*Stockholm.** Die Schwedische Akademie hat gestern für weltweites Erstaunen gesorgt und den renommierten Philosophie-Nobelpreis an den deutschen Denker **Löwensteinbock** verliehen. Besonders bemerkenswert: Einen Philosophie-Nobelpreis gibt es eigentlich gar nicht.
Genau diese mutige Missachtung von Realität und Formalitäten sei laut Jury der Grund für die Auszeichnung gewesen.
Löwensteinbock habe über Jahrzehnte die großen Fragen der Menschheit untersucht. Etwa: *„Wenn niemand zuhört, ist eine Vorstandssitzung dann überhaupt passiert?“* oder *„Ab welchem Punkt wird ein Plan zu Tradition?“*
In seiner Dankesrede zeigte sich der Preisträger gewohnt bescheiden.
> „Ich nehme den Preis an, obwohl ich seine Existenz
grundsätzlich bezweifle.“
Die Akademie lobte insbesondere seinen Beitrag zur modernen Gelassenheit. Seine bekannteste These lautet, dass sich die meisten Probleme mit ausreichend Kaffee, etwas Abstand und notfalls einem Nickerchen lösen lassen.
In ganz Schweden wurde die Entscheidung begeistert aufgenommen. Schließlich ist ein erfundener Nobelpreis für einen fragwürdigen Philosophen immer noch glaubwürdiger als manche Transfergerüchte.
Löwensteinbock selbst kündigte an, das Preisgeld vollständig in die Erforschung einer entscheidenden Frage zu investieren:
Warum sind diejenigen mit den wenigsten Antworten meist am lautesten überzeugt, recht zu haben?
Die Forschung läuft bereits. Die ersten Ergebnisse gelten als alarmierend. 😌📚🏆
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