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Der tragische Fall des Grafen Zahl – Niemand schießt auf die Millonarios
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jean baratte blickte sorgenvoll auf die Tabelle. Deportes Tolima steht zwar tatsächlich an der Spitze, doch die Freude will einfach nicht so recht aufkommen. Der Grund heißt Graf Zahl.
Der Trainer der Millonarios erlebt vermutlich die einsamste Saison der Copa-Geschichte. Zuhause schießt kaum jemand Tore gegen seine Mannschaft. Auswärts ebenfalls nicht. Und insgesamt scheint die gesamte Liga beschlossen zu haben: „Ach, lasst den Grafen doch heute mal in Ruhe.“
Der arme Mann hat den Torzähler geschniegelt, poliert und mit frischen Batterien ausgestattet. Vergeblich. Das Display langweilt sich, der Stadionsprecher gähnt und selbst die Tornetze haben inzwischen Spinnweben angesetzt.
jean baratte schlägt Alarm: „So kann das nicht weitergehen! Fußball lebt von Toren. Irgendjemand muss doch endlich einmal gegen Graf Zahl treffen. Sonst verliert er noch den Glauben an seine Berufung.“
Gerüchten zufolge hat Graf Zahl inzwischen sogar Fanclubs der gegnerischen |
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Stürmer gegründet und verteilt vor dem Spiel kostenlose Zielwasser-Flaschen. Ohne Erfolg. Manche Angreifer entschuldigen sich nach dem Abpfiff sogar höflich dafür, dass sie schon wieder kein Tor gegen ihn erzielt haben.
baratte selbst bleibt trotz Tabellenführung bescheiden. „Was nützt uns Platz eins, wenn Graf Zahl Woche für Woche so vernachlässigt wird? Vielleicht sollten wir ihm beim nächsten Spiel wenigstens ein Eigentor schenken. Rein aus Mitgefühl.“
Die Copa-Leitung prüft deshalb bereits ein revolutionäres Hilfsprogramm: „Adoptiert einen Torwart.“ Jeder Verein verpflichtet sich, Graf Zahl pro Saison mindestens ein Gegentor zu spendieren. Aus Fairness. Und weil auch Torhüter Gefühle haben.
Bis dahin bleibt der Graf einsam vor seinem Kasten stehen, blickt sehnsüchtig Richtung Mittelkreis und flüstert: „Bitte… nur ein einziges Gegentor. Ich verspreche, ich zähle auch ganz langsam: Eins… Zweiii…“ |
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03.10.2026 19:56 -
jean baratte -
Deportes Tolima
(0.3 TK)
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