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Noch immer sind die seltsamen Brandmale auf dem Spielfeld von CD Guadalajara sind weiter Gegenstand wilder Spekulation und ernsthafter Untersuchungen. So haben die FBI-Agenten angeregt einen ehemaligen Chemielehrer aus New Mexiko zu konsultieren. Walter Black soll noch am heutigen Freitag mit einem geräumigen Wohnmobil und seinem ehemaligen Schüler und Assistenten Pinky Jessman in Guadalajara eintreffen. Ein Crossover erfüllt ja selten die Erwartungen aber dennoch erhoffen sich Mulder und Scully weitere Erkenntnisse.

Inzwischen muss sich Maverick auch ernsthafte Fragen gefallen lassen was US-Bundesagenten schon Wochen in seinem Umfeld zu suchen haben. Doch da die hiesigen Behörden genug eigene Probleme zu haben scheinen, lässt man ihn wohl auch weiter gewähren. Immerhin war man bei der Stadtpolizei so gütig und hat dem Lokalrivalen mal einen Besuch abgestattet, doch El Campeche hat wohl ein wasserdichtes Alibi (Taschenbillard?) und langweilte die Beamten mit seiner Schilderung des Derbysiegs vom ersten Spieltag. Seinem Verdacht das ganze Theater sei das Werk eines schlechten Verlierers erweitert den Kreis der Verdächtigen nur unnötig auf nahezu die gesamte Trainerschaft der Primera Division.

Unterdessen versucht man sich andernorts mit Küchenpsychologie die Geschmeidigkeit des Pumas zu bewahren. Doch das gelingt bestenfalls so mittelmäßig. Zumal man immer bedenken sollte: Sein Umfeld zu analysieren und zu therapieren könnte ein Indiz für wahre Schizophrenie sein. Und nur weil man unter Verfolgungswahn leidet, heißt es nicht das sie nicht wirklich hinter einem her sind.

Wenn man die Zeitungsberichte aus Torreon aufmerksam liest kommt einem vielleicht der Gedanke das der größte Vorteil des Hundes ist das er sich seine eigene Bälle lecken…..Lassen wir das lieber, viel interessant ist der Geruch von Totem Nager. Nun nicht unbedingt appetitlicher aber ein Indiz auf ein ganz anderes Tier. Wer ist denn der Jäger der Nagetiere? Doch nicht unserer treuer Begleiter der Hund, nein, das deutet doch viel mehr auf eine Katze hin. Womöglich eine schwarze Katze. Gut, in Mexiko gehen die Uhren in vielerlei Hinsicht anders aber das Hunde eigentlich Katzen sind das wäre des Guten dann doch ein wenig zu viel.

Es können unmöglich nur Zitronen sein, die dem Übungsleiter aus Pachuca de Soto

zu Kopf gestiegen sind. Vielmehr muss man davon ausgehen das er zwischen seinen Liebesspielen und der Taktiktafel einen exzessiven Verzehr von Obstsalat betreibt. Vertrauenswürdige Quellen berichten von verschiedenen Sorten von Melonen, Beeren in allen Farben des Regenbogens, Äpfel, Birnen und Kartoffeln. Ja Kartoffeln sollen dem ganzen den letzten Pfiff geben. Die Kombination lässt eher befürchten das man nach dem Verzehr aus dem letzten Loch pfeift und sich dann mangels Sauerstoff im Gehirn für einen Startrainer hält. Gut, dann ist ja alles doch einigermaßen plausibel.

Auf die Couch begeben hat sich Herbster in Monterrey. Er ging wohl davon aus sich in den besten, zumindest aber in guten Händen zu befinden und plapperte munter drauflos. Das die immer wiederkehrende Frage "Und wie fühlen sie sich dabei?" klang als würde sie von einem Tonband abgespielt, fiel ihm überhaupt nicht auf. Im Rückblick ist es seltsam das sich dieses Tonband immer im richtigen Moment zu Wort zu melden schien. Doch Realität, Wunschtraum und Fiktion verschwammen immer mehr und auch hier, wie so vieler Orts war es der Name Anna der der kleinsten gemeinsamen Nenner zu sein scheint. Wie bestellt lief im Autoradio: "Immer wenn es regnet, muss ich an Dich denken, wie wir uns begegnet sind, kann mich nicht ablenken, nass bis auf die Haut, so standst Du da, um uns wurde es laut und wir kamen uns nah…"

Ob der Tiger nach dem Absturz ans Tabellenende zahm geworden ist. Oder lahm oder gar zahnlos? Es wäre einfach auf das Schlusslicht verbal einzuprügeln aber zum einen ist die Saison noch sehr lange und was man leichtsinniger Weise als Regenwolken deuten würde, sind eher die dunklen Mächte die sich beim Tiger erneut sammeln damit dieser einmal mehr wie Phoenix aus der Asche aufsteigen kann um dann nicht nur den Erstsemestern im Psychologie-Studium sondern allen Fußballexperten Mexikos zu erklären: Es war nie Selbstmitleid, es war vielmehr das Sammeln der natürlichen Ressourcen um einen Sturm vom Zaun zu brechen, wie in die Liga noch nie gesehen hat. Hütet Euch vor den Krallen des Tigers, den auch er ist letztlich nur eine überdimensionierte Katze.

Sie halten diese Geschichten für ausgedacht? Da muss ich Sie enttäuschen; so oder so ähnlich haben sie sich in Mexiko Anfang September 2026 zugetragen.
11.09.2026 09:34 - Maverick - CD Guadalajara (0.3 TK)
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