Etwas überrascht und doch überglücklich verlief das Saisonende für Gimnasia La Plata. Man hatte bestenfalls mit dem 3. Rang gerechnet, aber wäre über einen 6. Rang nicht verwundert gewesen, da dieser sogar wahrscheinlicher war, doch die beiden letzten Heimspiele konnten irgendwie gewonnen werden. Mit einem negativen Torverhältnis, wenn auch nicht die 100er-Marke geknackt wurde, konnte man sich somit für die Qualifikation des Copa Libertadores qualifizieren. Klingt komisch,
ist aber so. Am Ende musste man sich von zwei Urgesteinen der Primera División verabschieden, wovon leider nur noch einer zurückkehren könnte. Schade, vor allem gegen Los Andes wären noch ein paar Rechnungen offen gewesen. Auch gratulieren wir dem CA Lanús noch einmal zum Titelgewinn. Damit konnte bereits der 4. argentinische Verein seit der Wiedereröffnung mindestens zum 2. Mal die Meisterschaft feiern. Nur noch CA Gimnasia y Esgrima de Jujuy und River Plate fehlen zum Doppelschlag.
Christian A. Schmidt, Trainer von Centro Juventud Antoniana, wurde am vergangenen Freitag Abend vom Vereinsvorstand zur einem Statusbericht in die Vorstandssitzung am Samstag bestellt. Thema der außerplanmäßigen Sitzung ist die Definition des neuen Saisonziels. Der Verein aus Salta, der in der vergangenen 37. Saison mit Platz 6 in der Primera Divisón die bisher beste Platzierung der Vereingeschichte erreicht hatte, steht angesichts dieses Erfolges unter dem Druck, bestätigen zu müssen, dass diese Platzierung keine "Eintagsfliege" war. Das heißt folglich, dass man in der neuen Saison wieder eine internationalen Startplatz anstreben muss. Der Vereinsvorstand forderte vom deutschen Trainer daher einen Bericht über den Zustand der Mannschaft sowie eine Einschätzung, welche
Platzierung realistischer Weise angestrebt werden kann. Hierbei galt es zu berücksichtigen, dass Centro Juventud Antoniana erstmals in der Copa Americana spielt, was eine zusätzliche Belastung darstellt. Schmidt konnte von der guten Saisonvorbereitung berichten, die alle Spieler verletzungsfrei überstanden haben. Das gute Abschneiden in der vergangenen Saison, das mit der Qualifikation für die Copa Americana belohnt wurde, motiviert die Spieler zusätzlich und spricht für die mentale Stärke der Mannschaft. Die Spieler wollen dort das Beste geben, wohlwissend, dass es keine Schande ist, sollte man bereits in der ersten Runde ausscheiden. Vor diesem Hintergrund kam der Vorstand einstimmig zu dem Ergebnis, als Saisonziel das erneute Erreichen eines internationalen Startplatzes in Angriff zu nehmen.
Es war für alle in Lanus mehr als überraschend, dass ihre Mannschaft am Schluss in Argentinien die Meisterschaft gewinnen konnte. Sprachlosigkeit herrschte zuerst, die sich aber dann doch in Freude und grossen Jubel veränderte. Dass Lanus absolut nicht zu den Titelanwärtern zählte, zeigt auch, dass gar niemand auf Lanus tippte. Nun die Meisterschaft musste im Schlussdurchgang auch hart erkämpft werden. Das Unentschieden auf hohem Niveau gegen Centro Juventud Antoniana war zuerst noch ein Rückschlag, aber die beiden anschliessenden Siege gegen CA Los Andes und gegen die Boca Juniors ebneten schlussendlich den Weg.
Morgen beginnt bereits die neue Saison mit einer veränderten Mannschaft. Ich wünsche allen Trainerkollegen viel Erfolg.
Letzte Saison trat Tiro Federal Argentino als Aufsteiger mit dem klaren Ziel an, in einer der härtesten Ligen der Welt überleben zu wollen. Man überlebte tatsächlich und fand nebenbei trotzdem den Weg in den Himmel. So fühlte es sich zumindest am Saisonende an, als man völlig überraschend Platz sieben erreichte und sich somit direkt beim ersten Anlauf für die Copa Americana qualifizieren konnte.
Nun lastet aber eine schwere Bürde auf dem Verein. Nicht nur, dass man sich auf ein neues in der Primera División beweisen muss. Nein, man muss sich auch für Argentinien auf der großen Bühne bewähren. Diese harte Belastung wird ein wahrer Prüfstein für den Verein werden.
Auch wenn die Boca Juniors in der Vorsaison lange um den Titel mitgespielt und am Ende doch "nur" auf Rang 5 gelandet waren - zufrieden ist Vinnie Armando Jones dennoch mit der vergangenen Spielzeit:
"Wunderbar, wir sind sehr zufrieden. Das Ergebnis sagt nicht ganz das aus, was uns eigentlich gelungen ist. Wir sind in der zweiten Saison in Folge zuhause ungeschlagen geblieben und
haben auch auswärts ganz viel richtig gemacht, gut zugeschlagen und schwierige Fallen vermieden. Insofern bleibt uns eigentlich keine Wahl als ein positives Fazit zu ziehen. Daß uns am Ende zwei 6:6 zuhause einige Punkte gekostet haben, ist dann halt mal so. Kann man unter Künstlerpech verbuchen - wir wissen das in jedem Fall einzuordnen und nehmen das als Anlass, jetzt wieder Gas zu geben!"
Diese Frage stellt sich der Reverend nun kurz vor Beginn der 38. Saison, nachdem die vergangene Saison 37 recht unbefriedigend endete! Das Highlight der Saison war die Copa Americana, in der die Instituten immerhin das Halbfinale und damit 20 HoF Punkte erreichen konnten! Aber in der Liga ging nix! Nach jedem Aufrappeln kam der nächste Niederschlag für Cordoba! Und so landete der Reverend auf einem nichtssagenden 10. Tabellenplatz, knapp hinter den mindestens genauso unzufriedenen CAI´s! Aber jetzt geht der Zirkus wieder von Vorne los und die Wunde der Arschbiss-Attacke des Reverends gegen sein eigenes Hinterteil ist nur noch eine hässliche Narbe am Arsch! Der erste Zat der Saison 38 bringt Gimnasia la Plata und die eben erwähnten CAI, schlimmer gehts nimmer!
Etwas überraschend, vor allem für die Konkurrenz war der gute 4. Platz in der Vorsaison. So ziemlich niemand hatte die Argentinos Juniors auf der Rechnung. Aus dem Hintergrund hat man sich in der Endphase der Saison auf einen internationalen Startplatz gespielt. Ob dieser Erfolg noch zu toppen ist, bleibt abzuwarten. Dafür ist man sehr realischtisch in der Führungsebene des Verein veranlagt. Seit dem Aufstieg hat sich das Team kontinuierlich weiter nach oben in der Tsbelle gearbeitet. Wenn es nach den Fans geht, kann die Luft nach oben gerne weiter dünner werden. Diese Saison wird zeigen wohin es künftig für die Argentinos gehen soll.
Avellaneda - Die fetten Jahre sind vorbei für CA Independiente - auch wenn Coach Prenzlauerbergo da einen anderen Eindruck gewinnen mag, wenn er sich im Spiegel betrachtet.
Doch die traurige Wahrheit lautet: Finale vergeigt, Liga vergeigt, somit spielt die internationale Musik diese Saison ohne die Diablos Rojos. Dafür aber mit Graf Zahl. Das haben sie davon, die Kollegen, geschieht ihnen recht. Gelbe Seiten, kann man da nur sagen.
In Avellaneda backt man nun kleinere Brötchen und konzentriert sich auf... ja worauf denn genau? Auf die Konzentration- das klingt gut. Man konzentriert sich auf die Konzentration. Mal sehen, was dabei rauskommt. Konzentrische Kreise vielleicht.
San Salvador de Jujuy CA Gimnasia y Esgrima de Jujuy musste bis zum Schluss zittern. Am letzten ZAT der letzten Saison hatte die Mannschaft dann endlich den Klassenerhalt sicher. Nach zwei Jahren, in denen man sich erst einmal wieder in der Primera Division hatte orientieren müssen, hofft skua81b nun, dass seine Mannschaft etwas konstanter in seiner Spielweise wird. Er schielt schon ein wenig in Richtung Platz 13. "Das muss unser Anspruch sein.", so der Trainer. Zum Saisonbeginn sind seine Mannschaft und er und nicht zu vergessen Co-Trainerin, Lama und Lama-Beauftragte Bernadette alle prima drauf. So wie der Heimgegner es in der letzten Saison war. Bleibt für die Mannen aus der Nordprovinz zu hoffen, dass Tiro es diese Saison etwas ruhiger angehen lässt.
Heute ist der Tag einer der grössten Niederlagen des Bernd W. seit er bei Copa ist.
Der W. hat die schlechteste Saison seines Lebens gespielt und die Primera Division hat ihn dafür abgestraft. Heute bekommt der W. die Rechnung dafür präsentiert, dass er gegambelt hat, wo nichst zu gambeln war, dass er emotional statt rational gesetzt hat, und dass er sich von Rachsucht hat leiten lassen, wo Vernunft gefragt waren. Der W. hat gedacht er ist schlauer als alle anderen und kann sie mit seiner Ausgefuchstheit überraschen.
Das war die Hybris des Bernd
W.
Der W. hat verloren auf allen Längen und muss nun den bitteren Gang in den fussballerischen Keller antreten. Das tut ihm besonders W., hat er doch die CALA in Saison 25 übernommen und aus den Tiefen der Nacional B in die Primera geführt.
Die vielen Saisonen mit der CALA in Argentinien haben den einstigen Boca-Juniors Fan W. zu einem CALA-Fan werden lassen. Die CALA hat sich richtiggehend in sein Herz eingechlichen, 12 Saisonen lang, und aus einem blaugelben Herzen wurde ein tausendmalrotweissgestreiftes...
Und dieses Herz blutet heute.
Ist diese Marke nach 3 Saison für Gimnasia La Plata wieder möglich? Mit Sicherheit, aber ob es auch klappt, wird man erst in 27 Stunden erfahren. Wenn dies denn erreicht wird, sind aber leider die so gewünschten Copa Libetadores-Plätze nicht mehr möglich und es droht sogar im schlimmsten Fall noch ein Fall hinter die Copa Americana Plätze, da sogar noch Cordoba an einem vorbeiziehen würde. Also Instituto, nicht die Absteiger. Die Vizemeisterschaft werden lediglich die Boca Juniors und Estudiantes La Plata unter sich ausmachen. Das heißt, der 4. Rang wäre das
bestmögliche Ergebnis für Gimnasia La Plata, auch wenn unser Kolumnist uns sogar noch im Kampf um die Vizemeisterschaft sieht. Aber alles Quatsch natürlich. Der erste direkte Gegner heißt CA Independiente, auch wenn diese angeblich schon abgeschenkt haben. Auch son fadenscheiniger afrikanischer Bericht spricht von einer Seuchen-Prenzlberg-Saison, da dieser doch immer hinterm Jähnig landet. Nun, zumindest in Argentinien ist das noch nicht sicher. Für La Plata heißt das Finale 2 oder 4 Punkte. Und bei der ersten Option wird man sicherlich nicht nur hinter CAI bleiben...
Gestern standen wir vor dem Abgrund. Heute sind wir schon einen Schritt weiter. Unglaublich, aber es ist tatsächlich so: Mit einem Polster von zwölf Punkten auf die zahnlosen SM-Hyänen Weh und Magnum dürfen die Old Boys aus Rosario schon jetzt wieder für die nächste Erstligasaison planen (wenn man das nur je tun würde…). Es wird die fünfzehnte Erstligasaison sein. Das bedeutet, man ist vierzehn
Mal erfolgreich hintereinander Nicht-Meister in Serie geworden. Das können nicht wirklich viele in Argentinien noch von sich behaupten. Eine solche Serie sucht seinesgleichen in Argentinien, wenn nicht sogar Copamundials, und steht für die gute Arbeit von Graf Zahl. Das lassen wir uns auch nicht zerreden. Darauf sind manche sicherlich neidisch. Also nicht auf die fehlenden Titel. Sondern auf die Erstklassigkeit, stimmt’s Floberle? ;-)
Der neuerdings als Beisser berühmt gewordene Reverend macht seinem Namen alle Ehre, denn mit blutverschmierten Mundwinkeln und irrem Grinsen beisst er sich durch die Saison wie der Teufel durchs Weihwasser! Die mit 666 Stichen genähte Arschwunde klafft eiternd und triefend aus der schäbigen Jogginghose heraus, die der Reverend auf halb acht hängend an sich trägt! Am letzten Zat biss er sich durch die Spiele gegen
Club Almagro und CA Lanus wo er 6 Punkte einheimsen konnte. In der Auswärtsbegegnung mit den Estudiantes kam es dann zu einer spontanen Maulsperre des Beisser und so konnte er nur winselnd zurück nach Cordoba flüchten, ohne Punkte im Gepäck! Am letzten Zat der Saison muss der Reverend dann noch ein letztes Mal kraftvoll zubeissen um nicht als totaler Versager zu enden! Dabei kommt ihm das Duell mit Talleres gerade recht!
Avellaneda - Als Erstes an prominenter Stelle den dezenten Hinweis an den ein oder anderen Kollegen: Ja wir können Rechnen, folglich ist durchaus davon auszugehen, dass CA Independiente nicht ohne Grund ausgerechnet mit einem Rest-TK von 4,8 ins Saisonfinale geht.
Das ist auch das einzig Positive an diesem letzten ausstehenden ZAT (abgesehen davon, dass es der letzte dieser Saison ist): Dass wenigstens diese Rechnung aufgeht. Alle anderen, von der Liga bis zur Copa Libertdaores, gingen nicht auf bzw. nach hinten los. Zwar konnten in der Rückrunde gefühlte 120% der Auswärtsspiele gewonnen werden, dafür hatte man genau das in der Hinrunde versäumt, und noch dazu gabs in der Rückrunde keine Heimspiele außer
einem 6:6 gegen die Boca Juniors, über das bei anderer Gelegenheit noch zu reden sein wird. Wenigstens werden die blaugelben auch nicht Meister, sondern man gratuliert an dieser Stelle schonmal Lanus mit Nili Nil zu einem sensationellen Comeback an der Tabellenspitze nach vielen mageren Jahren.
Ob die auch CAI bevorstehen? Vielleicht schafft man mit Hängen und Würgen und wenn sich die Kontrahenten dumm anstellen, noch einen Copa Americana-Platz. Insgesamt war das aber zu wenig diese Saison, und der Verdacht drängt sich auf, durch die Erfolge der vergangenen Jahre fett, träge und saturiert geworden zu sein. Die gerechte Strafe: Man landet hinter Jones, Zahl und Jähnig. Eigentlich Anlass für einen Wechsel nach Brasilien.
Im Kampf um die Plätze hinter CA Lanus, denen wohl der Titel nicht zu nehmen sein dürfte, sind Vinnie Armando Jones im Saisonfinale alle Mittel recht:
"Ja, wir haben uns ein buntes Programm an Maßnahmen überlegt, um irgendwie im Schlussspurt noch an Punkte zu kommen.
Zum einen habe ich Zeus und Apollo seit 2 Wochen nicht gefüttert. Wir erhoffen uns, daß dadurch im Heimspiel gegen River mindestens mindestens sieben bis acht Gästebeine durchgebissen oder zumindest angekaut werden und daß Trainer Klaus Kinski neben seinem Penis, den er ohnehin nicht immer an der richtigen Stell...ääh, mindestens mal die Zunge rausgerissen bekommt, damit er seinen Jungs keine Anweisungen mehr geben kann, wie man in der Bombonera Punkte zu holen gedenkt.
Zum zweiten habe ich unter der Woche ein offenes Papier an Kinski, Armando Broncas und PrimaDrauf gesendet, in der ich ganz klar auf die beschränkten
konditionellen Möglichkeiten von River Plate hinweise. So muss man sich darüber im Klaren sein bei den Flüsslingen, daß man nicht allen drei Partien Vollgas wird geben können. Und möglicherweise machen sich daraufhin die Kollegen Broncas und Drauf Gedanken, ob da nicht im Monumental was zu holen sein dürfte - wenn, ja wenn River unbedingt den Punkt in der Bombonera mitnehmen will.
Maßnahme 3: Zu guter Letzt appelliere ich einfach an die Trunksucht des einen oder anderen Trainerkollegen. Ich lade alle Trainer bis hinunter zu Platz 18 ein, einfach in der Vereinskneipe der Boca Juniors Bier und Schnaps bis zum Abwinken zu saufen - alles auf meine Kosten. Falls dann der eine oder andere an oder unter der Theke hängenbleibt - so what, ist ja nicht unsere Zugabgabe.
Insofern - denn mal gutes Gelingen allen Mannschaften ein spannendes Saisonfinale - aus meiner Sicht hat Argentinien schon lange keine bessere Meisterschaft mehr gesehen!"
Tiro Federal Argentino hat den Klassenerhalt in der Primera División geschafft. Daran besteht nach den letzten erfolgreichen Spielen kein Zweifel mehr. Mit viel Kampf und großer Spiellaune wollte die Mannschaft dem Abstiegsgespenst schnell Beine machen und vertrieb es in die Weiten der argentinischen Pampa. Dort wurde es bisher nicht mehr gesichtet. Nur Reste seines Gestankes wurden aber angeblich noch wahrgenommen.
Jetzt kann man die letzten drei Spiele der Saison ohne Druck angehen und die Feierlichkeiten in Ruhe vorbereiten.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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