Die Freude der am Roten Meer beheimateten Kicker des El Gouna FC auf ihren dieswöchigen internationalen Auftritt hält sich in engen Grenzen. In beiden Partien steht den Bahlsen-Boys unter dem belustigenden Namen "Chabab Riadhi Belouizdad" ein algerisches Team unter einem ehemaligen tunesischen Meistertrainer gegenüber. Der Ausgang der Spiele wird wohl vor allem hinsichtlich des Torverhältnisses der Mannschaften von vorentscheidender Bedeutung sein. Denn die tabellarische Konstellation deutet insgeheim schon auf ein Fotofinish nach dem in Gruppenphasen
beliebt gewordenen Heimbomber-Prinzip hin. Dies ließe sich nur durch ein geradezu selbstmörderisches Ausscheren eines Teams an diesem oder dem nächsten ZAT durchbrechen. Doch Freundschaftsdienste sind im Confederation Cup wie in allen anderen Pokalwettbewerben gemeinhin nicht zu erwarten. Und somit durfte Silvan Leibnits zumindest in dieser Woche mit einiger Zufriedenheit auf die Gruppenführung seines El Gouna FC Dank einer positiven Tordifferenz blicken. Unter diesen Voraussetzungen wird er wohl kaum, wie man es sich derweil in Koumassi erhofft, an ein Aufstecken denken.