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Diego und das große Trikot-Desaster
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Diego A. Villareal stand um 5 Uhr morgens im Keller des Estadio Olimpico Universitario und starrte auf einen Berg schmutziger Trikots. "Maldición", murmelte er und kratzte sich am grauen Bart. In Argentinien hatte er Boca-Legenden trainiert, in Uruguay Peñarol-Helden - aber Wäsche waschen? Das stand nicht in seinem Trainerdiplom.
"Fußball ist wie Wäsche", philosophierte Diego vor sich hin, während er verzweifelt die Bedienungsanleitung der Waschmaschine studierte. "Man wirft alles rein, hofft auf das Beste und betet, dass nichts schrumpft."
Die UNAM-Studenten kicherten schon seit Tagen über ihren neuen Hausmeister-Trainer. Professor Martinez hatte ihn gestern gefragt, ob er nicht mal eine Gastvorlesung über "Taktische Analyse südamerikanischer Spielsysteme" halten wolle. Diego hatte nur geantwortet: "Ich analysiere erstmal, warum diese verdammte Maschine nicht |
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angeht!"
Als die Spieler zum Training kamen, fanden sie Diego triumphierend vor der Wäscherei. Die Trikots hingen ordentlich auf der Leine - allerdings waren sie alle rosa geworden.
"Trainer, warum sind unsere Trikots rosa?" fragte Kapitän Rodriguez vorsichtig.
Diego zuckte mit den Schultern: "Gegen Leon haben wir 3-0 gewonnen. Vielleicht bringt Rosa ja Glück! Außerdem", grinste er verschmitzt, "jetzt sehen wir wenigstens mal anders aus als diese langweiligen Akademiker-Trikots."
Während Diego seine rosafarbene Mannschaft auf das Doppelwochenende vorbereitete, dachte er: "Club America mit ihrem Taktikfuchs claudinos... der wird sich wundern, wenn wir in Pink anrücken. Und Lung Nit von Queretaro wird denken, wir hätten den Verstand verloren!"
Er lächelte in sich hinein. Vielleicht war das der Geheimtipp: Wenn man die Gegner schon vor dem Anpfiff verwirrt, ist die halbe Arbeit getan.
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23.04.2026 10:22 -
Diego A. Villareal -
UNAM Pumas
(0.3 TK)
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