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LIGA MX: Der Gejagte, der Neider und ein sehr stilles Hündchen
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Von unserem Korrespondenten mit Sonnenbrand, Zitronenaroma und null Geduld für Ausreden
Naturgesetz Nummer eins im Fußball: Wer Meister wird, wird gejagt. Naturgesetz Nummer zwei, speziell für Nuevo León: Wer Nachbar von Herbster ist, wird nicht gejagt, sondern regelrecht angegeifert. Der gutmütige, fast schon zu friedfertige Pepeke Guevara darf das gerade wieder hautnah erleben.
Fangen wir mit dem Elefanten im Stadion an: 5:6 gegen Monterrey. Sechs Gegentore. Und jetzt, liebe Leser, die bittere Wahrheit hinter dem Debakel: Insider munkeln, Herbsters Fluch sei diesmal einfach stärker gewesen als der von Popoke Guevarez, der treuen Schamanin im Hause Guevara. Tupperdose mit Chilisoße schlägt eben Ayahuasca– so grausam ist der Voodoo-Markt manchmal. Die Früchte seiner dunklen Künste hat Herbster jedenfalls geerntet, und zwar reichlich.
Pepeke selbst, sichtlich gezeichnet, fand vor der Presse nur bittere Worte: "Órale! Ich sag's dir, dieser puta madre `erbster, der `at mas Ayahuasca im Blut als Kaffee am Morgen. Meine Popoke, die arme, hat alles reingeworfen, ¡hasta el alma!, aber gegen so viel maldad kann man nix machen. Bueno! Eso es como Tacos gegen `Bratwurst – manchmal gewinnt leider die Bratwurst."
Was uns zum eigentlichen Punkt bringt: Dieses Derby ist längst keine gewöhnliche Rivalität mehr. Celtic gegen Rangers? Ein laues Lüftchen. River gegen Boca? Ein Kindergeburtstag mit Konfetti. Gegen das, was sich zwischen Pepeke und Herbster abspielt – Flüche, Schamaninnen, entführte Hundehaare, Ayahuasca in der Fluchschüssel – wirken die größten Klassiker der Fußballwelt wie ein müder Fliegenschiss.
Und während Herbster fleißig an seiner Reputation herumretuschiert, sollte er sich fragen, warum sein Name auffällig oft fällt, wenn es um die Trennung von Pepeke und dessen Frau geht. Denn ja, es ist amtlich: Frau Guevara hat die Koffer gepackt und ist |
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gegangen – mutmaßlich mit im Gepäck: die letzten Nerven ihres Mannes.
Der sonst so gefasste Pepeke wurde bei der Pressekonferenz zum Häufchen Elend. Mit tränenverschmiertem Gesicht und zittriger Stimme schluchzte er ins Mikrofon: "Ay, mi amor! Waru` jetze, justo jetze, wo ich dih sso brauhe gegen diesse diablo `erbster?! ¡Mi corazón está gebrochen! Gebrochen, wie meine Abwehr beim 5:6!" Ein Assistent musste ihm eiligst ein Taschentuch reichen, ein zweiter hielt vorsorglich schon das dritte bereit. Die versammelte Presse blickte betreten zu Boden, ein Kamerateam soll sogar leise mitgeweint haben.
Ob es der Fluch war, der die Ehe zerrüttet hat, oder einfach zu viele durchwachte Nächte mit Fluchschüssel und Ayahuasca-Dämpfen?
Herbster selbst soll voller Zuversicht dem Spieltag entgegengefiebert haben, trotz angeblicher Gewissensbisse – schließlich sei er im Kern ja eine ehrliche Haut. Wer's glaubt, wird selig.
Ganz anders Don Limón: kein Hokuspokus, einfach ein sauberer 1:0-Sieg. Die Zitrone wurde statt in der Guacamole verwendet, diesmal ganz frisch mit ein paar Shots Don Julio verzerrt– verdient, hermano, absolut verdient.
Trainer Roquo von den UNAM Pumas verfolgt das ganze Spektakel derweil eher aus der Ferne – mit einem Käffchen und einem Buch, vermutlich. Während man sich in Nuevo León mit Ayahuasca, Fluchschüsseln und Scheidungsanwälten bombardiert, herrscht in Mexiko-Stadt gepflegte akademische Stille. Kein Wunder: Die Studenten im Norden lernen offenbar fleißiger – zumindest, wenn es ums Fluchen und Zitronenpressen geht. Eine Rivalität wie Tigres gegen Monterrey muss man sich eben verdienen, lieber Roquo, geschenkt gibt's die nicht.
Für die Studenten der Autónoma steht die Welt Kopf: Der letzte Tabellenplatz, eigentlich für Trainer Fubini reserviert, ist nun besetzt. Und apropos Fubini: Stille. Kein Bellen. Neue Taktik oder ernsthafter Grund zur Sorge?
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25.08.2026 11:13 -
Pepeke Guevara -
UANL Tigres
(0.3 TK)
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