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Sind viele Gegentore eigentlich ein Zeichen von Wertschätzung?
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Eine investigative Studie von kees van edam
„23 geschossene Tore, 33 kassierte“, murmelte kees und strich nachdenklich über einen großen Gouda. „Vielleicht greifen uns die Gegner gar nicht an… vielleicht schenken sie uns einfach besonders viel Aufmerksamkeit.“
Seitdem entwickelt der Trainer von Vegalta Sendai eine völlig neue Fußballtheorie. Jede Bude gegen Vegalta sei nichts anderes als ein höflicher Gruß. „Wer uns fünf Tore einschenkt, schätzt uns eben fünfmal mehr als jemand, der nur eins erzielt.“
Die Verteidiger waren zunächst irritiert. Als kees jedoch erklärte, dass Gegentore in Wahrheit „Blumensträuße mit höherer Fluggeschwindigkeit“ seien, applaudierte zumindest der Platzwart. Versehentlich. Er hatte eigentlich eine Mücke |
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erschlagen wollen.
Um die Wertschätzung einzudämmen, ließ kees das Training in ein Teehaus verlegen. Dort könne niemand Gegentore schießen, höchstens Kekse klauen. Die Mannschaft diskutierte stundenlang über Jasmintee, Origami und die optimale Falttechnik für Abwehrreihen. Das Ergebnis: drei zerbrochene Teekannen, aber kein einziges Gegentor.
„Siehst du!“, jubelte kees. „Kaum spielt man nicht Fußball, wird man auch nicht mehr übermäßig wertgeschätzt.“
Die Liga beobachtet das Experiment mit Sorge. Einige Experten befürchten bereits, dass Vegalta demnächst komplett auf Tore verzichtet und stattdessen nur noch höfliche Verbeugungen sammelt. Kees hingegen bleibt gelassen: „Tabellen sind vergänglich. Aber ein sauber aufgegossener Sencha hält ewig.“ |
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20.09.2026 14:03 -
kees van edam -
Vegalta Sendai
(0.3 TK)
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