier ist ja noch gar nichts passiert. Freitag mittag, und es ist weder ein Artikel geschrieben, noch eine Taktik ausgewürfelt, geschweige denn eine Zugabgabe getätigt, auch das öffentliche Rumheulen über gemeine Gegner, sinnlose Gegentore und natürlich das gnadenlos ungerechte Restprogramm steht noch aus.
Womit wir schon beim Thema wären. Wie soll man denn mit
schäbigen 12,3 Rest-TK eine Saison zuende spielen können, man möchte doch schließlich in jedem Auswärtsspiel die A6 ziehen, wie es sich für ein taktisch anständig vorbereitetes Saisonfinale geziemt? Daran hat natürlich mal wieder keiner gedacht. Die Alternative wäre gewesen, an den letzten beiden ZATs 6 Heimspiele zu haben, aber auch das ist natürlich nicht erlaubt. Alles Spaßbremsen hier.
San Salvador de Jujuy Der letzte ZAT steht bevor und für den Verein mit dem längsten Namen in Argentinien ist noch alles drin. Abstieg oder gesichertes Mittelfeld. Leider steht nur noch ein Heimspiel bevor. Am letzten Spieltag hat man wieder Pech gehabt, als es wieder sechs Gegentore zuhause gab. Doch diesmal wusste sich die Mannschaft zu wehren und hat auch einfach mal sechs Tore geschossen. Egal in welcher Liga man in der nächsten Saison spielt, zuhause muss Jujuy wieder eine Macht werden. Oder liegt es gar am Trainer? Wenn man sich in dieser Saison die Heimbilanz der vom skua-Clan betreuten Mannschaften anschaut, dann sieht das alles andere als schön aus.
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass meine Mannschaft, der CA Lanus, sich einmal über alle drei Spiele konzentrieren könnte. Immer kamen an solchen Dreierspieltagen wieder Hänger dazwischen. Nun hat mich die Mannschaft aber doch ganz positiv überrascht. Im ersten Spiel am vergangenen Spieltag gegen River Plate konnte das Siegtor erst kurz vor Spielschluss erzielt werden. Da ist natürlich viel Glück dabei, aber das reichte, um in den beiden andern Begegnungen auch Auftrieb zu bekommen. Zuerst gegen CA Nueva Chicago mit einem Doppelpack zu Beginn und dann anschliessend auch gegen Gimnasia La Plata, wo die Mannschaft in der ersten Halbzeit den Sieg schon absicherte.
Tja, so schnell kann es gehen. Zählte man bei einigen letzte Woche noch gemeinsam mit den Boca Juniors und CA Independiente zu den Meisterschaftsfavoriten, ist nun auch den letzten klar: Es wird erneut keine Titelverteidigung geben in Argentinien. Stattdessen gibt es nun sogar 4 heiße Anwärter auf die Meisterschaft. Durch ein Haufen Gegenwehr in den vergangenen 3 Spielen und dem 6:6 im Heimspiel gegen CA Los Andes beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze bereits 6 Punkte und ein paar Dutzend Tore. Auch der Vorsprung auf den 9. Platz, den derzeit TK-Monster CA Huracán
Buenos Aires besetzt, liegt nur noch bei 3 Punkten. Aus den letzten 6 Spielen darf man nun 4 im heimischen Stadion austragen, aber sind wir mal ehrlich: Ein Vorteil ist das nun wirklich nicht. Schon garnicht, wenn man beispielsweise auf den Stadtkonkurrenten Estudiantes La Plata trifft. Das kennt man ja nur zu gut noch aus der letzten Saison. Auch die weiteren Gegner sind nicht unbedingt mittellos. Es wird also am letzten Wochenende nicht das letzte 6:6 in dieser Saison gewesen sein. Die Kolumne sieht Gimnasia La Plata am Ende ja irgendwo zwischen Rang 4 und 8. Damit könnte man derzeit wohl ganz gut leben...
Die gefürchtete Hardcore-Liga Copamundials, dort wo man abends Elmex und morgens Aronal gurgelt und man noch über Herrenwitze von Markus Lanz müde lächelt, ist sicherlich der Ort, vor dem sich jeder rechtschaffende, zart besaitete Copatador am meisten fürchtet. Doch genug von der Veikkausliiga; werfen wir unseren Blick auf die SM-Liga. Schließlich sind mit Thomas Magnum, Bernd W. und fenris drei ähnlich wie Graf Zahl
erfolglosereiche Trainer in Argentinien unterwegs. Nach einer Saison in der ein jeder dieser glorreichen Drei die eigenen Stärken so derart gekonnt aufgezeigt hat, dass die hiesige Konkurrenz sich nur verneigen kann, werden diese drei sich alle drei nächste Saison endlich wieder auf Augenhöhe mit den Trainern Argentiniens wiederfinden, die ihnen und den Ansprüchen eines echten SM-Trainers gewachsen sind. Viel Spaß in der Nacional B!
Der W. ist fuchsteufelswild. Die CALA ist die Schießbude der Liga. Jeder mittelmässige Student glaubt, eine super Taktik gefunden zu haben, wenn er in der Hinrunde mit der Auswärts-Sechs punktet. Das hatte zum letzten Mal der schwachsinnige Trainer von Racing probiert: in der 3. Runde die Auswärts-Sechs. Danach ist er abgestiegen und mittlerweile Geschichte (gottseidank). Und Racing wird nun wieder von fenris “trainiert” (falls man das angesichts der Anzahl seiner NMRs so nennen kann.)
Doch der W. hält in seinem Zorn dagegen: die 6, die er bekommt, die gibt er zurück. Am besten gleich. Spätestens in der Rückrunde. Aber allerspätestens nach dem Wiederaufstieg...
Denn der W. hat ein Elefantengedächtnis und der W.
ist nachtragend. Der W. ist ein Mafioso: Er vergisst keinen Gefallen, den du ihm getan hast. Aber er vergisst auch keine Tat, die sein Mißfallen geerntet hat: W.'ndetta.
Doch heuer hat es der W. übertrieben mit der Rache: Seine Rachsucht hat ihn in den Keller getrieben. Blind vor Rache hat er die wirklich wichtigen Spiele übersehen. W. weiß, dass er selbst schuld trägt. Und das macht ihn nur noch zorniger als er ohnehin schon ist. Er will es nicht wahrhaben, doch er wird sich wohl gemeinsam mit Tom Magnum zum 3. SMler in Argentinien gesellen: fenris, seines Zeichens Letzter der Nacional B. Dobre Noc.
Doch der W. wird wieder kommen. Und dann betet, dass Eure Urgroßeltern keinen Fehler der CALA gegenüber gemacht haben...
Selbst die asiatische Wettmafia ist derzeit nicht in der Lage, seriöse Tipps für den Ausgang der argentinischen Meisterschaft abzugeben. Die Meisterschafts-Aspiranten duellieren sich jeweils noch untereinander und haben auch ansonsten noch schwere Auswärts- und Heimaufgaben zu überstehen. Die Spannung ist grenzenlos, und auch Vinnie Nervenbündel Jones traut sich derzeit keine Prognose für den Saisonausgang zu:
"Also wirklich, wer jetzt
schon sagt, Ferro Caril Oeste oder Club Almagro werden Meister, dem würde ich sagen, na Junge, das is vielleicht doch etwas euphorisch. Aber ansonsten würde ich mal meinen, sind noch einige Teams in der Lage, sich am Ende das Krönchen in der Pampa aufzusetzen. Ich befürchte allerdings, daß wir es am Ende dem Kollegen aus dem Institut gleich tun werden und uns ein bis zwei Stücke aus unserem Allerwertesten per Dentalchirurgie selbst entfernen werden."
Centro Juventud Antoniana, das Team aus Salta, und sein Trainer Christian A. Schmidt können schon die dritte Saison in Folge für die Premiera Divisòn planen. Mit 50 Punkten, die Platz 8 in der Tabelle bedeuten, ist man bestens positioniert: Sichert sich Centro Juventud Antoniana am Ende diesen Platz, darf in der nächsten Saison international gespielt werden - bei der Copa Americana! Doch der Weg bis dahin ist noch hart, da die Gegner, auf die das Team von Christian A. Schmidt bis zum Saisonende noch trifft, es in sich haben! CA Huracán Buenos Aires - derzeit Tabellenneunter und letzte Saison immerhin Dritter - wird versuchen, einem den begehrten achten Platz streitig zu machen, der zur Teilnahme am internationale Geschäft berechtigt. Atlético de Rafaela, erst in der letzten Saison aufgestiegen, will den Klassenerhalt schaffen. Die Mannschaft steckt mitten im Abstiegskampf und kann den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen, was die Mannschaft zu einem unangenehmen Gegner werden lässt. Boca Juniors - warum
muss man noch ausgerechnet auf den aktuellen Tabellenführer treffen? Das Team unter Vinnie Armando Jones, letztes Jahr immerhin Vierter, wird alles daran setzen, die Meisterschaft zu holen und seinen ärgsten Verfolger CA Independiente auf Abstand zu halten. Es zählt daher jeder Punkt! CA Lanús - noch ein Meisterschaftskandidat! Die Mannschaft von Trainer Nili Nil ist derzeit Tabellendritter und hat nur einen Punkt Rückstand. Auf dem Weg an die Tabellenspitze wird man versuchen, den Emporkömmling aus Salta in die Schranken zu weisen. Club Almagro - ein sicherer Absteiger! Wenigstens ein Spiel, bei dem Centro Juventud Antoniana als Favorit gelten dürfte! CA Independiente - auch gegen den dritten Meisterschaftskandidaten muss man noch spielen! Wieso nur muss Centro Juventud Antoniana im letzten Spiel auf den Vizemeister und aktuellen Tabellenzweiten treffen? ... Ein Trostplaster bleibt Schmidt: Die ersten drei Mannschaften kommen alle in die Hölle von Salta, wie das Stadion von Centro Juventud Antoniana auch genannt wird.
Völlig bluverschmiert und ausser Atem wurde der Reverend nach dem letzten Zat in seiner Kabine aufgefunden! Unter seiner rot.weiss gestreiften Robe war er völlig blank und Blut schoß ihm aus dem Hinterteil. Das Sprichwort hatte recht: der Reverend hat sich in den Arsch gebissen! Dabei hat er sich wohl etwas übernommen und ein Stück seines Knackarsches rausgebissen! "Dieses Stück Arsch werde ich ans
schwarze Brett nageln, als Mahnmal für alle!" schreit der Reverend und verlässt mit Hammer und Nagel bewaffnet die Kabine! Eine durchaus dramatische Entwicklung beim Instituto, ob er sich damit den Weg nach Rom für immer verbaut hat? Noch ist kein Rauch in den Farben Cordobas aus dem Vatikan aufgestiegen. Der Reverend befindet sich in der Warteschleife und lässt sich erstmal seinen Arsch nähen, mit 666 Stichen!
Der stille Revoluzer Pepeke „Che“ Guevara, der sich bisher nichts aus argentinischen Pressemeldungen machte, meldet sich nun überaschenderweise zu Wort. Anlass seiner Wortmeldung ist ein Name, der in den letzten Wochen sehr häufig in den Titelnachrichten zu lesen war. Thomas Magnum, der Eichhörnchenflüsterer, langjährige Bekannter und Freund aus alten kolumbianischen Tagen, der Mann, den nichts aus der Ruhe bringt. Dachte man bisher! Denn eines scheint ihm mächtig auf den Geist zu gehen.
A6en, die sinnfrei gesetzt werden von Trainern, die von sich selbst eine hohe Meinung haben. Pepeke Guevara versteht den Unmut des Freundes und Kollegen. Schließlich wurde er kürzlich erneutes Opfer eines sinnlosen A6 Racheaktes, der ihm möglicherweise jedwede Titelchance geraubt hat. Doch Pepeke Guevara, dessen Gehänge eines Eichhörnchen, aber Eier eines Pferdes gleichen, lässt sich nicht beirren. Lediglich ein Buch wurde angeschafft mit der Überschrift Rache A6. Zwei Namen sind schon notiert!
Graf Zahl: Nanu, wer bist denn du? Thomas Magnum: Geht dich einen feuchten an. GZ: Da liegst du richtig. Ziel bitte in die Rinne. Meine Schuhe werden nass. TM: Geschieht dir ganz recht. GZ: Was habe ich dir getan? TM: Du mobbst mich! GZ: Warum? Weil ich gesagt habe, dass du müffelst? Das stimmt doch. Und da bist du noch besser dran als der Weh, der immer noch nach vergammeltem Pferd riecht. TM: Nee, das stimmt ja soweit. Aber du... Du... Du bombst mich ab! GZ: Heiße ich Kim-jong un? Nein. Wenn ich in elf Saisons dreimal eine A6 setze, die letzte davon mehr als fünf Jahre
zurück liegt, solltest du mal besser nicht die Pferde scheu machen. TM: Das ist unfair! GZ: Kommst du nicht aus der SM und bist daher bekennender Masochist? Da regst du dich über ein paar Gegentore auf? Ich hatte letzte Saison über 100 Gegentore, du noch nie mehr als 90. Da tritt mich doch die Lasagne, da hast du schon recht, das ist ziemlich unfair von mir. TM: Ich höre auf – wegen DIR! GZ: Da wird doch der Gaul in der Pfanne verrückt, kannst du den Jammer-Modus wieder ausschalten? Trage gefälligst deinen Schnauzer mit Stolz oder gehe dahin, wo ihn jeder aus anderen Gründen trägt. Wir sind hier nämlich nicht in Urgay.
Nun ist es endlich herausen: Thomas Magnum und Bernd W. 4 ist ein Doppelaccount. Viele haben es schon seit langem vermutet, war da doch immer diese blöde Rederei von Serbien und der SM und von den Jungs von der Tankstelle und so weiter. Doch niemals hätte man gedacht, dass das Doppelaccount W.4-Magnum noch die Frechheit besitzen könne, in der argentinischen Liga ebenfalls ihr Unwesen zu treiben. Doch die Geschichte hat nun allem Anschein nach ein Ende gefunden, denn Thomas Magnum wurde nicht nur mehrfach von Talleres
de Cordoba entlassen in der letzten Woche, nein, auch sein Doppelaccount bei CA Los Andes hat er nun verloren: Es ist hiermit offiziell bestätigt, dass THomas Magnum auch von CA Los Andes gefeuert ist.
Das sinkende Schiff CALA ist somit von der vorletzten Ratte verlassen worden, während die letzte sich noch krampfhaft mit einer schiefsitzenden Kapitänsmütze auf dem Kopf ans Ruder klammert. Und Hans Andes, äh Hans Albers singt "Kap Hoorn liegt auf Lee, nun heisst es auf Gott vertrau'n..."
Die Pokalniederlage wurde von allen bei Tiro Federal Argentino gut verdaut. So zeigte sich die Mannschaft im alltäglichen Ligageschäft diszipliniert und höchstmotiviert und fuhr sechs wichtige Punkte für das Ziel Klassenerhalt ein.
Mit sechs Punkten Vorsprung hat man bei nur noch sechs ausstehenden Spielen eine gute Ausgangsposition geschaffen, auch wenn man dabei leider noch viermal auswärts ran muss. "Wichtig ist einfach", so ein zuversichtlicher Trainer PrimaDrauf auf der letzten Vereinspressekonferenz, "dass wir es selbst in Hand haben. Dies ist in dieser beinharten Liga einfach Gold wert."
Wenn eine Mannschaft wieder unbeschwerter aufspielen kann, ohne nach hinten oder vorne schauen zu müssen, spielt es sich auch wieder viel leichter und Rückschläge sind da ohne weiteres zu verkraften. Dieses Gefühl habe ich im Moment mit meinen Spielern, sie können sich frei entfalten ohne dauernd im Stress zu sein. Dann läuft es sich dann so gut wie gegen den CA San Telmo, wo die Tore fielen wie reife Früchte. Der Rückschlag in der Begegnung gegen den CA Huracan Buenos Aires mit einem Gegentor nach einer halben Stunde konnte weggesteckt werden, um dann gegen Atlético de Rafaela wieder stärker zu spielen.
Im Finale der Copa Argentina muss sich Tiro Federal Argentino gegen Atlético de Rafaela nach fünf Spielen letztendlich geschlagen geben.
Die Enttäuschung nach der Finalniederlage war im ersten Moment natürlich groß, auch wenn die Aussichten nach den ersten beiden Spielen nicht mehr so gut waren. Aber mit ein bisschen Abstand kann man stolz darauf sein, überhaupt im Finale der Copa Argentina gestanden haben zu dürfen. Dies wird wohl nicht so schnell wiederkommen.
In der Liga läuft es zudem bestens. Denn die Ausgangsposition vor den letzten Spielen lässt durchaus auf einen Klassenerhalt hoffen. Jetzt heißt es weiter zu kämpfen.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
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