Nach zwei gespielten ZAT sieht die Bilanz von Marítimo Funchal auf den ersten Blick relativ passabel aus. Immerhin belegt man mit 6 Punkten und 6:6 Toren einen soliden Mittelfeldplatz in Gruppe C der Champions League und verfügt darüber hinaus noch über das zweitgrößte Rest-TK aller Kontrahenten. Es gibt aber einen dicken Haken: am letzten Spieltag reist mit dem finnischen Meister mit den vielen Vokalen das Team mit den größten Kraftreserven zu den Insulanern, so dass ein Weiterkommen für das Team aus Madeira wohl in erster Linie von der Disposition von AEK Athen
abhängt. Nun muss man sich also ausgerechnet auf die Griechen verlassen, womit ja auch schon der Euro und die EU nicht sonderlich gut beraten waren. Nachdem Marítimo Funchal im Vorjahr bereits am FC Lahti gescheitert war, scheint nun einmal mehr ein Team aus Finnland zum Stolperstein für die Insulaner zu werden. Die guten alten Zeiten in der Champions League liegen das Team von Horst Manson nun also schon etwas zurück, wofür der Coach allerdings eine plausible Erklärung parat hat: "Damals waren keine Finnen dabei. Wer hat eigentlich für die Eröffnung der Veikkausliga votiert?"