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Vom Freundschaftsturnier zum Problemfall?
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In Madrid bleibt man trotz des bislang perfekten Starts in der Europa League erstaunlich gelassen. Zwei Spiele, zwei Siege – und dennoch scheint der Wettbewerb im Umfeld des großen Favoriten weiterhin nicht den Stellenwert zu genießen, den man bei anderen Teilnehmern erwarten würde. Schon vor Beginn der Gruppenphase war aus Madrid zu hören, man sehe das Ganze eher als eine Art „Freundschaftsturnier“. Schließlich, so die selbstbewusste Haltung, habe man in der Liga ganz andere Ziele.
Doch ausgerechnet jetzt stehen zwei Spiele gegen den SC Freiburg an – zunächst auswärts, anschließend im heimischen Stadion. Und plötzlich könnte das vermeintliche Freundschaftsturnier schneller ein ernsthaftes Problem werden, als man in Madrid lieb |
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Trainer Dino Lambretta bleibt dennoch demonstrativ entspannt. „Wir haben sechs Punkte, fünf geschossene Tore und stehen ganz oben. Warum sollten wir nervös werden? Freiburg muss gewinnen, wir nicht.“
Für zusätzliche Schlagzeilen sorgt Lambretta mit einem Seitenhieb auf Atlético Madrid und dessen Trainer Don Crespo. Nachdem Atlético in der Champions League beim SC Wiener Neustadt mit 0:6 unterging, konnte sich der Real-Coach eine Bemerkung nicht verkneifen: „Solche Ergebnisse wird es mit Real Madrid niemals geben. Wenn wir nächste Saison selbst in der Champions League spielen, werden wir sicher nicht in irgendeinem Wiener Hinterhofstadion mit 0:6 untergehen.“
In Madrid klingt eben selbst Gelassenheit nach Größenwahn. |
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08.09.2026 20:59 -
Dino Lambretta -
Real Madrid
(0.3 TK)
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