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Co-Trainer wider Willen: Ein Koloss lernt Leichtfüßigkeit
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Kaum reicht man dem geschätzten Kollegen Lumumba den kleinen Finger, will der Mann gleich die ganze Weinkarte leertrinken.
„Danke, Santa!“, tönt es aus Durban. Und prompt träumt der amtierende Meister davon, mich als persönlichen Co-Trainer zu verpflichten. Süßer Gedanke. Aber da verwechselt jemand spontane Entwicklungshilfe mit einem Anstellungsverhältnis.
Ein Lothar... ähhh... Santa sitzt auf keiner Trainerbank neben verschwitzten Trainingsjacken. Wenn ich doziere, geschieht das als Chefberater auf Honorarbasis – bezahlbar in schwerem Bordeaux und garantiert nicht zwischen den zersplitterten Eckbänken des Spotz.
Und zur sportlichen Nachhilfe: Da spottet Lumumba süffisant und fragt, wie man ohne Gegentor gewinnt. Nun, Kollege Koloss: Ein 5:4 wie deines gegen Kara zu setzen, erfordert echte Hellsicht, in der Tat. Aber die wahre Kunst meiner Schule liegt im feinen Zynismus: Ein schnödes, fast |
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schon unverschämtes 1:0. Keine Heldentat, gewiss nicht. Aber maximale Beute und auch immer mal wieder notwendig wenn man mit dem (N) gegen das (M) bestehen möchte.
Und darüber hinaus: auch am 0:0 gegen einen verschlafenen Gegner gibt es ja eigentlich erst mal nichts zu mäkeln – geschenkter Punkt, das hast du selbst erkannt. Das eigentliche Problem ist aber, Meisterschaftskonkurrent (sic!), die Statik: Als Koloss stehst du majestätisch im Hafenbecken, während die Schiffe unten einfach durchsegeln, ohne dass du merkst, ob Tore fallen oder nicht.
Bevor wir also bei dir wirklich über den abermaligen Titel reden, arbeiten wir im Rahmen meiner Assistenz an der Basis: Leichtfüßigkeit, Timing, der feine Sinn für das Nötigste. Keine Sorge, Pepeke, als dein Mentor bringe ich selbst diesem antiken Koloss noch ein wenig Rhythmusgefühl bei. Betrachte mich, Rang 2, einfach als deine persönliche Zielmarke am Horizont. |
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13.10.2026 22:33 -
Santa -
Mpumalanga Black Aces
(0.3 TK)
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