Nueva Chicago hat einen soliden Start in die neue Saison hingelegt und vor heimischem Publikum einen überzeugenden 3:0-Sieg gegen das derzeit trainerlose Instituto de Córdoba gefeiert. Trainer Geordie nutzt die neue Spielzeit auch, um vielversprechende Talente aus der eigenen Jugend an die erste Mannschaft heranzuführen. Dabei setzt der Coach auf Geduld und gibt den jungen Spielern zunächst behutsam Einsatzminuten von der Bank. Geordie will ihnen so Zeit geben, sich an das Niveau des Profifußballs zu gewöhnen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen.
Es ist eine komfortable Situation, in der sich die Flachzange befindet. Mit seinem Heißluftballon fährt er in Ruhe durch die Liga bzw. über sie hinweg und schaut sich das Treiben in der Zeitungslandschaft von oben an: "Wer sich mit dem Deppenapostroph beschäftigt, kann ja gar nicht so viel Zeit für das Geschehen auf dem Platz haben. Da sind wir ja jetzt schon im Vorteil. Und wer jetzt wessen ihm sein Bruder sein tut, tut am Ende auch nichts zur Sache. Wichtig ist doch, dass das TK von der Konkurrenz unnötig verschleudert wird, sodass wir am Ende genug übrig haben, um über alle hinweg zu ziehen."
Tric_o_tronic ist schon sehr gespannt, was diese Woche in Argentinien passieren wird. Wird der nächste Fenris-Klon auf die Menschheit losgelassen werden? Wird Bernd seinen kleinen Apostrophen finden und mit diesem spielen? Wird ARgentinien diese Woche von den USA annektiert, weil jemand dem Trumpeltier erklärt hat, dass dort das Rindfleisch für seine MCDonalds-Burger herkommt? Fragen über Fragen, auf die es sicher (k)eine Antwort geben wird.
Und weils fürs TK noch nicht ganz reicht: wieso war es heute früh eigentlich so kalt?
Rosario Central ist mit einer herben 0:3 Klatsche in die Saison gestartet. man konnte sehr gut erkennen das viel Arbeit auf den Coach wartet, denn die neue Truppe ist nach der harten Vorbereitung noch nicht gut eingespielt.
Aber im darauffolgenden Heimspiel konnte man erstaunlicherweise ein überzeugendes 3:0 erspielen, womit der Coach sehr zufrieden war.
Die großen Leistungsschwankungen kann der Coach bis heute sich nicht erklären und will das die Woche aufarbeiten. Woran es denn gelegen haben könnte und sich vor allem Auswärts besser präsentieren.
Endlich einmal wäre ein Apostroph tatsächlich angebracht und kein Deppenapostroph, und dann wird es einfach nicht berücksichtigt.
Man darf getrost erwarten, dass der grammatikalische Fail nicht der einzige bleibt von Fenris' Bruder.
[Sonderausgabe der Policia Grammatica de Lomas de Zamora angesichts der Aktualität der Ereignisse]
Was ist denn da in Argentinien los? Auch hier treibt sich ein Weh herum, das die Zeitungslandschaft mit seinen Artikeln belästigt.
Aber noch schlimmer ist, dass es auch hier einen Fenris gibt, der glaubt, der selbsternannte Messias und Retter der vertriebenen Altnazis zu sein.
Wenn man allerdings genauer hinschaut, dann sieht man, dass es nicht immer derselbe Fenris ist, der in der Öffentlichkeit auftritt. Nein, Fenris hat sich in seiner Verzweiflung Klonen lassen und lässt wöchentlich einen anderen Klon auf Argentinien los. In der Hoffnung, dass durch die unvermeidliche Genmutation auch mal mehr als 2 Gehirnzellen dabei sind und er mal wieder was reißt.
Im Namen der Familie muss ich leider bekanntgeben, dass Fenris IV zurück nach Serbien bestellt wurde. Oma Erni Fenris ist besorgt. Er war jetzt 4 Wochen auf Urlaub und hat sich eindeutig zu anständig verhalten. Keine Verhaftung, keine Exzesse, kein geschrotteter Sportwagen, kein nichts. Cluburlaub oder geführte Busstädtereise wäre die einzig mögliche Steigerung. Er muss also schwer erkrankt sein.
Fenris II, im Moment arbeitslos und südamerikaerfahren, übernimmt ab sofort das Ruder bei Racing.
Ja, so könnte man die ersten zwei ZATs zusammenfassen. Schon nach ZAT 2 ganz am Ende mit NULLKOMMANULL Punkten angekommen. Das könnte eine lange Durststrecke für Trainer Faras werden, oder droht jetzt schon der Rausschmiss? Trainer Faras hob auf der PK seine Schulter, legte den Kopf zur Seite, blieb die Luft raus und sagte: „Ich hab den Schlamassel angerichtet, jetzt will ich das auch wieder gerade Rücken.“ Klingt kämpferisch, aber wir wissen ja, wie ihm die letzte Saison nach seinem Vatertagsausrutscher zugesetzt hat. Insgesamt wirkt der Trainer etwas kraftlos und schmallippig - mal sehen was er noch im Köcher hat…
Fahne, Bartstoppel, Mehl unter der Nase, Augenringe und etwas mehr Bauchfett als sein sollte, das T-Shirt befleckt und die Hose aufgerissen. So kam Trainer Fenris, allseits vergöttert und bewundert, mit dem argentinischen Pendant des Flix-Buses zum ersten Match. Für langwierige Taktikbesprechungen war keine Zeit und keine Lust vorhanden. Die Mannschaft wußte ohnehin, dass auf ihn nach einem durchzechten Urlaub nicht wirklich zu rechnen sei. Und trotzdem oder gerade deshalb: die ersten Punkte sind geholt, Mission 1 ist am Laufen. Meistertitel wäre fast wichtiger als vor den Häusln von Los Andes zu landen.
Nueva Chicago hat einen turbulenten Start in die neue Saison erlebt. Zum Auftakt musste sich der Meister auswärts bei Rosario Central knapp geschlagen geben. Doch schon im nächsten Spiel folgte ein unvergesslicher 5:4-Sieg gegen Argentinos Juniors – ausgerechnet gegen den Klub, den Nueva Chicago in der vergangenen Saison im Titelrennen hinter sich gelassen hatte. Trainer Geordie zeigte sich zufrieden: „Wir wollten attraktiven Fußball spielen und den Fans etwas bieten. Genau das ist uns gelungen.“
Dem Trainer der Tausendmalrotweissgestreiften von Los Andes, Bernd W., gefällt die aufgestockte Primera Division. Alte Traditionsvereine wie die grünweissen Jungs von der Eisenbahn oder der Brauerei-Verein sind nun wieder dabei, und geben der Liga den Anstrich von Grösse, der ihr entspricht. Wie immer sind die meisten Verein aus der Capital Federal anzutreffen, und einige weitere, wie auch die C.A.L.A. aus Gran Buenos Aires. Doch nicht zu vergessen sind Vertreter aus Cordoba (das speziell die Ösis unter uns mit dem Jahr 1978 verbinden), sowie die beiden Vereine aus Rosario, der Wiege der
argentinischen Fussballstars: Nicht nur Lionel Messi, sondern auch der grossartige Angel die Maria kommen aus dieser Stadt irgendwo in der Pampa (im wahrsten Sinne des Wortes).
Vielleicht wird Argentinien ja noch vervollständigt mit einer zweiten Liga - nicht, weil der W. sogerne abstiege, sondern weil es dem Anspruch Argentiniens gerecht werden würde. Der Name "Argentinien" muss wieder von Glanz umgeben sein, und die Schmach des verlorenen WM-Finales sowie vor allem die unselige Vorstellung der hinterhältigen Holzhacker rund um die Ober-Krätzen Paredes und Simeone muss vergessen gemacht werden.
Ferro Carril Oeste konnte die Rückkehr ins argentinische Oberhaus halbwegs erfolgreich gestalten. Der erste ZAT verlief zwar unspektakulär, aber auch ohne böse Überraschungen. So verlor Ferro in Quilmes knapp mit 0:1, konnter sich daheim gegen Gimnasia aus Jujuy aber mit 3:0 durchsetzen. Alles im Allen ein zufriedenstellender Auftakt, ist das Ziel des Vereins doch lediglich, sich erstmal wieder in der Primera A einzugewöhnen. Nun warten mit dem Gastspiel bei Central und dem Heimspiel gegen River zwei weitere Gradmesseer mit ganz anderen Ambitionen.
Eine ruhige Fahrt ist besser als alles andere. Niemand weiß das so gut wie die Ballonfahrer vom CA Huracán. Und auch ihr Trainer Flachzange, der Anbläser am Brenner, weiß die fehlende Hektik zu schätzen:
"In dieser Liga bist du nur erfolgreich, wenn du Ruhe bewahrst. Hier gibt es so viele unvorhersehbare Dinge, so viele verrückte Mannschaften, Fans und vor allem Trainer. Hier kannst du dich auf nichts verlassen, nicht einmal auf dein Bauchgefühl. Du kannst so viel analysieren und taktieren, wie du willst. Am Ende musst du die Ruhe bewahren, einfach spielen und mit dem Wind fahren. Der sollte allerdings möglichst immer von hinten kommen und nicht dein eigener sein..."
Für Rosario Central, kann es kein besseren Auftakt geben als wie in diese Spielzeit!
Zu Hause empfängt man den aktuellen Meister und Auswärts geht es gleich gegen den Drittplatzierten von letzter Saison.
Jetzt wird man sehen, wie gut die Mannschaft von Daffy Duck die Vorbereitung genutzt hat und gegen direkte Konkurrenten mithalten zu wollen.
ist die Mannschaft mittlerweile zu einem Spitzenteam gereift oder zieht man seine Lehren draus?
Man darf gespannt sein auf die Duelle, denn zum Saisonauftakt ist bekanntermaßen alles möglich.
Zu deutsch "Zwanzig Mannschaften sind nichts" - in Anlehnung eines der berühmtesten Tangos "Volver" in dem genau dieser Refrain vorkommt als "20 Jahre sind nichts". Und genau diese Antwort gab Bernd W. bei der Pressekonferenz der Tausendmalrotweissgestreiften von Los Andes auf die Frage, was er von der Ligaaufstockung hält.
Die anwesende Presse war etwas ratlos angesichts des Vergleichs mit dem Tango, doch W. kam Ihnen zu Hilfe: "egal ob 16 oder 20 Vereine in der Liga, Hauptsache Lomas de Zamora..."
„Naja, die letzte Saison war jetzt keine Meisterleistung, sonst wären wir ja auch nicht 11., sondern Meister geworden…“. Mit diesen weisen Worten eröffnete Trainer Faras die neue Saison. Auf die Frage, was denn zu erwarten sei, antwortete er etwas zurückhaltender als in der letzten Saison: „nun ja, erstmal würde ich mir wünschen wieder international dabei zu sein und das wird mit den aktuellen Spitzenklubs kein Zuckerschlecken. Ich wünsche all unseren international spielenden Clubs viele Tore und vor allem Erfolg!“ - wow, das klingt fast nach einem Friedens- und Kuschelangebot an die Konkurrenz…
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