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Copa ist Dienst, Realität ist Schnaps
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Amadora – Ein fuxxiger 5:4- Erfolg im wichtigen Auftaktspiel der Champions League, der statt Begeisterung und unverhaltener Schadenfreude Entsetzen und Betrübnis beim Sieger hervorruft? Auch das gibt es bei Copamundial. Klingt komisch, ist aber so.
Genau in dieser Gefühlsachterbahn bewegt sich Estrela Amadora-Coach Paulo nach dem ersten ZAT der Champagnerliga. Mit 5:4 wurde der von Paulo heißgeliebte FC Bayern aus dem Estadio Jose Gomes verabschiedet und die ersten 3 CL-Punkte eingefahren. Doch nicht nur, weil Estrela in der gerne mal übers Torverhältnis entschiedenen Gruppenphase gleich mal weit zurückgeworfen wurde, ist Paulo enttäuscht, sondern vor allem, weil eine Niederlage der Roten von der Säbener Straße bei Paulo |
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immer, egal gegen wen und egal wie virtuell sie sein mag, körperliche und mentale Schmerzen hervorruft. Schläft doch der Copa-Opa trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch in Bayern-Bettwäsche (und zwar, das nur am Rande, derselben wie in seinem Kinderbett, und es wird behauptet, dass sie seitdem aus Aberglaube auch noch nie gewaschen, geschweige denn gewechselt wurde).
Aber es ging halt nicht anders, letztlich ist klar, dass Copa wichtiger ist als eine wahre Fußballliebe in der Realität. Nun wird man sehen, wie die Runde weitergeht, in der erstmal ein Dreier-ZAT ansteht, an dem Estrela einmal zum Zuschauen verdammt ist. Paulo jedenfalls hofft, dass sich doch noch beide seiner Lieblingsteams für das Finale Runde 2 qualifizieren können. |
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13.09.2010 11:42 -
Paulo -
Estrela Amadora
(0.3 TK)
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