Im diesjährigen Confederation-Cup wird es maximal noch drei Partien geben. Wer zwei dieser drei Aufeinandertreffen für sich entscheiden kann, darf sich abschließend als Gewinner des Pokals feiern lassen. Der andere muss mit leeren Händen dieser Zeremonie beiwohnen. Eine Schmach zum Abschluss der Saison. Auch wenn beide Teams nicht nur im Finale stehen, sondern kurz vor Saisonende auch an der Spitze der heimischen Liga - die Trauer könnte also zu Hause beim eventuellen Titelgewinn verarbeitet werden. Noch bitterer sicherlich, wenn beides flöten geht. Aber was will man
machen.
Trainer desaster äußerste sich in der letzten Pressekonferenz dieser internationalen Saison versöhnlich in Richtung des Finalkonkurrenten: "Sambia ist mit Sicherheit ein schönes Land und vielleicht werde ich da auch mal irgendwann arbeiten und ein bisschen Trainernachhilfe geben. Ob im Siegen oder Verlieren müsste man dann noch eruieren, aber zunächst könnte ich mir einen Wechsel schon vorstellen. Warum auch nicht? Gemeinsamkeiten gibts genug: Zum Beispiel...äh...naja, beide Länder fangen mit einem S an. Ist doch alles nur ein gespieltes Spiel."