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Tanger enttäuscht auf ganzer Linie
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Bei Ittihad Tanger ist derzeit einiges los – leider nicht unbedingt das, was Sir Bacalar gerne in der Zeitung lesen würde. Eine 3:4-Heimniederlage, ein 3:3 in der Fremde und immerhin ein 3:1-Heimsieg: Drei Spiele, neun eigene Tore, aber eben auch acht Gegentreffer und eine Tabellenposition, die langsam ungemütlich wird. Tanger steht auf dem vorletzten Platz.
Das Problem ist dabei nicht einmal, dass die Mannschaft gar nichts zustande bringt. Im Gegenteil: Drei Tore pro Spiel sind eigentlich eine ordentliche Ansage. Nur scheint die Defensive beschlossen zu haben, den Gegnern ebenfalls einen unterhaltsamen Nachmittag zu ermöglichen. Wer vorne drei Treffer erzielt, sollte gelegentlich auch mit Punkten nach Hause gehen. In Tanger wird daraus derzeit allerdings ein Glücksspiel mit offenem Ausgang.
Der 3:1-Sieg zeigt immerhin, dass noch Leben in der Mannschaft steckt. Sir Bacalar kann also |
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zumindest einen Haken hinter die Frage setzen, ob seine Spieler überhaupt noch gewinnen können. Die größere Baustelle bleibt jedoch, solche Leistungen verlässlich abzurufen und die wilden Spielverläufe endlich etwas zu beruhigen.
Denn auf dem vorletzten Tabellenplatz ist Schluss mit gemütlichem Beobachten. Da hilft weder der Blick aufs Meer noch ein frischer Wind aus der Straße von Gibraltar. Tanger braucht Punkte – und zwar mehr als gelegentliche Lichtblicke zwischen zwei Abwehrabenteuern.
Sir Bacalar wird sich etwas einfallen lassen müssen. Tore schießen kann diese Mannschaft offenbar. Jetzt wäre es schön, wenn sie auch einmal dafür sorgen würde, dass der Gegner weniger davon schießt.
In Tanger ist das Torfestival eröffnet. Leider hat bisher niemand erklärt, wann die Gäste wieder nach Hause gehen sollen. |
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24.10.2026 13:25 -
Sir Bacalar -
Ittihad Tanger
(0.3 TK)
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