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Letzter Anschluss
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Zürich HB, kurz vor Betriebsschluss. Nouri steht unter der Anzeigetafel, drei Zeilen leuchten: Winterthur, Basel, Aarau. Der Kondukteur tippt auf die Uhr.
„Zwei Fahrten, ein Heimspiel... und die Meisterschale?"
„Abgefahren. Den Zug haben wir im dritten Satz verpasst, bei jedem Halt zwischen Sion und Basel. Acht Punkte in der Fremde, da winkt einem keine Schale nach. Platz eins ist weg."
„Also aufgegeben?"
„Nein. Umgestiegen. Platz zwei fährt direkt nach Europa und dieser Anschluss steht noch auf der Tafel: Champions League."
„Drei Spiele."
„Winterthur fährt |
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ohne Lokführer, da steige ich zu. Aarau kämpft ums Bleiben, ein Bahnhof, kein Ziel. Und Basel kommt in den Letzigrund. Beim letzten Halt dort haben sie mich sechs zu null abgestellt. Diesmal steht der Prellbock bei mir."
„Und der Erste? Neunundsiebzig Gegentore und trotzdem Spitze."
„Der soll seine Schale tragen. Wer so oft das eigene Tor öffnet, reist nicht erster Klasse, der hat bloss Glück im Fahrplan. Ich will nicht seinen Titel. Ich will seinen Startplatz in Europa."
Basel meldet Verspätung; Herbie packt seit Wochen den Koffer Richtung Aachen und steigt nie aus.
„Zwei Stationen bis Europa. Ich fahre durch." |
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17.07.2026 00:11 -
Nouri -
Grasshopper Zürich
(0.3 TK)
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