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COPA NEWS

Schwerer Gustav statt Döner und Bier – Liverpool feuert Nottingham aus dem eigenen Wald!
2:6 im Sherwood Forest! Schmarcus macht aus Robin Hood Robin Holz – und plötzlich steht ganz Liverpool unter Verdacht
Was für ein Abend im Sherwood Forest!
Liverpool ist mit großen Vorsätzen zum Tabellenführer nach Nottingham gereist, wollte sich dort eigentlich auf eine stabile Defensive verlassen und über Konter zum Erfolg kommen.
Stattdessen beschlossen die Reds offenbar, sämtliche taktischen Pläne über Bord zu werfen und einfach sechs Tore zu schießen.
Nottingham Forest 2 – 6 Liverpool FC.
Sechs.
In Nottingham.
Im Sherwood Forest.
Robin Hood dürfte heute noch nachzählen, ob wirklich alle Pfeile wieder da sind.

Die Dicke Berta war nicht groß genug

Coach Mulder hatte vor dem Spiel bereits seine schwere Artillerie bemüht und von der „Dicken Berta“ gesprochen.
Offenbar war die allerdings schlicht nicht groß genug.
Liverpool entschied sich deshalb kurzerhand für schwereres Gerät.
Schmarcus dazu:
„Wir haben gesehen, dass die Dicke Berta in Nottingham offenbar nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Also haben wir uns im Trainerteam für den Schweren Gustav entschieden.“
Eine Entscheidung mit Wirkung.
Während Mulder noch versuchte, die richtige Kanone zu finden, hatte Liverpool offenbar bereits sechs Granaten im Gepäck.
Und spätestens nach dem sechsten Einschlag dürfte man sich im Sherwood Forest die Frage gestellt haben, ob man tatsächlich noch Fußball spielt oder bereits in eine historische Schlacht geraten ist.

Bevor du den Ball mit Döner und Bier aufnimmst...

Mulder hatte nach dem Spiel schnell eine Erklärung parat.
Ein ominöser Dönerwagen.
Liverpooler Kennzeichen.
„Esse drei, zahle zwei!“
Dazu ein Gedicht über Völlerei.
Das klingt zweifellos verdächtig.
Liverpool möchte an dieser Stelle allerdings ausdrücklich klarstellen:
Wir haben den Dönerwagen nicht geschickt.
Zumindest nicht offiziell.
Und dass vor dem Nottinghamer Trainingsgelände ein Gedicht mit dem Satz
„Rein ins Fleisch fliegt Robins Pfeil – Mersey Döner, leider geil!“
aufgetaucht sein soll, ist für uns ebenso überraschend wie für Mulder.
Schmarcus soll lediglich gesagt haben:
„Bevor du den Ball mit Döner und Bier aufnimmst, solltest du vielleicht erstmal schauen, ob du ihn überhaupt noch findest.“

Robin Hood hatte diesmal nichts zu holen

Vor dem Spiel hatte Liverpool noch befürchtet, dass die Nachfahren Robin Hoods die Punkte stehlen könnten.
Am Ende war es genau umgekehrt.
Liverpool kam in den Wald.
Liverpool sah den Tabellenführer.
Liverpool nahm sechs Tore und 3 Punkte mit.
Und Liverpool fuhr wieder nach Hause.
Damit muss die Legende vom Robin Hood des Copa Mundial wohl vorerst um ein ziemlich unrühmliches Kapitel erweitert werden.
Vielleicht heißt es künftig:
„Robin Hood nahm den Reichen und gab den Armen – Liverpool nahm Nottingham einfach sechs.“
Ob Mulder seine Kanone danach noch behalten durfte, ist nicht bekannt.

Babacan lädt ein – Liverpool bleibt skeptisch

Während Mulder nach dem Spiel offenbar bereits schwankend

Richtung Tottenham unterwegs war, um dort seine Ermittlungen fortzusetzen, zeigte sich Pepeke Babacan überraschend großzügig.
Er lud Mulder kurzerhand zu einem Döner in Babacan’s Place ein.
„Dann klären wir das bei Döner, nicht bei Pressekonferenz.“
Ein Friedensangebot?
Eine Falle?
Oder einfach der Versuch, Mulder nach sechs Gegentoren wieder auf festen Boden zu bringen?
Liverpool möchte sich jedenfalls nicht einmischen.
Wir würden Mulder allerdings empfehlen, den Döner vor dem Essen gründlich zu untersuchen.
Vielleicht findet sich darin ja die Erklärung für das 2:6.
Oder ein weiterer Flyer.
Oder ein Liverpooler Kennzeichen.
Oder am Ende sogar der vermisste Fußball.

Babacan: „Ich bleib lieber nüchtern“

Besonders interessant war Babacans eigene Reaktion auf das Ergebnis.
Während Liverpool nach dem 6:2 vermutlich nicht gerade Wasser getrunken hat, blieb der Tottenham-Coach bei Tee.
Eine bemerkenswerte Entwicklung.
Ausgerechnet Babacan, der in den vergangenen Wochen regelmäßig in den Liverpooler Verschwörungen auftauchte, möchte diesmal lieber nüchtern bleiben.
Vielleicht ist das auch besser so.
Denn nach einem 6:2 könnte selbst ein nüchterner Babacan Schwierigkeiten bekommen, die Ereignisse noch als „verdächtig“ zu erklären.
Wobei...
Wir kennen Babacan.
Wenn Liverpool jetzt auch noch gegen Newcastle gewinnt, wird vermutlich herauskommen, dass Schmarcus heimlich die Dönerpreise in London manipuliert hat.

⚽ Und jetzt kommt Newcastle

Viel Zeit zum Feiern bleibt Liverpool ohnehin nicht.
Nach dem spektakulären Auswärtssieg wartet nun das nächste schwere Spiel:
Newcastle United kommt an die Anfield Road.
Und Newcastle reist als neuer Tabellendritter an.
Liverpool dürfte nach dem 6:2 allerdings mit ordentlich Selbstvertrauen in die Partie gehen.
Der Sieg in Nottingham war nicht nur ein Ausrufezeichen.
Er war ein kompletter Kanonenschlag.
Schmarcus dürfte daher wenig Interesse daran haben, jetzt wieder auf kleinere Kaliber umzusteigen.
Die Frage ist nur:
Bleibt der Schwere Gustav im Einsatz oder war das lediglich ein einmaliger Test?

Döner, Bier und sechs Tore

Eines hat das Spiel in Nottingham jedenfalls endgültig bewiesen:
Liverpool braucht offenbar weder Robin Hood noch eine Verschwörung noch einen geheimen Dönerwagen.
Und vielleicht braucht Mulder auch einfach eine größere Kanone.
Denn während Nottingham vor dem Spiel noch darüber nachdachte, wie lange man die Tabellenführung genießen könne, hat Liverpool die Antwort auf seine ganz eigene Art gegeben.
Sechs Tore später ist die Aussicht von oben plötzlich wieder ein gutes Stück weiter entfernt.
Mulder kann nun in Ruhe nach Tottenham fahren und seine Ermittlungen aufnehmen.
Babacan kann den Tee aufsetzen.
Und Schmarcus?
Der darf sich schon einmal auf Newcastle vorbereiten.
Denn wenn der Schwere Gustav erst einmal warmgeschossen ist, sollte sich der nächste Gegner vielleicht überlegen, wo er am besten in Deckung geht.
Liverpool 6 – Robin Hood 2.
Der Sherwood Forest gehört vorerst wieder dem König.

Nur welchem?
07.10.2026 14:26 - Schmarcus - Liverpool FC (0.3 TK)
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