Der SC Corinthians Paulista kommt einfach nicht in die Gänge. Nur wegen der Ligenreform nach der vergangenen Saison in der Série A geblieben, stecken unsere Jungs schon wieder im Abstiegskampf und es gibt wenig Hoffnung, dass sich das in dieser Saison vielleicht doch noch einmal ändern sollte. Trainer Helginho darf nur bleiben, weil kein Geld für jemand anderes da ist. Die Mannschaft spielt schlecht, die Stimmung bei den Zuschauern ist im Keller. Zwei schwere Auswärtsspiele stehen nun an, vielleicht kann man den Fans im heimischen Stadion zur Abwechslung mal einen Heimsieg bescheren?
Der SC Corinthians Paulista ist fast ein kleines Phänomen, mit kleinen Tippelschrittchen hält man sich im Abstiegskampf noch immer so mit in der Reihe dabei, ohne bislang den großen Wurf gelandet zu haben und einen Befreiungsschlag gesetzt haben zu können. Doch die Uhr, sie tickt unnachgiebig, es werden nicht mehr viele Spiele dazukommen mit fortlaufender Saisondauer, Vorsicht ist geboten für unsere Mannschaft! Ein Abstieg käme einer Katastrophe gleich, von Fingernägeln ist bereits jetzt nicht mehr viel zu sehen. Für die letzten Wochen muss das Motto frei nach Roberto Blanco heißen: Samba no, Arbeit si!
Nur bedingt besser läuft es in den letzten Spielen bei unserem SC Corinthians Paulista, so richtig kann man sich jedoch nicht aus den Abstiegsrängen absetzen bislang. Zwar wird hier niemand von Horden von Fans beim Stuhlgang auf einer öffentlichen Toilette gefilmt und belästigt, aber in Ruhe arbeiten lässt es sich bei diesem klangvollen Namen der brasilianischen Beletage gewiss auch nicht. Der Klassenerhalt muss unter allen Umständen geschafft werden, ansonsten wird Trainer Helginho in Zukunft wohl nicht mehr groß unterkommen in Brasilien, wenn er innerhalb einer Saison diesen Verein derart heruntergewirtschaftet hat.
Spät den Ausgleich zum 4:4 auswärts kassiert, es bleibt weiter dramatisch beim großen Traditionsverein vom SC Corinthians Paulista. Man belegt weiterhin den ersten Abstiegsplatz und muss nun in den nächsten Spielen dringend zusehen, nicht bereits frühzeitig den Abstand zum rettenden Ufer abreißen zu lassen. Trainer Helginho wirkt ratlos, er hätte es sich sicherlich ein wenig einfacher vorgestellt, in der Liga Fuß zu fassen, aber falsch gedacht. Wie lange sich die Vereinsführung diesen schrecklichen Fußball dann auch noch anzuschauen vermag, dafür gibt es noch keinen Kommentar aus den Vorstandsreihen. Es sollte sich jedoch schnell etwas ändern...
Schon früh bricht Panik aus bei den stolzen Mannen vom SC Corinthians Paulista: Der brasilianische Traditionsverein steht bereits früh auf einem Abstiegsplatz und die bislang gezeigten Leistungen tragen wenig dazu bei, dass so etwas wie Euphorie rund um den Verein aufkommen mag. Der brasilianisch anmutende Name des Trainers Helginho bringt wenig, wenn auf dem Feld eher gestümpert als gezaubert wird. Zwei Niederlagen zu Beginn sprechen eine deutliche Sprache, der knappe 2:1-Heimsieg gegen Anapolina eher schmeichelhaft. Quo vadis, SC Corinthians Paulista?
Keine Angst, jetzt steht keine Vorlesung in Sachen biblischer Erzählungen an: Es darf verkündet werden, dass die Corinthians einen neuen Trainer haben, mit dem sie in der kommenden Saison in der ersten brasilianischen Liga möglichst erfolgreich Fußball spielen mögen! Mit einem brasilianisch anmutenden Namen kann man vielleicht auch ein wenig Eindruck schinden, allerdings hilft das am Ende des Tages auch nicht weiter, wenn es um die berühmte Wurst geht: 14 Mannschaften treten an, von denen am Ende sogar drei absteigen müssen. Wie schnell sich die Korinther etablieren und behaupten können, bleibt abzuwarten. Was sicher ist: Es gibt ganz viele unbekannte Variablen zu bespielen nach all der Zeit.
Katastrophale Abwehrarbeit hat unter anderem dazu geführt, dass Deportes Tolima nun auf dem 16. Tabellenplatz und damit auf dem ersten Abstiegsplatz steht. Satte acht Gegentore musste man in den letzten drei Spielen beklagen - ein Schnitt, mit dem Mann keinen Blumentopf gewinnen kann. Helginho scheint den Sprung in die erste kolumbianische Liga noch nicht ganz geschafft zu haben, taktisch muss dort mit
Sicherheit noch einiges getan werden, um die Mannschaft zu stabilisieren und wieder in sichere Gewässer zu führen. Die Fans sehen sich inzwischen erschrocken an und können nicht glauben, was sie sich da ansehen müssen. Da muss schnell was passieren, sonst könnte das südamerikanische Temperament, das vor allem in Vorstandsetagen extrem ausgeprägt ist, Helginho ganz schnell den Garaus machen.
Deportes Tolima hat in der letzten Saison den Klassenerhalt mehr oder weniger souverän bewerkstelligen können, doch auf diesen Lorbeeren wird man sich nicht lange ausruhen können, denn die nächste Saison steht bereits in den Startlöchern! Der neue Trainer wird sich schnell an die für ihn unbekannte Liga gewöhnen müssen, um nicht schon früh in Bedrängnis zu kommen.
Das Geld, das zur Verfügung gestellt wurde, ist bereits für neue Spieler ausgegeben worden, die vielversprechend sind. Die Erwartungshaltung ist hoch, der einfache Klassenerhalt unter Umständen nicht mehr gut genug. Die heißblütigen Südamerikaner in den Vorstandsetagen können sonst möglicherweise zu Reaktionen neigen, die man im Moment noch nicht vorhersehen kann.