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Pepeke Lumumba mit Sicherheit zur Niederlage
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Das erste Spiel ist gespielt – und ja, wir haben es verloren. Knapp, versteht sich. So knapp, dass man fast behaupten könnte, wir hätten nur „aus Höflichkeit“ den Kürzeren gezogen. Ich nenne das eine „pädagogisch wertvolle Niederlage“, so der Fußballlehrer Pepeke Lumumba
„Wir hatten die Taktik des Gegners komplett durchschaut. Wirklich. Jeder Laufweg, jede Verschiebung – alles glasklar analysiert. Das Problem war nur: Uns fehlte… nennen wir es diplomatisch… die letzte Portion Mut,“ wie der Trainer weiter ausführte. „Statt unsere Gegentaktik konsequent durchzuziehen, haben wir uns für die Sicherheitsvariante entschieden. “ So folgte der Trainer dem fußballerischen Prinzip „Lieber nicht auffallen und hoffen, dass es irgendwie gut geht“. Spoiler: Ging es nicht.
Ein besonderer Gruß geht übrigens raus an den Trainer des Thanda Royal Zulu, Billy Bibbit. Wobei „Bibbit“ weniger nach Trainer klingt |
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als nach dem Geräusch, das entsteht, wenn man zu viel redet und zu wenig riskiert. Unaufgeregt und geschniegelt steht an der Seitenlinie und am Ende reicht’s dann gegen uns für den Sieg, weil wir freundlicherweise beschlossen haben, uns selbst im Weg zu stehen. Respekt dafür! Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel nehmen: weniger Bibbit, dafür mehr Biss.
Die Erkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung, sagte bestimmt irgendwann und irgendwo mal ein berühmter Philosoph. Und genau die brauchen wir jetzt, denn mit den Hauptstadtklubs FC Cape Town und Santos Cape Town warten zwei Gegner, bei denen man mit Sicherheitsfußball ungefähr so weit kommt wie mit einem Regenschirm im Orkan.
Die Marschroute ist klar: Weniger Absicherung, mehr Risiko. Weniger „Was wäre wenn“, mehr „Warum eigentlich nicht“. Beim nächsten Mal verzichten wir auf die Sicherheitsvariante – selbst wenn das bedeutet, dass wir uns endlich wie eine Fußballmannschaft verhalten.
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19.04.2026 23:16 -
Pepeke Lumumba -
Golden Arrows FC
(0.3 TK)
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