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Das Torkontingent-Problem
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Bert kam mit einem Klemmbrett zurück ans Hausboot. Anders öffnete die Tür, Pornstar Martini in der Hand, Sonnenbrille auf – obwohl es bewölkt war.
“Platz 2”, sagte Bert stolz.
“Ich weiß.” Anders nippte. “Ich hab’s auf dem Telefon gesehen.”
“Ich habe drei Spiele gewonnen.”
“Ich weiß.”
“Als Coach.”
“Bert.” Anders hob die Hand. “Ich war dabei. Ich saß hier. Ich habe mitgefiebert.”
“Du hast geschlafen.”
“Ich habe meditiert.”
Bert legte das Klemmbrett auf den Tisch. Darauf stand in großen roten Buchstaben: TORKONTINGENT: KRITISCH.
“Wir haben noch neun Spiele”, sagte Bert. “Und noch ungefähr… 19 Tore übrig.”
Anders starrte auf das Blatt. Dann auf seinen Martini. Dann wieder auf das Blatt.
“19.”
“19.”
“Für neun |
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Spiele.”
“Ja.”
Eine lange Pause.
“Bert”, sagte Anders schließlich, “wir müssen defensiver spielen.”
“Das sagst du mir jetzt.”
“Wir spielen ab sofort 11-0-0-0.”
“Das ist kein System, das ist eine Menschenmauer.”
“Bert.” Anders stand auf, legte ihm die Hand auf die Schulter. “Du hast drei Spiele gewonnen. Das war schön. Jetzt ist die Erwachsenenzeit wieder da.”
Bert seufzte. “Und was machst du?”
Anders setzte sich wieder hin, griff zum Glas.
“Ich entwickle den Plan.”
“Und der wäre?”
“0:0. Neunmal. Wir gewinnen die Tabelle durch Disziplin, Moral und…” er dachte kurz nach, “…Langeweile. Der Gegner schläft ein. Wir auch. Aber wir schlafen strategisch ein.”
Bert öffnete den Mund. Schloss ihn wieder.
“Ich brauche auch einen Martini”, sagte er schließlich.
Anders lächelte. “Jetzt bist du ein Trainer.” |
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03.07.2026 08:49 -
Anders Quälixson -
PEC Zwolle
(0.3 TK)
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