Es gibt Momente, in denen ein Verein einen klaren Kopf braucht. Einen ruhigen Blick. Jemanden, der die Dinge nüchtern betrachtet — und trotzdem weiß, wo es langgeht.
Herr Karl betritt das Parkett.
Die Ausgangslage beim SK Rapid Wien ist bekannt. Die Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen hat Spuren hinterlassen. Das System hat gebuggt, der Akku gewackelt. Aber das Gerät läuft — und ab sofort unter neuer Leitung.
Das erste große Bewährungsfeld wartet sofort: das Derby gegen Austria Wien. Kein schlechter Einstieg. Herr Karl nickt. Schöner kann man eine neue Aufgabe kaum beginnen.