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COPA NEWS

US Monastir – plötzlich wieder auf Afrikas Bühne
Totgesagte leben länger: Monastir bekommt die zweite Chance

Eigentlich hatte US Monastir mit dem Confederation Cup schon abgeschlossen. Sportlich war die Qualifikation verpasst – die internationale Reise schien beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte.

Doch dann kam die Nachricht, mit der in Monastir wohl niemand mehr gerechnet hatte: Die marokkanische Liga erhielt einen zusätzlichen Startplatz für die CAF Champions League. Dadurch wurde ein Platz im Confederation Cup frei – und plötzlich war US Monastir wieder dabei.

Johnfire darf also doch international ran!

Die Freude dürfte allerdings von einer gewissen Skepsis begleitet werden. Denn bereits in der vergangenen Saison hatte Monastir beste Voraussetzungen, um die Gruppenphase zu überstehen. Am Ende scheiterte man jedoch nicht unbedingt an übermächtigen Gegnern, sondern vor allem an sich selbst. Zu viele Chancen wurden liegen gelassen, zu viele Punkte verschenkt – und irgendwann war die internationale Reise vorbei.

Nun gibt es die zweite Chance.

Gruppe B: keine leichte Aufgabe

Monastir trifft in der neuen Gruppenphase auf:

Aswan FC – Ägypten
SuperSport United FC – Südafrika
Lime Hotspurs - Sambia

Damit wartet erneut eine bunte Mischung afrikanischen Fußballs auf johnfires Mannschaft.

Besonders interessant dürfte das Duell mit

SuperSport United werden. Die Südafrikaner bringen traditionell internationale Erfahrung mit und dürften einer der härtesten Brocken der Gruppe sein. Aber auch Aswan FC ist keineswegs ein Gegner, gegen den man die Punkte bereits vor dem Anpfiff eintragen sollte.

Und dann ist da noch Lime Hotspurs – der Gegner, bei dem Monastir beweisen muss, dass man aus den Fehlern der vergangenen Saison gelernt hat.

Diesmal nicht selbst im Weg stehen!

Für johnfire dürfte die Marschroute daher ziemlich eindeutig sein:

Nicht wieder die eigenen Chancen verspielen.

Die überraschende Teilnahme ist schließlich mehr als nur ein Bonus. Monastir hat völlig unerwartet eine zweite internationale Chance bekommen. Jetzt wäre es geradezu fahrlässig, diese Gelegenheit erneut leichtfertig wegzuwerfen.

In der vergangenen Saison war die Gruppenphase Endstation. Dieses Mal soll sie nur der Anfang sein.

Und vielleicht wird die kuriose Qualifikation am Ende sogar zum Vorteil: Während andere Teams ihre Teilnahme mühsam auf dem Platz erkämpften, bekam Monastir das internationale Ticket praktisch noch nachgereicht.

Johnfire ist wieder auf der afrikanischen Bühne.

Und diesmal soll nach der Gruppenphase nicht wieder die Frage lauten, was hätte möglich sein können, sondern:

„Wer wartet eigentlich in der nächsten Runde?“
30.08.2026 11:53 - johnfire - US Monastir (0.3 TK)
 


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