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Das Leben ist ein großer Fluss
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Eine Saison ist in Peru immer wie eine Reise auf dem Amazonas: man weiß nie so genau, was hinter der nächsten Flussbiegung auf einen Reisenden wartet. Schließlich gibt es keine einzige Brücke über den gewaltigen Strom, auf der man bequem von einem Ufer zum anderen gelangen könnte. Daher ist eine Reise auf dem Amazonas immer gefährlich, speziell wenn man sich der Mündung in den Atlantischen Ozean nähert. |
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Da kann selbst einem stoischen Norweger mulmig werden, wenn man mit dem kleinen Motorboot „MS Colegio Nacional de Iquitos“ die letzten Abschnitte des Flusses in Angriff nimmt. Wartet auf den verbleibenden Kilometern noch ein gieriger Piranha? Wird das Wetter umschlagen? Und wo zur Hölle steckt der rostige Kahn „Coronel Bolognesi“? Der Amazonas war mittlerweile derart breit, dass man fast die Orientierung verlieren konnte. |
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30.10.2026 15:09 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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