Eins sei vorweg gesagt: Herbie enthält sich jeglicher Abstimmungen um seine Person im Bezug auf Duelle mit österreichischen Clubs auf internationalem Terrain. Dennoch freut er sich natürlich über Unterstützung aus den eigenen Reihen. Da das Match gegen den wahren König Österreichs ohnehin noch im Oktober stattfindet und sich jegliche Spekulation über den Ausgang verbietet, verschwendet man in Basel keinen Gedanken an den November und über ein mögliches Finale. Genau mit der gleichen Herangehensweise plant man auch den Ligaalltag, denn das nächste Spiel ist schließlich immer das schwerste.
Und schon sind wir beim Duell mit dem Schaffhausener Superschaf, mit dem man nach Bericht aus dem Bankgeheimnis mal kurz die Masken getauscht hat: danfire ist jetzt Robin und Herbie Batman. Obwohl dies ursprünglich andersherum angekündigt war, nimmt Herbie die neue Rolle gerne an: "Ich finde, die Batman-Maske steht mir sogar besser!" Der Mähbie befindet sich aktuell in Überarbeitung für den Saisonendspurt und so kann man diesmal nicht auf technische Hilfsmittel zurückgreifen. Zum Glück spielt man nicht auf dem Schaffhausener Deich, sondern auf heimischem Geläuf.
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Dort gewann man zuletzt gegen den FC Luzern mit 3:0 - ein überaus unangenehmes, gefährliches Resultat in Anbetracht der kürzlichen Offenbarungen um den Vampir-Bademeister bora milutinovic. Kurz vor Schluss führte ein Eigentor der Luzerner zum Endstand, den man so in Basel gar nicht gewollt hatte. Es gilt als wahrscheinlich, dass das St. Gallener Schlitzohr seine Finger im Spiel hatte, wohl wissend, dass er sein eigenes 3:0 nicht durchziehen konnte und damit weitere Kräfte lassen musste, als ihm lieb waren.
Superschaf Robin rechnete wohl mit einem energetischen 3:0 und setzte daher eine 4 dagegen. Leider brachte dies letztlich nur Punkte für die Schafwertung der Liga, nicht aber in der Tabelle. Mit dem Vampir ist eben nicht zu spaßen. danfire muss noch lernen, wie man mit ihm umgeht. Darüber wird im Anschluss an das Spiel von Batman gegen Robin zu reden
sein. Was jedoch sehr erfreulich ist: Die restlichen Ergebnisse gaben bora kein Futter und so verliert der Quecksilber-Bademeister zusehends seine Kräfte.
Nachdem dieser sich in den frühen Morgenstunden in der sonntäglichen Morgendämmerung vor Anbruch des Tages wieder an die Presse wandte, nur um sich danach wieder in seinen Sarg zu legen, um der Helligkeit zu entkommen, gruselt es Herbie jedoch wieder: Der St. Gallener will aus dem Heimspiel in der Nacht vor Halloween eine rituelle Zeremonie machen. Lange hat der Coach vom FC Basel nicht mehr Zeit, um sich auf dieses dunkle Event adäquat vorzubereiten. Eine zügige Lösung muss her. Das Problem: Zur gleichen Zeit kommt zudem Nouri Bob der Baumeister nach Basel.
Wie soll man sich bloß seine Kräfte richtig einteilen, um im Schlussspurt dennoch in bester Batman-Manier Basel City vor dem Bösen zu retten? Die nächsten Wochen werden nicht nur hart, sondern auch entscheidend. Und während man sich in Ried ausgiebig mit der Schweiz und deren Bankgeheimnis beschäftigt, scheinbar intensiver als mit der heimischen Presse, so fokussiert sich Herbie lieber auf sich selbst und versucht, die Stadt mit magischer Lyrik vor der Dunkelheit zu schützen und zum Erfolg über das Vampir-Volk zu führen:
Angst macht sich breit, im Land sind Geister
Wer kennt ihn nicht, den Bademeister?
Wohl getarnt saugt er Dich leer
Keine Kraft am End' hast mehr
Dein Blut will er, muss Dich nicht ritzen
Drum mach Dich schlau, weiß Dich zu schützen
Hol' Kruzifix und Knoblauch raus
Spiel 3:0 nicht, hol Dir Applaus
Wenn Robin schon an ihm zerschellt
Hilft nur noch Batman wohl der Welt
Auch Baumeister gilts zu besiegen
Rollrasen ihm zu Füßen liegen
Jetzt wird es heiß, bald ist's vorbei
Wer's verkackt, dem droht Geschrei
Noch 4 ZATs dann ist's Konto leer
Neutral und pünktlich, mit Gewähr.
5 Strophen sind genug geschrieben
3 würden nur dem bora dienen
Damit beend' ich dies' Gedicht
Und fütt're die Vampire nicht
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